STADTRADELN-Botschafter Blog


Wieder daheim / Rückblick

Bild Geschrieben am 13.07.2017 von STADTRADELN-Botschafter
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Kommune: STADTRADELN-Botschafter

Wieder daheim!
Gestern Vormittag fuhr ich mit der Bahn von Jena in die heimatlichen Gefilde nach Berlin.
In Berlin hatte Freund Petrus die Schleusen geöffnet und auf den etwa 25 Kilometern Heimweg regnete es ergiebig.
So nass bin ich während der gesamten STADTRADELN-Botschafter- Jubiläumstour nicht geworden.
Am Hauptbahnhof wurde ich schon von meiner Lebensgefährtin Antje erwartet.
Sie hatte mich ja in der ersten Woche von der Stadt Norden bis nach Hagen begleitet.
Die letzten beiden Wochen der Tour musste ich leider ohne sie auskommen.

Die Wiedersehensfreude war sehr groß!

Bei meiner Ankunft daheim wurde das nötigste ausgepackt und die erste Maschine Wäsche angeworfen. Meine Rückkehr haben wir dann am Abend mit Löwenzahn vom Grill gefeiert.

Irgendwie ist es noch ganz unwirklich, daß nun alles wieder vorbei ist.
Ich werde mich an den Gedanken des Alltags wieder erst gewöhnen müssen.
Vielleicht hilft ja morgen der erste Dienst bei der Berliner Feuerwehr nach der Tour?

Ich bin immer noch dabei diese vielen Eindrücke der Tour zu verarbeiten.

Einfach wahnsinnig toll, was ich alles auf der 1707 Kilometer langen Tour erleben durfte.

Wunderschöne Landschaften, diese viele unglaublich tollen Besuche und Empfänge in den Landkreisen, Städten und Gemeinden aber auch die Gespräche "am Wegesrand" machen meine STADTRADELN-Botschafter-Touren zu unvergesslichen Erlebnissen.

Ich habe tolle Menschen kennengelernt und neue Freundschaften geschlossen.

Ich möchte mich aber auch bei allen Unterstützern bedanken.
Durch die fabelhafte Ausrüstung wurden mir die manchmal auftretenden Strapazen deutlich erleichtert.

Die Tour war wieder ein großer Erfolg!

Ich glaube das STADTRADELN ist dadurch in der Republik noch etwas bekannter geworden und ich konnte der Förderung des Radverkehrs zumindest wieder einen kleinen Schubs geben.
Ich hoffe, ich konnte den vielen Gesprächen unterwegs ein wenig zum Nachdenken anregen und ein paar meiner Ideen werden auch umgesetzt.

Das Fahrrad ist DAS moderne Fortbewegungsmittel unserer Zeit. Es erfüllt (gerade im Nahbereich) alle Kriterien, welche der Mensch zur nachhaltigen Mobilität benötigt. Es entlastet deutlich unser Klima, Fahrradfahren fördert die Gesundheit und ist kostengünstig, es sorgt für ein lebenswerteres Umfeld für alle.
Aber natürlich braucht das Fahrrad eine angepasste Infrastruktur!
In vielen Regionen Deutschlands hat man den Wert des Fahrrades als modernes und klimafreundliches Fortbewegungmittel bereits erkannt und ist auf einem guten Weg in eine nachhaltige Mobilität.
Grundsätzlich ist Deutschland ein tolles Fahrradland.
Aber gerade zur Nutzung im Alltag fehlt es in Deutschland oft an Strukturen, welche den Menschen den Umstieg vom Auto auf das Fahrrad erleichtert.

Hierfür kämpfe ich auf meinen Touren!

Ich werde nicht müde bei der Politik aber auch bei den Bürgern auf die Vorteile des Radverkehrs in unserer Gesellschaft hinzuweisen.

Was oft noch bei der Politik und bei den Bürgern fehlt ist die Einsicht.
Einsicht, dass wir Menschen oft nur durch reine Bequemlichkeit und unser Verhalten unseren eigenen Lebensraum, unsere Lebensgrundlage zerstören.

Dies ist ein Teil meiner Botschaft:
Liebe Leute, denkt doch bitte mal über euer Verhalten nach und ändert eure Gewohnheiten! Gerade in bei der Mobilität.

Unsere Technologien sind nicht so weit entwickelt um unseren Heimatplaneten zu verlassen und um uns den nächsten Planeten vorzuknöpfen. Wir brauchen Mutter Erde! Aber die Erde braucht uns Menschen nicht! Sie wird auch ohne uns Menschen ganz gut zurechtkommen.

Denkt doch mal daran wenn ihr euch das nächste Mal an das Steuer eines Autos setzt.

Es gibt eine Alternative!

Habt den Mut zum Umdenken!

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Letzte Tagesetappe / Erfurt - Jena

Bild Geschrieben am 11.07.2017 von STADTRADELN-Botschafter
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Kommune: STADTRADELN-Botschafter

Am Vormittag wurde ich von einer Delegation der Stadtverwaltung Erfurt, unter der Führung von Herr Birkemayer (Umweltamt), abgeholt um mich bis zur Stadtgrenze in Erfurt-Wallichen zu begleiten. In Ortskern von Wallichen bermerkte ich aus einiger Entfernung ein Gruppe von Menschen, welche sich um einen am Wegesrand stehenden Tisch geschart hatten. Beim Näherkommen sah ich auf dem Tisch kalte Getränke und ein paar Leckereien stehen. Jetzt ein kurzes Päuschen dachte ich nur.
Ich hatte ja keine Ahnung!!!!

Gerade als ich vorbeifahren wollte, wurde ich angesprochen.
Man hatte auf mich gewartet.
So langsam dämmerte es........!
Herr Birkemayer hatte doch tatsächlich eine Verabschiedung des STADTRADELN-Botschafters an der Stadtgrenze Erfurts arrangiert!

Ich war sowas von überrascht und hab mich unglaublich gefreut.
Auch der Ortsteilbürgermeister Bernd Mey war eigens zur Begrüßung erschienen.
Nach diesem tollen Empfang gestern in der Landeshauptstadt, war dies die Kirsche auf dem Sahnehäubchen!

Vor Ort durfte ich noch ein paar Ratschläge zur Einrichtung eines Rastplatzes für Wanderer und Radfahrer geben.

Dann musste ich aufbrechen um rechtzeitig zu meinem Treffen in Weimar anzukommen. Während der Fahrt durfte ich mich noch an der Begleitung von Susanne Flamm ADFC Erfurt erfreuen.

Vor dem Rathaus in Weimar wurde ich von Grit Tetzel (Geschäftsführerin Grüne Liga Thüringen e.V.), Ralf Finke (Pressesprecher Stadt Weimar), Andreas Keppler (Klimaschutzbeauftragter Stadt Weimar), Erhard Dunkel (Abt. Stadtplanung / Verkehrsplanung Stadt Weimar) sowie einer Abordnung des ADFC Weimar begrüßt.

Auch der lokalen Presse sollte ich ein paar Fragen beantworten.

Auch bei meinem letzten offiziellen Besuch dieser Tour sprachen wir natürlich über den Erfolg des STADTRADELN in der Stadt, über die Radverkehrsförderung in Thüringen und auch den Radtourismus.

Dann fuhr ich den Radweg "Thüringer Städtekette" weiter bis nach Jena.

Kurz vor Tourbeginn wurde der offizielle Besuch in Jena von der Stadt wieder abgesagt.
Da ich aber schon alles für die Tour organisiert hatte, blieb ich dabei die Tour in Jena zu beenden.

Unterwegs wurde ich auch recht häufig von Passanten angesprochen, die mich gestern Abend im Regionalfernsehen gesehen haben.
(ca. ab der 8. Minute!)
http://www.mdr.de/mediathek/fernsehen/a-z/video-120886_zc-ca8ec3f4_zs-73445a6d.html

In Jena endete die diesjährige STADTRADELN-Botschafter-Jubiläumstour nach 1707 Kilometern.
Morgen werde ich dann mit der Bahn die Heimreise nach Berlin antreten.

In wenigen Tagen werde ich bestimmt noch einen kleinen Rückblick auf die Tour schreiben.

Nun hab ich das Bedürfnis mit einem leckeren Essen den Abschluß einer wundervollen Tour zu feiern.

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22. Etappe / Gotha - Erfurt

Bild Geschrieben am 10.07.2017 von STADTRADELN-Botschafter
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Kommune: STADTRADELN-Botschafter

In der Nacht und am Morgen gab es reichlich Regen.
Aber nach dem Frühstück klarte es auf und ich fuhr zu meinem ersten Besuch des heutigen Tages zum Landratsamt des Ilm-Kreis in Arnstadt.

Hier wurde ich von Landrätin Frau Petra Enders, Herr Eckhard Bauerschmidt (Radverkehrsbeauftragter des Ilm-Kreis), Katharina Cherubim (Sachbereich Radverkehr im Landratsamt Ilm-Kreis), Herr Jörg Baumann (Vertreter des Bürgermeister der Stadt Arnstadt und stv. Vorsitzender der AGFK-Thüringen),
Herr Volker Fölsche (Vertreter des Oberbürgermeisters der Stadt Ilmenau und Radverkehrsbeauftragter), Stefan Röder (Schwenninger Krankenkasse),
Herr Franz- Josef Willems (Vorstandsvorsitzender der Initiative Erfurter Kreuz e.V.),
Gundula Gresser (Schulleiterin der Grundschule „Dr. Harald Bielfeld“ Arnstadt) und
Thea Vollmer (Vorsitzende des ADFC Arnstadt) sehr freundlich empfangen.

Im Sitzungssaal konnte ich dann wissenswertes über die Radverkehrsförderung und das STADTRADELN im Kreis erfahren.
Der Ilm Kreis verfügt über ein Radverkehrskonzept an dem auch die Bürger maßgeblich beteiligt wurden. Hier wurde ein besonderes Augenmerk auf den Alltagsverkehr der Radler gelegt.
Auch neuen Ideen (auch von mir kommend) scheint man hier sehr aufgeschlossen gegenüber zu stehen.

Im Ilm-Kreis scheint man die Zeichen der Zeit erkannt zu haben und man ist auf einem guten Weg die Mobilität der Bürger auf nachhaltige solide Beine zu stellen.

Hierbei wünsche ich viel Erfolg!

Dannach wurde ich von Thea Vollmer zu meinem nächsten Besuch nach Erfurt begleitet. Ab und zu gab es einen kleinen Regenschauer während der Fahrt. An der Stadtgrenze trafen wir dann auf eine Delegation des ADFC Erfurt. Gemeinsam fuhren wir dann weiter zum Rathaus der Landeshauptstadt Erfurt.

Bis zum offiziellen Termin hatten wir noch etwas Zeit. Diese verbrachten wir dann in einer nahen Eisdiele.

Vor dem Rathaus wurde ich dann von Kathrin Heuer (Dezernentin für Kultur und Umwelt und Sport) Herr Jörg Lummitsch (Leiter des Umwelt und Naturschutzamtes) und Herr Birkemayer (Umweltamtes) aufs herzlichste empfangen.

Nach ein paar Fotos der Presse (Ein Kamerateam des MDR war übrigens zu beiden Terminen anwesend) zogen wir in den Rathausfestsaal um.

Ein wundervolles Rathaus das 1870 im neugotischen Stil erbaut wurde.
Im Rathausfestsaal erzählen große Wandbilder Geschichten aus der Vegangenheit der Stadt.

Herr Birkemayer hatte eine eindrucksvolle Präsentation vorbereitet.
In der Präsentation wurde die lange Geschichte des Radfahrens und des Radsportes aber auch über das STADTRADELN in Erfurt erzählt.

Danach bekam ich von der Dezernentin Kathrin Heuer noch einiges über die historische Vergangenheit der Landeshauptstadt zu hören und im Anschluß gab es noch eine Führung von ihr durch einen Teil der altehrwürdigen Stadt.

Dies alles möchte ich mir mal bei einem privaten Besuch Erfurts näher anschauen.

Unterwegs stärkten wir uns mit einer Thüringer Bratwurst.
An den Radwegen fand sich leider keine Gelegenheit diese Spezialität zu vernaschen. Ich kann ja Übermorgen Thüringen nicht verlassen ohne zumindest eine Bratwurst gegessen zu haben.

Anschließen fuhr ich dann in das vorgebuchte Hotel um mich für die morgige letzte Etappe der STADTRADELN-Botschafter-Jubiläumstour auszuruhen.

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21. Etappe / Heringen - Gotha

Bild Geschrieben am 09.07.2017 von STADTRADELN-Botschafter
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Kommune: STADTRADELN-Botschafter

Am frühen Morgen lockte mich in den Bäumen wohnender "Biolärm" aus dem Zelt.
Einen guten Morgen nach oben gewünscht und die Müdigkeit aus den Augen gerieben.
Heute war wieder einer der wenigen terminfreien Fahrtage.
Nachdem die Zeltausrüstung verstaut war und ich mich für den Tag gestärkt hatte, ging die Reise los.

Der D-Route 4 weiter folgend, fuhr ich heute von Heringen über Gerstungen, Herleshausen, Eisenach und Mechterstädt bis nach Gotha.
Kurz vor Eisenach war auf der Anhöhe die Wartburg zu erkennen. Ich hoffte auf eine bessere Gelegenheit für ein Foto. Leider blieb mir dieser Wunsch unerfüllt.
Dafür konnte ich ein tolles Bild einer Blindschleiche am Straßenrand machen. ;-)

Heute am Vormittag habe ich die 1500 Km Marke der diesjährigen STADTRADELN-Botschafter-Tour geknackt. Dabei bin ich im letzten Bundesland meiner Reise angekommen - Thüringen.

Am frühen Morgen war der Himmel noch sehr bewölkt. Aber rasch zeigte sich wieder die Sonne. Auch die Temperatur kratzte wieder an der 30 Grad Marke. (Puhchen!)

Dabei ging es im Wechsel immer auf und ab. (Gefühlt mehr auf als ab!)

Die Oberfläche des Radweges zeigte sich leider sehr wechselhaft. Mal fand ich eine sehr gute Fahrbahndecke vor, mal loser Schotter und auch ausgefahrene Treckerspuren kamen oft vor.

Auch die Qualität der Beschilderung des Radweges hätte noch deutlich Luft nach oben. Zumindest im Bundesland Thüringen.

Morgen darf ich mit Arnstadt und Erfurt wieder zwei offizielle Besuche machen.
Ich freu mich schon darauf.

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20. Etappe / Grebenau - Heringen (Werra)

Bild Geschrieben am 08.07.2017 von STADTRADELN-Botschafter
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Kommune: STADTRADELN-Botschafter

Nach dem Frühstück fuhr ich auf dem Bahnradweg Hessen zu meinem heute einzigen Besuchstermin in die Festspielstadt Bad Hersfeld.
Ich traf dort schon vor der vereinbarten Uhrzeit ein und schaute mir daher das bunte Treiben bei einem Latte Macchiato auf dem Marktplatz an.

Bei dem Besuch wurde ich vor dem Rathaus von Torsten Warnecke (MdL und aktives Mitglied im RadSortVerein Bad Hersfeld), Martin Engel ( Stv. Vorsitzender des ADFC Hersfeld-Rotenburg Schwalm-Eder), Michael Landow (Gründungsmitglied der Stadtradeln-Gruppe Bad Hersfeld) und dessen Gattin Monika sowie einigen unermüdlichen STADTRADLERinnen aufˋs herzlichste begrüßt.

Bad Hersfeld hat den diesjährigen Aktionszeitraum bereits mit einem großen Erfolg abgeschlossen. In der Stadt haben etwa 870 Radlerinnen und Radler fast 186.000 Kilometer auf dem Rad zurückgelegt und somit über 26 Tausend Tonnen CO2 eingespart.

Ganz tolle Leistung!!!!

Nach dem offiziellen Teil wurde die ganze Herde von MdL Torsten Warnecke in ein nahgelegenes Restaurant zu einem kühlen Getränk eingeladen.
Ich war echt dankbar, die Temperatur stieg im Tagesverlauf wieder auf die 30 Grad Marke und meine gefühlte Temperatur war eher die eines Grillhähnchens.

Zu meiner sehr großen Freude konnte ich als Gastgeschenk eine Kostprobe nordhessischer Wurstspezialität (Stracke Wurscht) mit auf die Reise nehmen. Die Wurst ähnelt in Herstellung und Verwendung stark italienischer Salami. Die lassen ich mir Morgen zum Frühstück schmecken.

Im Anschluss begleiteten mich Monika & Michael Landow noch einen großen Teil meiner weiteren Tagesetappe.

Die heutige Route verlief von Grebenau über Niederaula, Bad Hersfeld, Schenklengsfeld bis nach Herringen auf den Campingplatz. Ich folgte tollen Radwegen ( D-Routen 9 & 4, Werra-Radweg) und konnte ein Stückchen entlang der Fulda und der Werra entlangradeln.

Kurz vor dem Ziel türmten die dann die echt beeindruckenden Kaliberge aus dem Bergbaugebiet auf. Diese Berge erreichen eine Höhe von bis zu 220 Meter und sind auch aus der Ferne unschwer zu erkennen.

Landschaftlich war die Fahrt auch sehr zu genießen.

Auf dem Campingplatz hab ich dann flott die "STADTRADELN-Botschafter-Behausung" errichtet und mir dann ausgiebig eine Erfrischung im Freibad gegönnt.

So! Nun ist es Zeit mich mal um meinen Hunger zu kümmern.

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19. Etappe / Geldern - Grebenau

Bild Geschrieben am 07.07.2017 von STADTRADELN-Botschafter
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Kommune: STADTRADELN-Botschafter

So nicht mein lieber Petrus, ......... so nicht!
Um mich nachhaltig zu beeindrucken musst Du Dir schon etwas mehr einfallen lassen!

Wie angekündigt zogen in der Nacht schwere Gewitter mit Sturmböen über mein Zelt hinweg. Auch der Regen war nicht von schlechten Eltern. Aber meine Ausrüstung konnte das nicht im geringsten beeindrucken.
Dank des stabilen Zeltes fand ich dann doch einen erholsamen Schlaf.
Vielen Dank an Wechsel Tents für die Unterstützung der Tour.

Nach dem Frühstück machte ich mich auf den Weg.

Auch heute befuhr ich wieder den Bahnradweg Hessen der worüber abschnittsweise auch der Vulkanradweg geführt wird.

Dabei hatte ich am Vormittag ordentlich zu strampeln um die höhen des Vogelsberg zu erklimmen. Das macht stramme Oberschenkel.

Der Vogelsberg ist das größte zusammenhängende Vulkangebiet Mitteleuropas. Er ist kein ehemaliger Schildvulkan, sondern besteht aus vielen Einzelvulkanen, die sich überlagern. Er setzt sich demnach aus einer Vielzahl von übereinandergeschichteten Basaltdecken zusammen.
Teilweise konnte ich noch Spuren längst vergangener Vulkantätigkeit entdecken.

Petrus hat heute mal wieder so richtig einen rausgehauen.
Schon früh am Morgen zeigte sich die Sonne, die Temperatur schnellte im Tagesverlauf bis auf 33°C hoch.
Schattige Rastplätze waren leider etwas rar.

Bei Grebenhain erreichte ich schließlich den höchsten Punkt des Vulkanradweges. (schwitz)

Dannach gab es aber eine lange und beinschonende Abfahrt.

Meine heutige Route startete in Gedern, führte über Hartmannshain, Grebenhain und Herbstein bis nach Lauterbach (Hessen).
Dann folgte ich dem R7 (D4) über Maar bis nach Grebenau.
Mangels eines Campingplatzes in der Nähe, werde ich die Nacht in einer privat geführten Pilgerherberge verbringen.

Morgen geht des dann weiter zu einem Besuch in Bad Hersfeld.

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Etappe 18 / Hanau - Gedern

Bild Geschrieben am 06.07.2017 von STADTRADELN-Botschafter
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Kommune: STADTRADELN-Botschafter

Was für ein herrlicher Tag.
Am Morgen wurde ich durch den Gesang der Wildgänse am Ufer des Mains in Hanau geweckt. Die Sonne zeigte schon am frühen Morgen ihre ganze Stärke.
Nach dem verpacken der Zeltausrüstung und dem Frühstück fuhr ich zum vereinbarten Treffpunkt, dem Umweltzentrum in Hanau. Dort traf ich früher als zur vereinbarten Uhrzeit ein und konnte schon die Austellung bewundern.

Im Umweltzentrum Hanau haben Neugierige viele Möglichkeiten in die Fußstapfen großer Forscher und Forscherinnen zu schlüpfen. Bei unterschiedlichen Veranstaltungen können Groß & Klein gemeinsam auf eine Entdeckungsreise gehen und erleben die Natur mit viel Spaß und Freude.
In spannenden Experimenten, abenteuerlichen GPS-Touren, packenden Planspielen und vielen anderen Aktionen werden mysteriösen Naturphänomenen auf den Grund gegangen.

Hier können alle lernen wie die Natur wirklich funktioniert.

Großartig & Spannend!

Empfangen wurde ich von Wulf Hilbig (Stadtrat Hanau), Gabriele Schaar von Römer (Leiterin des Umweltzentrums), Herr Reinhart (Radwegplanung in Hanau) und Jörg Brauns vom örtlichen ADFC.
Zu meiner großen Freude waren auch ein paar Kinder anwesend, welche im Umweltzentrum ihre Ferien nutzen um spielend etwas über unsere Natur zu lernen. Die Kinder zeigten mir auch eindrucksvoll die Funktion eines Energiefahrrades.

Wusstet ihr eigentlich, dass man 6 Stunden in die Pedale treten muss um die Energie aufzubringen um nur eine einzige Pizza zu backen?

Nun, meine Pizza wäre dann fertig!!! ;-)

Bei meinem Besuch sprachen wir auch über das STADTRADELN in Hanau und wie wichtig der Ausbau der Radinfrastruktur für eine moderne und klimafreundliche Gesellschaft ist.

Nach diesem Besuch begleitete mich Jörg Brauns noch ein großes Stück auf meiner heutigen Etappe. Unterwegs machten wir noch einen kleinen Abstecher zu seinem Haus und genehmigten uns auf der Terrasse eine Erfrischung.

Die Sonne stand heute unerbittlich am Himmel, die Temperatur stieg zwischenzeitlich auf 33°C an, kaum ein Lüftchen brachte Linderung.

Es war heute verdammt heiß!

Nicht gerade erleichternd waren auch die zu bewältigenden Höhenmeter beim verlassen des Maintales.

Heute fiel die STADTRADELN-Botschaftertour ein wenig schwer.

Aber die gewählte Route war die heutigen Strapazen wert.
Ab Hanau konnte ich einen tollen "Bahnradweg Hessen" befahren.
Der Radweg verläuft überwiegend auf einer stillgelegten Bahntrasse.
Ich konnte eine wunderschöne Landschaft mit teils idyllischen Orten auf der Route bewundern.
(Wenn nur diese Hitze nicht gewesen wäre! (Puhchen!)

Schlussendlich erreichte ich mein heutiges Ziel, den Campingplatz in Gedern. Kaum hatte ich das Apporach 2 von Wechsel Tents errichtet, kündigten dunkle Wolken nichts gutes an.
Kurz darauf zog mit starkem Regen eine Gewitterfront über mich hinweg.
Aber dank der sehr guten Ausrüstung machte ich mir keine Sorgen.
Die Natur konnte den Regen auch sicherlich gut gebrauchen.
Wenig später ließ sich auch wieder die Sonne sehen.

Gemäß des Wetterberichtes, kann ich in der Nacht aber mit weiteren Gewittern, Hagel und Starkregen rechnen.

Bin echt froh eine so gute Ausrüstung zu haben!

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Tag 17 / Mainhatten

Bild Geschrieben am 05.07.2017 von STADTRADELN-Botschafter
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Kommune: STADTRADELN-Botschafter

Die vergangene Nacht durfte ich in den privaten Gemächern von Uschi und Bernd Zürn in Flörsheim-Weilbach verbringen. Hier erfuhr ich, wie auch schon bei vergangenen Touren, eine Gastreundschaft, welche mit Worten nicht zu beschreiben ist.

Ganz ganz vielen herzlichen Dank lieber Bernd.

Nach einem herzhaften Frühstück machten Bernd und ich uns auf den Weg nach Rüsselsheim.
Bernd wollte es sich nicht nehmen lassen mich den heutigen Tag komplett zu begleiten.

Wie auch in den vergangenen Jahren, gab es auch heute einen umwerfenden Empfang im Innenhof des Rathauses in Rüsselsheim durch den OB Patrick Burghardt.

Dir lieber Patrick, einen herzlichen Dank für die freundlichen Worte zur Begrüßung.

Dabei waren auch die Stadtradel-Koordinatorinnen Hilde Müller, Veronika Greiner und Franziska Knaak (Kreis Groß-Gerau), einige Teamkapitäne und der RV Opel 1888 (ältester Radfahrverein in der Stadt, auf Initiative von Adam Opel 1888 gegründet) mit 2 historischen Hochrädern und etwa 20 Radlern. Die beiden örtlichen Zeitungen und Radio FFH waren zur Berichterstattung gekommen.  Wasser, Apfelschorle, interessante Gespräche übers Stadtradeln und den Klimaschutz, Fotos und das Ausprobieren des Hochrads (ja, ich bin tatsächlich auf einem Hochrad gefahren), aber auch die Ziehung der Gewinner des Preisausschreibens vom Hessentag rundeten den Termin ab. Alle wünschten Mir eine gute Weiterreise und ich bekam auch schon eine Einladung zu einem Besuch ihm nächsten Jahr.

Bernd und ich radelten bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen um die 30°C unermüdlich weiter bis zur Friedensbrücke in Frankfurt am Main. Hier hatte ich kurzfristig ein Treffen mit dem STADTRADELN-Team des Klima-Bündnis vereinbart.
Projektleiter Andreˋ Muno nutzte die Gelegenheit und probierte das "STADTRADELN-Botschafter-Mobil" eine Runde aus.
Ich glaube, das Lächeln von ihm bei seiner Rückkehr, wirkte ein wenig gequält. ;-)

Nach einer kleinen Erfrischung mit Kaltgetränken im nahen Biergarten fuhren Bernd und ich entlang des Mains zu unserem nächsten Treffpunkt, der Kaiserleibrücke in Offenbach.

Dort wurden wir bereits von Hartmut Luckner (stv. Amtsleiter), Dr. Anna-Christine Sander (Amt für Umwelt, Energie und Klimaschutz) sowie  Marc-Oliver Schmitt (STADTRADELN-Koordinator) erwartet.  Nach einem kurzen Plausch fuhren wir gemeinsam weiter an den Mainkai. Hier wurden wir bereits von der lokalen Presse erwartet.
Nach und nach kamen auch ein paar aktive STADTRADLER aus Offenbach dazu.

Hier durfte ich auch ein paar Worte zu meiner Ausrüstung verlieren.

Nach der freundlichen Verabschiedung haben Bernd und ich noch eine wirklich nur ganz klitzekleine Stärkung in einer Eisdiele genossen.

Da der Bernd einfach nicht kaputt zu kriegen ist, fuhr er auch noch mit mir zu meinem heutigen Übernachtungsziel, dem Campingplatz in Hanau.

Dort angekommen mussten wir beide dann auch Abschied nehmen.

Das Zelt flott aufgebaut (direkt am Fuße des Mains), eine erfrischende Dusche und dann ab in einen nahen Biergarten um die Mineralienspeicher wieder aufzufüllen.

Euch allen noch einen schönen Abend (wink).

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16. Etappe / Brückenschlag

Bild Geschrieben am 04.07.2017 von STADTRADELN-Botschafter
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Kommune: STADTRADELN-Botschafter

Nach einer fabelhaften Nacht und einem tollen Frühstück auf dem Weingut Stritter in Ingelheim am Rhein, wählte ich meine Route in Richtung Mainz durch die sehr schönen Wein- und Obstberge rund um Ingelheim.
Diese Route barg zwar einige Höhenmeter mehr, aber die tolle Landschaft und das wunderbare Wetter waren die Mühen wert.
Der heutige Treffpunkt war auf dem Gutenbergplatz vor dem Staatstheater in Mainz.

Dort begann dann eine gemeinsame STADTRADELN-Botschafter-Begrüßungsveranstaltung der Landeshaupstädte Mainz und Wiesbaden.
Dort traf ich auch auf meinen alten Freund Bernd Zürn vom BUND, der mit einem Team des Regionalpark Rhein-Main aus Flörsbach angereist war um mich nach der Veranstaltung zu meinem Zweiten Termin nach Flörsheim zu begleiten.

In Mainz wurde ich von der Umwelt- und Verkehrsdezernentin Katrin Eder empfangen. Hier waren auch noch viele andere fleissige STADTRDLERinnen aus Mainz dabei.

Nach dem offiziellen Teil in Mainz brachen wir auf zum "STADTRADELN-Botschafter-Brückenschlag" zwischen Mainz und Wiesbaden.
In der Mitte der Theodor-Heuss-Brücke gab es dann Gelegenheit für die Presse ein paar Fotos zu machen. Hier stieg auch Katrin Eder auf das Tandem des Wiesbaderner Umwelt- und Verkehrsdezernenten Andreas Kowol um dann von allen gefolgt zur Reduit in Mainz-Kastel zu radeln.

Katrin Eder wurde von der Mainzer Rikscha-Fee Daiana Neher vom Staatstheater bis auf die Mitte der Theodor-Heuss-Brücke gefahren.

In Mainz-Kastel führten wir dann noch tolle Gespräche rund um den Radverkehr in Mainz und Wiesbaden.

Organisiert hat das ganze der Wiesbadener Fahrrad-Botschafter Dirk Vielmeyer, Mitglied im Wiesbadener Stadtradeln-Komitee.

Vielen herzlichen Dank Dirk! Das war wirklich eine fabelhafte Veranstaltung. Das wird mir ewig in Erinnerung bleiben.

Nach einer kleinen Erfrischung ging es für Bernd Zürn, dem Team des Regionalpark Rhein-Main und mich auf einem wunderbaren Abschnitt des Regionalparkweg zum Verwaltungssitz des Regionalparks "Regionalparkportal". Unterwegs durfte ich viele Sehenswürdigkeiten dieses Parks bewundern.
Dort gab es bei herrlichem Sonnenschein auch eine Erfrischung.

Der offizielle Termin mit der Stadt Flörsheim musste urlaubs- und krankheitsbedingt von der Stadt leider kurzfristig abgesagt werden. Daher habe ich mich sehr über die Einladung des Regionalparks gefreut.

Anschließend fuhren Bernd und ich zu dessen Wohnung.
Hier darf ich dann wieder die Nacht verbringen.

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15. Etappe / Bingen - Gau-Algesheim - Stadecken-Elsheim - Ingelheim an Rhein

Bild Geschrieben am 03.07.2017 von STADTRADELN-Botschafter
Team: -
Kommune: STADTRADELN-Botschafter

Gestern hatte ich mir ja ein paar Kilometer Vorsprung rausgefahren.
Dies bescherte mir dann einen entspannten Vormittag mit einem Käffchen am Ufer des Rheins. Mein Blick konnte dabei über die gegenüberliegende Stadt Rüdesheim und deren Weinberge schweifen.
Auch die Sonne ließ sich blicken, es versprach ein wunderschöner Tag zum Fahrradfahren zu werden.

Der erste von insgesamt vier Terminen des Tages fand am Rheinufer in Bingen statt.
Begrüßt wurde ich von Verkehrskoordinator Michael Kloos. Auch die lokale Presse war bei dem Besuch anwesend. Oberbürgermeister Thomas Feser und Bürgermeister Ulrich Mönch ließen sich urlaubsbedingt entschuldigen. Auch die Klimaschutzbeauftragte Ursula Vierhuis befindet sich gerade im sauerverdienten Urlaub.
Momentan wird in Bingen fleißig an der Umsetzung des Mobilitätskonzeptes gearbeitet, um den Radverkehr in Bingen noch weiter zu fördern. Dabei steht der Alltagsverkehrs im Vordergrund, denn die Fernradwege Rhein und Nahe sowie die Rheinhessischen Radwanderwege bieten für die Freizeitradler ausreichendes Potential.

Interessant war die Begegnung mit Herrn Dr. Karl Maria Heidecker, dem ehemaligen früheren ärztlichen Direktor des Binger Heilig-Geist-Hospitals, der mit fast 90 Jahren immer noch täglich Fahrrad fährt.

Nach dem Treffen fuhr ich weiter nach Gau - Algesheim.
Auch hier wurde ich sehr herzlich begrüßt.
Dabei waren anwesend:
Dieter Linck (Bürgermeister der Verbandsgemeinde Gau-Algesheim)
Werner Schön (Ehrenvorsitzender des Radsportvereins 1898 e.V. Gau-Algesheim)
Emil Busch (Museumsleiter des Rheinhessischen Fahrradmuseums)
Dorian Depue (Klimaschutzbeauftragter der VG Gau-Algesheim = Mitglied im Klimabündnis)
Hermann Schön (Fahrradbeauftragter der Stadt Gau-Algesheim)

Wir unterhielten uns angeregt über das STADTRADELN in der Verbandsgemeinde Gau - Algesheim und die Entwicklung des Radverkehrs in der Region.

Danach folgte ein besonderes Highlight. Ich wurde exklusiv durch das in Gau - Algesheim ansässige Rheinhessische Fahrradmuseum geführt, durfte dort sogar auf ein paar Exponaten probesitzen und auch ausprobieren. Besonders hervorzuheben ist, daß ich im Jahr des 200 Geburtstages des Fahrrades auf einem Nachbau der Draisine von Karl Freiherr von Drais fahren durfte.

Hammer!

Danach gab es auf dem Marktplatz noch eine kleine Erfrischung.

Die Sonne begleitete mich den ganzen Tag und die Temperaturen stiegen auf bis zu 25°C.

Im Anschluß fuhr ich zu meinem 3. Termin nach Stadecken-Elsheim.
Hier folgte ich einem wunderschönen Selztalradweg, welcher auch gerne als Pendlerradweg in das nahe Ingelheim genutzt wird.

Empfangen wurde ich dort von Ortsbürgermeister Thomas Barth.
Sogleich durfte ich mich bei (natürlich alkoholfreien) Getränken        erfrischen. Wir unterhielten uns über meine Tour und über den Radverkehr in der Region.

Die Bewohner wünschen sich seit Jahren eine Fahrrad-Pendler-Route in das unweit entfernte Mainz. Hier wurde sogar eine Unterschriftenaktion der Bürger mit großer Beteiligung für einen solchen Radweg durchgeführt.
Leider blieben bisherige Wünsche unerfüllt.
Ich hoffe, daß in naher Zukunft ein solches Projekt umgesetzt wird. Dies würde neben dem Klimaschutz auch eine Entlastung der Straßen und ein besseres Wohnumfeld schaffen.

Nach dem Termin fuhr ich den Selztalradweg, vorbei an Wiesen, Felder und Weiden, zurück nach Ingelheim am Rhein. In den daran grenzenden Orten passierte ich viele idyllische Weingüter.

Am Ortsrand traf ich auf den ehrenamtlichen Fahrradbeauftragten Ingelheims Erich Dalheimer. Erich erwies sich als grandioser Tourguide und brachte mich souverän zum Rathaus nach Ingelheim am Rhein.

Vor dem Rathaus wurde ich auch schon von
Philipp Laur (Amtsleiter Amt für Bauen, Planen und Umwelt),
Doris Faust (Abteilung für Stadtentwicklung und
Stadtplanung) & Ehegatte erwartet. Auch ein paar fleißige STADTRADLER hatten sich eingefunden.
Ingelheim am Rhein ist ein alter Hase beim STADTRADELN und mir von Besuchen der vergangenen Jahre bestens bekannt. Der Radverkehr und deren Förderung haben in der Stadt eine größe Bedeutung. Dies kann man als Radfahrer deutlich auch merken.
Nach dem offiziellen Teil wurde ich noch in ein Restaurant in der Stadt eingeladen. Wie schon im letzten Jahr darf ich für die Nacht auch wieder Gast der Stadt auf dem Weingut Stritter sein. Die Unterkunft ist traumhaft und lässt mich sicher erholsamen Schlaf finden.
Ganz vielen lieben Dank an Ingelheim für soviel Gastfreundschaft.

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Tag 14 / Andernach - Bingen

Bild Geschrieben am 02.07.2017 von STADTRADELN-Botschafter
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Kommune: STADTRADELN-Botschafter

Die heutige Tagesetappe der STADTRADELN-Botschafter-Jubiläums-Tour 2017 startete in Andernach und führte über Koblenz, Boppard, Sankt Goar, Oberwesel, Bacharach bis nach Bingen.
Eigentlich sollte die Etappe heute planmäßig in Sankt Goar enden. Da Fahrradfahren aber so wahnsinnig fit macht, fuhr ich einfach weiter bis Bingen.
Morgen Vormittag findet in Bingen das erste von vier Treffen des Tages statt.
Da ich jetzt schon in der Nähe des Treffpunktes bin, habe ich morgen einen recht entspannten Vormittag.

Bis nach Koblenz wurde ich von meinem guten Freund Hans-Jürgen Zingsheim begleitet. Er hat sich wirklich wacker und fabelhaft geschlagen.

RESPEKT H.J.!

Ich hab mich über seine Begleitung echt riesig gefreut und es hat mir sehr viel Spaß gemacht.

Die heutige Strecke ging wieder über den Erlebnis-Radweg-Rheinschiene.
Die Landschaft am Rhein mit ihren vielen Sehenswürdigkeiten ist atemberaubend.

Auch das Wetter hatte heute so einigermaßen mitgemacht.
Zwar gab es zwischendurch mal Regen, aber nicht ganz so arg wie angekündigt.

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13. Tag / Brühl - Andernach

Bild Geschrieben am 01.07.2017 von STADTRADELN-Botschafter
Team: -
Kommune: STADTRADELN-Botschafter

Nach dem gestrigen fahrfreien Tag, ging es heute gut erholt von Brühl nach Andernach.
Den Pausentag hatte ich in den Gemächern meiner Eltern Renate & Peter Fumpfei verbringen dürfen. Für mein leibliches Wohl war bestens gesorgt. Die Fahrpause konnte ich u.a. gut nutzen um meine Ausrüstung zu reinigen und das Patia Reiserad zu checken.
Auch hatte ich gestern Gelegenheit nach langer Zeit mal wieder ein paar Freunde zu treffen.

Zu meiner großen Freude hatte sich mein guter Freund Hans-Jürgen Zingsheim entschlossen mich zumindest auf der heutigen Tagesetappe zu begleiten.
Er hat auch ganz tapfer durchgehalten und wird in der Nacht sicher gut schlafen können. ;-)

Die heutige Route führte uns von Brühl über Bornheim, Bonn, Remagen, Bad Breisig nach Andernach. Heute war kein Besuch vorgesehen, daher konnten wir die Strecke ganz genüßlich fahren. Als Route hatte ich den ERS (Erlebnis-Radweg-Rheinschiene) gewählt. Eine der schönsten Fernradwege in Deutschland. Burgen, Weinberge.......... einefach eine phantastische Landschaft.

Am Vormittag begleitete und Dauerregen. Ab der Mittagszeit gab es hin und wieder auch mal trockene Abschnitte. Ürsprünglich war eine Übernachtung im Zelt auf einem nahen Campingplatz geplant. Aufgrund der Wetterlage haben wir aber Unterschlupf in einem Hotel gesucht.

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11. Tagesetappe / Alte Heimat

Bild Geschrieben am 29.06.2017 von STADTRADELN-Botschafter
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Kommune: STADTRADELN-Botschafter

In der Nacht und am Morgen hat es auf dem Campingplatz in Dormagen-Stürzelberg ergibig geregnet. Somit musste ich meine Zeltausrüstung leider etwas feucht verstauen. Ich bin sicher, dass dies dem hochqualitativen Zelt der Fa. Wechsel Tents aber so schnell nichts anhaben kann.
Nach dem letzten Käffchen führte mich dann mein Weg in meine alte Heimat Köln.
Am frühen Nachmittag hatte ich einen Besuch auf dem Rheinboulevard in Köln-Deutz vereinbart.

Zwar war der Himmel mit dichten Wolken bedeckt, doch in Petrus steckt wohl auch ein STADTRADELN Herz.

Fahrradfahren macht echt wahnsinnig fit. Somit bin ich deutlich früher am Treffpunkt angekommen. Damit blieb mir genügend Zeit mir einen Schluck Kaffee aus der mitgeführten Thermokanne zu gönnen.
Zu meiner Verwunderung, aber noch größerer Freude erschienen kurz darauf meine Eltern um mich schon in der Domstadt zu willkommen zu heißen.
Dann kam auch eine Reporterin von Report-K.de (einem lokalen Internet--Nachrichtensender) dazu und führte mit mir ein Interview.

 https://www.report-k.de/Koeln-Nachrichten/Koeln-Nachrichten/Stadtradeln-2017-Botschafter-Rainer-Fumfpei-zu-Gast-in-Koeln-79626

Wenig später stieß auch das Kölner Begrüßungskomitee dazu.
Hier traf ich dann auf:
Petra Zimmermann-Buchem (stellvertretende Leiterin der Koordinationsstelle Klimaschutz der Stadt Köln und Projektleiterin der Kampagne Stadtradeln in Köln) sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus der Koordinationsstelle Klimaschutz und dem Team des Fahrradbeauftragten der Stadt Köln und Teilnehmenden von Stadtradeln in Köln.
Wirklich ein ganz großartiger Empfang.
Es wurden viele Fotos gemacht und natürlich musste ich auch hier über meine Tour und meinen Anliegen als STADTRADELN-Botschafter berichten.

Ich freute mich auch riesig, daß zwei alte Kollegen (Marcus Schödder und Guido Solbach) von der Feuerwehr Hürth zum Termin gekommen sind, um mich dann eigens zu dem zweiten Tagestermin nach Brühl zu begleiten. Dort traf ich auch auf meinen guten alten Freund Hans-Jürgen Zingsheim. Man, was hab ich mich gefreut! Hans-Jürgen wird mich die nächsten beiden Tagesetappen begleiten.

In Brühl angekommen setzte dann auch leichter Regen ein.
Der Empfang des STADTRADELN-Botschafters in der Schloßstadt Brühl fand deshalb im Rathaus der Stadt Brühl statt.

Hier wurde ich ganz herzlich von dem 1. stellvertretenden Bürgermeister Herrn Wolfgang Poschmann, von der Verwaltung als Organisatoren Frau Kerstin Uenzen und der Mobilitätsmanager Herr Ulrich Kalle, sowie Frau Laura Altrichter. Aus der Politik waren dabei Peter Kirf (verkehrspolitischer Sprecher der CDU Fraktion) und Robert Saß (Ratsmitglied in der Fraktion der Grünen). Von der Presse dabei waren Harald Zeyen vom Brühler Schlossboten und Frau Margret Klose vom Kölner Stadt Anzeiger.

Der Empfang in Brühl war phantastisch! Bereits im letzten Jahr habe ich als STADTRADELN-Botschafter der Stadt Brühl einen Besuch abgestattet.
Abgereist bin ich mit dem Deal, falls sich die Stadt noch in 2016 an der Kampagne beteiligt, würde ich Brühl in 2017 wieder einen Besuch abstatten. Brühl hat 2016 mit einem großartigen Ergebnis an der Kampagne teilgenommen und ich habe mein Versprechen natürlich gehalten. Auch in diesem Jahr ist Brühl wieder als eine von ca. 600 Kommunen in Deutschland dabei.
Es gab viele tolle Gespräche. Aber dann nahm ich Abschied um mit meiner Familie und Freunden in der nahen Eisdiele einen Salat einzunehmen.

Anschließen fuhr ich dann zu meinen Eltern, wo ich die nächsten beiden Nächte verbringen werde. Denn morgen mache ich hier den einzigen Tag Fahrpause während der Tour. Auch STADTRADELN-Muskeln können mal ein wenig Pause gebrauchen.

Hören wir uns dann übermorgen wieder?

Ganz viele Grüße aus der Schloßstadt Brühl.

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Promi........... icke???????

Bild Geschrieben am 28.06.2017 von STADTRADELN-Botschafter
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Kommune: STADTRADELN-Botschafter

Tag 10 der STADTRADELN-Botschafter-Jubiläumstour 2017.

Nach dem Frühstück fuhr ich zu meinem ersten von drei Terminen des Tages.

Hier ging es zu der Lycee Francais de Düsseldorf (Französische Schule Düsseldorf).
Der Lehrer Bart van Hamme hatte mich eingeladen die Schule zu besuchen.

Im Rahmen des Grand Depart hat die Schule das Jahr 2017 zum Jahr des Fahrrads ernannt. Seit September arbeiten die Schüler mit den Lehrern an zahlreichen unterschiedlichen Projekten zusammen um das Fahrrad als Transportmittel und als Freizeitgestaltung zu promoten.
Einer der Höhepunkte ist die Fahrradwoche welche in dieser Woche stattfindet. In dieser Woche macht jede Klasse eine sportliche Aktivität um das Fahrrad herum und werden die Schüler nochmal aktiv an die vielen Vorteilen des Fahrradfahrens erinnert.

Solche eine Begrüßung mit stehenden Ovationen hatte ich nun wirklich nicht erwartet. Ich wurde dort wie ein Star empfangen. Sogar Fragen nach Autogrammkarten tauchten unerwartet auf. ;-)
In einem Gesprächskreis durfte ich eine Menge Fragen der Schüler beantworten.

Nach zahlreichen Fotoshootings fuhr ich dann weiter nach Mönchengladbach, zu meinem zweiten Treffen heute.

Ich kam deutlich vor der vereinbarten Zeit dort an und gönnte mir in einem nahen Cafe, mit Blick auf den Eingang des Rathauses ein Käffchen.
Nach und nach wuchs vor dem Rathaus eine Menschenmenge heran.
Kurzerhand gesellte ich mich dazu und erkannte promt das Empfangskomitee. Sogar Kollegen der Berufsfeuerwehr Mönchengladbach sind eigens erschienen.

Sehr freundlich empfangen wurde ich von:
Wolfgang Klein vom Fachbereich Umwelt der Stadt Mönchengladbach,
Carsten Knoch (Mobilitätsbeauftragter der Stadt Mönchengladbach),
Klaus Vieten (Brandamtsrat, Berufsfeuerwehr Mönchengladbach)
Christoph Spielhoven (Hauptbrandmeister, Berufsfeuerwehr Mönchengladbach).

Natürlich drehte sich in den Gesprächen auch hier alles um die Kampagne, meine Tour und auch meine Ausrüstung wurde begutachtet.

Dann ging es flott weiter nach Neuss. Hier fand dann das dritte Treffen des Tages statt.
Begrüßt wurde ich von Reiner Breuer (Bürgermeister), Dr. Matthias Welpmann (Beigeordneter), Heribert Adamsky (ADFC Neuss) und der Klimaschutzmanagerin Rebecca Hartmann. Rebecca kannte ich schon vor vorangegangenen Touren und Besuchen in Landshut.

Nach dem Treffen wurde ich noch von einer großen Gruppe bis zu meinem Nachtlager, dem Campingplatz in Dormagen, begleitet.
Kurz davor machten wir an einer Eisdiele noch Rast und ließen uns eine kleine Leckerei schmecken.
Vor Ort wurde ich dann auch noch vom ADFC Dormagen begrüßt.

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Von der Ruhr an den Rhein / 9. Etappe

Bild Geschrieben am 27.06.2017 von STADTRADELN-Botschafter
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Kommune: STADTRADELN-Botschafter

Gut erholt, am Frühstücksbuffet frisch gestärkt, fuhr ich am Morgen zu meinem ersten Treffpunkt des Tages, dem nur wenige Kilometer entfernten Rathaus in Duisburg .

Der Himmel war voller dunkler Wolken, aber noch blieb es trocken.

Vor dem Rathaus in Duisburg wurde ich von STADTRADELN-Koordinator Karl-Heinz Frings empfangen. Kurz darauf erschien auch Falko Firlus (Dezernat des OB), um von dem Treffen Fotos zu machen.
Im Gespräch beim Kaffee konnte ich einiges über den Erfolg des STADTRADELNs in Duisburg erfahren. Auch in diesem Jahr konnte Duisburg beim STADTRADELN zulegen und den Erfolg aus dem Vorjahr noch überbieten.

Nach dem Treffen ging es für mich weiter nach Krefeld.
Höhe Duisburg-Hochfeld traf ich auf dieser Tour erstmals auf Vater Rhein.

In Hohenbudberg hatte ich ein wenig Zeit zur Pause bevor eine Delegation aus Krefeld mich in Empfang nahm um
und mich den  Rest des Weges zu dem Treffen in Krefeld zu begleiten.

Unterwegs wurden mir einige Sehenswürdigkeiten der Stadt gezeigt.

Vor dem Rathaus in Krefeld traf ich dann auf die Gisela Klaer (Bürgermeisterin), Michael Hülsmann (Fahrradbeauftragter), Karl-Heinz Renner (Orga-Team STADTRADELN Krefeld) sowie Kerstin Pauly und Manfred Louven (beide FahrRad Aktionskreis).

Flott ein paar Fotos gemacht, dann gemütlicher Gesprächskreis beim Kaffee in einem nahen Cafe.

Währenddessen zeigten die Wolken was in ihnen steckt und es fing an zu regnen.
Leider zeigte sich der Regen hartnäckig. Auf meiner Weiterfahrt in Richtung des Campingplatzes nach Düsseldorf-Lörik entschloss ich mich kurzfristig mir dann doch für die Nacht ein festes Obdach zu suchen. (Ich Weichflöte........)

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Das Ruhrgebiet Teil 2 / 8. Tag

Bild Geschrieben am 26.06.2017 von STADTRADELN-Botschafter
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Kommune: STADTRADELN-Botschafter

Nach dem nahezu kaiserlichen Frühstück im Hotel Arcadeon, begleitete ich Antje zum Hauptbahnhof in Hagen. Antje reiste heute planmäßig wieder mit der Bahn, in unser trautes Heim nach Berlin zurück.
Abschiednehmen ist wahrlich nicht gerade eine meiner Stärken!
Ich möchte hier die Gelegenheit nutzen ihr ein ganz großes Lob auszusprechen. Sie war einfach großartig und ich werde sie auf dem Rest der Tour sehr vermissen!
Ich möchte Euch alle bitten, Antje einen kräftigen Applaus für ihre tolle Leistung zu spendieren. (Hallo Schatzi (wink) .............. ich Liebe Dich!)

Nach dem Abschied am Bahnhof machte ich mich auf dem Weg nach Essen, wo heute Nachmittag das einzige offizielle Treffen des Tages stattfand.

Während der Fahrt konnte ich die Vorzüge eines sehr guten Ruhrtal-Radweges schätzen lernen. Es gab auf meiner heutigen Strecke nur sehr wenige Punkte an denen ich als Reiseradler hätte meckern können.

Vor dem Essener Rathaus wurde ich dann von Simone Raskob (Umwelt und Baudezernentin), Ute Zeise (Klimamanagerin Mobilität Stadt Essen), einigen Teilnehmer des STADTRADELNs in Essen und einer Delegation des adfc sehr herzlich begrüßt.
Viele durfte ich bereits bei meinem Besuch im letzten Jahr kennenlernen.

Das STADTRADELN ist auch in Essen wieder ein riesiger Erfolg und erfreute sich an reger Teilnahme und etwa 400 000 klimafreundlicher Fahrradkilometer währen des Aktionszeitraumes.
Ganz herzlichen Glückwunsch und bitte weiter so! :-)

Mit einem Stück Butterkuchen in der Hand, berichtete ich dann über meine Tour. Essen ist ein alter Hase beim STRADTRADELN, hier braucht niemand Tipps für die Teilnahme.

Nach einem netten Plausch machte ich mich auf den Weg in Richtung meiner heutigen Übernachtung nach Mülheim an der Ruhr.

Leider hat die Stadt den Besuchstermin nach Abschluß der Tourenplanung wieder abgesagt.
Nun, ......... ich bin dennoch hier. ;-)

Auf dem Weg nach Mülheim an der Ruhr wurde ich von einer Delegation des adfc Essen begleitet.

In Mülheim werde ich heute in einem Hotel übernachten.

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Das Ruhrgebiet Teil 1 / 7. Tag

Bild Geschrieben am 25.06.2017 von STADTRADELN-Botschafter
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Kommune: STADTRADELN-Botschafter

Heute fuhren Antje und ich die 7. und kürzeste Tagesetappe der diesjährigen STADTRADELN-Botschafter-Tour.
Die Route führte uns von Unna über den Stadtrand von Dortmund, weiter über Schwerte , ein Stückchen die Ruhr und die Lenne entlang bis nach Hagen.

Über Nacht hatte es in Unna geregnet. Am Morgen zeigte sich der Himmel wolkenverhangen und mein kritischer Blick nach oben, sagte mir nichts Gutes vorraus.

Nach dem Frühstück im Hotel fuhren wir dann gemütlich los. Aufgrund der Kürze der heutigen Tagesetappe, konnten wir uns reichlich Zeit nehmen und ganz genüßlich dahinradeln.

Eigentlich wären die Terminpläne für gestern und heute mit offiziellen Besuchen in den STADTRADELN-Kommunen Bönen, Unna und Schwerte gut gefüllt gewesen.
Nachdem der Tourenplan feststand, wurden die Besuche in diesen drei Kommunen aber wieder von deren Seite abgesagt. Dennoch habe ich an meiner ursprünglichen Routenplanung festgehalten. Dies verschaffte uns dann heute einen ganz entspannten Tag.

In Schwerte legten wir eine Pause ein, um in einer Eisdiele spontan das Begehren nach Kaffee zu stillen.
Während dieser Pause hatte Petrus ein Einsehen mit der dann doch etwas trockenen Vegetation gehabt und spendierte den Pflanzen etwas Nieselregen.
Was sollˋs ......... wir saßen trocken und schlürften an unserem Kaffee.
Nach etwa einer halben Stunde hörte der Regen wieder auf.
Daraufhin schwangen wir uns auch wieder in den Sattel.
Zwischendurch ließ sich die Sonne blicken und es wurde sogar recht warm.

An der Lenne, kurz vor unserem Ziel Hagen, nutzte ich eine kurze Rast um ein erfrischendes Fußbad in der Lenne zu genießen. Herrlich!!!!

Anschließend fuhren wir zum Hotel Arcadeon in Hagen.
Der heutige Treffpunkt wurde, anstatt vor dem Rathaus Hagen, kurzfristig hierher verlegt.

Dort trafen wir dann sehr deutlich vor dem vereinbarten Termin ein.

Zu unserer großen Freude dürfen wir auch der Einladung der Geschäftsleitung zur Übernachtung in dem phantastischen Hotel Arcadeon folgen.
Hier dürfen wir in der Villa des Hotels in einer der Suiten wahrlich residieren.
Das Hotel liegt wunderschön in einer parkähnlichen Anlage und es wurde wirklich an alles gedacht, um den Gästen ihren Aufenthalt zu versüßen. Nachdem wir uns eingerichtet und mit der Einrichtung der Suite vertraut gemacht haben, sind wir uns wahrhaft königlich vorgekommen.
Mir fehlen echt die Worte um unsere Überraschung, Begeisterung und unseren Dank auszusprechen.

Um 17 Uhr begann dann vor der Villa des Hotels die Begrüßung.
Hierzu sind dann Petra Leng (Radverkehrsplanung Hagen),  Ingrid Klatte (Umweltberatung der Verbraucherzentrale NRW) und Peter Elverich (fleißiger STADTRADLER) erschienen. Themen waren das STADTRADELN, die gestrige Eröffnung des STADTRADELN-Aktionszeitraumes der Metropolregion Ruhr und allgemein die Radverkehrsplanung. Klar sollten wir auch über die Erlebnisse während der Tour berichten.
Flott ein paar Fotos gemacht und dann im hoteleigenen Biergarten erfrischt.

Nach dem Abschied haben Antje und ich noch das super Angebot eines "all you can eat BBQ" im Hotel genutzt. Echt Wahnsinn! Wir kommen ganz bestimmt wieder!

Heute hatten Antje und ich die letzte gemeinsame Tagesetappe während der diesjährigen Tour. Morgen tritt sie die Heimreise mit der Bahn an.
Auf ihren Tourabschluß haben wir beide mit einem Glas Wein angestoßen.

Sie wird mir unglaublich fehlen!!!!

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3. Tagesetappe

Bild Geschrieben am 24.06.2017 von STADTRADELN-Botschafter
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Kommune: STADTRADELN-Botschafter

Nach dem wir unsere Reiseräder beladen und unser Frühstück eingenommen haben, machten Antje und ich uns weiter auf den Weg in südlichere Gefilde.
Dabei folgten wir dem tollen Emsradweg, durch das wunderschöne Emsland. Das erste Ziel der heutigen Tour war Meppen. Bevor wir uns allerdings zu dem vereinbarten Treffunkt begaben, haben wir uns in Meppen noch mit einem leckeren Eis gestärkt. (Ich hatte auch wirklich nur eine klitzekleine Portion.)

Vor dem dortigen Historischen Rathaus wurden wir von Herr Knurbein (Bürgermeister Stadt Meppen), Herr Frese (Klimaschutzmanager Stadt Meppen), Frau Augustin (Pressesprecherin Stadt Meppen) sowie Vertreter der lokalen Presse sehr freundlich begrüßt.

Wir unterhielten uns über den Stellenwert des Fahrrades als klimafreundliches Fortbewegungsmittel und über Möglichkeiten den Radverkehr in einer Kommune noch attraktiver zu gestalten. Auch die Veränderung des Mobilitätsverhalten in der Zukunft war ein Thema.
Nachdem auch die Pressevertreter zum Zug kamen, machten Antje und ich uns wieder auf den Weg zu unserer 2. heutigen Station nach Wietmarschen. Dabei konnten wir die Landschaft des Emslandes weiter genießen und unweit von Wietmarschen überquerten wir dann die Grenze in die Grafschaft Bentheim.

Auch die Grafschaft Bentheim ist in Sachen Fahrradfreundlichkeit kein Geheimtipp mehr und unter Radreisenden durchaus sehr beliebt. Heute konnten wir uns davon aber auch nur ein kleines Stückchen einen eigenen Eindruck verschaffen. Was wir sahen, machte aber Lust auf mehr. Somit freuen wir uns jetzt schon ab morgen Vormittag mehr Eindrücke zu gewinnen.
Fahrradfahren macht Fit und somit trafen wir deutlich vor der vereinbarten Zeit am Stiftscafe, dem Treffpunkt in Wietmarschen ein. Kurz darauf gesellten sich in dem tollen Biergarten des Cafes aber auch schon Manfred Wellen - Bürgermeister Gemeinde Wietmarschen, Hannah Welling - Gemeinde Wietmarschen, Moritz Richter - Bundesfreiwilligendienstleistender Klimaschutz Landkreis Grafschaft Bentheim und Stephan Griesehop, den Klimaschutzmanager des Landkreises zu uns.

In ungezwungener Atmosphäre haben wir uns dann sehr vielfältig über den Klimaschutz, den Radverkehr und natürlich auch über das STADTRADELN unterhalten. Ich durfte auch über meine Tour berichten und Erfahrungen  meiner Besuche bei anderen STADTRADELN-Botschafter-Touren teilen.

Es war wirklich ein tolles Treffen und ich werde mich sicher immer sehr gerne daran erinnern. Stephan Griesehop begleitete uns nach dem Treffen ein Stück in die Richtung unserer Unterkunft für die Nacht. Auf Einladung der Gemeinde Wietmarschen dürfen wir Gäste im Hotel Heilemann zur Übernachtung und zum Abendessen sein.
Dafür möchten wir ganz herzlichen Dank sagen. Die Unterkunft ist einfach klasse und nach dem total leckeren und reichhaltigen Essen weiß ich gerade nicht, wie es ich es Morgen aufˋs Rad schaffen soll!

Nun freuen wir uns schon darauf morgen die Grafschaft auf dem Rad zu erkunden und auf tolle Besuche in Nordhorn, Bad Bentheim und Rheine.

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Und ................. Zack!

Bild Geschrieben am 24.06.2017 von STADTRADELN-Botschafter
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Kommune: STADTRADELN-Botschafter

Die heutige 6. Tagesetappe führte uns vom Campingplatz in Senden über Ascheberg, Werne, Bergkamen und Kamen bis nach Unna.

Dabei haben wir heute die 500 Km Marke der Gesamtroute geknackt.
Respekt und allerschärfste Anerkennung an Antje!!!!
Ich warte immer noch auf ein Jammern oder Stöhnen von ihr. Nicht ein einziger Klagelaut verließ ihre Lippen. Sie ist eine wundervolle Begleiterin.

Bei der Abfahrt war der Himmel mit Wolken bedeckt, die Temperatur war auch deutlich gesunken. Die Wolken waren den ganzen Tag unser Begleiter, von Regen sind wir aber verschont geblieben.

Der Routenverlauf führte uns auf überwiegend ganz guten Fern- und Regionalradwegen vom meistens flachem Münsterland nun ins teilweise etwas hügelige Ruhrgebiet.

Am frühen Nachmittag gab es dann ein offizielles Treffen in Bergkamen.

Dabei trafen wir auf:
Christine Busch (Beigeordnete der Stadt Bergkamen), Elke u. Thomas Grziwotz (beide Stadtverordnete), Heiko Busch (STADTRADELN-Koordinator) sowie auf einige StadtradlerInnen der ehemaligen Bergbaustadt.
Die lokale Presse hat bei dem Termin auch nicht gefehlt.

Alles sehr sympathische Menschen.

Bürgermeister Roland Schäfer wäre auch sehr gerne dabei gewesen. Aus gesundheitlichen Gründen mussten wir aber leider auf ihn verzichten.
Antje und ich wünschen ihm baldige Genesung.

Bei dem Treffen sprachen wir über das STADTRADELN in Bergkamen und natürlich über meine Tour.
Die Stadt hat in diesem Jahr erstmalig am STADTRADELN teilgenommen, obwohl das endgültige Ergebnis noch nicht feststeht, war die Teilnahme an der Kampagne auch hier ein großer Erfolg.
Herzlichen Glückwunsch zu diesem bereits jetzt fabelhaften Ergebnis.

Nach dem Treffen fuhren Antje und ich weiter nach Unna.
Aus Mangel an einer Gelegenheit unser Zelt aufzuschlagen werden wir die Nacht hier in einem Hotel verbringen.

Morgen geht es für uns weiter nach Hagen.
Leider wird dies für Antje die letzte Etappe der diesjährigen  STADTRADELN-Botschafter-Tour sein. Planmäßig wird sie am Montagvormittag die Heimreise mit dem Zug antreten. Sie wird mir sehr fehlen.

Der Treffpunkt in Hagen wurde von der Stadt kurzfristig vor das Hotel Arcadeon verlegt.
Dort werden wir vor dem Eingang dann um 17 Uhr anzutreffen sein.

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5. Tagesetappe

Bild Geschrieben am 23.06.2017 von STADTRADELN-Botschafter
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Kommune: STADTRADELN-Botschafter

Nach dem Frühstück und dem Verstauen der Zeltausrüstung, fuhren Antje und ich zu unserem ersten offiziellen Treffen des Tages in das nahegelegene Wettringen. Vor dem Rathaus wurden wir von Stadtradeln Koordinator Dietmar Rolling in Empfang genommen. Das Treffen fand in gemütlicher Runde, im Trauzimmer des Rathauses statt.
Neben Dietmar Rolling waren auch Bürgermeister Berthold Bültgerds sowie STADTRADELN-Teilnehmer Herbert Raue und Anne Krümpel mit von der Partie.
Auch die lokale Presse war zu diesem Termin erschienen.
Uns wurde sogleich auch ein zweites Frühstück angeboten, welches wir gerne angenommen haben.
Wir unterhielten uns angeregt über den großartigen Erfolg des STADTRADELN in Wettringen und über die Wichtigkeit des Klimaschutz in unserer Gesellschaft.
Im Anschluss ging es zum Fototermin vor das Rathaus. Dort konnte Bürgermeister Berthold Bültgerds auch mal das STADTRADELN-Botschafter-Mobil Probefahren.

Nach dem Treffen machten wir uns dann auf den Weg zu unserem zweiten Termin in Senden.

Heute war ganz fabelhaftes Fahrradwetter. Es war nicht mehr so heiß wie in den vergangenen Tagen und anfangs begleiteten uns auch ein paar Wolken.
Permanent wehte uns auch etwas Wind um die Nase. (Bei den leichten Anstiegen auf der Strecke leider auch immer von vorne. ....... Grumpf!)
Ansonsten hatten wir eine sehr schöne Tagesetappe durch das fahrradfreundliche Münsterland. Zum Teil befuhren wir dabei auch die Fahrradbahn Münsterland. Dies ist ein Themenradweg auf einer alten Bahnlinie. Dieser Radweg war vorbildlich zu befahren. Einziges Manko war die Beschilderung speziell an den Anschlußstellen. Hier hätte ich mir eine klare Wegweisung gewünscht.

Pünklich zum vereinbarten Termin trafen wir dann vor dem Rathaus in Senden ein.
Dort wurden wir vor dem Gebäude bereits von dem stellvertretenden Bürgermeister Alfons Hues, Klimaschutzmanagerin Petra Volmerg, und einigen STADTRADLERN aus Senden erwartet. Zu unserer großen Freude wurden uns auch sogleich ein paar Kaltgetränke angeboten.
Vor dem Rathaus sprachen wir dann über meine Tour und das STADTRADELN in Senden.
Senden ist Newcomer bei der Kampagne, kann aber schon eine beachtliche Teilnehmeranzahl nachweisen obwohl der Aktionszeitraum erst vor einigen Tagen begann.

Hier noch ein wichtiger Hinweis für alle in und um Hagen!
Übermorgen um 17 Uhr findet das offizielle Treffen in Hagen statt.
Hier hat sich heute allerdings der Treffpunkt geändert.
Neuer Treffpunkt ist am Sonntag um 17 Uhr vor dem Eingang des Arcadeon Hotel in Hagen. Wichtig für das Gewinnspiel!!!!!!!!!

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Der 4. Tag

Bild Geschrieben am 22.06.2017 von STADTRADELN-Botschafter
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Kommune: STADTRADELN-Botschafter

Einfach UNGLAUBLICH!

Was für ein Tag der STADTRADELN-Botschafter-Tour!

Die Nacht durften wir ja als Gäste der Gemeinde Wietmarschen im Hotel Heilemann verbringen. Die Gastfreundschaft der Gemeinde Wietmarschen bescherte Antje und mir eine entspannte und erholsame Nacht. Nochmals unseren ganz herzlichen Dank.
Gut erholt und nach einem wunderbaren Frühstück, machten wir uns auf den Weg zu unserem ersten Termin nach Nordhorn. Hier folgten wir überwiegend dem Verlauf des Süd-Nord-Kanals. Auf dem Weg konnten wir uns von der Schönheit und der Fahrradfreundlichkeit der Grafschaft Bentheim persönlich überzeugen.
Ein Träumchen!
Im Kloster Frenswegen tagte heute die Runde der Hauptverwaltungsbeamten (HBV) der Grafschaft Bentheim. Eigens zum Zwecke einer Einladung des STADTRADELN-Botschafters wurde die Tagung zu dem Kloster verlegt. Dieser Einladung sind wir sehr sehr gerne gefolgt.
Wir wurden sehr herzlich begrüßt und haben uns auch gleich für ein gemeinsames Presse- und Erinnerungsfoto aufgestellt. Der Eine oder Andere nutzte die Gelegenheit auch mal das STADTRADELN-Botschafter-Mobil einmal probezufahren. Im Anschluß zogen wir uns in die historischen Gemäuer des Klosters zurück. In nahezu freundschaftlicher Runde und bei einer schönen Tasse Kaffee waren natürlich der Klimaschutz, das STADTRADELN aber auch meine Tour die vorrangigen Gesprächsthemen.

Neben Antje und mir waren folgende Damen und Herren anwesend:

Günter Oldekamp (Bürgermeister Samtgemeinde Neuenhaus),
Gerhard Verwold (Erster Samtgemeinderat Samtgemeinde Schüttorf),
Thomas Berling (Bürgermeister Stadt Nordhorn),
Manfred Wellen (Bürgermeister Samtgemeinde Wietmarschen),
Dr. Volker Pannen (Bürgermeister Stadt Bad Bentheim),
Daniela Kösters (Bürgermeisterin Samtgemeinde Emlichheim),
Friedrich Kethorn (Landrat Landkreis Grafschaft Bentheim ),
Lizzi Sieck (Klimaschutzmanagerin),
Stephan Griesehop (Klimaschutzmanager)

Im Anschluß brachen wir nach Bad Bentheim, zu unserem zweiten Termin der Tagesetappe auf. Hier wurden wir ein großes Stück von Lizzi und Stephan begleitet.

Der Tag war heute wirklich sehr heiß und wir haben deshalb das Tempo ein wenig reduziert. Dies bescherte und dann leider eine viertelstündige Verspätung bei unserer Ankunft in Bad Bentheim. Aber trotzdem hatten wir unterwegs ein Auge für die Schönheiten dieser absoluten Fahrradregion.

Nachdem wir die Anstiege nach Bad Bentheim bewältigt, und das Rathaus erreicht haben würden wir dort ganz herzlich empfangen von:

Vera Edeling (Klimaschutzmanagerin der Stadt Bad Bentheim), Sara Vordermark (Bundesfreiwillige im Bereich Klimaschutz) und erfolgreichen STADTRADLERN aus 2016 - Frau Redmann, STADTRADLER-Star und „aktivste Radlerin“ 2016 und Herr Bertels, Teamkapitän des „besten Teams“ 2016. Den Bürgermeister der Stadt Bad Bentheim, Herrn Dr. Pannen, durften wir bereits in Nordhorn kennenlernen, er wäre gerne auch in Bad Bentheim gewesen, war aber durch die Tagung in Nordhorn verhindert.
Vor Ort tauschten wir uns dann über die Vorteile des Radfahrens, die bereits gewonnenen Radeindrücke in der Region und die weitergehende STADTRADELN-Tour aus. Nach einer Stärkung in dortiger Eisdiele, brachen wir dann zur nächsten Station nach Rheine auf.
Dabei wurden wir von Engelbert Nagelschmidt, dem Fahrradbeauftragten der Stadt Rheine, eigens aus Bad Bentheim abgeholt und nach Rheine begleitet.

Hier trafen wir dann diesmal pünktlich ein.

Auch hier wurden wir unglaublich freundlich von dem Bürgermeister Udo Bonk, den STADTRADELN-Stars Eva Fakhzad und Melanie Volkmer und dem Pressereferenten Frank de Groot Dirks empfangen. Auch die lokale Presse war zu diesem Termin erschienen.

Es gab einen regen Austausch zum Klimaschutz und der Wichtigkeit des Klimaschutzes.

Nach dem offiziellen Teil wurden wir von der Stadt Rheine noch in ein nahes Lokal zur Stärkung mit Speis und Trank eingeladen. Ganz herzlichen DANK!

Wir warteten im Anschluß noch ein kleines Wärmegewitter ab und begaben uns dann zu unserem Nachtlager.

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2. Tag

Bild Geschrieben am 20.06.2017 von STADTRADELN-Botschafter
Team: -
Kommune: STADTRADELN-Botschafter

Mir fällt spontan nur ein einziges Wort ein, um den heutigen 2. Tag der STADTRADELN-Botschafter- Jubiläums-Tour zu beschreiben.

Hammer !!!!!!!

Nach dem Aufstehen beluden Antje und ich unsere Reiseräder.
Danach gab es ein absolut königliches Frühstück.
Die Nacht durften wir als Gäste der Critical Maas Leer im Hause der Familie Rietdijk verbringen. Die beiden haben es uns wirklich an nichts fehlen lassen. Ganz wunderbare Menschen. Ein riesengroßes Dankeschön an die Critical Mass in Leer und an unsere Gastgeber.

Knapp nach dem Frühstück wurden wir von der Critical Mass Leer in Jemgum vor unserer Unterkunft abgeholt, um uns zu dem offiziellen Treffen nach Leer zu begleiten.

Alter Schwede! Damit habe ich echt nicht gerechnet. Alles in allem standen plötzlich etwa 50 Radlerinnen und Radler vor der Tür, um den STADTRADELN-Botschafter zu begleiten. Ein Anblick ..............! Mir fehlen immer noch die Worte!

Nun, im Konvoi fuhren wir dann alle zum Rathaus nach Leer.

Im einzelnen wurden Antje und ich von 2 Fahrradpolizisten, welche die Fahrt absicherten, einer Schulklasse des Ubbo-Emmius-Gymnasium (UEG), Mitglieder des ADFC, und natürlich der Critical Mass Leer unter der Führung von Anton Scholtalbers sicher nach Leer begleitet. Dabei hat diese Critical Maas ihrem Namen alle Ehre gemacht.

In Leer empfangen wurden wir dann durch den Stadtbaurat Carsten Schoch, den Klimaschutzmanager Karsten Everth und den Radverkehrsbeauftragten Ehler Cuno.

Nach dem offiziellen Empfang und ein paar Fotos für die Presse wurden dann alle Teilnehmer zum leckeren ostfriesischen Tee in das Rathaus eingeladen.
Hier gab es dann gleich die nächste tolle Überraschung. Heute hat sich die Stadt Leer erstmalig zur Teilnahme am STADTRADELN angemeldet und ich durfte gemeinsam mit  Stadtbaurat Carsten Schoch den Anmeldebutton drücken. Eine ganz besondere Ehre und Freude für mich, da Leer auch Mitglied im Klima-Bündnis ist.

Herzlich willkommen an die Stadt Leer beim STADTRADELN 2017!
Die Stadt wird dann ab dem 01. September aktiv ins Geschehen eingreifen.
Viel Spaß und Erfolg wünsche ich allen!

Nach dem Startschuß durfte ich dann noch über meine Tour berichten.

Die Zeit verging rasend schnell, Antje und ich mussten uns auf den Weg machen um die restliche Tagesetappe zurückzulegen.
Dabei folgten wir der Ems entlang der Dollard Route und dem Emsradweg bis zu unserem Tagesziel, dem Campingplatz in Walchum.
Die Fahrt hat riesigen Spaß gemacht und wir konnten die Strecke in vollen Zügen genießen. Fast ständiger Begleiter war der Deich mit Schafen. An manchen Stellen waren dann auch Schafe mit Deich zu bewundern. Hinter einer Schleuse bei Rhede rückte der Deich dann mehr ins Hinterland, wir fuhren den Emsradweg mit freiem Blick auf die Ems weiter.

Schließlich erreichten wir den Campingplatz und errichteten dann unser heutiges Nachtlager.
Ach übrigens: wer sich während der Tour mit mir und seinem Fahrrad fotografieren lassen möchte und dieses Foto an das STADTRADELN-Team sendet (fotos at stadtradeln.de), nimmt an einer Verlosung teil und kann tolle Preise rund um das Fahrrad gewinnen. Also ...... nur zu!
Nochmals viele Grüße von der Ems.

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Tag 1

Bild Geschrieben am 19.06.2017 von STADTRADELN-Botschafter
Team: -
Kommune: STADTRADELN-Botschafter

Computerlogbuch der STADTRADELN-Botschafter-Jubiläums-Tour.

Wir schreiben den 19. Juni 2017, in der Stadt Norden, in den unendlichen Weiten Ostfrieslands, fand heute der Auftakt der diesjährigen STADTRADELN-Botschafter-Tour statt.

Nach dem Erwachen auf dem Campingplatz in Norden-Norddeich packten Antje und ich unsere Zeltausrüstung zusammen und fuhren zu dem vereinbarten Treffpunkt in das Zentrum der Stadt Norden. Dort wurden wir bereits von

Bürgermeister Heiko Schmelzle,
Hermann Reinders, Ratsvorsitzender der Stadt Norden,
Hayo Wiebersiek, Mitglied des Rates der Stadt Norden,
Peter Kant, Klimaschutzmanagement Norden / Juist,
Norbert Wiske, Stadt Norden und AG Radverkehr,
Wolfgang Hellriegel, Ansprechpartner ADFC Norden und Radverkehrsbeauftragter der Stadt Norden
und auch weiteren Mitglieder des ADFC Norden erwartet.
Auch die lokale Presse war schon anwesend.

Vor Ort wurden wir sehr freundlich empfangen und ich durfte von den Plänen zur bevorstehenden Tour berichten. Die Stadt Norden wurde erst kürzlich ein Mitglied im Klima-Bündnis und hat sich bisher leider noch nicht am STADTRADELN beteiligt. Daher habe ich den Bürgermeister Heiko Schmelzle gebeten sich für eine Teilnahme Nordens noch in diesem Jahr einzusetzen. Ein Versprechen konnte ich ihm dabei leider nicht abringen. Ich aber versprach im nächsten Jahr wieder vorbeizuschauen falls sich Norden noch in diesem Jahr beteiligen würde. Selbstverständlich sprachen wir auch über Massnahmen des Klimaschutzes und die Wichtigkeit gerade für diese Region.

Nach dem Treffen wurden wir von dem Klimaschutzmanager Peter Kant ein großes Stück in Richtung Emden begleitet. In Emden fand dann das zweite offizelle Treffen statt.

Heute war ein wunderschönes Wetter zum STADTradeln. Die Sonne war den ganzen Tag unser Begleiter. Auch die Temperaturen erinnerten mehr an südländische Gefilde.
Die gemessene Temperatur bewegte sich im Tagesverlauf so zwischen 27 bis 33 Grad.

Nachdem wir uns von Peter Kant verabschiedet haben, machten wir uns weiter auf den Weg nach Emden.

Dort trafen wir uns am Fürbringerbrunnen mit dem Emdener Bürgermeister Thomas Geiken, Klimaschutzmanager Jann Gerdes, den ehrenamtlichen Radverkehrsbeauftragten und vom ADFC Emden Reiner Schuchardt.

Natürlich waren hier auch Vertreter der Presse anwesend. Bürgermeister Thomas Geiken begrüßte uns offiziell und während seiner Ansprache konnten wir sehr viel über den Klimaschutz und den Radverkehr in Emden erfahren. Emden erfreut sich an einem Radverkehrsanteil von über 30% und fördert sehr regen den Klimaschutz und den Radverkehr. Es konnten zwar noch nicht alle gesteckten Ziele erreicht werden, man ist hier aber durchaus auf einem sehr guten Weg. Emden ist beim STADTRADELN ein alter Hase und die Kampagne ist auch hier sehr beliebt. Nach dem offiziellen Teil und den Interviews mit der Presse durften Antje und ich noch zu Gast mit einem (Juhuuuu......) Kaltgetränk sein. Auch hier führten wir noch interessante Gespräche zum Radverkehr in der Stadt.
Dann brachen wir auf nach Jemgum, wo wir auf Kosten der Critical Mass Leer bei der unglaublich sympathischen Familie Rietdijk sein dürfen. Die Familie kommt ursprünglich aus den Niederlanden und hat uns fürstlich bewirtet.
Morgen wird uns die CM Leer dann hier abholen und uns zu unserem Termin nach Leer begleiten. Auch heute ist es aus technischen Gründen leider nicht möglich mehrere Bilder dem Blog hinzuzufügen. Daher habe ich das Auftaktbild aus Norden gewählt. Ich hoffen die weiteren Fotos noch nachreichen zu können. Viele Grüße von der Ems.

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Endlich......!

Bild Geschrieben am 18.06.2017 von STADTRADELN-Botschafter
Team: -
Kommune: STADTRADELN-Botschafter

Auf zum Startpunkt der STADTRADELN-Botschafter-Jubiläumstour 2017.
Heute starteten Antje und ich mit der Deutschen Bahn ab Berlin Hbf und fuhren bis nach Norden-Norddeich (Ostfriesland). Antje ist meine Lebensgefährtin und wird mich freudigerweise ein paar Tage bis nach Hagen begleiten. In Norden angekommen fuhren wir unmittelbar zu dem dortigen Campingplatz und errichteten unser Lager für die Nacht.
Morgen um 8:45 Uhr haben wir dann den ersten offiziellen Termin der Tour vor dem Rathaus in Norden. Ich bin schon sehr gespannt.

Ich freu mich auf eine tolle Tour und das es nach vielen Tagen und Stunden der Tourenplanung nun endlich losgeht.

Leider kann ich in diesem Jahr nur für etwa 3 Wochen während meines Jahresurlaubs fahren. Ursprünglich waren 10 Wochen passend zum STADTRADELN-Jubiläum geplant. Die Tour war nach vielen Vorbereitungsstunden nahezu fertig vorbereitet. Kurz bevor es dann losgehen sollte hat mir meine Dienststelle (Berliner Feuerwehr) dann denn Antrag auf unbezahlten Urlaub verwehrt. Somit war ich gezwungen die komplette Tour auf neue Füsse zu stellen. Viel Zeit blieb mir leider nicht aber ich habe es schlußendlich dann doch hinbekommen. Nun legt sich die Anspannung der vergangenen Zeit und ich kann es kaum erwarten in die Pedale zu treten. Viele Grüße von der Nordseeküste!

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Sternfahrt in Berlin

Bild Geschrieben am 11.06.2017 von STADTRADELN-Botschafter
Team: -
Kommune: STADTRADELN-Botschafter

Der STADTRADELN-Botschafter auf der weltweit größten Fahrrad-Demonstration.
Knapp eine Woche vor Beginn der diesjährigen STADTRADELN-Botschafter Jubiläumstour durfte ich offiziell als STADTRADELN-Botschafter an der Sternfahrt des ADFC Berlin teilnehmen.
Teilnahme Ehrensache, da ich auch Mitglied und Fachreferent des ADFC Berlin bin. Die Fachreferentin Susanne Grittner, welche u.a. auch die Sternfahrt organisiert, hat einen unglaublich hervorragenden Job gemacht. Auch Petrus hat es sehr, sehr gut mit uns gemeint. Von Wolken keine Spur zu sehen und mein Thermometer am Bike zeigte nahezu durchgängig 28 °C an. Da waren hin und wieder ein leichter Wind und schattige Streckenabschnitte sehr willkommen. Ich glaube so erging es fast allen Teilnehmern.
Nun, die offizielle Anzahl der Demonstrationsteilnehmer liegt mir noch nicht vor. Aber meine vorsichtige Schätzung liegt bei rund 100 000 radelnden Demonstranten.
Was für ein phantastischer Anblick!
Als heutigen Startpunkt hatte ich mir den Treffpunkt Heiligensee ausgesucht. Schließlich wohne ich dort unweit entfernt.
Da ich am Morgen erst aus dem 24h Dienst bei der Berliner Feuerwehr gekommen bin schien es mir angebracht bei der Gesamtstrecke heute mal kleinere Brötchen zu backen. Mit Polizeieskorte und Straßensperren führen ich und die dort auch schon zahlreichen Teilnehmer über die Treffpunkte Henningsdorf und Spandau bis zum Treffpunkt Wannsee. An jedem Treffpunkt wurde die Zahl der Teilnehmer der Fahrrad-Demonstration größer und größer. In Wannsee angekommen, war die Teilnehmerzahl schon intergalaktisch groß. Ab Wannsee ging es dann über die eigens gesperrte Autobahn (Avus) in Richtung Funkturm. Von dort dann weiter vorbei an der Siegessäule. Auf der Straße des 17. Juni, beim Umweltfestival der Grünen Liga, endete dann die Sternfahrt.
Die Veranstaltung war einfach der Hammer!
Im Anschluss bin ich dann Richtung Heimat geradelt.
Großen Dank und allerschärfste Anerkennung gilt meiner Lebenspartnerin Antje. Sie war (natürlich auch im STADTRADELN-Outfit) die ganze Strecke meine Begleitung. Auch in der ersten Woche der diesjährigen STADTRADELN-Botschafter Jubiläumstour wird sie mich begleiten. Ich freue mich auf die gemeinsamen Tourtage.
Nun werden die Dienste des heimischen Holzkohlegrills beansprucht.
Bei geröstetem Löwenzahn und Pfefferminztee wird der Abend würdevoll eingeleitet.
Prost und Mahlzeit!!!

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