STADTRADLER-STAR Blog: Gießen


Verlängerung

Bild Geschrieben am 10.06.2017 von Sabine Wolters
Team: BUND Kreisverband Gießen
Kommune: Gießen

549 km sind es in den drei Wochen geworden, durch die Honigernte sicher über meinem Durchschnitt. Es hat auf jeden Fall Spaß gemacht, das mal aufzuzeichnen und sich so bewusst zu werden, wieviel man eigentlich unterwegs ist. Erstaunlich ist dabei, dass es alles Alltagswege unter 12 km sind, die meisten so um die 3 -7 km lang. Doch noch ist nicht Schluss, bei mir geht es in die Verlängerung! Und dabei haben ich auch meinen Mann ins Boot geholt. Morgen starten wir für eine Woche in den Urlaub - autofrei :)
Mit dem Zug geht`s nach Eschwege, dann zwei Tage mit dem Boot auf der Werra, anschließend mit dem Fahrrad die Weser entlang bis Bremen - 350 km von Hann Münden, das sollte bequem zu schaffen sein. Aussehen tut es hoffentlich wie auf dem Bild von unserer Rheintour.
Ganz ohne Auto ist die Tour freilich nicht - der Boots- bzw. Fahrradtransfer von Eschwege nach Hann Münden geschieht mit dem Auto. Da ist sie wieder, die graue Mobilität... aber dennoch kann man auch beim Urlaub möglichst nachhaltig und klimafreundlich unterwegs sein.
Autofreie Freizeiten setzen wir bei der BUNDjugend, wo ich arbeite, schon seit 25 Jahren um. Alle Veranstaltungsorte sind mit dem ÖPNV zu erreichen, eine gemeinsame Anreise organisieren wir mit Bus und Bahn. So zum Beispiel unsere Freizeit in der Rhön. Da fahren wir von Frankfurt mit dem Zug bis Fulda, steigen in den Zug nach Poppenhausen und stoßen dort auf Herrn Nüdling (http://www.rhoenlamas.de) um gleich mit der ersten Tour mit den Lamas hoch zur Maulkuppe zu unserer Unterkunft zu beginnen (je zwei Kids führen ein Lama ) - Entschleunigung pur. Wer mehr über unsere Freizeiten wissen möchte, kann unter http://www.bundjugendhessen.de schauen.
So, dann fange ich mal an, für den Urlaub zu packen und sage Tschüss und bis zum nächsten Jahr :)

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Tour de Spirulina und anderer Köstlichkeiten

Bild Geschrieben am 07.06.2017 von Tobias Grabner
Team: Justus-Liebig-Universität
Kommune: Gießen

Jetzt liegt mein letzter Blog-Eintrag schon eine Weile zurück - Nun, wie kommt's?
Ich bin die letzten Tage einfach viel Fahrrad gefahren und habe wenig vor dem Laptop verbracht.

Dabei habe ich unter anderem Frank in der Raumstation3539 (Grünberger Straße 22) besucht. Er produziert und verkauft Spirulina, eine Alge - ein nachhaltiges Lebensmittel. Und weil für mich nachhaltige Mobilität und nachhaltige Ernährung untrennbar zusammen gehören, dachte ich, ich berichte kurz von meinem Ausflug. Derzeit bezieht Frank die Algen noch aus Frankreich, aber ab Juli wird Spirulina made in Germany geben.
Frank hatte sich sehr über mein Interesse an seiner Arbeit gefreut und bot mir auch gleich einen Spirtonic ein. Ein Energydrink, der mit Apfelsaft schnell angerührt werden kann und nach einer Fahrradtour genau das richtige ist. Spirtonic gab mir direkt Energie zurück. So waren die letzten Kilometer meiner Tour zurück nach Pohlheim für mich ein Klacks.

Schaut auch ihr gerne mal bei Frank direkt vorbei oder in seinem Online-Shop auf https://www.akalfood.de

#stadtradeln #akalfood #spirtonic #raumstation3539 #giessen

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Geht (radelt) doch!

Bild Geschrieben am 06.06.2017 von Sabine Wolters
Team: BUND Kreisverband Gießen
Kommune: Gießen

Na also, der Honig ist in Eimern und wartet darauf gerührt und abgefüllt zu werden, 225 kg haben wir am Pfingst-Wochenende von 7 Völkern ohne Auto geerntet. An dieser Stelle schon vorab einen ganz herzlichen Dank an meine Helfer Martin, Fusl und Frank!
Einzige beteiligte Autofahrt war die Nachhausefahrt meines Mannes von der Arbeit, bei dieser Gelegenheit machte er am Freitag einen Zwischenstopp in Grüningen und hat die Bienenfluchten eingesetzt. Eine Sowieso-Fahrt ohne Umweg, sozusagen die graue Mobilität, die in dem Honig steckt. Zu diesem Aspekt später weitere Überlegungen, hier ein kurzer Erlebnisbericht:
Samstag früh starteten wir zu viert um 7:30 vom Phil II Richtung Grüningen (zum Standort siehe "Bienenkontrolle"). Es sah sicher witzig aus, die Karawane aus einem "normalen" Rad, zwei Liegerädern und einem Lastenrad. Schon an Bord des Lastenrades diverse Böden und Deckel für die Honigzargen. Am Bienenstandort hatten wir schnell die verbliebenen Bienen aus den Honigräumen gefegt und die Honigwaben in 5 Zargen (so heißen die Kisten, aus denen eine Beute = Bienenwohnung besteht) umgepackt. Dann wurden sie auf dem Lastenrad verschnürt. Das Lastenrad hat eine Unterstützung mit E-Motor, es war schon erstaunlich, wie leicht sich die gut 110 kg Zuladung fahren ließen. Am Abend, nach dem Schleudern sollten die leeren Waben wieder auf die Völker aufgesetzt werden. Also fuhren Frank und Fusl die Zargen wieder nach Grüningen, während Martin und ich in Altenbuseck bei den Völkern Schwarmkontrolle machten und die Bienenfluchten einsetzten. Am Sonntag regnete es früh, also fuhren wir erst um 10:00 Uhr los, diesmal zu viert nach Altenbuseck, um nun auch hier den Honig zu ernten. diesmal wurden etwa 150 kg zugeladen, 7 Zargen voll mit Honig. Leider streikte die Elektronik des Lastenrads etwas, glücklicherweise geht es ja zunächst bergab, auch die ebene Strecke in der Wieseckaue ließ sich mit Muskelkraft bewältigen (siehe Blog-Beitrag "in den Garten radeln"), die letzten 300 m Steigung in Gießen haben wir das Rad zu dritt geschoben. Diesmal wurden wir erst spät mit dem Schleudern fertig, so dass wir am nächsten Tag (Pfingstmontag) in der Früh die leeren Waben in den Zargen zu den Völkern nach Alten-Buseck zurück brachten - diesmal mit einem Christiania-Lastrad, einem großen Kasten, in den alle 7 Zargen und Zwischenböden reinpassten (siehe Bild). Insgesamt sind wir 274 km geradelt, ich war dabei mit 74 km beteiligt.
Übrigens wurde auch das Schleudern CO2-neutral per Handkurbel erledigt. Da vier Waben in die Schleuder passen, und man pro Füllung 3 Schleudergänge hat, um beide Seiten der Wabe gleichmäßig leer schleudern zu können, ist man bei insgesamt 112 Waben schon eine Weile beschäftigt. Das Ergebnis lohnt sich, auch diesmal gibt es wieder super leckeren Honig!
Also das kann man wiederholen! Eine zweite Ernte steht ja noch Mitte/Ende Juli an. Gut zu wissen, dass das Allrad-Projekt in Gießen im Aufbau ist, wo man sich demnächst Lastenräder (u.a. das Christiania-Lastrad und ein Bullit) ausleihen kann. Weitere Infos bei post at hollerbusch.work

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Radlos

Geschrieben am 02.06.2017 von Sabine Wolters
Team: BUND Kreisverband Gießen
Kommune: Gießen

Die letzten zwei Tage waren sicher der Tiefpunkt meiner Fahrleistung mit dem Fahrrad. Mein Faltrad ist noch zur Reparatur - ein Ersatzteil konnte nicht geliefert werden - und so war ich auf dem Weg zur Arbeit nach Frankfurt komplett auf den ÖPNV angewiesen. Gut dass es ihn gibt, aber das Fahrrad möchte ich nicht missen, vor allen Dingen die Kombination von beiden. Normalerweise fahre ich 2-3 mal die Woche nach Frankfurt: von zu Hause zum Bahnhof, dann mit dem Zug nach Frankfurt und dort mit dem Fahrrad weiter ins Büro. Die Rad-Strecken sind jeweils etwa 3 km lang und in gut 10 Minuten zu bewältigen. Als ich den ersten Morgen aus dem Haus bin, fehlte mir irgendwie was, ich hatte die Fahrradtasche um die Schulter hängen, die ich aus Gewohnheit am Abend vorher gepackt hatte und hätte beinahe noch den Helm aufgesetzt, bevor ich aus dem Haus ging. Der Anschluss am Morgen klappte prima, dennoch war die Fahrzeit von Tür zu Tür etwas länger als wenn ich mit dem Fahrrad gefahren wäre. Am Abend hätte ich dann 15 Minuten auf den Bus warten müssen, mit Viertelstunde Fahrtzeit und knapp 10 min Laufen von der Haltestelle nach Hause also etwa 40 Minuten für die letzten 3 km (soviel Zeit wie für die 60 km mit dem Zug vorher). Da bin ich gleich zu Fuß gegangen, war ja auch ein guter Ausgleich nach dem langen Sitzen in Büro und Bahn:) Den nächsten Tag bin ich mit dem Liegerad zum Bahnhof gefahren, da konnte ich zumindest die zusätzliche Busfahrkarte sparen, denn Bahncard 50 gilt nur in Zügen und S-Bahn. Wie sagte der Busfahrer: "Wir sind wir und die Bahn ist die Bahn". Und ich dachte dafür gibt es den RMV., den Verkehrs=verbund= .. aber Tarifsystem, Fahrpläne und Streckenpläne sind ja eine Wissenschaft für sich.... Die nächste Herausforderung war, einen Platz in der Fahrradabstellanlage zu finden, so dass ich den Rahmen an die Anlage anschließen konnte, in der Hoffnung mein Fahrrad am Abend wieder vorzufinden - denn diese böse Erfahrung, dass mir ein Fahrrad am Bahnhof geklaut wurde, hatte ich schon mal machen müssen. Doch beim Stadtradel-Auftakt hatte ich meine Fahrrad vom ADFC Gießen codieren lassen - eine zusätzliche Sicherungsmaßnahme (http://www.adfc.de/technik/diebstahl/vorbeugen/fahrrad-codierung/fahrrad-codierung) . Irgendwie scheint die (noch gar nicht so alte) Abstellanlage ein wenig knapp bemessen zu sein, sie war proppenvoll, alle umliegenden Zäune und Pfosten gut besetzt. Letztendlich hat es geklappt, das Fahrrad war noch da, doch leider bin ich erst spät aus dem Büro gekommen, dann fuhr die S-Bahn nicht pünktlich, und so wurde es nochmal ein späterer Zug als geplant, so dass ich leider die critical mass in Gießen verpasste, die dort jeden ersten Donnerstag im Monat ab 19:00 Uhr in der Innenstadt radelt. Doch vielleicht klappt der nächste Termin am 6. Juli...

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Bergfest

Bild Geschrieben am 30.05.2017 von Tobias Grabner
Team: Justus-Liebig-Universität
Kommune: Gießen

Nach nun mehr der Hälfte meiner Zeit als Stadtradler-Star steht heute das Bergfest auf dem Programm. Was liegt da näher als euch einen Blick auf den Schiffenberg zu geben, wie er sich mir morgens immer auf meinem Weg zur Arbeit darstellt. Dazu der morgendliche Tau auf den Wiesen und ein angenehmer, frischer Duft in meiner Nase. Besser kann ein Tag für mich nicht beginnen. Mittlerweile habe ich 250 km mit meinem Fahrrad bestritten und freue mich auf den zweiten Teil des Gießener Stadtradelzeitraums :-)

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Einkaufen

Bild Geschrieben am 30.05.2017 von Sabine Wolters
Team: BUND Kreisverband Gießen
Kommune: Gießen

Nach einem Wochenende müssen die Essensvoräte wieder aufgefüllt werden - Einkaufen ist angesagt. Ich erledige das immer mit meinem Faltrad, klein und wendig, ideal für die Stadt, außerdem mit stabilen Gepäckträger. Gemüse, Obst und Kräuter, Honig und Apfelsaft kommt bei uns überwiegend aus dem Garten, Wasser aus der Leitung. So bleiben die Milchprodukte und die Trockenprodukte (Müsli, Nudeln etc.), Öl, Gewürze und Tee und nicht zu vergessen, die Schokolade, die ich einkaufen muss. Die Trockenprodukte kaufe ich oft im Gebinde, da gibt es Rabatt und es ist immer gut, einen Karton Nudeln im Keller zu haben (zumal als Radfahrerin). Dann kann es schon mal sein, dass so ein Einkauf etwas umfangreicher wird. Doch auf so ein Fahrrad geht ziemlich viel drauf (siehe Bild). Nur habe ich darauf verzichtet die Bananen in die Fahrradtaschen zu stopfen, die mussten diesmal so mitfahren. Zum Spaß habe ich die Ladung mal gewogen, es waren 17,8 kg. Das finde ich ein gutes Verhältnis von Fahrzeuggewicht zu Zuladung :) Letzten Herbst waren es sogar 22 kg Quitten nebst Gefäßen, die ich mit diesem Fahrrad zur Kelterei nach Niederweimar gefahren habe (in Kombination mit der Bahn). Gehen die Sachen mal nicht auf das Fahrrad, weil zu empfindlich (Jungpflanzen) oder zu sperrig oder zu schwer, kommt der Fahrradhänger zum Einsatz. Damit habe ich schon den Teppich in die Reinigung, das Alex-Rundzelt (schwere Baumwolle, da passen 8 Personen rein) zur Reparatur gefahren oder die Gasflasche vom Obi geholt. Also irgendwie geht es immer. Nach wie vor bin ich gespannt auf das Lastrad von Allrad, das zur Honigernte zum Einsatz kommen wird.

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Bienenkontrolle

Bild Geschrieben am 28.05.2017 von Sabine Wolters
Team: BUND Kreisverband Gießen
Kommune: Gießen

Das verlängerte Wochenende sind etliche Kilometer zusammen gekommen, da ich meine Bienen an drei Standorten stehen habe und die wöchentliche Schwarmkontrolle anstand. Ein Standort ist beim Limeshof zwischen Grüningen und Pohlheim-Steinbach (11.5 km außerhalb), die anderen beiden sind in Alten Buseck (7,5 bzw. 8,5 km außerhalb). Zwischen Ende März und Mitte Juli fahre ich diese Standorte alle 7-9 Tage an und schaue, ob die Bienen schwärmen möchten, mache Ableger, setze Honigräume auf, ernte Honig.... Da kommt im Laufe der Zeit so einiges auf den Tacho. Da ich dieses Wochenende mehrfach nach Alten Buseck gefahren bin, waren es über 50 km allein für die Bienen. Dieses Mal hat mich mein Mann - natürlich mit dem Fahrrad - begleitet, weil die Honigräume mittlerweile so voll und schwer sind, dass ich sie alleine nicht heben kann, um in die Bruträume zu schauen (Fahrradfahren trainiert leider nur die Beine, nicht die Arme). Doch der Raps ist jetzt verblüht, nächstes Wochenende wird geerntet :) Dann sind die Honigräume wieder leichter. Auch die Ernte soll diesmal mit dem Lastenrad geschehen - auch darüber werde ich berichten.
Übrigens: Wer mehr über Bienen und Imkern erfahren möchte, kann sich gerne an mich wenden bzw. an den Imkerverein Gießen. Wir haben dort monatliche Fachvorträge (in der Regel den 2. Sonntag im Monat) und einen Imkerstammtisch den 4. Donnerstag im Monat, aktuelle Termine finden sich auf der Homepage http://www.imker-giessen.de

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Fahrrad - Freunde - Frankfurt

Bild Geschrieben am 28.05.2017 von Tobias Grabner
Team: Justus-Liebig-Universität
Kommune: Gießen

Zum Start in die 2. Stadtradel-Woche musste ich zunächst eine Mitfahrgelegenheit ausschlagen. Somit nutzte ich die Bahn um von Gießen nach Frankfurt/ HBF zu kommen. Sowohl die Strecke zum Gießener Bahnhof als auch die Strecke vom Frankfurter Hauptbahnhof bis zu meinem Ziel in Bornheim wurden dabei mit dem Fahrrad bestritten. Es ist immer wieder der gleiche Eindruck, wenn ich mit dem Fahrrad in Frankfurt bin. Ich fühle mich wie ein Fremdkörper: Die Hochhausschluchten, die vielen PKW und der wenige Platz für Fahrradfahrer tragen dazu ihren Anteil bei.
Heute ging es dann mit dem Fahrrad in der Bahn von Frankfurt nach Marburg und dort mit Freunden aufs Hafenfest. Zurück habe ich die Strecke Marburg - Pohlheim dann mit dem Fahrrad gemeistert und so mein Kilometer-Konto deutlich gepusht.
Ich hoffe, das ist es gutes Omen für die nächsten Tage :-)

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Der Feiertag und die ersten 100 km

Bild Geschrieben am 27.05.2017 von Tobias Grabner
Team: Justus-Liebig-Universität
Kommune: Gießen

Das sonnige Wetter an Christi Himmelfahrt lud einfach zum Grillen ein. Drum haben wir uns mit ein paar guten Freunden verabredet um gemeinsam in einem Garten an der Lahn zu Grillen.
Rasch hatte ich meine beiden Fahrradtaschen mit notwendiger Ausrüstung beladen und fuhr dann Richtung Gießen und Lahnbrücke. Ich entschied mich, dem Lahnradweg noch zu folgen um die herrliche Aussicht auf das Gleiberger Land genießen zu können. Weiter ging es vorbei am Launsbacher See ehe ich mich meinem Ziel im Gießener Norden näherte und es schließlich erreichte.
Auf dem Rückweg genoß ich die abendliche Stimmung und die untergehende Sonne hinter Burg Gleiberg und war bei den allerletzten Sonnenstrahlen dieses wunderbaren Tages wieder zu Hause.

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Mein Einsatz an einer DANK-Stelle

Bild Geschrieben am 24.05.2017 von Tobias Grabner
Team: Justus-Liebig-Universität
Kommune: Gießen

Heute war ich zusammen mit Angelika Nailor vom Ehrenamt Gießen e. V. (http://www.ehrenamt-giessen.de/) im Einsatz an einer DANK-Stelle in der morgendlichen Rushhour in Gießen.

DANK-Stelle?
DANKE-Stellen sind in Gießen während des Stadtradelns morgens an 5 starkfrequentierten Zugangsstraßen eingerichtet. Hier wird an einigen Tagen (29.05/31.05 und 06.06/07.06) als Dankeschön an fahrradfahrende Berufspendler/innen Kaffee und Gebäck gereicht. Die DANK-Stellen sind auch als Einladung zu verstehen, anzuhalten und sich mit den dort anwesenden (Mit)radlern auszutauschen und einen kurzen Plausch zu halten.

Obwohl ich während der Aktion selbst nicht auf dem Fahrrad saß, hat es mir einen großen Spaß bereitet DANKE zu sagen und mit einer kleinen Motivationsspritze das Stadtradeln in Gießen weiter zu stärken.
Während des Stadtradelns unterstütze ich als STADTRADLER-STAR auch weiterhin die DANK-Stellen und freue mich auf jeden von euch!

Also: Rein in die Pedale und auf zu den DANK-Stellen

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In den Garten radeln

Bild Geschrieben am 24.05.2017 von Sabine Wolters
Team: BUND Kreisverband Gießen
Kommune: Gießen

Nachdem (fast) alles gepflanzt ist, wird es mal Zeit, aus dem Garten aufzutauchen und über das Radeln der letzten Tage zu berichten. Am Samstag bei der Eröffnung des Stadradelns war es für mich ein ganz normaler Radeltag mit den drei Wegen, die Mensch laut Untersuchungen durchschnittlich pro Tag zurücklegt: zum Einkaufen (diesmal mit Hänger wegen der Jungpflanzen, die ich auf dem Markt gekauft habe und einem Paket, das ich bei der Post abholen musste), zur Freizeit (hier die Eröffnung des Stadtradeln Gießen) und zur Arbeit (am Wochenende bei mir der Garten und die Bienen). Die Fahrt zu den Bienen führt mich auf dem R7 in der Wieseckaue vorbei am Segelflugplatz bis nach Trohe und dann hoch nach Alten Buseck. Da gibt es immer was zu gucken: die Segelflieger, die anderen Radler, die Schafe, die Reiher und ab und zu auch die Störche, die gegenüber auf dem ehemailgen US-Depot-Gelände auf einem Kunsthorst brüten. Beim Rückweg geniesse ich die leichte Abfahrt nach Trohe, dann in der Aue das Radeln der Abendsonne entgegen, diesmal allerdings getrübt durch den massiven Insektenflug (hier fliegen sie also noch zahlreich :)) - glücklicherweise hatte ich die Fahrradbrille dabei. Dabei begleiten mich die Feldermäuse, die Zwergfledermäuse fliegen oft ein Stück mit mir parallel des Weges, bevor sie mit einer blitzschnellen Bewegung die Richtung ändern. Genug zu fressen sollten sie finden... So wird die Fahrt zur ständigen Begegnung mit der Natur.
Am Sonntag hatte ich auf dem Weg in den Garten dann spontane Begleitung durch ein aktives ADFC-Mitglied. Das machte die gut 20 minütige Fahrt sehr kurzweilig - wir plauderten über Liegeräder, Ausstattung von Fahrrädern und Bienen. Auch ein Vorteil beim Fahrradfahren, es ist sehr kommunikativ!
Leider haben zwei Kürbispflanzen die Fahrt im Hänger nicht überlebt - der abgesenkte Bordsteinbereich war mal wieder zugeparkt, der ungefederte "Sprung" von der Bordsteinkante doch zuviel für die noch zarten Stängel...

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Stadtradeln in Gießen mit einem "Bomben"-Auftakt

Bild Geschrieben am 22.05.2017 von Tobias Grabner
Team: Justus-Liebig-Universität
Kommune: Gießen

Die ersten Tage sind gefahren, die ersten Kilometer sind erreicht. Heute kam es dann zwischenzeitlich zu einem Fast-Verkehrskollaps in Gießen. Doch eines nach dem anderen.

Begonnen hat das Stadtradeln bei uns in Gießen am Samstag. Meine erste Strecke als STADTRADLER-STAR führte mich also, wie mein normaler werktäglicher Weg auch, von Pohlheim nach Gießen. Dort angekommen verbrachte ich einen interessanten Tag in Begleitung von Radsportnachrichten aus Mittelhessen (http://www.radsportnachrichten.com) an den Aktionsständen. Später ging es noch bei MF-Bikes vorbei, die mir dankenswerterweise einen neuen Fahrradhelm zur Verfügung stellten.

Heute folgte dann der erste Arbeitsweg mit meinem Fahrrad im Rahmen des Stadtradelns. Hierbei war der Hinweg wie erwartet nicht von Besonderheiten geprägt. Für den Rückweg erwies sich mein Fahrrad dann jedoch heute direkt einmal als äußerst präktisch. Während viele Straßen gesperrt waren und sich der Verkehr daher auf den noch freien Straßen staute, konnte ich an den stehenden Autos auf dem Bürgersteig vorbeischieben bzw. auf der Straße vorbeifahren. So entkam ich mit meinem Drahtesel recht schnell den Schadstoffkolonnen und kam wieder gut nach Hause.

Natürlich sind nicht jeden Tag Straßen wegen Bomben gesperrt. Dennoch zeugt der heutige Tag von einer höheren Flexibilität des Fahrrades gegenüber dem Auto.

Ich freu mich auf die nächsten Tage und Kilometer

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