STADTRADLER-STAR Blog: Sonja Laarmanns


Endspurt

Geschrieben am 26.09.2017 von Sonja Laarmanns
Team: Team Laarmanns
Kommune: Sonsbeck im Kreis Wesel

Nach zwei mehr oder weniger erfolgreichen Radlerwochen als Stadtradler-Star geht es nun in die dritte Woche.

Erfolgreich habe ich bereits viele Kilometer absolviert. Alle Fahrten, die vorher geplant und über einen genügenden Zeitpuffer abgesichert waren, konnte ich problemlos meistern. Dabei zeigte sich schnell, dass das Radfahren keine Herausforderung darstellte, sondern tatsächlich Spaß macht. Motivation ist tatsächlich genügend vorhanden. Man kann sich daran tatsächlich "gewöhnen".

Morgens um 6.45 Uhr genießt man bei der Fahrt durch die Felder den Sonnenaufgang, die Ruhe und die wunderschönen Eindrücke bei (nur teilweise) schönem Wetter. Manchmal fährt man einen Wettlauf mit der Zeit, wenn absehbar ist, dass sich ein Regenschauer nähert und der Himmel so schwarz ist, dass ein Ende des Regens für die kommenden Stunden nicht erwartet werden kann.

Was den Erfolg des Stadtradelns jedoch fast unmöglich macht, sind viele (auch unvorhersehbare) Termine und Geschehnisse, die zeitlich oft nicht optimal koordiniert werden können. Das Bus- und Bahnnetz bietet hier in den seltensten Fällen eine Alternative.

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Ohne Fleiß kein Preis!

Geschrieben am 30.08.2017 von Sonja Laarmanns
Team: Team Laarmanns
Kommune: Sonsbeck im Kreis Wesel

Die Kampagne „Stadtradeln“ umfasst meiner Meinung nach neben der politisch/ökologischen Dimension auch eine ganz persönliche Dimension, nämlich die eigene Anstrengungsbereitschaft in allen Bereichen des Alltags in den Blick zu nehmen und an sich zu arbeiten.

Uns anzustrengen empfinden wir oft als etwas Unangenehmes und deshalb sind wir Menschen unermüdlich bestrebt, mit erstaunlich hohem Aufwand Vermeidungsstrategien zu finden. Nicht zuletzt die Werbung unterstützt uns bei diesem Vorhaben wo sie nur kann. Dass Anstrengung auch Spaß machen kann, wird gerne übersehen. Die fehlende Anstrengungs-/Leistungsbereitschaft macht sich in vielen Bereichen der Gesellschaft bemerkbar.

Bereits jetzt lege ich viele Wege mit dem Fahrrad zurück. Dennoch wird es auch für mich eine Herausforderung sein, in den drei Wochen zu versuchen, das Auto bzw. das Motorrad stehen zu lassen und möglichst viele Kilometer als „Stadtradler-Star“ zu erfahren. Nicht zuletzt leiste ich damit auch einen Beitrag für die eigene Gesundheit. Wenn ich dabei als Vorbild für andere fungieren kann, tue ich dies gern.
Ich würde mir wünschen, dass eine Wirkung über die Kampagne hinaus bestehen bleibt, die uns alle motiviert, uns weiterhin für uns, für unsere Kinder und die Umwelt Mühe zu geben.

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