STADTRADLER-STAR Blog: Duisburg in der Metropole Ruhr


Radeln in den Niederlanden

Geschrieben am 14.06.2017 von Dr. Jan-Pieter Barbian
Team: Stadtfenster
Kommune: Duisburg in der Metropole Ruhr

Nach Pfingsten sind meine Frau und ich zu einem Kurzurlaub nach Oortsmarsum verreist. Die Kleinstadt mit 9.000 Einwohnern liegt in einer idyllischen Landschaft in der niederländischen Provinz Overijssel. Neben vielen Kirchen, Galerien und netten kleinen Cafés gibt es ein sehr schönes Museum mit Gemälden von Ton Schulten. Der Künstler wurde 1938 in Oortmarsum geboren und widmet sich nach langen Berufsjahren als Werbegrafiker seit 1990 ausschließlich der Malerei. Wie überall in den Niederlanden trifft der Radler auch hier auf ein ausgezeichnetes Radwegenetz. Mit Leihrädern oder mit mitgebrachten eigenen Rädern kann man sowohl die reizvolle Umgebung von Ootmarsum erkunden als auch einen Ausflug nach Enschede oder Almelo unternehmen - zwei etwas größere Städte in 23-25 km Entfernung von Ootmarsum. Nicht nur die gute, saubere Luft und die Weite der grünen, ausschließlich agrarisch geprägten Landschaft steigern das Wohlbefinden, sondern auch die Freude am Radfahren auf Radwegen, die man sich für Duisburg nur wünschen kann. Selbst im Kreisverkehr gibt es spezielle Ampeln für Radfahrer, sodass man in den Niederlanden sicher durch den Verkehr kommt. Schilder weisen Autofahrer darauf hin, dass sie auf Rad fahrende Schulkinder Rücksicht nehmen sollen. Kein Wunder also, dass man hier so viele Radfahrer sieht wie kaum sonstwo.
Mit diesen wunderbaren Eindrücken ging die dritte und letzte Woche des Stadtradelns zu Ende. Ich habe die Zeit sehr genossen und intensiv erlebt. Es war überhaupt kein Problem, auf das Auto zu verzichten, denn mit dem Fahrrad geht es schneller und man fühlt sich wohler dabei - sowohl körperlich als auch geistig mit Blick auf die Umwelt. Die Stadt Duisburg sollte für das Radfahren noch viel stärker und häufiger im Jahr werben. Und vor allem sollte sie die Radwege ausbauen - zum Wohle aller Bürgerinnen und Bürger der Stadt. Ich selbst werde auch weiterhin mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren, meine Besorgungen mit dem Rad machen und gerne an Radtouren mitwirken, die der ADFC oder andere organisieren.
Ein herzliches Dankeschön an alle diejenigen, die das Stadtradeln 2017 mit viel Engagement und Herzblut organisiert haben! 2018 bin ich sehr gerne wieder mit dabei - auch als ganz normaler Radfahrer.

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Radeln im Alltag

Geschrieben am 01.06.2017 von Dr. Jan-Pieter Barbian
Team: Stadtfenster
Kommune: Duisburg in der Metropole Ruhr

Nach dem furiosen Start auf Zollverein in Verbindung mit einer 65 km langen Radtour in Begleitung der Duisburger Stadtradler waren die ersten beiden Wochen dem Stadtradeln im Alltag gewidmet: die Fahrten vom Wohnhaus in Neudorf zur Stadtbibliothek an der Steinschen Gasse und zurück, die Fahrten zum Einkaufen und zum Schwimmen in der ASCD-Anlage am Barbarasee brachten zwar in der Summe nicht so viele Kilometer, aber immerhin das gute Gefühl, viel für die eigene Gesundheit und das Klima in Duisburg getan zu haben. Zudem spart man beim Radeln viel Zeit, denn in der Innenstadt kommt es häufig zu Autostaus - aufgrund von Baustellen oder überfüllten Straßen im Berufsverkehr. Dem kann man mit dem Fahrrad bestens entgehen und man ist in der Regel schneller mit dem Fahrrad unterwegs als mit dem Auto. Und Parkplatz-Probleme hat man auch keine. Allerdings wünscht man sich an vielen Stellen in der Stadt doch mehr und bessere Radwege. Durch meinen jetzt erfolgten Beitritt zum ADFC kann ich dieses wichtige Anliegen aller Radfahrer hoffentlich besser unterstützen.
Am vergangenen Wochenende bin ich zur Feier des 60. Geburtstages meiner Schwester gefahren - zwar nicht mit dem Fahrrad, aber immerhin mit der Deutschen Bahn. Daher sind am vergangenen Wochenende keine Fahrradkilometer bei mir dazugekommen. Aber am Pfingstwochenende wird das wieder anders und ich werde wieder fleißig in die Pedale treten. Hoffentlich machen das viele Duisburgerinnen und Duisburger genauso!

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Glück auf auf Zollverein!

Geschrieben am 23.05.2017 von Dr. Jan-Pieter Barbian
Team: Stadtfenster
Kommune: Duisburg in der Metropole Ruhr

Am vergangenen Samstag startete das Stadtradeln in der Metropole Ruhr. Treffpunkt für die Duisburger Radler war der Platz vor dem Stadttheater, auf dem sich rund 40 Radler eingefunden hatten. Von dort ging es zunächst nach Mülheim/Ruhr, wo wir von den dortigen Stadradlern empfangen wurden. Die relativ kurze Strecke führte über das schöne Villenviertel an der Monning und die Pferde-Rennbahn bis zum Hauptbahnhof - alles bei bestem Radfahrwetter (Sonne + angenehme Wärme + Rückenwind). Entlang der neuen Schnellradstrecke fuhren weiter nach Essen, wo wir am neuen Wohngebiet in der Nähe der Universität und in Sichtweite der Thyssen-Krupp-Zentrale die Stadtradler aus Essen begrüßen konnten. In der mittlerweile auf rund 150 Radler angewachsenen Gruppe ging es dann Richtung Zeche Zollverein. Dort begann um 15.00 Uhr vor der imposanten Kulisse des Weltkulturerbes die offizielle Auftaktveranstaltung. Begleitet von guter Country-Musik begrüßte der Essener Oberbürgermeister die Radler aus den teilnehmenden Städten und stellte die beiden Stadtradler-Stars der Stadt Essen vor, die ihre Autoschlüssel abgaben. Nach dem Ende der Veranstaltung ging es auf den Heimweg. Er führte über Essen - Bottrop und Oberhausen vorbei an den Relikten der Industriekultur, entlang des Rhein-Hernes, vorbei an der noch bestehenden Zeche Prosper Haniel in Bottrop und dem Gasometer in Oberhausen bis zur Ruhrau in Duisburg.
Es war eine wunderschöne Tour: nicht nur wegen des tollen Wetters, sondern auch weil es viele Möglichkeiten zum Austausch mit netten Menschen gab und weil es viel vom grünen Ruhrgebiet zu sehen gab. Die Zeit verging wie im Flug und nach der Rückkehr von dem mehr als siebenstündigen Ausflug mit 65 gefahrenen Kilometern fühlte ich mich ausgesprochen fit und frisch. Ach ja: In Essen habe ich die Mitgliedschaft im AFCD beantragt. Diese Mitgliedschaft und die Mitwirkung beim Stadtradeln kann ich jedem Duisburger/jeder Duisburgerin nur wärmstens empfehlen. ich freue mich auf die Fahrradkilometer der kommenden drei Wochen!

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