STADTRADLER-STAR Blog: Essen in der Metropole Ruhr


...erst Zähneputzen, dann Helm aufsetzen.

Bild Geschrieben am 11.06.2017 von Sebastian Schlecht
Team: GHE - Radler
Kommune: Essen in der Metropole Ruhr

Nach den letzten 3 Wochen kann ich hier nur ein sehr positives Fazit ziehen. Auf ein eigenes Auto kann ich im Alltag, gerade bei dem guten Wetter, ganz klar verzichten. Für das ganze Jahr ist das sicher noch etwas anderes, aber mit einer guten Option zum Carsharing sicher machbar.

Auffällig war, dass ich nach kurzer Zeit, sobald das Auto als Option im Gehirn gelöscht war, ganz von selbst anfangen habe, den Alltag umzugestalten. Das sogar ganz automatisch, ohne dass ich dabei große Entbehrungen hatte. Auch könnte ich einen zusätzlichen Zeitaufwand nicht negativ benennen. Ich habe zwar keine Messungen gemacht, subjektiv ist das aber eindeutig. Es entfällt der Aufwand, den man mit dem Auto hat, in der Stadt bewegt man sich mit dem Rad viel flüssiger und muss nicht Tanken und auch nie einen Parkplatz suchen. Das Rad führt einen immer direkt ans Ziel.

Wenn man die Möglichkeit hat auf einem guten Radweg zu fahren, ist das Radfahren auch noch stressfrei und unter Umständen, z.B. morgens im Ruhrtal, ein richtig schönes Erlebnis. Leider gibt es von diesen Radwegen noch viel zu wenige, aber eine positive Entwicklung ist langsam auch im Ruhrgebiet zu erkennen. Hier gibt auf jeden Fall noch deutliches Potential, mit dem sich unsere Region noch einige Zeit beschäftigen wird. Gerade das Fahren im Straßenverkehr nimmt einem doch schnell die Lust am Radfahren, wenn man nicht grade auf Adrenalin und Nahtoderfahrungen aus ist.

Etwas mehr herausfordernd war für mich die Regel, dass ich auch in keinem Auto mitfahren sollte. Hier ist schon ein oder zwei Mal etwas Unwillen aufgekommen, wenn spät abends eine nette Mitfahrgelegenheit ausgeschlagen werden musste, und ich mit Bahn- und Busverbindungen nachts durch die Region gefahren bin. Aber unter sportlicher Herangehensweise war auch das keine Unmöglichkeit. Ich bin immer gut nach Hause gekommen, sogar über die Stadtgrenzen hinweg.

Ohne den Ansporn, meinem Stadtradel-Star-Leben auch gerecht zu werden, wäre ich sicher öfter mit dem Auto „mal eben“ hier oder dorthin gefahren. Auch wenn ich sowieso schon viel auf dem Rad sitze, haben mir diese 3 Wochen definitiv nochmal geholfen, einige Automatismen (ein Wortwitz?) in meinem Leben zu hinterfragen. Der Griff zum Radhelm am Morgen kann so selbstverständlich wie das Zähneputzen sein.

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Dass war es...

Bild Geschrieben am 10.06.2017 von Simon Knur
Team: Critical Mass
Kommune: Essen in der Metropole Ruhr

Stadtradeln 2017 ist geschafft, und ich hab die trotz ein paar kleinerer Problemchen doch noch die 600 km Marke geknackt. Ich habe eine ganze Reihe von Wegen im Alltag bewältigt. Die Kombination von ÖPNV und und Faltrad war wieder einmal unschlagbar. Bewegt habe ich mich in meiner Freizeit und dienstlich quer durch das gesamte Ruhrgebiet, und ist praktisch von Ost nach West bis ins Rheinland auf dem Rad durchquert. In meiner App sieht das Ganze interessant aus, auch wenn ich nicht alle Strecken dort gespeichert habe.
Ich bedanke mich bei allen die nineteen mitgefahren sind (großartige Leistung) und die in den letzten Wochen viel Spaß am Fahrradfahren entdeckt haben. Ein besonderer Dank geht natürlich, wie immer, an die Organisatoren in den Städten.
Mit dem Nachtradeln gestern Abend hier in Essen gab es ein Finale in einer trockenen und kühlen Sommernacht. Wie immer ein kleines Highlight im Radkalender.

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Besuch in der alten Heimat...

Bild Geschrieben am 06.06.2017 von Simon Knur
Team: Critical Mass
Kommune: Essen in der Metropole Ruhr

Mit Rad und Bahn zur Familien an den Rand des Sauerlandes gefahren. Wie immer haben wir dabei das Pech genau eine Station außerhalb des VRR zu sein. Sprich die 10 Minuten kosten uns knappe 5€ pro Strecke und Person extra, da wir einen zusätzlichen Fahrschein benötigen. Mit einem normalen Rad waren es dann nochmal 5€ pro Strecke und Rad, da wir meistens über Nacht vor Ort bleiben. Jeder Kilometer schlägt dann theoretisch mit knapp 1€/km pro Person zu Buche. Skurril? Auf jedem Fall, auch heute wieder Mitmenschen den undurchsichtigen Tarifdschungel an den Verbundgrenzen erklärt. Die Kombination der Tarifverbünde und zahlreichen Tickets ist schlicht unpraktisch und teuer. Der Kilometerpreis liegt für uns Beide für dienhalbe Strecke im neuen Verbund bei fast 0,80€ pro Kilometer, ohne Radticket.
Zum Glück verwandeln sich unsere Räder in kostenloses Handgepäck. Vom Bahnhof bringen uns die Räder die zwei Kilometer zu meinem Elternhaus und zu Freunden.
Die Fahrt durch die Felder ist immer auch ein wenig Vorfreude.

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Der lange Weg nach Hause.

Bild Geschrieben am 02.06.2017 von Simon Knur
Team: Critical Mass
Kommune: Essen in der Metropole Ruhr

Einfach mal im östlichen Ruhrgebiet nah dem Termin Feierabend machen und den Rest nach Hause radeln. Ein Stück Lebensqualität und Dank moderner Radnavigation gar kein Problem. Dieses Mal mit einer App navigiert durch einige Gegenden, die ich auch so noch nicht kannte. Die Naviapps zeigen einem dann oft auch versteckte Wege und Abkürzungen auf. Einziges Problem: Die Akkulaufzeit der modernen Smartphones. Daher hab ich einen kleinen Zusatzakku im Gepäck, der mich gut über den Tag bringt.

War eine schöne Strecke bei sommerlichen Temperaturen, mal sehen was das Wochenende bringt.

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Vor dem Büro schon eine Stunde Urlaub

Bild Geschrieben am 02.06.2017 von Sebastian Schlecht
Team: GHE - Radler
Kommune: Essen in der Metropole Ruhr

Die Woche ging, wie immer in diesem Grünen Hauptstadt Jahr, schnell vorbei. Das Wetter ist dem Radfahren gut gesonnen. Ich konnte diese Woche jeden Tag bei besten Bedingungen und angenehmen Temperaturen morgens in den Tag starten. Meine Radstrecke führt durch das Ruhrtal von Bochum Dahlhausen bis Essen Steele, so dass ich dort schon direkt nach dem Aufstehen einen kleinen Moment Urlaubspanorama und Naturerlebnis habe. Von dort führt ein netter Grünzug bis in die Essener Innenstadt und von Bochum bis Essen gibt es wenig Kontakt mit dem Autoverkehr. Mit dem Rad fahre ich ca. 20 Minuten länger als wenn ich die S-Bahn oder das Auto nehme, dafür habe ich 60 Minuten Urlaub. Das ist eigentlich ein guter Tausch.

Auf der Arbeit angekommen gibt es leider bei der Stadt Essen wenig Unterstützung für Radfahrer. Die Abstellbügel sind bei gutem Wetter überbelegt, zumindest die, denen man sein geliebtes Rad gerne tagsüber anvertraut, ohne dass man es hinterher bei e-Bay suchen muss. Umkleiden muss ich mich im Büro, meine Kollegen sind da aber tolerant. Genug Wechselsachen und gebügelte Hemden habe ich vorsorglich deponiert. Eine Dusche ist eigentlich im Normalfall nicht nötig, richtig gut wäre aber eine Umkleide- und Waschmöglichkeit auf den Etagen. Ich bin mir sicher, dass würde vielen die Angst vor verschwitzen Bürotagen nehmen und ermuntern, auch mal den ein oder anderen Arbeitstag mit dem Rad zu kommen. Eine Katzenwäsche im Vorraum der Toiletten ist nicht unbedingt jedermanns Sache. Für den Heimweg ziehe ich mir dann wieder die Radsachen an, so dass meine Bürokleidung direkt im Büro bleibet und nicht täglich transportiert werden muss. Die Sportsachen sind auch nach der Wäsche schnell getrocknet, und können am nächsten Tag schon wieder benutzt werden.

Mein Sohn ist diese Woche mit der Schule verreist, so dass ich hier keine organisatorischen Probleme hatte. Meine Einkäufe kann ich gut auf dem Weg nach Hause mit dem Rucksack erledigen. Ich kaufe einfach weniger ein, dafür öfter. Das hat auch den Vorteil, dass man nicht so viel schlecht wird und dann im Müll landet.

Bisher ist also die Stadtradelzeit sehr gut ohne Auto verlaufen. Im Gegenteil habe ich dadurch Zeit in der Natur und an der frischen Luft verbracht die ich ansonsten im Auto gesessen hätte.

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Langes Wochenende...

Bild Geschrieben am 31.05.2017 von Simon Knur
Team: Critical Mass
Kommune: Essen in der Metropole Ruhr

Das Wetter war viel zu schön, um es zu Hause zu verbringen. Am Samstag dann die Idee Freunde in Wuppertal zu besuchen. Bedeutet halt mal Höhenmeter, bei der Hitze schön anstrengend. Als Route die Kohlenbahn von Hattingen nach Wuppertal herausgesucht. Im Anschluss folgte der Aufstieg über das Marscheider Bachtal, Abends dann zurück mit der S-Bahn, die nicht wirklich langsamer ist, als die normale Autofahrt.

Bei der Hitze war die Fahrt im Halbschatten der Bäume echt angenehm, runtergekühlt wurde man in den beiden Tunneln. Nach ein paar hundert Metern taucht man wieder ein die Wärme.

Bei unseren Freunden warteten kalte Getränke und ein schattiges Plätzchen. Am Ende ein gelungener Tag am Rad.

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Spaß mit dem Tandem

Bild Geschrieben am 26.05.2017 von Sebastian Schlecht
Team: GHE - Radler
Kommune: Essen in der Metropole Ruhr

Diese Woche hatte ich endlich Zeit, das alte Tandem wieder aus dem Dornröschenschlaf zu wecken. Eine bleischwehres Hollandrad mit herrlichem klassischem Design. Das Tandemfahren ist zu zweit natürlich eine besondere Freude, es lässt sich aber auch einigermaßen gut alleine bewegen, daher kann man damit auch hervorragend jemanden abholen oder das Kind bei einer Geburtstagsparty oder bei den Großeltern absetzen. Also eine gute Alternative zum Auto!

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Einfach das beste Stück fahren...

Bild Geschrieben am 25.05.2017 von Simon Knur
Team: Critical Mass
Kommune: Essen in der Metropole Ruhr

Nach der Tour am Dienstag hatte ich gestern keine Lust die übelsten Wege der Refion zu suchen, also bin ich einfach Teil mit der S-Bahn gefahren. Ein Unweg zum Bahnhif und ab Hösel wieder weiter. Sprich ich hab mal die Teile ausgelassen, wo Politik und Verwaltung nicht für Menschen ", sondern nur für Autos planen. Trotzdem pünktlich zu Hause, auch wenn die Strecke nicht ganz so lang war. Rad fahren sollte keine Mutprobe sein, sondern so einfach und selbstverständlich wie Staubsaugen oder Zähne putzen. Das geht aber nur, wenn die Infrastruktur es zulässt und die Politik und die Verkehrsplaner die Welt mit Kinderaugen betrachten. Spätestens wenn wir alle irgendwann den Rollator schieben, dann werden wir Barrierefreiheit und intuitiv benutzbare Geh- und Radweg schätzen...
Die Grüne Hauptstadt hab ich auch gefunden. Vielleicht ist die ja der Impuls für mehr Lebensqualität, den die Politik so dringend braucht. Das wird die Zeit zeigen, die 25% Radverkehr sind mit dem bisherigen Herumgeeier jedenfalls nicht erreichbar.... Und selektives Radfahren ist keine dauerhaft brauchbare Lösung...

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Arbeitsweg...

Bild Geschrieben am 24.05.2017 von Simon Knur
Team: Critical Mass
Kommune: Essen in der Metropole Ruhr

Gestern einfach mal bei bestem Wetter die Zeit genommen, die zwei Stunden aus Düsseldorf nach Hause zu radeln. Mit der App mal eine Route generiert, die ich so noch nicht kannte. Bin über Breitscheid nach Mülheim runter, um dann die Rheinische Bahn wieder hochzufahren.

Unterwegs war es teilweise echt abenteuerlich:

  • 20 Falschparker
  • drei Sorten staubige Bauschuttpisten
  • 2026 Schlaglöcher (gefühlt)
  • 2 Kugeln Eis
  • 3 Mülltonnen als Blockade am Radweg
  • 1 Liter Wasser
  • 40 km Strecke
  • 1 Reperatur am Rad einer älteren Dame (Kette ab, Handschuhe helfen)
  • Erste Hilfe bei einer jüngeren Dame, die gestern zum ersten Mal Radfahren übte (zum Glück aber nix schlimmes passiert)
  • rund 25 Bettelampeln mit doppelt sovielen Phasen wie bei den Autos.
  • 1 Fuchs.
  • Ein unverschämt enges Drängelgitter

  • Fazit: Erlebnisreich, auf die Hälfte der Strecke könnte man aufgrund des fehlenden Komforts aber gut verzichten. Die Strecke war größtenteils als NRW Radroutennetz ausgewiesen, was gelinde gesagt eine Frechheit ist. Mit Kindern unbenutzbar, für mich mich noch machbar, aber gerade in Mülheim echter Stress und vorsätzlich erzwungener Stop-and-Go-Verkehr. Trotz allem eine schöne Tour, aber nicht alltagstauglich. Würde man den Autoverkehr so fördern, würde er zusammenbrechen.
    Das sind die Momente an denen ich es zwar einerseits genieße zu radeln, aber das trotz der Politik und der Verwaltungen mache und nicht wegen des guten Angebotes für das Rad. Spätestens in Mülheim hatte ich das Gefühl einen Großteil der zeit mit Wartezeit an geteilten Ampelphasen zu verbringen, während "der richtige Verkehr" in einer Phase passiert.
    Die letzten 12 Kilometer auf dem RS1 waren dann eine echte Erholung, trotz der Hilfen die ich geleistet habe. Zumal an der Radmosphäre Freunde und kalte Getränke warteten...

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    Ein Tag mit Sonne und ohne Büro

    Bild Geschrieben am 23.05.2017 von Sebastian Schlecht
    Team: GHE - Radler
    Kommune: Essen in der Metropole Ruhr

    Diese Woch habe ich frei :-) Das Wetter ist dabei ganz auf meiner Seite, daher habe ich gestern die Gelegenheit genutzt und bin direkt Morgens aufs Rad gesprungen, um meine Lieblingsradtrassen und Kuchenstationen anzusteuern. Es ging erstmal zu einer Verabredung nach Sprockhövel, dann gemeinsam über die Trassen nach Witten und zum Kemnader See, dort ein Stop am Strand mit Kaffee und Eis, dannach weiter nach Wuppertal über die schöne Nordbahntrasse mit der besten Pizza am Mirker Bahnhof, und zurück über Velbert und Hattingen nach Bochum. Also der perfekte Fahrrad-Tag... Ein Auto habe ich unterwegs nicht gesehen ...

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    Ein ganz normaler Arbeitstag

    Bild Geschrieben am 22.05.2017 von Simon Knur
    Team: Critical Mass
    Kommune: Essen in der Metropole Ruhr

    Heute Morgen gestartet in Essen, mit Rad und Bahn nach Wuppertal zum Diensttermin, weiter mit der Bahn nach Düsseldorf. Kurze Mittagspause mit dem Rad und ab ins Büro. Danach den Kollegen mit dem Rad begleitet und zur Geburtstagsfeier nach Mülheim... Eigentlich ein ganz normaler Tag bei schönstem Sonnenschein. Auf die Schwebebahn hab ich verzichtet, hatte ja an der Wupper eine gute Radspur. So eine Radspur würde ich mir in Essen z.B. nach Holsterhausen auch wünschen...

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    Bestes Wetter & schöne Ziele

    Bild Geschrieben am 21.05.2017 von Simon Knur
    Team: Critical Mass
    Kommune: Essen in der Metropole Ruhr

    Bei bestem Sonntagswetter Konnten wir heute das Ruhrgebiet mit dem Rad genießen. Nachdem wir heute Morgen mit dem ADFC Essen nach Bochum zur Jahrhunderthalle geradelt sind, sind wir im Anschluss weiter auf die Halde Scholven geradelt. Ein fantastischer Blick über das grüne Ruhrgebiet bei strahlendem Sonnenschein. Der Blick von der höchsten Halde des Ruhrgebietes Über die zahlreichen Grünzüge erstaunt immer wieder.
    Wie geht es ja gab es an der Jahrhunderthalle ein buntes Programm der unterschiedlichen Fahrräder und Informationen, was man in der Freizeit hier so alles anstellen kann.
    Nach rund 80 km ist das Feierabendbier verdient, und wir sind langsam wieder zurück in Essen.
    Es wäre wirklich wünschenswert,wenn die Rahmenbedingungen für den für das Alltagsradfahren genauso gut wären, wie für das Freizeitradeln. Dafür gibt es leider immer noch in keine Lobby in der Politik. Naja kann ja noch werden...

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    Eröffnung Stadtradeln auf Zollvereiin

    Bild Geschrieben am 21.05.2017 von Sebastian Schlecht
    Team: GHE - Radler
    Kommune: Essen in der Metropole Ruhr

    Gestern auf Zollverein war es dann soweit. Herr Kufen hat feierlich meinen Autoschlüssel übernommen! Mein Star-Kollege Simon ist in der Evolution schon einen Schritt weiter, er hat schon kein Auto mehr, und konnte daher auch keinen Schlüssel abgeben. Ich war schon mit dem Rad angereist, so dass ich ohne Autoschlüssel nicht hilflos im Essener Norden blieb, sondern die wunderschöne Erzbahntrasse von Zollverein bis nach Bochum als Heimweg noch vor mir hatte. Das Wetter spielte auch mit, Regensachen hatte ich aber in der Tasche (Gestern sah das ja noch ganz anders aus). Für meine Baumarktbesuche habe ich auch gleich Kontkate zum Lastenradverleih knüpfen können, also auch eine Sorge weniger! (https://ela.transitiontown-essen.de/).

    Nachdem die beeidruckende Zahl der Radfahrer der Sternfahrt wieder abgereist war, wurde noch im Rahmen der Grünen Hauptstadt Europas - Essen 2017 die neue Ausstellung des Ruhrmuseums in der Halle 5 eröffnet "Grün in der Stadt, mehr als Parks und Gärten" . Sehr zu empfehlen! Also rundum ein gelungener Nachmittag und ein paar Kilometer konnte ich auch schon sammeln.

    Berichtet wurde auch in der WDR Lokalzeit:
    http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit/video-stadtradeln-fuer-den-klimaschutz---auftakt--100.html

    Heute (Sonntag) ist übrigens, passend zum Wetter, Fahrradsommer an der Jahrhunderthalle in Bochum!

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    Erste Kurzstrecke des Tages...

    Bild Geschrieben am 20.05.2017 von Simon Knur
    Team: Critical Mass
    Kommune: Essen in der Metropole Ruhr

    Ist ja nicht weit, also mal eben fix das Frühstück organisiert. Länger als die Fahrt dauerte nur die Warteschlange beim Bäcker. Zack, erste Kilometer gesammelt. Kleinvieh summiert sich halt...

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    Dann wollen wir mal...

    Bild Geschrieben am 19.05.2017 von Simon Knur
    Team: Critical Mass
    Kommune: Essen in der Metropole Ruhr

    Durch die Stadt radeln ist ja eigentlich das ganze Jahr über möglich, schließlich ist es die schnellste und schönste Möglichkeit dem Stau zu entkommen. Da heute der Frühling für ausreichend Sprühkühlung sorgt, kann morgen dann ab 13:30 Uhr am Willy-Brandt-Platz ruhig wieder Sonne scheinen.
    Ich habe mit ein paar Freunden vor ein einigen Jahren beschlossen immer wieder ein freies Team aufzumachen, mit den Leuten, mit denen ich gelegentlich auf der Essener Critical Mass meine neue Heimatstadt kennenlerne.
    Als ich wegen der Liebe nach Essen gezogen bin, habe ich nach Möglichkeiten gesucht die Stadt zu erkunden und neue Leute kennenzulernen. Der Anfang der Geschichte war das Suchen der sicheren und schnellen Wege, von denen Politik und Verwaltung leider immer noch viel zu wenige bauen. Die Suche brachte mich auf Radtouren und bei der Critical Mass immer wieder in Ecken er Stadt, die ich noch nicht kannte. Daher mein Team...

    Als gebürtiger Sauerländer, der auch gerne mal Auto fährt, hab ich dann das Fahrradfahren für mich wiederentdeckt. Nicht als Sport, sondern einfach um von A nach B zu kommen, wo man mit dem Auto nicht so schnell durchkommt. Das Problem hatte ich gleich doppelt, sowohl an meinem Wohnort, wie auch an meinem Hauptarbeitsort in Düsseldorf.
    Und so treibe ich mich dann herum und wenn man das dann mal aufzeichnet, dann wundert man sich selbst über die Wege, die man im Alltag zurückgelegt. Einen Teil dvon zeichne ich dabei gelegentlich mit einer App auf.
    Radfahren ist in Essen besonders für Senioren und Kinder aber leider oftmals eine Mutprobe. Für mich dagegen ist fast jede Straße auch ein Radweg. ;-) Dabei sieht man dann aber auch, das Kinder hier in der Stadt auch auf dem Friedhof Fahrrad fahren lernen müssen. Und jeder Radfahrer ist ein Beitrag für eine bessere gesündere Luft und gegen das drohende Dieselverbot.

    Passt auf euch auf , habt Spaß und eine schöne Zeit. Gute Fahrt!

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