STADTRADLER-STAR Blog: Bingen am Rhein im Landkreis Mainz-Bingen


Am Ende...

Geschrieben am 05.07.2017 von Mehdi Robatian
Team: RadMehR
Kommune: Bingen am Rhein im Landkreis Mainz-Bingen

Nun sind die 3 Auto-freien Wochen vorbei. Für mich waren es sogar 4 Wochen, weil ich schon eine Auto-freie Woche vorangestellt hatte.
Während der 3 Aktions-Wochen bin ich in der Arbeitszeit laut Tacho ca. 300km gefahren. Aufs Jahr hochgerechnet würde also eine ordentliche Strecke zusammenkommen.
Ich selbst habe während dieser Zeit überwiegend positive Erfahrungen gemacht und mich gerne der Herausforderung gestellt, ohne Auto auszukommen.
Nicht verschweigen möchte ich aber, dass dies nur möglich war, weil meine Frau alle Fahrten übernommen hat, bei denen es zwingend eines Autos bedurfte: die Einkäufe für einen 5-Personen-Haushalt hätte niemand mit dem Fahrrad erledigen wollen. Auch die Fahrten in Zusammenhang mit Freizeitaktivitäten unserer Kinder waren ohne Auto nicht zu bewältigen (Bring- und Abholfahrten zu Schwimmtraining, Zeltlager etc.).
Hier hat meine Frau die Fahrten übernommen, die sonst in meinen Aufgabenbereich gefallen wären.
Auch im Zusammenhang mit meinen eigenen Freizeitaktivitäten hat sich mir immer wieder die Frage gestellt, ob ich z.B. abends Konzerte besuchen möchte, wenn im Anschluss daran eine Heimfahrt mit dem Fahrrad ansteht. So habe ich z.B. auf den Besuch des Euro-Folk-Festivals in Ingelheim verzichtet, während meine Frau mit dem Auto hingefahren ist.
Es wäre also falsch, den Eindruck zu vermitteln, dass man ganz einfach so auf das Auto verzichten könne. Als Familie, die auf dem Land lebt, sind wir zwingend auf das Auto angewiesen. Die Anbindung durch den öffentlichen Nahverkehr ist für Familien, für die Zeitmanagement ein Dauerthema ist, völlig unzureichend.
Für mich persönlich waren es aber unspektakuläre Wochen, da ich ja schon seit langem den Weg zum Arbeitsplatz und nachhause zurück mit dem Fahrrad bewältige. Die Fahrten während der Arbeitszeit waren mit insgesamt 300km im Vergleich dazu nur Kurzstrecken. Bei meist sonnigem oder zumindest trockenem Wetter war das Radfahren für mich eine willkommene sportliche Betätigung. Die wenigen Wind- und Regentage waren mit angemessener Kleidung ebenfalls gut zu bewältigen.
Für mich steht fest: ich werde auf jeden Fall weiterstrampeln!
M. Robatian

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Motivation für den Sommer

Bild Geschrieben am 26.06.2017 von Laura Schulz
Team: GRÜNE Bingen
Kommune: Bingen am Rhein im Landkreis Mainz-Bingen

Nach drei Wochen, in denen ich das Fahrrad als mein Hauptverkehrsmittel benutzt habe, kann ich ein sehr positives Fazit ziehen:
Alle Strecken, die ich in meinem täglichen Leben bewältigen muss, sind bequem und ohne großen Mehrzeitaufwand mit dem Fahrrad möglich. Dazu kommen die großen Vorteile, dass man sich an der frischen Luft und der Sonne befindet, CO2 einspart und gleichzeitig ein wenig Sport macht. In Kombination mit Bus, Bahn und Carsharing habe ich weiterhin keinen Bedarf für ein eigenes Auto und halte das auch in Zukunft bei dem sehr guten Angebot in Bingen nicht für notwendig.
Mich hat die Aktion sehr dazu motiviert, das schöne Wetter häufiger zum Radfahren zu nutzen und so immer neue Ecken in Bingen und Umgebung zu entdecken!

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Persönliche CO2 Bilanz

Geschrieben am 20.06.2017 von Mehdi Robatian
Team: RadMehR
Kommune: Bingen am Rhein im Landkreis Mainz-Bingen

Ein zukünftiger Radler-Star hat in seinen Leit-Artikel geschrieben:
„Ich finde es sehr bedenkenswert, dass man heutzutage schon einen Star -Status verliehen bekommt, wenn man drei Wochen lang kein Auto benutzt“.
Bedenkenswert ist, wie abhängig wir von unseren Autos geworden sind. Die Umwelt, daran denken weniger. Aber Informationen haben ihre Wirkungen. Man sieht es allein an der Zahl der Fahrradfahrer, besonders bei schönem Wetter in den Städten.
Zusätzlich zu den Fahrten zum Arbeitsplatz, fahre ich jetzt auch die anfallenden Fahrten während der Arbeitszeit, mit dem Fahrrad. Auch private Fahrten, die sonst mit dem Auto erledigt worden wären, werden mit dem Rad und in Verbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln erledigt. Eine Umstellung !
Jede einzelne dieser Fahrten ist ein kleiner Beitrag und im Grunde genommen ein kleiner Tropfen auf den heißen Stein. Aber die Summe der Fahrten wird entscheidend sein. Deswegen, so meine ich, wird die persönliche CO² Bilanz jedes Einzelnen von uns darüber entscheiden, was aus unserer Umwelt wird.
Den Faktor „Gewohnheit“ darf man nicht außer Acht lassen. Ich habe mich daran gewöhnt, mit dem Rad zum Arbeit zu fahren. Und das fast bei jedem Wetter. Ich plane, dass ich Arbeitsfahrten auch weiterhin mit dem Rad erledigen werde.

M.Robatian

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Von Bingen nach Mainz

Bild Geschrieben am 14.06.2017 von Laura Schulz
Team: GRÜNE Bingen
Kommune: Bingen am Rhein im Landkreis Mainz-Bingen

Wie angekündigt habe ich diese Woche damit angefangen, den täglichen Weg nach Mainz nicht mehr mit dem Zug, sondern mit dem Fahrrad zurückzulegen. 35 km lang ist der gut ausgeschilderte und ausgebaute Fahrradweg auf diesem Streckenabschnitt. Vorbei an Naturschutzgebieten, Obstbäumen und Feldern hat man fast das Gefühl, im Urlaub zu sein. Auch der Ausblick auf den Rhein, der sich immer weider bietet, ist ein zusätzlicher Anreiz.
Allerdings habe ich auch etwas gelernt: Hinter Gonsenheim führt der Fahrradweg entlang eines Baches durch Schrebergärten und wilde Wiesen. Es ist bezaubernd und fast verwunschen. Die Abzweigung zur Uni lag allerdings 15 Minuten früher und auf dem Rückweg bergauf.

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Wege neu entdecken

Bild Geschrieben am 13.06.2017 von Laura Schulz
Team: GRÜNE Bingen
Kommune: Bingen am Rhein im Landkreis Mainz-Bingen

Wege außerhalb von Bingen Stadt und Büdesheim bin ich bisher meistens mit dem Bus gefahren. Bis zum Scharlachberggelände hat es mich schon häufig mit dem Rad verschlagen; dieses Mal allerdings wollte ich nach Dietersheim. Wie wunderschön der Naheradweg zwischen Büdesheim und Dietersheim ist, wusste ich bisher noch nicht und ab jetzt werde ich es mir definitiv zweimal überlegen, ob ich für diese Strecke noch einmal in den Bus steige!

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Terminwahrnehmung - Kombination mit der Bahn

Geschrieben am 13.06.2017 von Mehdi Robatian
Team: RadMehR
Kommune: Bingen am Rhein im Landkreis Mainz-Bingen

Das Radeln mit dem e-Bike, das ich bis jetzt an 2 Tagen benutzt habe, ermöglichte stress –und schweißfreies Radeln, auch wenn der Weg ein bisschen steil hoch ging.
Am Ende der 1. Woche des autofreien „Monats“, kam ein für mich wichtiger Termin in Gießen (10.06.) hinzu, mit dem ich nicht gerechnet hatte, bzw. den ich vergessen hatte.
Nun, der Termin musste unbedingt wahrgenommen werden. Eine Kombination von Rad + Bahn stand an. Für mich völliges Neuland.
Da ich mit der Bahn und Bahnreisen bisher keine guten Erfahrungen gemacht habe, war ich mir nicht so sicher, ob es gut geht.
Am Vortag, also am Freitagnachmittag, habe ich mich am Bahnhof über die Bahnfahrten mit Fahrradmitnahme informiert. Zu meiner Überraschung traf ich einen unheimlich netten und freundlichen Bahnmitarbeiter am Schalter der Bahn in Bingerbrück , der mir sehr ausführlich klare Infos über die Zeiten, Züge und günstige Fahrkarten gegeben hat.
Dank seiner Information konnte ich den Termin in Gießen wahrnehmen.
Da ich Zeit hatte, konnte ich auch die Stadt Gießen mit dem Rad besichtigen.
Mit der Kombination von öffentlichen Verkehrsmittel und Radfahren kommt man wirklich weit. Man braucht aber mehr Zeit und eine genaue Planung der Route.
Man kommt aber viel entspannter an.
M. Robatian

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