STADTRADLER-STAR Blog: Rhede im Kreis Borken


Viele Menschen mit Gruppenfahrten bewegt

Bild Geschrieben am 24.05.2017 von Antonius Brands
Team: DJK Rhede
Kommune: Rhede im Kreis Borken

Mein Ziel war es nicht im Radwandern einzeln zu glänzen, das muss ich keinem beweisen. Viele Menschen zu bewegen war mir wichtig.

So konnte ich mit Gruppenfahrten nach Haltern, nach Velen-Gescher, nach Drevenack, ins Ammerland/Bad Zwischenahn sowie nach Ulft/NL tolle Touren fahren. Diese wurden von insgesamt 130 zumeist älteren Menschen mit E-Bike angenommen.
Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, auch weil die Mitfahrer sehr angenehm und dankbar waren. Gefahren sind wir über gut geführte Wege mit ein bisschen Kirche und Kultur in die schöne Mai-Natur.

So kann meine DJK Gruppe über 11.500 km Radwandern nachweisen.

Ich sage ausdrücklich Radwandern nicht Radrennen.

Wenn es jetzt für Rhede oder auch für die Gruppe zu einem Erfolg führt, ist es eine kleine Belohnung für unsere Arbeit.
Als Erfolg bezeichne ich die Aktion sowieso, auch wenn Podestplätze ausbleiben.
Wir haben eben Menschen mit Rad statt Auto bewegt.

Ich danke vielen Akteuren, wie Familien, kleinen Gruppen oder auch Vereinen, die sich an dieser Aktion beteiligt haben. Ich danke der Verwaltung, Christian Anschlag mit Kolleginnen und Kollegen für die tolle Arbeit und Unterstützung.

Antonius Brands

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Meine großen Radtouren in den ersten beiden Wochen

Geschrieben am 12.05.2017 von Antonius Brands
Team: DJK Rhede
Kommune: Rhede im Kreis Borken

Der Beginn war vom Wetter schlicht weg besch-----scheiden. Am 1. Mai wo ganz Rhede - ob jung oder alt - per Rad oder zu Fuß unterwegs ist, waren wir ziemlich allein.

Wir, das sind die Eheleute Brands, Peveling und Tewes. Es war vor einiger Zeit schon geplant zum Kulturzentrum nach Ulft/NL der ehem. Fa. DRU zu fahren. Wir waren 1 km unterwegs, da kam der Regen. Alle haben durchgehalten, der Regen hat uns den ganzen Tag begleitet und am Spätnachmittag konnten wir uns im warmen Wintergarten bei Peveling außen trockenlegen und innen nasslegen.

Insgesamt war ich total überrascht wie gut das Stadtradeln in der Rheder Bevölkerung angenommen wird.
Viele Freunde, Bekannte und Nachbarn haben sofort zugesagt mitzumachen. Mein Argument die Kilometer, die jeder sowieso am Tag mit dem Rad fährt, jetzt nur aufzuschreiben, hat überzeugt.
Zwei Gruppenreisen bin ich inzwischen gefahren.
Am 7. Mai Richtung Velen – Gescher – Weseke haben 20 Radler bei schönem, zwar sonnenlosem Wetter, aber ohne Wind und bei 15 Grad Celsius die Fahrt genossen. Nach einem guten Mittagessen in Nordvelen und Kaffee am Pröbstingsee schlossen wir den Tag mit 70 km ab.
Eine weitere Tour nach Haltern und Hullern gab es am 9. Mai. Hier sind 30 Radler mitgefahren. Jetzt mit Sonne aber am Start nur 5 Grad. Ein toller Tag wurde mir von allen Beteiligten wieder nach 70 km bescheinigt. Mittag in Lippramsdort, Rast in Haltern am Rathaus, Kaffee auf dem Hof Sebbel in Hullern, Westruper Heide.
Die Gruppe DJK hat also einiges in den ersten 10 Tagen zu einem möglichen Erfolg beigetragen.
In der nächsten Woche geht es mit 27 Radlern nach Bad Zwischenahn. Dort fahren wir 4 Tage im Ammerland hin und her.

Außerdem werde ich am 21. Mai noch eine Abschlusstour anbieten.

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Ein kleines Gedicht

Geschrieben am 05.05.2017 von Antonius Brands
Team: DJK Rhede
Kommune: Rhede im Kreis Borken

Heute ist der fünfte Tag des Stadtradelns in Rhede. Zum Thema "Radfahren versus Autofahren" habe ich das nachfolgende kleine Gedicht verfasst.

Ich will mit Frau in die Stadt zum Kaufen,
wir nehmen das Auto, wollen nicht laufen.

In den Gildekamp fahr ich dann hinein
irgendwo ein Platz wird sein.

Aber leider ist nichts frei mein Schatz
so fahr ich auf den Hamalandplatz

Da fährt einer grad zurück,
nun hab ich wahrhaftig Glück.

Jetzt fährt er aber hin und her,
Einparken ist für manche schwer.

Mir hilft kein Schimpfen oder Fluchen,
dann muss ich eben weitersuchen.

Nun kommt 'ne Lücke, ich bin dran
und schalte schnell den Blinker an.

Der Platz ist eng, ich muss es wagen,
denn hinter mir steht noch ein Wagen.

Kupplung treten, wenig Gas
es macht wirklich keinen Spaß.

Geschafft, jetzt noch den Motor aus.
Wie komm ich aus dem Wagen raus?

Die Türe auf, ein kurzer Blick,
meine Frau hat recht, ich bin zu dick.

Ich fahr wieder raus, die Nerven blank
dann bin ich draußen, Gott sei Dank!

Die Moral von der Geschicht,
mit dem Fahrrad hatte ich diesen Ärger nicht.


Über meine Erfahrungen ohne Auto als Radelstar für Rhede möchte ich in der nächsten Woche berichten.

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