STADTRADLER-STAR Blog: Simon Knur


Dass war es...

Bild Geschrieben am 10.06.2017 von Simon Knur
Team: Critical Mass
Kommune: Essen in der Metropole Ruhr

Stadtradeln 2017 ist geschafft, und ich hab die trotz ein paar kleinerer Problemchen doch noch die 600 km Marke geknackt. Ich habe eine ganze Reihe von Wegen im Alltag bewältigt. Die Kombination von ÖPNV und und Faltrad war wieder einmal unschlagbar. Bewegt habe ich mich in meiner Freizeit und dienstlich quer durch das gesamte Ruhrgebiet, und ist praktisch von Ost nach West bis ins Rheinland auf dem Rad durchquert. In meiner App sieht das Ganze interessant aus, auch wenn ich nicht alle Strecken dort gespeichert habe.
Ich bedanke mich bei allen die nineteen mitgefahren sind (großartige Leistung) und die in den letzten Wochen viel Spaß am Fahrradfahren entdeckt haben. Ein besonderer Dank geht natürlich, wie immer, an die Organisatoren in den Städten.
Mit dem Nachtradeln gestern Abend hier in Essen gab es ein Finale in einer trockenen und kühlen Sommernacht. Wie immer ein kleines Highlight im Radkalender.

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Besuch in der alten Heimat...

Bild Geschrieben am 06.06.2017 von Simon Knur
Team: Critical Mass
Kommune: Essen in der Metropole Ruhr

Mit Rad und Bahn zur Familien an den Rand des Sauerlandes gefahren. Wie immer haben wir dabei das Pech genau eine Station außerhalb des VRR zu sein. Sprich die 10 Minuten kosten uns knappe 5€ pro Strecke und Person extra, da wir einen zusätzlichen Fahrschein benötigen. Mit einem normalen Rad waren es dann nochmal 5€ pro Strecke und Rad, da wir meistens über Nacht vor Ort bleiben. Jeder Kilometer schlägt dann theoretisch mit knapp 1€/km pro Person zu Buche. Skurril? Auf jedem Fall, auch heute wieder Mitmenschen den undurchsichtigen Tarifdschungel an den Verbundgrenzen erklärt. Die Kombination der Tarifverbünde und zahlreichen Tickets ist schlicht unpraktisch und teuer. Der Kilometerpreis liegt für uns Beide für dienhalbe Strecke im neuen Verbund bei fast 0,80€ pro Kilometer, ohne Radticket.
Zum Glück verwandeln sich unsere Räder in kostenloses Handgepäck. Vom Bahnhof bringen uns die Räder die zwei Kilometer zu meinem Elternhaus und zu Freunden.
Die Fahrt durch die Felder ist immer auch ein wenig Vorfreude.

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Der lange Weg nach Hause.

Bild Geschrieben am 02.06.2017 von Simon Knur
Team: Critical Mass
Kommune: Essen in der Metropole Ruhr

Einfach mal im östlichen Ruhrgebiet nah dem Termin Feierabend machen und den Rest nach Hause radeln. Ein Stück Lebensqualität und Dank moderner Radnavigation gar kein Problem. Dieses Mal mit einer App navigiert durch einige Gegenden, die ich auch so noch nicht kannte. Die Naviapps zeigen einem dann oft auch versteckte Wege und Abkürzungen auf. Einziges Problem: Die Akkulaufzeit der modernen Smartphones. Daher hab ich einen kleinen Zusatzakku im Gepäck, der mich gut über den Tag bringt.

War eine schöne Strecke bei sommerlichen Temperaturen, mal sehen was das Wochenende bringt.

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Langes Wochenende...

Bild Geschrieben am 31.05.2017 von Simon Knur
Team: Critical Mass
Kommune: Essen in der Metropole Ruhr

Das Wetter war viel zu schön, um es zu Hause zu verbringen. Am Samstag dann die Idee Freunde in Wuppertal zu besuchen. Bedeutet halt mal Höhenmeter, bei der Hitze schön anstrengend. Als Route die Kohlenbahn von Hattingen nach Wuppertal herausgesucht. Im Anschluss folgte der Aufstieg über das Marscheider Bachtal, Abends dann zurück mit der S-Bahn, die nicht wirklich langsamer ist, als die normale Autofahrt.

Bei der Hitze war die Fahrt im Halbschatten der Bäume echt angenehm, runtergekühlt wurde man in den beiden Tunneln. Nach ein paar hundert Metern taucht man wieder ein die Wärme.

Bei unseren Freunden warteten kalte Getränke und ein schattiges Plätzchen. Am Ende ein gelungener Tag am Rad.

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Einfach das beste Stück fahren...

Bild Geschrieben am 25.05.2017 von Simon Knur
Team: Critical Mass
Kommune: Essen in der Metropole Ruhr

Nach der Tour am Dienstag hatte ich gestern keine Lust die übelsten Wege der Refion zu suchen, also bin ich einfach Teil mit der S-Bahn gefahren. Ein Unweg zum Bahnhif und ab Hösel wieder weiter. Sprich ich hab mal die Teile ausgelassen, wo Politik und Verwaltung nicht für Menschen ", sondern nur für Autos planen. Trotzdem pünktlich zu Hause, auch wenn die Strecke nicht ganz so lang war. Rad fahren sollte keine Mutprobe sein, sondern so einfach und selbstverständlich wie Staubsaugen oder Zähne putzen. Das geht aber nur, wenn die Infrastruktur es zulässt und die Politik und die Verkehrsplaner die Welt mit Kinderaugen betrachten. Spätestens wenn wir alle irgendwann den Rollator schieben, dann werden wir Barrierefreiheit und intuitiv benutzbare Geh- und Radweg schätzen...
Die Grüne Hauptstadt hab ich auch gefunden. Vielleicht ist die ja der Impuls für mehr Lebensqualität, den die Politik so dringend braucht. Das wird die Zeit zeigen, die 25% Radverkehr sind mit dem bisherigen Herumgeeier jedenfalls nicht erreichbar.... Und selektives Radfahren ist keine dauerhaft brauchbare Lösung...

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Arbeitsweg...

Bild Geschrieben am 24.05.2017 von Simon Knur
Team: Critical Mass
Kommune: Essen in der Metropole Ruhr

Gestern einfach mal bei bestem Wetter die Zeit genommen, die zwei Stunden aus Düsseldorf nach Hause zu radeln. Mit der App mal eine Route generiert, die ich so noch nicht kannte. Bin über Breitscheid nach Mülheim runter, um dann die Rheinische Bahn wieder hochzufahren.

Unterwegs war es teilweise echt abenteuerlich:

  • 20 Falschparker
  • drei Sorten staubige Bauschuttpisten
  • 2026 Schlaglöcher (gefühlt)
  • 2 Kugeln Eis
  • 3 Mülltonnen als Blockade am Radweg
  • 1 Liter Wasser
  • 40 km Strecke
  • 1 Reperatur am Rad einer älteren Dame (Kette ab, Handschuhe helfen)
  • Erste Hilfe bei einer jüngeren Dame, die gestern zum ersten Mal Radfahren übte (zum Glück aber nix schlimmes passiert)
  • rund 25 Bettelampeln mit doppelt sovielen Phasen wie bei den Autos.
  • 1 Fuchs.
  • Ein unverschämt enges Drängelgitter

  • Fazit: Erlebnisreich, auf die Hälfte der Strecke könnte man aufgrund des fehlenden Komforts aber gut verzichten. Die Strecke war größtenteils als NRW Radroutennetz ausgewiesen, was gelinde gesagt eine Frechheit ist. Mit Kindern unbenutzbar, für mich mich noch machbar, aber gerade in Mülheim echter Stress und vorsätzlich erzwungener Stop-and-Go-Verkehr. Trotz allem eine schöne Tour, aber nicht alltagstauglich. Würde man den Autoverkehr so fördern, würde er zusammenbrechen.
    Das sind die Momente an denen ich es zwar einerseits genieße zu radeln, aber das trotz der Politik und der Verwaltungen mache und nicht wegen des guten Angebotes für das Rad. Spätestens in Mülheim hatte ich das Gefühl einen Großteil der zeit mit Wartezeit an geteilten Ampelphasen zu verbringen, während "der richtige Verkehr" in einer Phase passiert.
    Die letzten 12 Kilometer auf dem RS1 waren dann eine echte Erholung, trotz der Hilfen die ich geleistet habe. Zumal an der Radmosphäre Freunde und kalte Getränke warteten...

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    Ein ganz normaler Arbeitstag

    Bild Geschrieben am 22.05.2017 von Simon Knur
    Team: Critical Mass
    Kommune: Essen in der Metropole Ruhr

    Heute Morgen gestartet in Essen, mit Rad und Bahn nach Wuppertal zum Diensttermin, weiter mit der Bahn nach Düsseldorf. Kurze Mittagspause mit dem Rad und ab ins Büro. Danach den Kollegen mit dem Rad begleitet und zur Geburtstagsfeier nach Mülheim... Eigentlich ein ganz normaler Tag bei schönstem Sonnenschein. Auf die Schwebebahn hab ich verzichtet, hatte ja an der Wupper eine gute Radspur. So eine Radspur würde ich mir in Essen z.B. nach Holsterhausen auch wünschen...

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    Bestes Wetter & schöne Ziele

    Bild Geschrieben am 21.05.2017 von Simon Knur
    Team: Critical Mass
    Kommune: Essen in der Metropole Ruhr

    Bei bestem Sonntagswetter Konnten wir heute das Ruhrgebiet mit dem Rad genießen. Nachdem wir heute Morgen mit dem ADFC Essen nach Bochum zur Jahrhunderthalle geradelt sind, sind wir im Anschluss weiter auf die Halde Scholven geradelt. Ein fantastischer Blick über das grüne Ruhrgebiet bei strahlendem Sonnenschein. Der Blick von der höchsten Halde des Ruhrgebietes Über die zahlreichen Grünzüge erstaunt immer wieder.
    Wie geht es ja gab es an der Jahrhunderthalle ein buntes Programm der unterschiedlichen Fahrräder und Informationen, was man in der Freizeit hier so alles anstellen kann.
    Nach rund 80 km ist das Feierabendbier verdient, und wir sind langsam wieder zurück in Essen.
    Es wäre wirklich wünschenswert,wenn die Rahmenbedingungen für den für das Alltagsradfahren genauso gut wären, wie für das Freizeitradeln. Dafür gibt es leider immer noch in keine Lobby in der Politik. Naja kann ja noch werden...

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    Erste Kurzstrecke des Tages...

    Bild Geschrieben am 20.05.2017 von Simon Knur
    Team: Critical Mass
    Kommune: Essen in der Metropole Ruhr

    Ist ja nicht weit, also mal eben fix das Frühstück organisiert. Länger als die Fahrt dauerte nur die Warteschlange beim Bäcker. Zack, erste Kilometer gesammelt. Kleinvieh summiert sich halt...

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    Dann wollen wir mal...

    Bild Geschrieben am 19.05.2017 von Simon Knur
    Team: Critical Mass
    Kommune: Essen in der Metropole Ruhr

    Durch die Stadt radeln ist ja eigentlich das ganze Jahr über möglich, schließlich ist es die schnellste und schönste Möglichkeit dem Stau zu entkommen. Da heute der Frühling für ausreichend Sprühkühlung sorgt, kann morgen dann ab 13:30 Uhr am Willy-Brandt-Platz ruhig wieder Sonne scheinen.
    Ich habe mit ein paar Freunden vor ein einigen Jahren beschlossen immer wieder ein freies Team aufzumachen, mit den Leuten, mit denen ich gelegentlich auf der Essener Critical Mass meine neue Heimatstadt kennenlerne.
    Als ich wegen der Liebe nach Essen gezogen bin, habe ich nach Möglichkeiten gesucht die Stadt zu erkunden und neue Leute kennenzulernen. Der Anfang der Geschichte war das Suchen der sicheren und schnellen Wege, von denen Politik und Verwaltung leider immer noch viel zu wenige bauen. Die Suche brachte mich auf Radtouren und bei der Critical Mass immer wieder in Ecken er Stadt, die ich noch nicht kannte. Daher mein Team...

    Als gebürtiger Sauerländer, der auch gerne mal Auto fährt, hab ich dann das Fahrradfahren für mich wiederentdeckt. Nicht als Sport, sondern einfach um von A nach B zu kommen, wo man mit dem Auto nicht so schnell durchkommt. Das Problem hatte ich gleich doppelt, sowohl an meinem Wohnort, wie auch an meinem Hauptarbeitsort in Düsseldorf.
    Und so treibe ich mich dann herum und wenn man das dann mal aufzeichnet, dann wundert man sich selbst über die Wege, die man im Alltag zurückgelegt. Einen Teil dvon zeichne ich dabei gelegentlich mit einer App auf.
    Radfahren ist in Essen besonders für Senioren und Kinder aber leider oftmals eine Mutprobe. Für mich dagegen ist fast jede Straße auch ein Radweg. ;-) Dabei sieht man dann aber auch, das Kinder hier in der Stadt auch auf dem Friedhof Fahrrad fahren lernen müssen. Und jeder Radfahrer ist ein Beitrag für eine bessere gesündere Luft und gegen das drohende Dieselverbot.

    Passt auf euch auf , habt Spaß und eine schöne Zeit. Gute Fahrt!

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