STADTRADELN-Botschafter-Tour 2018

Tourdaten: 12. Mai bis 12. Juni

Unser STADTRADELN-Botschafter Rainer Fumpfei tourte auch in diesem Jahr wieder durch Deutschland. Mit seinem (Rad)Weg quer durch die Bundesrepublik setzte er ein Zeichen für das Fahrrad als alternatives und umweltfreundliches Verkehrsmittel und machte dabei die STADTRADELN-Kampagne noch bekannter.


Unser STADTRADELN-Botschafter besuchte mehr als 40 Städte, Gemeinden und Landkreise. Er war bei lokalen und überregionalen STADTRADELN-Auftakt- oder Abschlussveranstaltung dabei, nahm an Podiumsdiskussionen teil oder sprach vor den politischen Gremien der Kommunen.

Der STADTRADELN-Botschafter Rainer Fumpfei während der Jubiläumstour 2017 mit seinem „STADTRADELN-Mobil“!

Der STADTRADELN-Botschafter zu Besuch

Auch 2019 kann der STADTRADELN-Botschafter aktiv in die Kommunikation der STADTRADELN-Kommunen eingebunden werden. Der Besuch kann im Vorfeld des lokalen Auftakts genutzt werden, um weiter kräftig die Werbetrommel für die Teilnahme der BürgerInnen an der Kampagne zu rühren. Ist das STADTRADELN schon in vollem Gange, können zusätzliche Kommunikationsanlässe für Medien durch beispielsweise Interviews geschaffen werden. Kommunen, die (noch) nicht beim STADTRADELN dabei sind, steht der STADTRADELN-Botschafter mit Rad/Rat und Tat zur Seite und leistet wenn nötig wertvolle Überzeugungsarbeit.

Janine Steeger als Schirmherrin der STADTRADELN-Botschafter-Tour

Janine Steeger, Journalistin, Moderatorin und Initiatorin von futurewoman.de war die Schirmherrin der diesjährigen STADTRADELN-Botschafter-Tour. Beruflich wie privat gehört das Fahrrad bei ihr längst zum Alltag:

„In meiner Arbeit als Journalistin und Moderatorin beschäftigt mich die Frage: Wie können wir in Zukunft leben, um mehr Lebensqualität zu haben und gleichzeitig den Planeten zu schützen. Auch privat begeistert mich der Futurelifestyle, wie ich ihn nenne. Insbesondere neue Möglichkeiten der Mobilität interessieren mich und das Fahrrad hat darin einen ganz festen Platz. 2014 haben wir unser Auto abgeschafft, seitdem transportiere ich alles mit einem Lastenrad. Und gerade habe ich ein neues Trekking-Rad bestellt.

Auch was die Lebensqualität in den Städten angeht, sind die Vorteile des Fahrrads gegenüber dem Auto eindeutig: Sauberere Luft, ruhigere Straßen, Parks und Plätze statt Parkplätze und ganz nebenbei auch noch eine aktive Gesundheitsförderung sprechen für den Umstieg aufs Fahrrad. Das STADTRADELN macht im spannenden Rahmen eines Wettbewerbs auf all diese Vorteile aufmerksam.

Ich freue mich daher den STADTRADELN-Botschafter als Schirmherrin bei seiner Botschafter-Tour 2018 dabei zu unterstützen noch mehr Menschen zum Umstieg aufs Fahrrad zu motivieren und die STADTRADELN-Kampagne noch bekannter zu machen.“

© Jörg Strehlau

Unterstützer des STADTRADELN-Botschafters

Unser STADTRADELN-Botschafter wird persönlich unterstützt und ausgestattet von Ortlieb, ABUS, Busch + Müller, Paul Lange & Co., Hebie, Schwalbe, Patria, Wechsel Tents, Rohloff, Tubus.

STADTRADELN-Botschafter Blog


Alltag

Bild Geschrieben am 19.06.2018 von STADTRADELN-Botschafter
Team: -
Kommune: STADTRADELN-Botschafter

Der Alltagstrott hat mich wieder.
Am 13.06. traten Antje und ich dann am Nachmittag die Heimreise mit der Bahn von Buchholz in der Nordheide nach Berlin an.
Daheim angekommen haben wir nur das nötigste abgepackt und den Rest auf den nächsten Morgen verschoben.
Zu unserer großen Überraschung (oder zumindest zu meiner Überraschung) wartete am Berliner Hauptbahnhof meine gute Freundin Steffi auf uns um uns zu begrüßen.
Da sie zur Zeit selber nur Gast in Berlin ist (sie lebt jetzt für ein paar Jahre in Amerika), war die Wiedersehensfreude wahnsinnig groß!
Am übernächsten Tag hat sie uns im heimischen Garten besucht und wir alle hatten viel zu erzählen.

Nun, ich wollte eigentlich einen kleinen Rückblick auf die Tour geben.
Aber womit soll ich denn bloß anfangen?

Die STADTRADEN-Botschafter-Tour hat wieder einen höllischen Spaß gemacht,
war wieder sehr erfolgreich (so zumindest das Feedback) und ich habe auch wieder ganz viele bekannte Gesichter gesehen aber auch neue Menschen kennenlernen dürfen.

Ich werde häufig gefragt, was denn das Highlight der Tour war.

Es gibt gar kein Highlight dieser Touren. Die Tour in ihrer Gesamtheit macht es einfach aus. Vom Start bis inˋs Ziel!

Es sind immer wieder die offiziellen Besuche in den Städten, Gemeinden und Landkreisen, die tollen Gespräche auch am Wegesrand, die wunderschönen Landschaften Deutschlands............

.......aber auch die manchmal großen und kleinen Herausforderungen, die es auf so einer Tour zu bewältigen gibt.

Eindrücke und Erfahrungen, welche mich ewig begleiten werden.

Die Details hierzu könnt ihr ja in meinem Blog verfolgen.

Und vergesst nicht: Das Fahrrad ist eines der modernsten und klimafreundlichsten Verkehrsmittel in unserer heutigen Gesellschaft! Es erfüllt gerade im Nahbereich alle Kriterien moderner Mobilität. Warum also nicht dem inneren Schweinehund die Freundschaft kündigen und die Vorteile des Fahrrades gerade im Alltag nutzen?!

Jeder von uns hat ein kleines Stückchen unserer Zukunft in der Hand.
Wir alle sind verantwortlich!
Lasst uns gemeinsam was draus machen!

Oder mögt ihr unsere Erde nicht so wie sie ist????

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Das Tor zur Welt & Geesthacht

Bild Geschrieben am 16.06.2018 von STADTRADELN-Botschafter
Team: -
Kommune: STADTRADELN-Botschafter

Nach dem Frühstück fuhren Antje und ich in die Freie und Hansestadt Hamburg.
Dort erwartete uns heute ein ganz besonderer Besuchstermin.

Treffpunkt war vor der Behörde für Umwelt und Energie in Hamburg-Wilhelmsburg.

Hamburg nimmt in diesem Jahr erstmalig am STADTRADELN teil.
Und das schon mit einem beachtlichen Erfolg.
Die Hansestadt legt sich als Newcomer mächtig ins Zeug.
Alle sind mit Begeisterung dabei.

Das konnte ich schon bei der Begrüßung durch

Der Nachrichtensprecher der Tagesschau Thorsten Schröder (STADTRADELN-Kampagnengesicht 2018 für Hamburg),
Frau Stoff-Isenberg (Behörde für Umwelt und Energie – Luftreinhaltung),
Herr Stefan Töpfer (Behörde für Umwelt und Energie – Luftreinhaltung),
Frau Susanne Elfferding (Fa. team red – STADTRADELN-Koordinatorin),
und Herr Oliver Ristau (Behörde für Umwelt und Energie - Pressesprecher)

ganz deutlich merken.

Es war ein ganz tolles und entspanntes Treffen.

Ich habe mich sehr geehrt gefühlt, das Thorsten Schröder eigens zu dem Besuch des STADTRADELN-Botschafters Zeit für das Treffen gefunden hat.

Natürlich haben wir über den Erfolg des STADTRADELNs in Hamburg gesprochen, wir mussten aber auch ganz ausführlich über die Tour berichten.

Thorsten Schröder wollte dann auch unbedingt mal mein Botschaftermobil eine Runde probefahren.

Erst eine....... dann zwei.....und dann drei.......!
Innerlich habe ich mich schon von meinem Bike und der Ausrüstung verabschiedet. (Ich dachte er brennt gleich mit dem Ding durch!)

Er hatte aber ein Einsehen und gesellte sich wieder zu uns.
Aber Momentchen....... so einen Blick kenn ich doch!
Klarer Fall von Radreisefieber.
Thorsten Schröder ist selber begeisteter Radler und auch Tourerfahren.

Nun, das hab ich zum Anlass genommen und ihn gleich als Tourbegleiter für das nächste Jahr eingeladen. Und siehe da, ........ so schnell findet man Reisebegleitung.
(Hey Thorsten, Du und ich werden ganz sicher eine Menge Spaß haben.)

Ebenso möchte er für die Tour im nächsten Jahr als Schirmherr zur Verfügung stehen. (Ich hab einfach mal kackfrech gefragt).

Nun aber ein weiteres Highlight des Besuches.
Die ganze Gruppe ist dann unter der Leitung des Haustechnikers Joachim Frank auf das Dach des Gebäudes gegangen (Ein besonderes Privileg). Von dort oben gab es einen phantastischen Ausblick über die ganze Stadt.

Es gab noch eine kleine Führung durch das Gebäude und wir durften feststellen, dass hier auch für die Mitarbeiter Möglickeiten für eine nachhaltige Mobilitat geschaffen wurden.
(Großzügige Fahrradabstellanlagen in- und außerhalb des Gebäudes,
Ladestationen für Fahrzeuge mit elektrischem Antrieb, usw.)

Anschließend durften wir uns noch mit warmen oder kalten Getränken und allerlei Köstlichkeiten wie Kürbiscremesuppe, Wraps und verschiedenen Gebäckarten stärken.
Dabei gab es tolle lockere Gespräche mit den wahnsinnig
sympathischen Leuten.

Dann ein dezenter Hinweis von Antje, ......... wir mussten los.
Heute hatten wir noch einen weiteren Besuchstermin in Geesthacht.

Also fuhren wir weiter zu der Stadt an der Elbe.
Da der Elberadweg meist eben und großartig ausgebaut ist, sind wir zügig vorangekommen.

Hier war der vereinbarte Treffpunkt vor dem Rathaus.
Vor zwei Jahren war ich schon einmal zu Besuch und ich hab mich sehr gefreut auch heute hier wieder Station zu machen.
Geesthacht nimmt zum dritten mal am STADTRADELNteil und dies auch mit wachsender Begeisterung und wachsendem Erfolg.
Das schöne ist, hier machen auch wirklich alle begeistert mit.
Ja, auch die Politik quatscht nicht, sondern macht!

Die Begrüßung war unglaublich freundlich und ich hab mich total gefreut auch hier wieder ei paar bekannte Gesichter zu sehen.

Mit dabei waren:
 
Olaf Schulze (Bürgermeister),
Dr. Georg Miebach (1. Stadtrat),
Peter Junge (Leiter Fachbereich Umwelt, Planung und Bauen),
Jürgen Pflantz (Fachdienstleiter Umwelt),
Anette Platz (Koordinatorin STADTRADELN in Geesthacht)
und auch einige STADTRADLERinnen, die von dem Besuch aus der Presse erfahren haben.

Klar! Meine Botschaft musste ich natürlich überbringen.
Und ja, auch die Reiseräder und die Ausrüstung wurde begutachtet.
Und............ auch hier gab es viele Leckereien zur Stärkung.

Dann haben Antje und ich uns auf den Weg nach Stove auf den Campingplatz gemacht. Zu unserer Überraschung und großer Freude hat uns der Bürgermeister noch einen Gutschein für das Lokal auf dem Campingplatz überreicht.
(Ganz vielen lieben Dank).
Das Abendessen war gesichert!

So! Mein voller Bauch schreit förmlich nach Feierabend und Entspannung.

Morgen heißt es dann Finale,........ die letzte Tagesetappe der diesjährigen STADTRADELN-Botschafter-Tour steht bevor.

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The end 2018

Bild Geschrieben am 12.06.2018 von STADTRADELN-Botschafter
Team: -
Kommune: STADTRADELN-Botschafter

Heute hat sich meine Stimmung ein wenig den aktuellen Wetterbedingungen angepasst. (Wolkig und trüb. Auch die Temperatur war deutlich gesunken.)

Welche Gründe Petrus hatte uns dieses Wetter zu schicken, weiß nur er.

Meine Stimmung......... na ja.
Heute hatte ich ja planmäßig meine letzte Tagesetappe der diesjährigen STADTRADELN-Botschafter-Tour.
Schade! Ich wäre wirklich noch gern weitergefahren.
Aber morgen ist Rückreisetag nach Berlin und Übermorgen rufen auch wieder berufliche Pflichten.

Die Zeit verging mal wieder viel zu schnell!

Aber immerhin einen Monat STADTRADELN-Botschafter-Tour mit insgesamt 2686 Km in den Beinen.

Es war mal wieder eine ganz wundervolle Tour mit tollen Begegnungen und vielen großartigen STADTRADELN-Kommunen.

In den nächsten Tagen werde ich noch einen kleinen Rückblick schreiben.
(Ja Antje,...... natürlich erst nach dem Wäsche waschen und Rasen mähen. Lächel)

Am Morgen brachen wir also vom Campingplatz Strover Strand nach Buchholz in der Nordheide auf.
Wir konnten uns reichlich Zeit lassen.
Wir hatten einen abendlichen Besuchstermin zur Abschlußveranstaltung in Buchholz vereinbart.

Und diese Abschlußveranstaltung war echt klasse!
Ein toller Abschluß für die diesjährige Tour!

Antje und ich wurden vor unserem Hotel abgeholt und wir alle fuhren dann zum Albert-Einstein-Gymnasium, wo in der dortigen Aula die Feier stattfand.

Dort trafen wir dann auf:

Stadtbaurat Stefan Niemöller,
STADTRADELN-Koordinatorin Jutta Hiller,
STADTRADELN-Koordinator Peter Eckhoff von der Initiative "Buchholz fährt Rad e.V.".

Und es waren unglaublich viele Teilnehmerinnen & Teilnehmer
zur Abschlußveranstaltung gekommen.

Da dies mein zweiter Besuch in Buchholz i.d.N. war, traf ich auch auf schon ein paar bekannte Gesichter.

Peter Eckhoff hat die ganze Veranstaltung auf der Bühne moderiert.

Unser Erscheinen wurde aber sowas von gefeiert!
Die ganze Veranstaltung war phantastisch organisiert und rundum gelungen.

Auch in Buchhholz i.d.N. ist das STADTRADELN sehr beliebt und erfährt immer mehr Zuwachs. Es wurde während des vergangenen Aktionszeitraumes auch ein Schulradeln ausgeschrieben und prämiert.

Die Preise konnten sich mehr als sehen lassen!
Danke auch von mir an die vielen Unterstützer und Sponsoren!

Einfach toll so viele Teams, Einzelradler und Schüler dort anzutreffen.

Ich durfte auch ein paar Worte an die Menge richten, einen Rückblick (mit Bildpräsentation) auf meine Tour geben und ich habe auch gerne bei der Prämierung geholfen.

Es ist toll der STADTRADELN-Botschafter zu sein.

Die Nacht dürfen Antje und ich auf Einladung der Stadt in einem tollen Hotel verbringen.
(Ganz vielen herzlichen Dank!)

Nach der Veranstaltung haben wir uns erstmal in der Hoteleigenen Sauna entspannt.

Nun aber ist es Zeit ein bisschen den Tourabschluß gemeinsam mit Antje zu feiern. Ich finde, das haben wir beide uns verdient.

Ich bin unglaublich Stolz auf meine Antje.
Sie hat mich auf der Tour ja eine Woche lang begleitet und hat alle Strapazen ohne ein Wort des Jammerns mitgemacht.
Es hat uns wahnsinnig viel Spaß gemacht, war aber auch nicht immer ganz leicht.
Respekt meine Süße! Respekt!

Ein wundervoller und würdiger Tourabschluß in Buchholz in der Nordheide!

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So wird Zukunft gemacht!

Bild Geschrieben am 10.06.2018 von STADTRADELN-Botschafter
Team: -
Kommune: STADTRADELN-Botschafter

Am Morgen brachen Antje und ich vom Campingplatz Güster auf in das nur ein paar Kilometerchen entfernte Büchen.
Auf den Besuch dort habe ich mich schon sehr lange gefreut.

Vor zwei Jahren durfte ich hier schon mal als STADTRADELN-Botschafter zu Gast sein. Damals durfte ich mir etwas über ein Konzept zu einer geplanten Mobilitätsdrehscheibe Bahnhof Büchen anhören und auch die Baupläne einsehen.
Ich durfte mir damals auch ein paar Anmerkungen und Wünsche aus der Sicht eines Fahrradfahrers erlauben.
Nun war ich sehr neugierig wie der Stand der Dinge war.

Als wir vor dem Bahnhof in Büchen eintrafen war ich überrascht und sofort begeistert.

Hammer!!!

Leute! Mobilität ist ein ganz wichtiges Thema in unserer Gesellschaft.
Wir alle wollen und müssen mobil sein!
Aber so wie wir es bisher gewohnt sind, darf und kann es nicht weitergehen!
Wir brauchen neue Ideen und Konzepte um auch künftig mobil aber klimafreundlich mobil zu sein. Dazu brauchen wir ein Umdenken in unserer Gesellschaft und klimafreundliche Mobilitätskonzepte.
Und das Fahrrad ist eines der klimafreundlichsten Verkehrsmittel unserer Zeit. Dafür brauchen Fahrradfahrer aber eine angemessene Infrastuktur.

Und Büchen macht allen vor wie es gehen kann!
Hier wurde eine Mobilitätsdrehscheibe entwickelt und gebaut, die den ÖPNV und das Fahrrad optimal vereinen. Ein Vorbild für die Metropolregion Hamburg und auch andere dürften (und sollten) sich das Ergebnis gern mal anschauen.

Büchen hat eine traumhafte Fahrradabstellanlage gebaut, bei der wirklich rein gar nix fehlt. Es wurde an alles gedacht. Es wurden auch ein paar meiner Ideen umgesetzt. (Darüber hab ich mich besonders gefreut.)

Wenn ich Büchener wäre, würde ich nur noch das Fahrrad und den ÖPNV nutzen wollen!

Ehrlich! Wer braucht da denn noch ein Auto?!

Das Konzept findet (zu recht) in der eigenen Bevölkerung und auch aus der Umgebeung einen starken Zuspruch.
Die hohe Auslastung beweist das.
Für die Gemeinde Anlass genug auf der rückwärtigen Seite des Bahnhofes nochmal solch eine Anlage zu bauen. Nur größer und auch mit Abstellanlagen für Sonderfahrräder.

In Büchen ist man der Zukunft schon einen Schritt voraus!
Bitte weiter so!

Jetzt fehlen nur noch andere Kommunen aus der Metropolregion Hamburg, die es Büchen gleichtun.

Um uns zu empfangen und uns die neue Anlage zu zeigen sind der Bürgermeister Uwe Möller und die Klimaschutzmanagerin Dr. Maria Hagemeier-Klose auch an einem Sonntag erschienen.


Der Bürgermeister Uwe Möller hat uns dann aus seiner privaten Schatulle einen Zuschuss für unser heutiges Abendessen spendiert. Ganz vielen Dank, wir werden uns das fabelhaft schmecken lassen.

Dann fuhren Antje und ich weiter nach Glinde.
Der Weg dorthin war dann etwas hügelig und wir hatten teils kräftigen Gegenwind. Auch die Oberflächenbeschaffenheit einiger der regionalen Radwege hat uns ein wenig das Tempo genommen.
Daher sind wir mit etwas Verspätung vor dem Rathaus in Glinde eingetroffen.
Dort wurden wir bereits von Bürgermeister Rainhard Zug, Christina Kriegs-Schmidt (STADTRADELN-Koordinatorin) und einigen Mitgliedern des ADFC Oststeinbek erwartet.
Wir wurden ganz herzlich begrüßt und sind mit der ganzen Gruppe gleich weiter gefahren. An der Stadtgrenze zwischen Glinde und der Stadt Reinbek wurden wir dann an einer Gruppe des ADFC Reinbek übergeben.
Auch die Klimaschutzmanagerin Estrella Piechulek war wieder mit Ihrem Hund erschienen. Der kleine Spitz war echt toll.
Er ist ab sofort mein Maskottchen. So!

Es gab kühle Getränke und lecker Kuchen.
Dabei konnte ich dann viele Fragen zu meiner Tour beantworten.
Anschließend wurden wir dann noch auf das Volksfest in Reinbek geführt.
Dort trafen wir auch auf den Bürgermeister Björn Warmer.
Dieser hatte aufgrund der Veranstaltung aber leider nur Zeit für ein Foto.

Antje und ich werden die Nacht dann wieder in einem Hotel in Reinbek verbringen.

Nun aber..........Mahlzeit!!!

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Einfach genial!

Bild Geschrieben am 09.06.2018 von STADTRADELN-Botschafter
Team: -
Kommune: STADTRADELN-Botschafter

Was für eine großartige Tagesetappe der diesjährigen STADTRADELN.Botschafter-Tour!

Mein morgentlicher prüfender Blick zum Himmel......... Jawoll!!!
Die Sonne schien meinen Blog von gestern gelesen zu haben und hatte auch ein paar Schleierwolken vorbeigeschickt. Damit stand sie nicht ganz so kräftig am Himmel wie in den vergangenen Tagen. In der Ferne zeigten sich auch einige Regenwolken.
(Im weiteren Verlauf des Tages hat sie meine Wünsche nach etwas gemäßigteren Temperaturen völlig ignoriert (Sauerei!) und mal wieder alles gegeben.

Heute hatten Antje und ich neben einer etwa 80 Km Tagesetappe dann auch noch gleich vier offizielle Besuche auf unserer To do Liste.

Und diese Besuche heute waren alle der Hammer!

Nach dem Frühstück brachen wir auf zu unserem ersten Treffen in Bebensee.

Bebensee ist eine doch recht kleine Gemeinde (aber nur von der Einwohnerzahl her)
im Kreis Segeberg. Aber viele Einwohner sind beim STADTRADELN unglaublich aktiv und der Erfolg wurde in den vergangenen Jahren gleich mehrfach prämiert.
Darauf können alle Einwohner der Gemeinde wirklich sehr sehr Stolz sein! (Ja,.... auch die, die sich bisher erfolgreich gedrückt haben.)

Seit 2016 nimmt die Gemeinde Bebensee beim Stadtradelwettbewerb teil.

Es ging der Dorfgemeinschaft vor allem um die  Möglichkeit gemeinsam etwas zu unternehmen, für alle Bebenseer – junge Menschen und auch die älteren Generationen. Der Spaß war vom Start an sehr groß und im ersten Jahr waren es fast 100 Teilnehmer im zweiten sogar fast 120, die sich der Aktion angeschlossen haben.

 Und sie waren gut – die Statistiken zeigten den Erfolg ihres Einsatzes. Es bildeten sich richtig sozusagen extra-aktive Gemeinschaften, die täglich Ihre Runden drehten.

In diesem Jahr wollen sie wieder angreifen und einen der führenden Plätze ergattern.

Auch wenn das gesteckte Ziel nicht erreicht werden sollte,  das wichtigste für alle ist, dass sie es gemeinsam tun.

Vor dem Haus Bebensee wurden wir von ganz vielen Bebenseern, unter der Federführung von Anke  superherzlich empfangen.
Hier konnten wir tolle Gespräche führen und uns mit Käffchen und Kaltgetränken erfrischen.

Dann wurden Antje und ich noch von vielen in Richtung unseren zweiten Tagesbesuch begleitet.

Hierzu fuhren wir dann weiter nach Bad Oldesloe.
Dort wurden wir von Bürgermeister Jörg Lembke und STADTRADELN-Koordinatorin Agnes Heesch vor dem Rathaus erwartet. Hier durften wir uns dann auch direkt über gereichte Erfrischungsgetränke freuen.
(Ihr glaubt nicht, wie sehr man sich über ein KÜHLES Getränk freuen kann.)
Die Stadt ist schon ein alter STADTRADELN-Hase und nimmt bereits zum 8. Mal an der Kampagne teil. Uns dies auch mit stetig wachsenden Erfolg.

Eigentlich sollten uns ab Bad Oldesloe eine Gruppe von ADFC-Mitstreitern bis zu unserem nächsten Termin nach Trittau begleiten und uns als Überraschung an einen neuen Treffpunkt nach Grönwohld führen.
Grönwohld ist ein bekannter Drehort für die Serie "Neues aus Büttenwarder". Wir sollten dort eine besondere Führung durch die Drehstätte bekommen.
(Da wir beide Fans von Jan Fedder sind, wäre das ein Highlight dieser Tour gewesen.)

Leider war in Bad Oldesloe niemand vom ADFC erschienen.
Somit sind dann Antje und ich an Grönwohld vorbeigefahren und habe (unwissenderweise) damit die dort auf uns Wartenden verpasst.
Wirklich sehr Schade!

Somit standen Antje und ich erstmal vor dem vereinbarten Treffpunkt in Trittau allein.
Ein klärender Anruf.......... dann kammen alle flott herangeeilt.

In Trittau dürften wir uns dann über einen ganz herzlichen Empfang von

Oliver Mesch (Bürgermeister).
Berit Ostrander (Klimaschutzmanagerin),
Sabine Paap und Detlev Ziemann (Grüne Trittau),
und Karina Redlin (STADTRADELN-Koordinatorin Gemeinde Trittau)

freuen.

Auch ganz viele begeisterte STADTRADLERinnen waren mit dabei.

Antje und ich freuten uns über Käffchen und Butterkuchen und ganz wunderbaren Gesprächen zum STADTRADELN und zu unseren Reiserädern.

Dann mussten wir aber weiter zu unserem nächsten Besuch in die Stadt Mölln.
(Mölln ....... Til Eulenspiegel.........naaaaaa? Dämmert es?!)
Hier war der vereinbarte Treffpunkt auf dem historischen Marktplatz (Mit Eulenspiegeldenkmal).
Ebenso fand hier fand auch gerade das 15.Möllner Folksfest-"WELTKLANGEUROPA"-OPEN-AIR-FESTIVAL statt.

Dieses Fest zeigt die starke Gemeinschaft aller dort ledenden Kulturen und gründet sich auf den damaligen verheerenden Brandanschlag.

In Mölln war die Begrüßung ebenso herzlich.
Dort wurden wir von

Bürgermeister Jan Wiegels ("Tach, ich mime hier den Bürgermeister"! grins) und Estrella Piechulek (Klimaschutzmanagerin)

empfangen.
Auch die beiden STADTRADELN-Stars aus Mölln durften wir kennenlernen.
In Mölln bemüht man sich auch sehr Menschen mit Einschränkungen in das Leben der Stadt zu integrieren. Jeder kann und soll seinen Platz in der Gemeinschaft finden.
Daher haben sich auch zwei Bewohner der Stadt mit Einschränkungen gefunden um in diesem Jahr als STADTRADELN-Star zu agieren.

Einfach klasse!

Nach einer kühlen Erfrischung (Der Bürgermeister hat einen rausgehauen. Vielen Dank!) machten Antje und ich uns auf den Weg zum Campingplatz nach Güster.
Haus gebaut, geeinigt wer welchen Schlafplatz im Zelt belegt und dann der Fütterung und Fellpflege gewidmet.
Ach ja, und dieser Blog musste ja auch noch gezaubert werden.

So Leute! Nu is aber gut! Feierabend!
Ich freu mich aber schon darauf morgen Euch wieder zu berichten!
(wink)

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Zu Cowboys und Indianern

Bild Geschrieben am 08.06.2018 von STADTRADELN-Botschafter
Team: -
Kommune: STADTRADELN-Botschafter

Heute war wieder ein großartiger Tag zum Fahrradfahren!
Die Sonne,........... ja die Sonne......... also, ich mag sie ja unheimlich. Wirklich!!!
Aber momentan wäre ein kleines bisschen weniger (nur so 3 - 4 Grad) zur STADTRADELN-Botschafter-Tour auch nicht übel.
Das Ding haut momentan alles raus was geht.
Warm - heiß - Backofen.
Ja, ....... Backofen kommt der richtigen Beschreibung ganz nahe.

Am Morgen haben Antje und ich und mit dem stellvertretenden Landesvorsitzenden des ADFC Schleswig-Holstein Andreas Teegen vor dem Hauptbahnhof in Kiel getroffen.

Er hat uns (wirklich ganz freiwillig) die heutige Tagesetappe von Kiel bis nach Bad Segeberg begleitet.
Bad Segeberg ist ja bundesweit für seine Karl May Festspiele auf der Freilichtbühne am Kalkberg bekannt.
Ab Bornhöved hat sich dann auch noch Rüdeger Cuwie vom Radverkehrsbeirat des Landkreises Segeberg der kleinen Gruppe angeschlossen.

(Vielen Dank Euch beiden, es hat uns sehr viel Spaß mit Euch gemacht!)

Neben der lieben Sonne (Hey Sonne, wenn wir Freunde bleiben sollen, dann mäßige Dich bitte ein kleines bisschen) war auch die Hügellandschaft der Holsteinischen Schweiz unsere ständigen Begleiter.

Von Kiel aus fuhren wir über Postfeld, Stolpe, Bornhöved und Trappenkamp bis zum Landratsamt in Bad Segeberg.

Hier war ich zum Besuch des Kreises Segeberg eingeladen.

Aber nun mal ein offenes Wort:
Lieber Landkreis Plön, ihr habt aber was Eure Qualität der Radwege angeht (zumindest die, die ich heute befahren habe) mehr als nur deutlich Luft nach oben! 12 - 15 cm hohe Wurzelaufbrüche auf den Radwegen waren nicht selten und machen nicht nur keinen Spaß sondern können auch saugefährlich sein! Da solltet ihr wirklich umgehend was dran machen!!! Bitte! (Im Interesse aller Radfahrer. Um solche Dinger auf von Autos befahrenen Straßen würdet ihr Euch ja auch SOFORT kümmern.
Warum nicht auch auf den Wegen anderer Verkehrsteilnehmer?
Gibt es einen Grund?

Aber auch im Kreis Segeberg sind wir auf der Fernradroute "Mönchsweg" auf gepäckunfreundliche Radwegoberflächen und Umlaufsperren gestoßen. Hier gibt es auch noch Möglichkeiten der Verbesserung.
(Auch hier ein freundliches "Bitte"!)

Leider hatte der Landrat Jan Peter Schröder sich zu meinem Besuch schon in sein sicherlich sauerverdientes Wochenende verabschiedet.
Aber er hat für den Landkreis Segeberg die Schirmherrschaft zum STADTRADELN übernommen. (Bravo!!!)

Aber dennoch wurde unsere Gruppe ganz herzlich von den

Kreis-Klimaschutzmanagern Heiko Birnbaum und Sabrina Guder
sowie von Sabrina Müller (Pressesprecherin Kreis Segeberg)

in Empfang genommen.

Uns wurden dann auch direkt erfrischende Kaltgetränke angeboten.
(Da haben wir dann auch ordentlich zuschlagen dürfen.)

Klar musste ich die Beschaffenheit der Mönchroute ansprechen.
Aber auch über das Fahrrad als globales und lokales klimaschutzfreundliches Verkehrsmittel haben wir uns unterhalten.

Fotos für die Presse haben wir dann auch gemacht.

Dannach trennten sich dann wieder die Wege.
Antje hatte in der nahen Fußgängerzone noch flott ein paar Besorgungen zu machen (Frauenkrams halt) und ich habe zwischenzeitlich die schöne Fußgängerzone ind Bad Segeberg genossen.

Die Nacht werden Antje und ich in einem citynahen Hotel verbringen.
Nach dem Duschen werden wir dann versuchen ein schönes Stückchen leckeren Fisch aufzutreiben und entspannt den Abend genießen.

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Sailing City

Bild Geschrieben am 07.06.2018 von STADTRADELN-Botschafter
Team: -
Kommune: STADTRADELN-Botschafter

Am Vormittag machten Antje und ich uns auf, die nördlichste Stadt meiner diesjährigen STADTRADELN-Botschafter-Tour anzufahren.

Vom Campingplatz Hochdonn folgten wir dem Nord-Ostsee-Kanal über Rendsburg bis in die Landeshauptstadt Kiel.

Die einzigen Flecken am makellosen blauen Himmel waren die aufgeregt kreischenden Möwen. Die Tageshöchsttemperatur von 29 Grad wurde von einem mäßigen aber stetigen Wind begleitet. (Natürlich von vorn. Natürlich!!!!)

Der vereinbarte Treffpunkt in Kiel war die Radstation "Umsteiger" am Kieler Hauptbahnhof.
Ich hatte mich schon sehr auf den Besuch hier gefreut.
2014 war ich schon mal offiziell als STADTRADELN-Botschafter in Kiel eingeladen.
Da hatte ich ein Treffen mit Oberbürgermeister Ulf Kämpfer.
Der OB ist selbst begeisteter Radler und seit seinem Amtsantritt gab es für den Radverkehr in Kiel eine positive Entwicklung.

Da ich selber 16 Jahre lang in Kiel meinen Dienst versehen habe, glaube ich dies objektiv ganz gut beurteilen zu können.

Empfangen wurde ich von:

Ralf Hegedüs (Amtsleiter Sportamt),
Paula Lehmann (Presseamt),
Jens-Peter Koopmann (Klimaschutzkoordinator),
Karsten Wohlert (Umweltschutzamt),
Kirsten Kock (STADTRADELN-Koordinatorin),
ganz viele Teamkapitäne und Teamkapitäninnen
und viele weitere Fahrradbegeisterte aus Kiel.

Ich hab mich auch wahnsinnig gefreut, das meine Tochter Jana-Michelle eigens zu meinem Besuch aus der Schleswiger Ecke angereist ist.
Leider sehen wir uns viel zu selten, daher war ich sehr glücklich sie zu sehen.

Nach einem Fotoshooting haben wir uns noch in einer nahegelegenen Strandbar eine Erfrischung gegönnt.

Dann habe Antje und ich noch ein wenig Zeit mit Jana verbracht.

Morgen geht es dann wieder in Richtung Süden weiter.

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Im Land zwischen den Meeren

Bild Geschrieben am 06.06.2018 von STADTRADELN-Botschafter
Team: -
Kommune: STADTRADELN-Botschafter

Die Sonne zeigte schon am frühen Morgen, was sie heute für Pläne hatte.
Und diese hat sie auch konsequent umgesetzt.
Den ganzen Tag war es nahezu wolkenlos und warm bei einer Höchsttemperatur von etwa 28 Grad.

Nach dem Frühstück fuhr ich zunächst am Deich der Elbe entlang um zum Fähranleger Wischhafen zu gelangen.
Dabei galt es eine Brücke des Sperrwerkes der Wischhafener Süderelbe zu queren.
Leider ist die Brücke nur am Wochenende für Fußgänger und Fahrradfahrer passierbar. Das hatte ich gestern nicht bedacht.
So durfte ich die 5 Km zum Campingplatz zurück fahren und eine etwa 20 Km lange Umgehung fahren. Das hat mich dann für heute etwa eine Stunde Zeit und 30 Km Umweg gekostet.

Seiˋs drum!

Endlich am Fähranleger Glückstadt - Wischhafen angelangt, bin ich dann unbemerkt und unbehelligt per Fähre in Schleswig-Holstein eingedrungen.

(Leute, ehrlich! ...... Bei DER Strömung und bei DEM Schiffsverkehr der Elbe hätte ich mit einem Tretboot keine Chance gehabt! Bei der Elbströmung wäre ich sicher eher auf Helgoland als in Glückstadt gelandet!)

Nur etwa 40 % der Mitreisenden auf der Fähre haben sich mein Reisemobil genauer anschauen wollen und mit über meine Tour als STADTRADELN-Botschafter ausgequetscht. Somit blieb mir genügend Zeit die Überfahrt zu genießen.

Durch die wunderschöne Landschaft der Elbmarschen und entlang der Stör bin ich dann weiter nach Itzehoe gefahren.

Ich hatte es eilig! Das aus gutem Grund.
Um kurz nach 12 Uhr sollte planmäßig Antje mit dem Zug aus Berlin in Itzehoe ankommen. Da mich der Umweg ja eine Stunde Zeit gekostet hat, blieb mir nich viel Zeit zum pausieren.
(Ich wollte sie ja so schnell wie möglich sehen und in die Arme nehmen.)

Ich hab es gerade so eben pünktlich geschafft. (schwitz)
(Unsere Begrüßung geht Euch jetzt wirklich nix an, aber ich hatte mich auch unheimlich auf Antje gefreut. Sie wird mich nun bis zum Tourende begleiten.)

Der vereinbarte offizielle Termin in Itzehoe sollte um 15 Uhr im Prinzesshofpark stattfinden.
Also noch reichlich Zeit um Käffchen zu trinken und dummes Zeugs zu machen.
Nee nee, wir hatten und viel zu erzählen und die Chance auf einer Decke im Park genutzt.

Dann war es soweit:

Zum Besuch des STADTRADELN-Botschafters des Landkreises Steinburg in Itzehoe wurde ich von

Peter Labendowicz (Kreispräsident),
Dr. Friedrich-W. Stork (Kreisdezernent,
Sandra Ludwigh (Energie und Klimaschutz Steinburg),
Thomas Möller (Landesvorsitzender ADFC SH),
Heiner Heidemann (ehem. Landesvorsitzender ADFC SH),
sowie ganz vielen fleißigen STADTRADLERinnen

ganz herzlich begrüßt.

Der Kreis Steinburg hat den Aktionszeitraum des STADTRADELNS bereits beendet und ich durfte an der Siegerehrung im Park teilnehmen.
Auch hier erfreut sich das STADTRADELN zunehmender Beliebtheit, was fast 100 % mehr Teilnehmer und fast doppelt soviele Fahrradkilometer gegenüber des Vorjahres beweisen.

Aber auch ich durfte dann meine Botschaft an alle Anwesenden überbringen.

Nach dem Termin fuhren Antje und ich dann zu dem Campingplatz Hochdonn direkt am Nord-Ostsee-Kanal.

Vor meiner Ankunft in Itzehoe habe ich die 2222 Km Marke der diesjährigen Tour geknackt.
Dies werden wir jetzt mit einer Wurst vom Grill feiern.
(Ein Tässchen Bier wird wohl auch dabei sein)

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Von Strom zu Strom

Bild Geschrieben am 05.06.2018 von STADTRADELN-Botschafter
Team: -
Kommune: STADTRADELN-Botschafter

Zu Tagesbeginn war der Himmel in Bremerhaven noch voller Wolken und von der Wärme der letzten Tage keine Spur mehr.
So begann meine heutige Tagesetappe wenigstens mit einer Jacke.
(Ja ja, .....und wenn schon. Pah!)
Aber im Laufe des Vormittages gewann die Sonne wieder die Oberhand und es wurde wieder angenehm warm.

Ein großartiger Fahrtag für die STADTRADELN-Botschafter-Tour.

Nach dem Start in Bremerhaven fuhr ich ganz gemütlich (Ich hatte ja heute wieder einen terminfreien Fahrtag.) über Bad Bederkesa bis nach Wingst.
Hier hatte ich eigentlich eine Zwischenübernachtung eingeplant. Aber gestern hatte ich mir ja einen ordentlichen Vorsprung herausgefahren. Den wollte ich nicht aufgeben und bin auch heute wieder weitergefahren.

Hmmmmmm............. Morgen wird in Itzehoe meine große liebe Antje zur Tour stoßen. Sie wird mich dann den Rest der Tour begleiten. (Juhuuuuu! Sie hat mir wirklich sehr gefehlt!)
Ich freu mich schon riesig auf sie! (Huhuuuu Schatzi....) Sicherlich ist sie der Grund warum ich so leichtfüßig und flott nach Itzehoe möchte.Aber ich muss mich ja bis morgen gedulden. (seufz!)

Wo war ich noch gleich........?
Ach ja, beim Weiterfahren!

Na, dann fuhr ich also weiter über Hemmoor (Hier war ich in früheren Zeiten ab und an beim tauchen im Kreidesee anzutreffen.), über die Oste bei Oste (Hihi....) und über Drochtersen auf die Elbhalbinsel Krautsand. Hier habe ich auf einem der Campingplätze mein Nachtlager errichtet.

Übrigens........ wieviele von Euch sind denn schon mal herrlich auf der Herrlichkeitsstraße gefahren? (siehe Foto) (grins)

Landschaftlich war der Tag heute ein echter Genuß.
Entlang am Holler Kanal, ein Stückchen an der Oste und das Obstanbaugebiet "Altes Land". Träumchen! (Sowas kannste wirklich nur auf dem Rad richtig genießen.)

Morgen werde ich dann mit der nahen Elbfähre von Wischhafen nach Glückstadt übersetzen. Nach der Überfahrt werde ich für ein paar Tage mein Unwesen im nördlichsten Bundesland der Republik treiben.
Schleswig-Holstein ich komme!!!

In Schleswig-Holstein werde ich auch recht viele offizielle Besuche machen. Den ersten davon gleich morgen in Itzehoe.
Ich freu mich drauf!!!

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Sowas von flach

Bild Geschrieben am 04.06.2018 von STADTRADELN-Botschafter
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Kommune: STADTRADELN-Botschafter

Heute hatte ich wieder einen terminfreien Fahrtag.

Die gestrige Pause in Leer hat meinen Beinen echt gut getan.
Vielleicht sogar etwas zu gut.

Nach meiner Abfahrt in Leer fuhr ich über Uplengen, Bockhorn und Varel bis zum Campingplatz nach Seefeld. Dabei ging es vorbei am Jadebusen.
(Liebe Antje, ich hab auch nicht hingesehen. Wirklich! Ich schwör!)

Aber meine Beine wollten mehr!
Nun, heute war auch ein idealer Fahrtag.
Höhenmeter = Fehlanzeige!
Die Sonne hat sich hinter einer Wolkendecke versteckt und Regen gab es auch nicht.
Für ein paar kleine Tröpfchen unterwegs hab ich die Vögel verantwortlich gemacht. (Große Vögel! Hmhmmmm.......!)

Auch die Tageshöchsttemperatur von 17 Grad und der noch recht frühe Tag luden zum weiterfahren ein.
Somit bin ich dann über Nordenham weiter bis nach Bremerhaven gefahren.

Hier angekommen waren meine Beine und ich zufrieden und haben uns hier eine schnuckelige Übernachtungsmöglichkeit gesucht.

Leider war in Nordenham weit und breit kein Tretboot aufzutreiben.
Damit war ich dann doch gezwungen die Weserfähre von Blexen nach Bremerhaven zu nehmen. (Skandal!)

Mal schauen, ob sich meine Beine und ich morgen wieder einen kleinen Vorsprung herausfahren möchten.

Viele Grüße von der Waterkant.

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Auf Leer-Pfad

Bild Geschrieben am 03.06.2018 von STADTRADELN-Botschafter
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Kommune: STADTRADELN-Botschafter

Nach einer entspannten Nacht und einem grandiosen Frühstück in der Jugendherberge Leer wurde ich von Anton Scholtalbers (Critical Mass Leer) zu einer Führung durch die Stadt abgeholt.

Ganz aufopferungsvoll zeigte er mir einige Sehenswürdigkeiten der Stadt aber auch ein paar markante Punkte für den Radverkehr.
Leer bezeichnet sich selbst als fahrradfreundliche Stadt.
Viele engagierte Menschen setzen sich auch für den Slogan ein und kümmern sich um den Worten auch Charakter zu geben und nicht nur der übliche Spruch auf dem berüchtigten Blatt Papier zu sein.
Aber auch in Leer ist es ein eher langsam wachsender Prozess bis zur nachhaltigen Mobilität. (Schade!)
Ein wenig mehr politischer Mut und Wille würden sicher helfen, den Bürgern dieser Stadt ein noch lebenswerteres Umfeld zu schaffen.
(An der Topographie liegt es zumindest nicht.)

Selbstverständlich haben Anton und ich eine Pause bei Käffchen und einem ganz klitzeleinen Eisbecher während der Stadtführung eingelegt.

Dabei sind mir die ganz vielen Radreisenden aufgefallen, welche auf einer der vielen Touristen- und Fernradrouten durch die Stadt geführt wurden.
(Natürlich schaut man sich auch gern mal die Städte während einer Radreise an und erledigt Einkäufe und geht Essen.)
Leider scheint man hier in Leer den Wirtschaftszweig des Radtourismus noch nicht erkannt zu haben. Die Infrastruktur für Radreisende ist noch deutlich ausbaufähig.
Da könnte man mit wenig Investitionen wieder reichlich Geld in das leere (Leerer) Stadtsäckel fließen lassen.

Echt witzig wie klein doch die STADTRADELN-Welt ist.
Während der Stadtführung trafen Anton und ich auf eine kleine Radreisegruppe aus Bergkamen. Ich habe ja im letzten Jahr während meiner Tour in Bergkamen einen offiziellen Besuch gemacht.)
Eine der Radlerinnen hatte doch glatt eine STADTRADELN-Packtasche von Ortlieb dabei. Nun, ich musste der Dame jetzt einfach ein Gespräch aufzwingen. ;-)
Und siehe da, wir hatten auch gemeinsame Bekannte bzw. Verwandte, die ich im letzten Jahr kennengelernt habe.

STADTRADELN verbindet halt!

Nach der interessanten Führung habe ich dann in Antons Garage ein paar notwendige Wartungs- und Pflegearbeiten an meinem Patria Reiserad durchführen dürfen.
Kurz vor meiner Ankunft in Leer habe ich die 2000 Km Marke der diesjährigen STADTRADELN-Botschafter-Tour geknackt.
Auf meine Technik und Ausrüstung habe ich mich immer fabelhaft verlassen können.
Das funktioniert natürlich nur, wenn man auch mal notwendige Wartungsarbeiten durchführt.
Meine heutige und planmäßige STADTRADELN-Botschafter-Fahrpause war ideal dafür.

Mit der heutigen ADFC-Sternfahrt in Berlin beginnt auch der STADTRADELN-Aktionszeitraum der Bundeshauptstadt.
Meine große Liebe Antje macht auf dem letzten Foto ja begeistert Werbung dafür.
Ab heute zählen ja dann meine restlichen Kilometer der Tour für meine Heimatstadt Berlin mit.

Den Abend werde ich dann der weiteren Entspannung widmen  (ich steig ja ab morgen wieder für ein paar Tage und ein paar hundert Kilometerchen in den Sattel) und da die Nordseeküste nicht weit ist, werd ich mir einen leckeren Fisch schmecken lassen.

Lieber Anton, Dir einen vielen lieben und herzlichen Dank (Drück Dich!) für Dein Engagement im Radverkehr und den tollen Empfang sowie die unbeschreibliche Betreuung während meines Aufenthaltes in Deiner Heimat!

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Hier sagt man Moin....

Bild Geschrieben am 02.06.2018 von STADTRADELN-Botschafter
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Kommune: STADTRADELN-Botschafter

.....und wer Moin Moin sagt ist neˋ Quasselstrippe.

(Für die Nichtkenner: Moin ist die tageszeitunabhängige norddeutsche Begrüßung) (Klugscheißermodus = Aus)

Wie vereinbart, wurde ich von Anton Scholtalbers (Critical Mass Leer) am frühen Vormittag in Bad Zwischenahn abgeholt und er führte mich dann, auf seinen Wegen ;-), zu dem heutigen offiziellen Treffen nach Leer inˋs schöne Ostfriesland.
(Hey Leute, jetzt keine Witze! Ich habe hier nur ganz tolle Menschen kennengelert! So!)
Sein Weg führte uns durch das Ammerland und durch die ostfrisische Ebene auch entlang der Leda bis zur Jümme.
Dort wurden wir dann mit der Jümme-Fähre Pünte über den Fluss gesetzt.
Ein ganz tolles Erlebnis.
Die Jümme-Fähre besteht seit dem Jahr 1562 und ist damit die älteste handgezogene Wagenfähre Europas.

Am anderen Ufer erlebte ich dann die ganz große Überraschung!
Dort wurden wir schon von unglaublich vielen Radlern aus Leer erwartet um uns dann die restlichen Kilometerchen bis in die Stadt zu begleiten.

Anton ist eine der guten Seelen des Radverkehrs in Leer und hatte das alles eigens für meinen Besuch hier organisiert. Auch der ADFC-Leer war stark vertreten. Ich war überwältigt.!

Wie auch im letzten Jahr war der sympathische Fahrradpolizist Harald de Buhr eigens aus der Freizeit erschienen und hat die Fahrt der großen Gruppe abgesichert. Er hatte auch im letzen Jahr den großen Tross begleitet und wollte auch in diesem Jahr unbedingt dabei sein.
(Ganz herzlichen Dank Harald, ich hoffe wir werden uns mal wieder sehen.)

Dann gab es durch die Bürgermeisterin Beatrix Kuhl die offizielle Begrüßung mitten in der Fußgängerzone an dem Denkmal an dem Denkmalplatz. (Eine einfache und passende Namensfindung für die Fläche. Norddeutsche Schlichtheit eben.) Der Menschenauflauf hat auch viele andere interessierte Bürger angelockt.

Neben der Bürgermeisterin Beatrix Kuhl waren auch
Carsten Schoch (Stadtbaurat)
Ehler Cuno (Radverkehrsbeauftragter)
als Vertreter der Stadt Leer mit dabei.

Es war eine tolle Begrüßung und natürlich durfte ich auch hier meine Botschaft  für das Fahrrad loswerden.
Allen waren begeistert, als die Bürgermeisterin überraschend Anton als diesjährigen STADTRADELN-Star der Stadt Leer verkündete. Dies hatte sich Anton ganz dolle gewünscht.

Nach dem offiziellen Teil durfte ich mich noch mit einem Kaffee in einer nahegelegenen Rösterei stärken. Aber vorher machten wir noch einige Fotos, wie ein künftiger Radschutzstreifen in einer nahen Straße aussehen könnte.
Eine Umsetzung dieses Projektes käme sicherlich allen Fahrradfahrern in der Stadt zugute und auch der Autoverkehr würde nicht beeinträchtigt werden.
(Ein Aufschrei der motorisierten Bevölkerung wäre einfach Quatsch!)
Schlußendlich könnten alle Verkehrsteilnehmer damit sehr zufrieden sein.
Ich drücke dem Projekt die Daumen.
Bin gespannt ob es bei einem künftigen Besuch in Leer auch umgesetzt wurde.

Nach dem Kaffee brachte Anton mich noch bis zur Jugendherberge in Leer.
Dort sollte ich dann eigentlich die nächsten beiden Nächte Gast der Critical Mass Leer sein. Hierfür hatte Anton schon alles organisiert. Aber die Stadt Leer wird kurzentschlossen für die Kosten meiner Unterkunft aufkommen.
(Vielen lieben Dank dafür)

Nun, ich kenne natürlich Jugendherbergen aus meiner Jugendzeit und auch von einigen Übernachtungen während meiner Touren.
Aber sowas hab ich an Jugendherberge auch noch nicht erlebt.
Hammer! Die Herberge kann da durchaus mit vielen 4 Sterne Hotels mithalten.
Top modern eingerichtet und nix vom Flair vergangener Jugendherbergszeiten. Und die Mitarbeiter sind an Freundlichkeit kaum zu überbieten. (Echt jetzt!)

Hier darf ich nun zwei Nächte residieren.
Planmäßig habe ich morgen einen fahrfreien Tag.
(Um mal meine Beinmuskulatur zu schonen, darf ich ja wohl mal einen Tag STADTRADELN-Botschafter-Pause machen. Oder?)

Für morgen darf ich mich dann über eine Stadtführung von Anton freuen (zu Fuß).
Wenn ihr mögt, könnt ihr dann Übermorgen wieder von mir hören.

Liebe Grüße aus Ostfriesland!

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OL ...... wie OBEN noch LUFT

Bild Geschrieben am 01.06.2018 von STADTRADELN-Botschafter
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Kommune: STADTRADELN-Botschafter

Zumindest was der politische Wille zur Radverkehrsförderung in Oldenburg betrifft.

Nach dem Frühstück machte ich mich langsam, aber auch wirklich gaaaaaanz langsam auf den Weg in die Universitätsstadt Oldenburg. Gestern hatte ich mir ja einen satten Vorsprung herausgefahren.

Der vereinbarte Besuch sollte um 15:30 Uhr am historischen Pulverturm stattfinden.

Der Pulverturm gehört zur ehemaligen Stadtmauer Oldenburgs und wurde in der Vergangenheit aufwendig saniert.

Auf dem Weg dorthin fuhr ich durch das wunderschöne Oldenburger Land.

Saftige Weiden, märchenhafte Wälder, Felder und liebevoll gehegte Dörfer.

Einfach schön!

Einige der Radwege im Landkreis Oldenburg könnten allerdings auch mal wieder saniert werden.

Heftige Bodenwellen und Schlaglöcher trübten den Fahrspass nicht unerheblich. (Ich war im wahrsten Sinne des Wortes erschüttert. Und sowas in einem so großartigen Fahrradland und auf Touristenrouten)

In der Region und in der Stadt scheint das Fahrrad ein sehr beliebtes Fortbewegungsmittel zu sein.

An jeder Straßenecke standen sie in großer Zahl und überall traf ich auf radelnde Menschen.

Ich war schon zeitig in der Stadt und konnte bei einem Käffchen das bunte Treiben beobachten und mir ein Bild über das hiesige Mobilitätsverhalten machen.

Das Fahrrad hat bei den Bürgern auch im Alltag einen hohen Stellenwert. Das Auto aber wohl leider auch. (Ich war echt erschrocken über den Verkehrslärm in der Innenstadt. Hammer!)

Auch den schönen Schloßpark konnte ich ausgiebig bewundern und da ich reichlich Zeit hatte, auch mal die STADTRADELN-Botschafter-Seele ein wenig baumeln lassen.

Trotz allem fand ich die Stadt recht laut und unruhig. Ein Mordsverkehr mit PKW und LKW auf den Straßen Oldenburgs.

Das Treffen fand dann am Nachmittag statt.

Hier habe ich mich dann mit

Silke Fennemann (Geschäftsführerin Oldenburg Tourismus und Marketing GmbH)
Dr. Norbert Korallus (Fachdienstleiter Fachdienst Verkehrsplanung)
Heinrich Book (Vorstandsvorsitzender ADFC Oldenburg)
Wilke Brüning (Stellvertretender Vorsitzender ADFC Oldenburg)
Kerstin Goroncy (TeamRad, Koordinatorin STADTRADELN)
Andreas Brosig (Koordinator STADTRADELN)

getroffen.

Der Empfang war sehr herzlich und ich habe mich in der Runde sehr wohl gefühlt.

Leider waren andere Vertreter des Stadt terminlich verhindert.
Aber dennoch war es ein toller Besuch.
(Hab mich sehr gefreut Euch alle kennenlernen zu dürfen)

Natürlich habe ich meine Beobachtungen mitgeteilt aber die Botschaft des STADTRADELN-Botschafters brauchte ich in dem Kreis nicht zu überbringen. Schnell merkte ich, dass in den Köpfen und Herzen der Anwesenden, meine Botschaft schon lange verankert ist und gelebt wird.
Leider scheitert das Gute für die Allgemeinheit (ich meine die Lebensqualität der Menschen) oft an dem politischen Willen.
Ich selbst konnte in Oldenburg praktisch erfahren, dass es auch hier noch deutlich Luft nach oben gibt.
Sehr verwunderlich, da hier so viele Leute auf dem Rad unterwegs sind und Ihren Alltagsgeschäften nachgehen.

Während des Besuches kündigte sich ein Gewitter an und es begann zu regnen.
(Ist euch eigentlich schon mal aufgefallen, dass sogenante Unwetter immer häufiger auftreten? Woran das wohl liegen mag?!
Ich habe dazu eine ganz klare These.)

Der Morgen begann wieder sehr sonnig und warm bei 25 Grad. Am Nachmittag zogen Wolken auf und machten der Sonne Konkurrenz.
Später gab es dann das Gewitter. Danach blieb der Himmel bewölkt.
Für den Abend und die Nacht wurden heftige Unwetter angekündigt.

Deshalb habe ich vom Campingplatz abgesehen und mit eine feste Bleibe für die Nacht gesucht. Meine Ausrüstung von Wechselt Tents würde ein Unwetter bestimmt gut wegstecken. Aber mal ganz ehrlich,..... muss ich mir das wirklich antun?

Ich freu mich aber auch schon sehr auf morgen.
Da holt mich mein Kumpel Anton Scholtalbers aus Leer ab und begleitet mich dann dorthin. (Hey Anton, ick freu mir uff Dir!)
Unterwegs soll es wohl noch eine Überraschung geben.
Ich bin schon sehr gespannt.

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Einfach mal so..............!

Bild Geschrieben am 31.05.2018 von STADTRADELN-Botschafter
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Kommune: STADTRADELN-Botschafter

Mein Tag begann wie er gestern aufgehört hatte.

Warm! Sehr sehr warm! (ächz)

Die Sonne zeigte kein Erbarmen.
Schon bei der Abfahrt zeigte das Thermometer 25 Grad an.
Im Laufe des Tages schaffte es sogar die 31 Grad.

Nach dem Frühstück ging es los auf die Tagesetappe von Nienburg an der Weser bis nach Bremen. (So der Plan)
Dabei folgte ich dem Weserradweg über Hoya, und Thedinghausen bis nach Bremen.
Die Route war landschaftlich ein wahres Träumchen.
Vorbei an Wiesen, Feldern und Koppeln, durch idyllische Bauerndörfer und an stattlichen reetgedeckten Gutshöfen vorbei.
Auch an reichlich Rastmöglichkeiten für müde Radler wurde gedacht.
(Einige lagen sogar im Schatten)
Aber der Fluß war meistens gar nicht zu sehen.
Leider gab es Abzüge in der B-Note bei der Oberfläche des offiziellen Fernradweges.
Viel zu häufig waren die Wege mit ganz groben Kopfsteinpflaster versehen. (Ich musste wegen dem Gerumpel tatsächlich ein paar mal absteigen und schieben. Schlechte Abschnitte für Radler mit Gepäck)

Die Strecke aber war so flach wie die Witze von....... (ach lassen wir das!)

Hmmmm, joar........... aber auch in Bremen kam ich bereits zur Mittagszeit an. (grumpf)
Wat nu? Zelt aufbauen und nur vor mich hinoxidieren wollte ich noch nicht.
Der Tag war noch so verdammt jung. Also......... kurze Überprüfung meiner Vitalitätswerte ........Check!.......... weiterfahren.

Schlußendlich bin ich dann noch weiter über Delmenhorst bis nach Hude gefahren. Damit habe ich dann heute die 1900 Km geknackt.

Weniger schwitzen ging sowieso nicht.
Also, konnte ich ruhig nochwas drauflegen.
(Mein Wasserbedarf lag heute bei etwa 7 Litern, aber das wenigste davon sind wohl durch die Nieren gelaufen)

Damit habe ich mir für Morgen einen Vorsprung herausgefahren und kann den Tag ruhig und gemütlich angehen.

Am Nachmittag darf ich dann in Oldenburg einen offiziellen Besuch abstatten.

Ach übrigens:

"Dieses Gefühl, wenn man eigentlich nur mit Waffengewalt aus der Dusche gezwungen werden kann........"

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Ich gebˋs auf..........!

Bild Geschrieben am 30.05.2018 von STADTRADELN-Botschafter
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Kommune: STADTRADELN-Botschafter

Ich muss Euch aufrecht um Verzeihung bitten.
Es tut mir echt schrecklich leid wenn ich einige von Euch nun entäuschen muss.
Aber leider gibt es keinen anderen Ausweg.

Ich musste einen Plan B entwickeln.

Nachdem ich heute mit Blitzen und Regen aus Burgdorf verabschiedet wurde und ich mich mit ADFC-Begleitung über Langenhagen bis nach Garbsen durchgeschlagen habe, kam die Erleuchtung!

So kann es nicht weitergehen.
(Ich habe mich bis zur Verabschiedung in Garbsen aber noch zurückhalten können!)

Die Versorgung mit den ach so benötigten Proteinen lief bis dato eher schleppend bis gar nicht.
Einzig der ADFC-Burgdorf wusste gestern Abend was zu tun ist!
Bürgermeisterpfanne!!! So! (Leggaaaa)
(Die Leute dort sind eben Profis!)

Also Plan B.......:

Da bis Garbsen wirklich nix an externer Versorgung klappte, bin ich zum Selbstversorger geworden.

Und das hat echt fabelhaft funktioniert!!! (Jepp! Hmhmmmmm..........)

Bei Plan B greift die Geschichte vom freundlichen Fahrradfahrer.
Einfach Lächeln während der Fahrt und der Fahrtwind macht sein übriges.
Dann nur mit der Zunge über die Zähne fahren..........und Zack, .... Proteinzufuhr gesichert. (würg.....)

So klappt es dann bestimmt bis zum Ende der STADTRADELN-Botschafter-Tour 2018 in Buchholz i.d. Nordheide. (Jawoll!)

Da heute ein terminfreier Fahrtag war, konnte ich mir auch heute wieder reichlich Zeit lassen das geplante Etappenziel Nienburg an der Weser zu erreichen.
Da ich von Tag zu Tag immer fitter werde und nun auch die Proteinzufuhr gesichert war, bin ich dort bereits am frühen Nachmittag angekommen.
Die heute gemäßigten Tagestemperaturen von etwa 25 Grad und hin und wieder einsetzender Regen haben dies dann noch unterstützt.
Selbst das Durchfahren der Innenstadt von Neustadt am Rübenberge (inkl. Käffchenpause) konnten die zeitige Ankunft nach etwa 90 Tageskilometern nicht stoppen.

Zwischendurch tauchte auch vor mit ein Ortshinweisschild Richtung Husum auf. Also so dolle konnte ich mich doch nicht verfahren haben!
Ein Ortsansässiger klärte später meinen Irrtum auf. (Ich Dummerchen)
Aber vorsichtshalber habe ich dann Himmelreich großzügig umrundet.
(Ich war einfach noch nicht bereit dort Station zu machen)

Heute habe ich dann übrigens auch die 1700 Km Marke der Tour geknackt. (Und ja, ich bin ein wenig Stolz und werf gleich neˋ Münze in die Schulterklopfmaschine) (Keller, rechts und dann zweite Tür links, da isse)



Bei meiner Ankunft in Nienburg an der Weser zeigte mir die Sonne wieder wer das sagen hat. Groß und rund stand sie am Himmel, verscheuchte die meisten der Wolken (einige wenige waren echt zäh) und strahlte munter vor sich her.

Bin gespannt was sie sich für morgen so einfallen lässt?!

Der Tag war jung und im Botschafter regte sich ein kleines aber auch nur wirklich ganz kleines Hüngerchen. Dem musste Einhalt geboten werden.

Somit habe ich mich gezwungen gesehen zu Nahrungsergänzungsmitteln zu greifen und den Grill anzuwerfen.

Mahlzeit!

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Und .............. Schubrakete!

Bild Geschrieben am 29.05.2018 von STADTRADELN-Botschafter
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Kommune: STADTRADELN-Botschafter

Wolkenloser blauer Himmel, die Sonne am Horizont zeigte schon früh ihre Muskeln.

Am frühen Morgen ereilte mich ein verzeifelnder Drang nach einer schönen Tasse Bohnenkaffee. Somit raffte ich mein Zeugs zusammen und schritt flott in Richtung Frühstücksbuffet.
In Angesicht der bevorstehenden Tagesetappe und der zu erwartenden Temperaturen machte ich mich alsbald auf den Weg um noch die etwas angenehmere Morgenfrische auszunutzen.
Eine Weise Entscheidung, wie sich später herausstellte.
Bereits um vor 8 Uhr zeigte das Thermometer 23 Grad an. Kein Lüftchen regte sich.
Ich fühlte mich wie der Schneemann im Pizzaofen (Ähmm........... koppkratz!)

Jetzt so viele Kilometer fahren wie geht, um später bei der Hitze einen Gang runterzuschalten. (So der Plan!)

Das heutige Etappenziel war Burgdorf (Han.).
Ich startete also in Bad Nenndorf und fuhr durch eine sehr schöne Landschaft über Hannover bis nach Altwarmbüchen. Dabei erhaschte ich einen großartigen Blick auf den Deister. Die Höhenmeter des Deisters kenne ich aus vergangenen Touren und blieben mir heute glücklicherweise erspart. (Leute ehrlich, DAS Ding hätte mich bei dem Wetter heute bestimmt an meine Grenzen gebracht) (Ich fahre ja aus Spaß und Leidenschaft, und nicht um mich umzubringen.) ;-)


Dort war beim A2-Center der Treffpunkt abgesprochen, ab dem mich eine Delegation des ADFC Burgdorf in Empfang nehmen sollte um bis zu dem offiziellen Besuch in Burgdorf zu begleiten.
Nun, was soll ich sagen........ aus irgendeinem Grund bin ich schon 2 1/2 Stunden zu früh eingetroffen. Ein kurzes Telefonat mit Beate Rühmann (Sie führte die Delegation des ADFC Burgdorf an) und wir haben den Treffpunkt an eine Badestelle mit Imbiss an den Altwarmbüchener See verlegt. Dort hatte ich dann reichlich Wartezeit.
Ich nutzte die Gelegenheit und hüpfte in das erfrischende Nass! (Herrlich! genau das hatte ich gebraucht! Meine erste Badepause der bisherigen Tour)

Dann erwartete ich die Delegation bei einem kühlen Getränk am Imbiss.
Bald darauf war ich nicht mehr allein. Meine Begleitmanschaft nahm auch ein Kaltgetränk zu sich und dann machten wir uns auf den Weg zum Spittaplatz in Burgdorf.

Dort wurden wir bereits von

Lutz Phillipps (1. Stadtrat)
und
Alexander Woywode (Klimaschutzmanager)

erwartet.

Dies war bereits mein 4. offizieller Besuch in Burgdorf.
Die Kampagne liegt hier seit Jahren in besten Händen und dem Radverkehr ist man hier auch sehr aufgeschlossen.

Läuft....!

Somit berichtete ich über meine Tour und der Stadtrat und der Klimaschutzmanager konnten mein Mobil mal Probefahren.
(Ich glaub nicht, dass sie damit gern einen Tagesausflug gemacht hätten. Schmunzel)

Dann ging es weiter in das Haus von Beate Rühmann.
Wie bei den vorherigen Besuchen darf ich heute die Nacht in ihrem Gästezimmer verbringen. (Ganz lieben Dank Beate)

Am Abend durfte ich dann (Juhu........ mal ohne Gepäck) an einer STADTRADELN-Feierabendtour des ADFC Burgdorf teilnehmen.
Die Tour wurde von Wilfried Stürmer-Bortfeldt geführt.
Wegen der Temperaturen betrug die Strecke nur etwa 30 Km.
Unterwegs sind wir noch in einen Biergarten eingekehrt und ich wurde hier zu voller Verpflegung eingeladen. (Vielen lieben Dank dafür)

Nach der Rückkehr haben Beate Wilfried und ich den Abend noch in einem örtlichen Biergarten ausklingen lassen.

Morgen Vormittag werde ich dann wieder ein paar  Kilometerchen aus Burgdorf hinaus begleitet.

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Was soll denn das..........? ;-)

Bild Geschrieben am 28.05.2018 von STADTRADELN-Botschafter
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Kommune: STADTRADELN-Botschafter

Leute, wir müssen reden.
Gestern sprachen wir doch über die Proteine für meine Beinmuskeln.
Ich habe Ausschau gehalten. Aber........ nix! Keiner da! (Menno!)
Keiner hat mit was Kurzgebratenem am Wegesrand gestanden. (schlurz)
So kann ich doch nicht arbeiten!!!
Tztztz!

Heute hatte ich einen terminfreien Fahrtag.
Somit konnte ich alles ganz genüßlich angehen und mir mit allem Zeit lassen.
(Auch mal schön!)

Der Vormittag war wolkenverhangen aber die Temperatur lag knapp über 20 Grad.
Es war richtig schwül!
Gegen Mittag kam dann die Sonne wieder und brachte dann so etwa 28 Grad zustande.
Es blieb schwül und drückend und die Klamotten klebten am Leib.
Heute hab ich noch mehr getaut wie gestern.

Nach dem Frühstück brach ich auf und folgte ein Stückchen der Weser.
Dabei durchfuhr ich wunderschöne Auenlandschaften.

Dem Weserradweg folgte ich dann von Porta Westfalica bis Minden.
Dann bog ich scharf rechts ab und fuhr über Bückeburg und Stadthagen planmäßig bis nach Bad Nenndorf.

Aus Mangel an einer Campinggelegenheit hatte ich bei der Tourplanung hier ein Hotel gebucht.
Da Fahrradfahren von Tag zu Tag fitter macht kam ich hier aber auch schon am frühen Nachmittag an.
Der Weg hierher war überwiegend eben und ich hatte heute kaum Höhenmeter zu bewältigen. (Zur großen Freude meiner Oberschenkel.) (Hey, aber ein Stückchen Fleisch würde mir trotzdem sicher gut tun!)

Die frühe Ankunft nutzte ich dann um ein wenig Wäsche zu waschen.
Die dürfte bei dem Wetter ja ratzfatz trocken werden.

Entspannte Grüße aus dem Schaumburger Land.

(Und bitte vergesst nicht...............Fleisch.......) :-)

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Aber sowas von gelungen.......

Bild Geschrieben am 27.05.2018 von STADTRADELN-Botschafter
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Fein geschlafen, kräftig gefrühstückt........ der Tag konnte kommen.

Auch die Sonne machte dort weiter, wo sie gestern aufgehört hatte.
Einzig ein paar klitzekleine Tupfer von Schleierwolken zierten den strahlendblauen Himmel.

Es versprach ein großartiger Tag zu werden.

Ich machte mich recht früh von Oerlinghausen aus auf den Weg um rechtzeitig am Bahnhof in Detmold einzutreffen.
(Nein, ich bin natürlich nicht mit dem Zug gefahren! Tztztz!)

Die 3-wöchige STADTRADELN-Aktionszeit des gesamten Landkreis Lippe sollte mit einer Sternfahrt beginnen und ich war eingeladen diese ab dem Startpunkt am Bahnhof Detmold zu begleiten.
Das habe ich mir natürlich nicht entgehen lassen.
Auch der Landrat Dr. Axel Lehmann war dabei und ist (ausschließlich mit Muskelkraft) mitgefahren. Dabei lag ich ihm ordentlich im Nacken!
(Bin zeitweise genau hinter ihm gefahren. Hihi!)
(Lieber Axel, ich hoffe Du verzeihst mir den kleinen Scherz?! Es war echt toll mir Dir zu fahren!)

Es war eine wunderbare Strecke auf der von dem ADFC geführten Tour.
Eine tolle Fahrradlandschaft das Lipperland.

Die Tour wurde unheimlich stark von dem Begriff "Pömpel" geprägt.
Pömpel ist hier Redensart und bedeutet im restlichen Bundesgebiet "Poller".
Immer wenn so ein Ding auf der Strecke die Fahrt zu behindern drohte: "PÖMPEL"!!! (Hihihi! Ich fand den Ausdruck lustig!)

Es war ein Meer an gelber Farbe!
Der Landkreis ließ an alle Teilnehmer gelbe Warnwesten ausgeben mit Aufschrift "STADTRADELN in Lippe".
Alle trugen so eine Warnweste.
Ausnahmen bestätigen die Regel: Die Tourguides des ADFC trugen eigene rötliche Warnwesten, Tanja Menze (Kreispolizeibehörde) trug ihre eigene im Polizeidesign (Sie hat die Tour ab Detmold am Heck abgesichert) und ich trug ja meine eigene STABO-Uniform.
(Hey Tanja, Du hast einen fabelhaften Job gemacht. Vielen Dank dafür!)

Insgesamt machte ich mich mit etwa 70 anderen STADRADLERinnen auf den Weg zum Treffpunkt der Sternfahrt in Leopoldshöhe.
Es hat wirklich riesig Spaß gemacht und ich hatte herrliche Aussichten auf eine wunderschöne Landschaft. Unterwegs durfte ich dann wahnsinnig viele Fragen zu meiner Tour und meiner Ausrüstung (speziell zu Reiserad und Anhänger) beantworten. (Eigentlich hat mich das den ganzen Tag geschäftigt).

Schön, mit so vielen Menschen inˋs Gespräch zu kommen.

Das Ziel der Sternfahrt war in Leopoldshöhe auf dem Heimathof.
Eine wunderbare Location und goldrichtig für diese Veranstaltung!

Alles in allem haben sich dort zur Sternfahrt etwa 400 begeisterte STADTADLERinnen getroffen.

Käffchen & Kuchen, div. Kaltgetränke und Gegrilltes wurden sogar unter dem Selbstkostenpreis verkauft. (Der Landkreis hat die Veranstaltung großzügig bezuschusst.

Eine Musikkapelle, ein Fahrradcodierstand des ADFC und ein Infostand der Polizei rundeten das Treffen ab.

Nach der Ankunft auf dem Heimathof Leopoldshöhe wurde ich dort von

Landrat Dr. Axel Lehmann
Bürgermeister Gerhard Schemmel (Leopoldshöhe)
Bürgermeister Roland Thomas (Bad Salzuflen)

offiziell empfangen und begrüßt.
Auch ich durfte dann ein paar Worte an alle richten.

Ich habe mich dort sehr wohlgefühlt.

Aber dann musste ich weiter und durfte die Heimfahrenden nach Bad Salzufflen bis an das dortige Rathaus begleiten. Bürgermeister Roland Thomas war mit von der Partie.
Nach der Ankunft wurden dort noch Erfrischungsgetränke kostenlos ausgegeben.

Nach einem kurzen Aufenthalt in Salzufflen (so sag man wohl hier)
bin ich dann weiter über Bad Oeynhausen zu meinen gebuchten Nachtquartier nach Porta Westfalica gefahren.

Dabei waren das auf und ab durch das Weserbergland mein ständiger Begleiter.
Erst an der Weser angekommen wurde es durchgehend etwas flacher.

Während der Fahrt füllte sich der Himmel mehr und mehr mit Wolken und kurz nach meiner Ankunft in Porta Westfalica gab es ein erfrischendes Gewitter und Regen.

Da ich bei den Temperaturen heute kräftig abgetaut bin, kam diese Lufterfrischung mir gerade recht.

Liebe Grüße von der Weser.

(Ach übrigens: Kurz vor der Ankunft in Leopoldshöhe habe ich die diesjährige Tourmarke von 1500 Km durchbrochen.)

So langsam bekomm ich ein wenig schwere Beine.
In den letzten Jahren habt ich mich ja verbal kräftig angefeuert wenn ein kleiner Toureinbruch drohte.
Nu hab ich mal ne janz andre Idee!
Die Muskeln meiner Oberschenkel schreien nach all den Haferflocken und der Weizenkleie förmlich nach Protein.
Wie wärˋs? Auf STADTRADELN.de findet ihr ja meinen Tourplan. Dann stellt euch doch bitte alle 25 - 30 Km mit einem schönen Steak für mich hin.

Nu los! Motiviert mich!!!!!!!

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Nee, wat is dat schön!

Bild Geschrieben am 26.05.2018 von STADTRADELN-Botschafter
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Kommune: STADTRADELN-Botschafter

Was für ein herrlicher Tag zum Fahrradfahren.

Früh am Morgen wurde ich von dem lieblichen Gesang der Baumbewohner und einer wunderbaren aufgehenden Sonne geweckt. (Zugegeben,....... es hätte auch an meiner Blase liegen können. Da dies hier aber bestimmt niemand lesen möchte, spare ich mir weitere Ausführungen. Falls dann doch Interresse vorliegt, bitte PN an mich.)

Auch Jörg regte sich sehr zeitig.
(Ob es vielleicht an seinem urologischem System gelegen hat, müsst ihr ihn schon selber fragen. Da halt ich mich raus! So!)

Alsbald machten Jörg und ich uns auf den Weg um den Tag mit Fahrradfahren zu genießen. (Vielleicht wollten wir uns auch nur einen klitzekleinen Vorsprung auf den bevorstehenden heißen Tag herausfahren.)

Die Sonne zeigte was sie alles so drauf hat und die Temperatur stieg um die Mittagszeit auf über 30 Grad.

Zur Erfrischung kamen uns dann die Höhenmeter des Teuteburger Waldes gerade recht. (Puhchen!)

Planmäßig musste ich mich dann schweren Herzens in Bielefeld von Jörg Schulze (Brandmanager bei Wechsel Tents, einem meiner zahlreichen großartigen Unterstützer) verabschieden. Er hat ja die STADTRADELN-Botschafter-Tour seit Köln tapfer begleitet. In den vergangenen Jahren hat er ja schon öfter die Tour begleitet und mir hat es immer hammerviel Spaß mit ihm gemacht. Nun ist er auf der Heimreise nach Berlin, um dort neues für meine nächsten Touren zu kreieren. (Jörg, Du weißt ja jetzt was mir gefällt!)

Nach dem Abschied ging es für mich weiter nach Oerlinghausen in den Kreis Lippe.
Hier darf ich als Gast des Landkreises Lippe die Nacht in einem tollen Hotel verbringen. (Ganz vielen herzlichen Dank dafür!)

Das Hotel war auch Treffpunkt meines heute einzigen Besuches.

Dies war dann auch eher ein inoffizielles Treffen in gemütlicher und entspannter Atmosphäre vor dem morgigen offiziellen Teil des STADTRADELN-Botschafter Besuches.

In dem wirklich sehr schönen mediteranen Biergarten des Hotels wurde ich sehr herzlich von

Silke Schweppe (Radverkehrsbeauftragte der Stadt Lemgo) & Partner Björn Kroll
Heike Scharping (Klimaschutzbeauftragte der Stadt Detmold)
Leo Lüke (ADFC Lippe e.V.)
Klaus Sunkowsky (STADTRADELN-Koordinator Gemeinde Leopoldshöhe)
Andreas Glatthor (Bauhofleiter der Gemeinde Leopoldshöhe)
Jürgen Deppemeier (Radverkehrsbeauftragter Kreis Lippe)

begrüßt.

Der Landkreis Lippe ist vorbildlich mit sage und schreibe allen 16 Städten und Gemeinden beim STADTRADELN angemeldet.
Und dies bereits zum 2. Mal hintereinander!
Morgen beginnt dann kreisweit der Aktionszeitraum für den Kreis Lippe.
Zur Eröffnung gibt es eine kreisweite ADFC-geführte Sternfahrt nach Leopoldshöhe. Ich erinnere mich noch an vergangene STADTRADELN-Botschafter-Touren mit Besuchen in Detmold und Lemgo. Damals waren nicht soviele Kommunen aus Lippe beteiligt. Vielleicht konnte ich mit meinen Besuchen die Teilnahme ja etwas anschubsen?
Auf jeden Fall freue ich mich das die Aktion hier so großen Anklang findet und allen viel Spaß macht.

Auf meinen Wegen konnte ich auch feststellen, dass die Infrastruktur für den Radverkehr ganz gut aufgestellt ist. Das mag auch sicherlich an dem Engagement des kreisweiten Radverkehrsbeauftragten Jürgen Deppemeier liegen.

In dem mediteranen Biergarten des Hotels durfte ich dann auch noch der Einladung zu einer Rundumsorglosverköstigung folgen, welche die Gemeinde Leopoldshöhe spendierte. Auch hierfür ganz vielen herzlichen Dank. (Leider waren Haferflocken, Hirsebrei oder Weizenkleie nicht auf der Speisekarte anzutreffen, somit musste ich gezwungenermaßen zu Plan B greifen.Was genau ich heute gegessen habe, geht euch nix an! Nur soviel: Ich brauchte mit der Salatbeilage nicht etwas essbares anlocken.) ;-)

Bei unseren Unterhaltungen musste ich natürlich von meinen Erlebnissen und Erfahrungen während meiner Tour erzählen. Selbstredend war auch die tolle Entwickung der Kampagne in Lippe ein Thema der Unterhaltungen.

Mein Reiserad freut sich schon tierisch auf die Sternfahrt mit Ziel Leopoldshöhe.
Leopoldshöhe ist der Geburtsort meines Fahrrades. Patria baut dort weltweit sehr geschätzte Reiseräder. Ein besserer Untersatz ist mir bisher noch nicht begegnet. Leider wird der Geschäftsführer Jochen Kleinebenne morgen nicht dabei sein können. (Schade Jochen, hätte Dich auch gern mal wieder persönlich gesehen.)

Morgen ziehe ich dann weiter nach Detmold um dort an der Sternfahrt des Kreis Lippe zur Eröffnung des STADTRADELNs teilzunehmen.
Ich hoffe dort auch wieder bekannte Gesichter anzutreffen. Schließlich ist dies nicht mein erster Besuch hier in der Region.

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Geht doch Petrus, ......... geht doch!

Bild Geschrieben am 25.05.2018 von STADTRADELN-Botschafter
Team: -
Kommune: STADTRADELN-Botschafter

In der Nacht und am frühen Morgen war wohl noch der Wetterpraktikant am Hebel.
Aber nach und nach klarte es auf und dann wurde es sogar sehr warm und sonnig.
(Entweder hat der Wetterpraktikant meinen Blog von gestern gelesen und mal das STADTRADELN-Handbuch gelesen oder Petrus hat sich aus der Krankheit wieder zurück gemeldet!)

Nach dem Frühstück fuhren Jörg und ich zu unserm einzigen Besuch heute nach Rheine.
Dies war dann auch mein zweiter Besuch in dieser Stadt.

Der Empfang war unglaublich herzlich.
Vor dem Rathaus hat man sich auch sehr über meinen Besuch gefreut.

Mit dabei waren:

Udo Bonk (stellvertretender Bürgermeister der Stadt Rheine)
Frank de Groot-Dirks (Leiter Büro Bürgermeister und Pressereferat)
Wolfgang Attermeyer (Stadtradelstar und Mitarbeiter der Stadtverwaltung)
Reiner Wellmann (Münsterländische Volkszeitung)

Mein Kumpel Engelbert Nagelschmidt ist momentan selber auf großer Radreise und konnte daher nicht an dem Treffen teilnehmen.

Zu meiner großen Freude hat man in Rheine auch ein paar Anregungen bei meinem letzten Besuch in die Tat umgesetzt. Zumindest wurden auf dem Bahntrassenradweg auf Stadtgebiet die von mir bemängelten Umlaufsperren durch Alternativen ersetzt. Wäre toll wenn die andern Kommunen an dem Fernradweg diesem Beispiel folgen und somit durchgängig auch für Lastenräder und Fahrrädern mit Kinderanhängern den Weg erleichten.

Im Anschluß fuhren wir dann den Dortmund-Ems-Kanal entlang weiter über Lengerich nach Lienen. Dort werden wir heute dann auf dem Campingplatz übernachten.

Heute hatten wir dann erstmals Kontakt mit den Höhenmetern des Teuteburger Waldes. Bei DEN Temperaturen war es dann doch recht mühseelig die Höhen zu erklimmen. Aber ein stetiger Gegenwind brachte etwas Erfrischung (grumpf)!

Um etwas Abwechslung zu dem bisherigen Haferflocken und Leitungswasser zu haben, werden wir dann heute ausnahmsweise mal Hirsebrei und Weidemilch zu uns nehmen.
Der tapfere Jörg hat sich auch mal eine kräftig-deftige Mahlzeit verdient!
Er hat wirklich Wacker durchgehalten! Guter Mann!

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Drei auf einen Streich

Bild Geschrieben am 24.05.2018 von STADTRADELN-Botschafter
Team: -
Kommune: STADTRADELN-Botschafter

In der Nacht hat es in Borken ganz gut geregnet.
(Mal gut, wir hatten ein festes Obdach.)
Der Morgen war wolkenverhangen (schon wieder) aber unerschrocken machten wir uns auf den Weg nach Gescher.
Die Glockenstadt nimmt bereits zum zweiter Mal am Stadtradeln teil.
Dort angekommen wurden Jörg und ich von Thomas Kerkhoff (Bürgermeister) und einerDelegation der Fahrradgruppe Montagsradler in Empfang genommen.

Vorher trafen wir auf den Coesfelder STADTRADELN-Star Jörg Kappe.
Er war eigens zu dem Besuch erschienen und hat uns auf seinem Fahrrad auch noch bis zu dem nächsten Besuch begleitet.
Jörg und ich haben uns über Social Media kennengelernt und sind uns hier erstmalig persönlich begegnet.
(STADTRADELN verbindet halt auch)

Im Gescher Rathaus konnte ich dann beim Kaffee über meine Tour und Erfahrungen als STADTRADELN-Botschafter berichten. Auch hier habe ich ordentlich für das Fahrrad als alltagstaugliches und nachhaltiges Verkehrsmittel geworben.
Dann wurden vor dem Rathaus noch Fotos für die Presse gemacht.

Bedauerlicherweise haben wir und bei dem Besuch in Gescher ein wenig verquatscht.
Das hat sich dann auf dem Weg zu dem zweiten Tagesbesuch in Steinfurt ordentlich gerächt.

Petrus hat wohl einen gelben Schein eingereicht und sein Chef hat den Job sicherlich an den Praktikanten abgegeben.
Unterweges gab es ein wenig Regen.
Nun denn! Ein Lied.......... ach, ihr wisst schon.........!
Was allerdings echt mürbe gemacht hat, war der stetige, teils recht kräftige Nordostwind. (Der Kenner sagt "Eine steife Briese von vorn".
Das wirkte etwas kräftezehrend und wir kamen damit langsamer und später in Steinfurt an.
Versuche die verlorene Zeit wieder herauszufahren sind kläglich gescheitert.

Aber dennoch sind wir angekommen! (schnauf)

Vereinbarter Treffpunkt war das Waldhotel Lauf.
Dort wurden wir dann natürlich bereits erwartet.

Empfangen wurden wir hier von:

Renate Schulte (Umwelt- und Planungsamt Kreis Steinfurt, STADTRADELN-Koordinatorin kreisweit),
Hans Schroeder (Technischer Beigeordneter, Kreisstadt Steinfurt),
Ralph Schippers (STADTRADELN-Star und Reporter der Westfaelischen Nachrichten),
Lorenz Blume (Klimaschutzmanager Kreisstadt Steinfurt).

Wir sprachen über die Entwicklung des STADTRADELNs im Kreis Steinfurt und auch selbstverständlich über die STADTRADELN-Botschafter Touren.
Auch die Presse hatte ein paar Fragen und Fotos wurden auch gemacht.

Leider blieb nur wenig Zeit bis zu unserem nächsten Termin.

Somit machten Jörg Schulze (Wechsel Tents) und ich auf den Weg ins nahe Wettringen.
Die kurze Entfernung war uns sehr recht. (grins)

Vor dem Rathaus wurden wir von dem hiesigen STADTRADELN-Koordinator Dietmar Roling empfangen und in das Rathaus begleitet.
Dort trafen wir dann auch auf den Bürgermeister Berthold Bültgerds und den STADTRADELN-Star Hans Wellkamp.

Im letzetn Jahr durfte ich schon einmal in Wettringen Station machen.
Wir waren uns also nicht mehr fremd.
Der Emfang war sehr herzlich und bei Kaffee und Kuchen haben wir uns dann über die Folgen des Klimawandels unterhalten.
Mir war vor dem Besuch schon bekannt, dass das STADTRADELN in den Händen von Dietmar Roling bestens aufgehoben ist und der Bürgermeister Berthold Bültgerds (nach meinen Erfahrungen) um das Wohlergehen seiner Bürger mehr als nur stets bemüht ist.

Nach dem Besuch in Wettringen fuhren Jörg und ich dann weiter zu unserem planmäßigen Etappenziel nach Neuenkirchen.

Da der Wetterpraktikant heute unseren Vertrauensvorschuß komplett verspielt hat (Dieser Schuft), haben wir uns für die Nacht dann doch ehrer für ein Hotel entschieden.
Merkwürdigerweise scheint es hier auch nur Haferflocken und Leitungswasser auf der Speisekarte zu geben.

Viele Grüße aus dem Münsterland! (wink)

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Kreis Wesel ganz groß!

Bild Geschrieben am 23.05.2018 von STADTRADELN-Botschafter
Team: -
Kommune: STADTRADELN-Botschafter

Der morgendliche Himmel war trübe und grau.
Ich ahnte nix gutes!
Pünklich zur Abfahrt wurden wir mit einsetzenden Nieselregen aus Neukirchen-Vluyn verabschiedet.

Nun denn! (seufz)

Ein weiteres Lied auf den Lippen - und los!
(Ich habe vor der Tour extra mein Repertoire für Regentage erweitert)

Aber der Regen hörte rasch auf und der Tag wurde dann zunehmend doch noch sonnig und warm.

Jörgˋs und meine erste Station des Tagens war in Rheinberg.
Dort hatte ich mich recht kurzfristig mit der Klimaschutzmanagerin Nicole Weber f. dos Santos verabredet. Da wir uns später bei meinem nächsten Besuch in Wesel wieder sehen würden, haben wir vor dem Historischen Rathaus nur ein Foto gemacht. Leider war hier kein weiterer Vertreter der Stadt dabei.

Allerdings hat der politisch aktive Ernst Ingenwerth aus der Presse von dem Besuch des STADTRADELN-Botschafters gelesen und ihn konnte nix abhalten dem Besuch beizuwohnen. Außerdem hat uns Ernst dann noch bis zu unserer nächsten Station nach Wesel begleitet.
(Danke Ernst, hat wirklich Spass mit Dir gemacht!)

Nicole kannte ich schon von einem Besuch der Stadt vor ein paar Jahren.
Damals war Rheinberg Vorreiter beim STADTRADELN im Landkreis Wesel.
Heute beteiligen sich die meisten Städte und Gemeinden des Kreises sehr erfolgreich an der Kampagne. Bedauerlicherweise gehört die Stadt Wesel nicht zu den Teilnehmerkommunen. Allerdings können sich trotzdem alle Bürger in dem Landkreis kreisweit mitmachen.

Der Besuch in Wesel fand dann vor und in dem Niederrheinmuseum Wesel statt. Hier gibt es passenderweise gerade eine Austellung zur 200 jährigen Geschichte des Fahrrades am Niederrhein.

Eigens zu meinem Besuch sind erschienen:

Dr. Ansgar Müller (Landrat Kreis Wesel),
Dr. Veit Veltz (Hausherr des Niederrheinmuseums Wesel),
Catrin Siebert (Leiterin der Fachstelle Demografie & Nachhaltigkeit, Kreis Wesel),
Greta Lüdtke (Pressestelle Kreis Wesel),
Stephan Baur (Klimaschutzmanager Stadt Neukirchen-Vluyn),
René Böhm (Klimaschutzmanager Stadt Kamp-Lintfort),
Nicole Weber f. dos Santos (Klimaschutzmanagerin Stadt Rheinberg),
Mandy Panoscha (Klimaschutzmanagerin Stadt Hamminkeln),
Katharina Bardenheuer (Klimaschutzmanagerin Gemeinde Hünxe),
Christine Krüger (Stadtentwicklung, Umwelt- und Klimaschutz
Stadt Voerde),
Petra Hülsken (Fachstelle Demografie & Nachhaltigkeit, Kreis Wesel),
Inga Scholl (Niederrheinmuseum Wesel)

Auch waren hammermäßig viele Vertreterinnen und Vertreter der örtlichen Presse anwesend.

Vor dem Niederrheinmuseum wurden dann eine Menge Fotos gemacht.
Mein Patria-Reiserad nebst selbst gebauten Gepäckanhänger aber auch der Rest meiner Ausrüstung ist auf großes Interresse gestoßen.

In dem Museum gab es dann eine Pressekonferenz zu meinem Besuch und zum Stadtradeln im Landkreis Wesel.
Klar habe ich auch hier meine STADTRADELN-Botschafter-Botschaft verkündet!

Im Anschluss führte uns Inga Scholl vom Niederrheinmuseum Wesel durch die Ausstellung "hin & weg - 200 Jahre Fahrradgeschichte am Niederrhein".

Es war einfach toll!
Die Ausstellung hat mich unglaublich begeistert.
Leider blieb nur wenig Zeit um alles intensiver betrachten zu können.
Daher gab es mit Rücksicht auf meinen Zeitplan nur einen Schnelldurchgang.

Schade! Ich wäre wirklich gern etwas länger geblieben.

Somit mussten Jörg Schulze und ich uns aber auf die Weiterfahrt begeben.
Über Schermbeck und Raesfeld sind wir dann zu unserem Tagesetappenziel nach Borken geradelt.

Aus Mangel an einer Campinggelegenheit werden wir die Nacht in einem Hotel verbringen.

Nach einer leckeren Mahlzeit bestehend aus Haferflocken und Milch sitzen wir nun noch bei Leitungswasser im Leitungswassergarten und lassen gemütlich den Tag ausklingen.

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Düsseldorf - Neukirchen-Vluyn / 10. Tag

Bild Geschrieben am 22.05.2018 von STADTRADELN-Botschafter
Team: -
Kommune: STADTRADELN-Botschafter

Nach einem traumhaften gestrigen Fahrtag zog in der Nacht ein Gewitter über unsere Zelte hinweg und es regnete ergiebig.

Dennoch haben Jörg und ich großartig geschlafen.

Am Morgen hat sich die Sonne dann wieder von ihrer besten Seite gezeigt und es wurde wieder recht warm.

Später wurde es sehr bewölkt und kurz nach dem Besuch in Neukirchen-Vluyn gab es ein Gewitter.

Nach dem Verstauen der Zeltausrüstung fuhren Jörg und ich dann gemütlich zu unserem ersten heutigen Besuch nach Kempen.
Dabei fuhren wir über Meerbusch und Krefeld.
Da wir uns gestern einen kleinen Vorsprung herausgefahren haben, konnten wir bei den wärmeren Temperaturen ein wenig trödeln und ein Käffchen war auf der Fahrt auch noch drin.
Wir kamen deutlich vor dem vereinbarten Termin in Kempen an.
Somit blieb uns dann auch noch reichlich Zeit uns bei einem Kaltgetränk zu erfrischen und dem Treiben der Stadt zuzuschauen.

Zu dem offiziellen Besuch sind dann

Marcus Beyer (Technischer Beigeordneter der Stadt Kempen)
Heinz Puster (Umweltreferent, Stadt Kempen, Stadtradeln Kempen)
Felix Schütte (Klimaschutzmanager Kreis Viersen, Stadtradeln-Koordinator Kreis Viersen)
Jens Ernesti (Stabstelle Wirtschaftsförderung, Gemeinde Grefrath, Stadtradeln Grefrath)

erschienen.

Es war ein toller Empfang in gemütlicher Atmosphäre.
Einige Vertreter der lokalen Presse kamen auch dazu.

Hier galt es dann im Interesse aller Bürger der Stadt meine Botschaft zu überbringen.

Dann mussten wir aber aufbrechen um pünklich den zweiten Besuch des Tages zu machen. Dieser fand dann in Neukirchen-Vluyn statt.

Vor dem dortigen Rathaus wurden wir sehr freundlich von

Kurt Best (stv. Bürgermeister der Stadt Neukirchen-Vluyn),
Frank Grusen (Pressesprecher und stv. Amtsleiter des Amtes für Wirtschaftsförderung, Öffentlichkeitsarbeit und Liegenschaften),
Marion May-Hacker (Umweltschutzbeauftragte und STADTRADELN-Koordinatorin) und
Stephan Baur (Klimaschutzmanager)

in Empfang genommen.

In beiden Städten habe ich mich als ortsfremder Fahrradfahrer recht gut aufgehoben gefühlt.
Sicherlich gibt es auch hier an verschiedenen Stellen noch Luft nach oben, aber ich glaube, dass hier die Förderung des Radverkehrs in guten Händen liegt.

Ich werde sicherlich gern wieder vorbeischauen und die Entwicklungen für eine nachhaltige Mobilität beobachten.

Ich bin schon sehr gespannt.

Für die Nacht haben Jörg und ich Unterschlupf in einer Pension gefunden.
Das tolle: Ich darf die Nacht in einem umgebauten Bauwagen verbringen.
Und der ist sehr hübsch und liebevoll eingerichtet.

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Brühl - Düsseldorf

Bild Geschrieben am 21.05.2018 von STADTRADELN-Botschafter
Team: -
Kommune: STADTRADELN-Botschafter

Nach zwei herrlich erholsamen Tagen bei meinen Eltern Renate und Peter Fumpfei in Brühl, geht's heute weiter mit der STADTRADELN-Botschafter-Tour 2018.

Die heutige terminfreie Tagesetappe startete in Brühl und ging über Köln und Dormagen nach Düsseldorf.

Eigentlich sollte es heute nur bis Dormagen sein, da wir dort aber sehr zeitig ankamen und herrliches Radelwetter war, sind wir einfach etwas weiter gefahren. Das verhilft uns morgen zu einer entspannteren Tagesetappe.

Ich hab mich auch sehr über die Begleitung zweiter alten Freunde von der Feuerwehr Hürth gefreut.

Markus Schödder und Hans - Jürgen Zingsheim sind die ersten Kilometer bis Köln-Worringen mitgeradelt.

Wie vereinbart bin ich am nördlichen Stadtrand von Köln auf meinen Freund Jörg Schulze getroffen.

Jörg ist Brandmanager der Berliner Zeltschmiede Wechsel Tents.

Die Firma sorgt mit ihrer Unterstützung für meine erholsamen Nächte während der Tour. Etwas Besseres als mit dieser Ausrüstung fahren zu dürfen hätte mir kaum passieren können.

Jörg wird ab nun für ein paar Tage meine Tour begleiten.

Am Nachmittag sind wir auf dem Campingplatz in Düsseldorf angekommen.

Nach dem Aufbau der nächtlichen Behausung haben wir den Grill angeworfen und uns bei gegrilltem Gemüse und Pfefferminztee über die Tour unterhalten.

 

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Schloßstadt Brühl (Rheinl.)

Bild Geschrieben am 19.05.2018 von STADTRADELN-Botschafter
Team: -
Kommune: STADTRADELN-Botschafter

Nach dem wundervollen Treffen gestern mit meiner Schirmherrin Janine Steeger in Köln, genieße ich heute den ersten von zwei fahrfreien Tagen bei meinen Eltern in Brühl.
Heute fahrfrei bedeutete aber nicht gleich terminfrei.

Wie vereinbart, fand am Vormittag vor dem Rathaus in Brühl der offizielle Empfang des STADTRADELN-Botschafters statt.

Trotz eines engen Terminplanes wollte mich der Bürgermeister Dieter Freytag unbedingt willkommen heißen.
Zumal wir beide unsere Versprechen, bezüglich der Teilnahme Brühls an der Kampagne STADTRADELN, gehalten haben.
Vor zwei Jahren war Brühl noch keine Teilnehmerkommune aber Mitglied im Klimabündnis. Damals habe ich versprochen in 2017 wiederzukommen, falls Brühl sich noch in 2016 aktiv beteiligen wird.
Deal!!! Brühl war in 2016 Newcomer und ich habe im vergangenen Jahr die Stadt während meiner Tour wieder besucht.

Heute wurde ich wieder von Bürgermeister Dieter Freytag mit einer Ansprache herzlich begrüßt.
Auch eine Abordnung des hiesigen ADFC kam zu dem Termin.
Neben meinem Vater Peter Fumpfei war die lokale Presse auch zugegen.

Klar war das STADTRADELN in Brühl und dessen Beliebtheit ein wichtiges Gesprächsthema. Ich freue mich sehr, dass die Kampagne auch in meiner Heimatregion so erfolgreich ist.
Schade, dass Brühls Nachbarstadt Hürth (Hier bin ich geboren und aufgewachsen) den Weg zum STADTRADELN leider (noch) nicht gefunden hat.

Während der Tour bin ich ja auch vor einigen Tagen durch die Stadt Brühl (Baden) gefahren. Dieter Freytag berichtete, dass es manchmal zu einigen Verwechslungen bei Anliegen der Bürger an die Stadtverwaltung kommt. Somit landet z.B. ein Bauantrag aus Baden-Würtemberg mal auf dem Schreibtisch eines rheinischen Beamten. (lustig!)

Dann musste Dieter Freytag auch leider schon wieder zum nächsten Termin eilen.
Aber vor Ort gab es noch lebhafte Gespräche mit den Mitstreitern des ADFC und einer wagte sogar die Probefahrt mit meinem STADTRADELN-Botschafter-Mobil.
Danach hatte ich wohl ein wenig seinen Respekt geerntet. (kicher)

Den Rest des Tages und den morgigen Pfingstsonntag werde ich nutzen um etwas zu entspannen, ein paar alte Freunde zu treffen und natürlich Zeit mit meiner Familie zu verbringen.
Aber ich werde auch ein paar Wartungsarbeiten an  meinem Patria-Reiserad durchführen damit die Technik auf der weiteren Tour nichts zu knurren hat.

Euch allen ein wunderschönes Pfingstwochenende!
Montag geht die Tour weiter und dann gibtˋs auch wieder was von mir zu lesen. (wink)

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7. Etappe und Green Janine

Bild Geschrieben am 18.05.2018 von STADTRADELN-Botschafter
Team: -
Kommune: STADTRADELN-Botschafter

Der Himmel über Spay war wolkenverhangen und trüb.
Auch die Temperatur lies erahnen, dass ich heute sicherlich nicht mit einer Überhitzung während der Fahrt rechnen musste.
Kurz nach der Morgendämmerung verstaute ich meine Zeltausrüstung und machte mich reisefertig. Zum Glück kam gen Mittag die Sonne raus.

Heute stand mir wieder eine etwas längere Tagesetappe bevor.
Nach Abschluß der Tourplanung gab es leider nur die Möglichkeit dieser etwa 160 Km Tagesetappe, um in Köln meine diesjährige Tour-Schirmherrin Janine Steeger während der STADTRADELN-Botschafter-Tour persönlich zu treffen. Und die Mühen waren es mehr als Wert.

Somit machte ich mich sehr früh auf den Weg, um während der Fahrt meine Oberschenkelmuskulatur nicht übermäßig zu malträtieren.
Schließlich habe ich ja seit Samstag schon ein paar Meterchen in den Beinen.
Um Zeit zu sparen, habe mir auf der Strecke nur ganz kurze Trinkpausen genehmigt und auch keine Fotos gemacht. Bei meinen letzten Touren auf dem Rheinradweg hab ich ja fleißig Bilder gemacht.

Start war auf dem Campingplatz in Spay. Dann ging es weiter über Koblenz und Bonn bis auf die Domplatte, auf den Roncalli-Platz in Köln. Um 16 Uhr fand dann das Treffen mit Janine Steeger statt.

Janine ist eine sehr bekannte und beliebte Journalistin und Moderatorin, Speakerin und Medientrainerin.
Sie hat sich das Thema Nachhaltigkeit zur Lebensaufgabe gemacht und unterstützt auch bundesweit die Aktion STADTRADELN und ist Klimabotschafterin der Stadt Köln.
Ich freu mich auch wahnsinnig, dass Sie mit Ihrer Schirmherrschaft meine Tour unterstützt. (Ganz lieben Dank Janine!)

Dies war auch meine erste persönliche Begegnung mit ihr.
Was für eine unglaublich sympathische Frau.
Janine Steeger hat kein Auto und erledigt fast alle Alltagsgeschäfte mit ihrem Lastenrad. Sie ist ein tolles Beispiel, dass nachhaltige Mobilität funktioniert!

Kurz nach meiner Ankunft auf der Kölner Domplatte konnte ich ein bekanntes Gesicht in der Ferne ausmachen.
Mein Vater Peter Fumpfei ist mit den ÖPNV aus Brühl gekommen um mich bereits in Köln zu begrüßen. Wir haben uns lange nicht gesehen und die Wiedersehensfreude war groß.

Eine weitere große Freude hat mir das Erscheinen einer Begrüßungsdelegation der Stadt Köln gemacht.
Von der Koordinationsstelle Klimaschutz der Stadt Köln hat es sich die Leiterin Frau Dr.Möhlendick nicht nehmen lassen mich zu begrüßen.
Auch die Stadtradelnkoordinatorin Petra Zimmermann-Buchem und ihr Ehegatte sind trotz ihres sauerverdienten Urlaubes erschienen.
Auch Hendrik Weischet vom Amt für Straßen und Verkehrsentwicklung war mit dabei.

Wir haben uns über das Radreisen, die Radverkehrsförderung in Köln und auch über den Erfolg des STADTRADELNs unterhalten.
Dann wurden auch einige Fotos gemacht.

Anschließend sind Janine, mein Vater und ich noch auf ein Käffchen in ein nahes Cafe eingekehrt. Dabei hatten wir noch tolle Gespräche zu den Themen einer zukunftstauglichen Mobilität und auch zu den Erfahrungen auf meinen Radreisen.
Das Treffen und die persönliche Schirmherrschaft von Janine Steeger hat meiner Tour einen ganz besonderen Charakter verliehen.
(Janine...... Du bist echt neˋ Wucht!!!)

Zwischendurch haben sich auch ein paar interessierte Fahrradfahrer und Radreisende neugierig dazugesellt.

Nach dem Treffen bin ich dann wieder den Rhein stromaufwärts gefahren um dann in der Schloßstadt Brühl (Rheinl.) Station zu machen.
Dort findet morgen um 10 Uhr der offizielle Besuch vor dem Rathaus statt.
Bedingt durch die Etappenverdichtung habe ich nun hier zwei Tage Fahrpause, welche ich mit meinen Eltern und ein paar alten Freunden verbringen möchte.

Natürlich werde ich morgen noch von dem Besuch in Brühl berichten, aber am Sonntag werde ich mir eine kleine STADTRADELN-Botschafter-Auszeit nehmen.

Am Pfingstmontag werde ich dann die Tour weiter gen Norden fortsetzen.

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Was für eine Ehre! / 6. Tag

Bild Geschrieben am 17.05.2018 von STADTRADELN-Botschafter
Team: -
Kommune: STADTRADELN-Botschafter

Morgens um ca. 7 Uhr in Ingelheim am Rhein:

Ein prüfender Blick gen Himmel............. Tja.........!
Hätte ich einen Blick hinter die nichts gutes versprechenden Wolken werfen können, wären bestimmt ein paar Sonnenstrahlen zu sehen gewesen.
Nun denn...!
Nach einer erholsamen Nacht und einem nahezu dekadenten Frühstück auf dem Weingut Stritter machte ich mich auf den Weg zu meinem ersten heutigen Treffen in die nahe gelegene Verbandsgemeinde Gau-Algesheim.
Dies war dort mein dritter Besuch als STADTRADELN-Botschafter.

Fast pünktlich, kurz nachdem ich mich in den Sattel geschwungen hatte, setzte leichter Nieselregen ein. Die morgentliche, einstellige Temperatur, lies zumindest keinen Schweiß aufkommen.

Der Treffpunkt war vor dem Verwaltungsgebäude der Verbandsgemeinde ausgemacht.

Dort angekommen blieben mir nur wenige Minuten für eine kleine STADTRADELN-Botschafter-Pause.

Ich freute mich aber schon riesig auf den Besuch.

Wie gesagt, wenige Minuten nach meiner Ankunft sind zu meiner Begrüßung der

Verbandsbürgermeister Gau-Algesheim: Benno Neuhaus,
der Ortsbürgermeister Ockenheim: Arnold Müller,
Stadtradelnkoordinator und Fahrradbeauftragter: Hermann Schön,
Klimaschutzbeauftragter: Dorian Depue und
Büroleiter: Christian Fürst

erschienen.

Auch ein paar Mitarbeiter und Bürger der Stadt kamen neugierig hinzu.

Von der lokalen Presse war Herr Thomas Gleim anwesend.

Der Verbandsbürgermeister Benno Neuhaus hielt eine wunderbare Begrüßungsansprache.
Auch ich durfte ein paar Worte an die Anwesenden richten.
(Was wäre denn ein Botschafter ohne eine Botschaft?!)

Dann wurde noch einige Bilder für die Presse gemacht.

Im Anschluß fuhren wir alle gemeinsam mit den Fahrrädern auf den Marktplatz in Gau-Algesheim um dort vor dem Rathaus, im Bündnis mit einem Fotografen, ordentlich Unruhe im innerstädtischen Straßenverkehr zu stiften! (schmunzel).
Ziel war einige tolle Fotos für die örtlichen STADTRADELNplakate zu machen.

Nun aber der Hammer:

Nach dieser Aktion durfte ich mich als STADTRADELN-Botschafter in das Goldene Buch der Verbandsgemeinde Gau-Algesheim eintragen!!!
Ich fühlte mich wirklich sowas von geehrt!
Damit hatte ich nun wirklich nicht gerechnet.
Wenn ich nicht ich wäre, dann würde ich bestimmt jetzt immer noch ganz sprachlos sein!

Dann musste ich aber auch wieder weiter zu meinem nächsten Besuch des Tages nach Bingen.
Dies war ebenfalls mein dritter Besuch in der Stadt.
Hier durfte ich mich ja bereits vor zwei Jahren in das Goldene Buch der Stadt Bingen verewigen.

Hier wurde ich am Kulturufer des Rheines von dem Klimaschutzbeauftragen Herrn Klos empfangen.
Bei einem Kaffee sprachen wir dann in entspannter Atmosphäre über Fahrradprojekte der Stadt und der Region und auch über die Auswirkungen des Klimawandels in der Bundesrepublik.

Dann führte mich die Route weiter über Trechtingshausen, Bacharach, Oberwesel, St. Goar und Boppard weiter bis nach Spay.

In Spay habe ich dann mein Lager für die Nacht errichtet.

Der Rheiradweg ist landschaftlich ein echtes Träumchen!
Mittelalterliche Burgen an oder auf den Hängen, Weinberge soweit das Auge blicken kann (und meine Sehkraft ist nicht übel! So!) aber auch natürlich der Vater Rhein als ständiger Begleiter.

Der Rheinradweg ist recht gut belebt und scheint viele Radler sehr glücklich zu machen.
Die mir entgegenkommenden Radler hatten alle ein Lächeln auf den Lippen und machten einen sehr entspannten Eindruck obwohl sie ab der Mittagzeit mit teilweise recht kräftigem Rückenwind zu kämpfen hatten.
Respekt, dass ihr die Herausforderung angenommen habt! ;-)

Leider lagen bei Redaktionsschluss immer noch keine Bilder von dem Besuch in Bingen vor. Diese werden aber zeitnah nachgereicht.

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Tag 5 / Vom Main wieder an den Rhein

Bild Geschrieben am 16.05.2018 von STADTRADELN-Botschafter
Team: -
Kommune: STADTRADELN-Botschafter

Nach einer erholsamen Nacht in den Privat-Gemächern von Ursula und Bernd Zürn (Die beiden haben es mir an nichts fehlen lassen), sind Bernd und ich gemeinsam nach Mainz geradelt.

Der vereinbarte Treffpunkt für den Empfang des STADTRADELN-Botschafters war der  Innenhof des Kurfürstlichen Schlosses.

Was dann kam ist mit Worten kaum zu beschreiben:

Mainz & Wiesbaden STADTRADELN-Botschafter-Empfang-Brückenschlag-Event.

Ich hatte wieder eine herzliche Begegnung mit altbekannten aber auch neuen Gesichtern.

Allen voran standen die beiden Oberbürgermeister der beiden Landeshauptstädte Michael Ebling (Mainz) und Sven Gerich (Wiesbaden).
(Lieber Michael und lieber Sven, es war mir das höchste Vergnügen gemeinsam mit Euch beiden radeln zu dürfen.)

Ebenso waren Christian Heitzmann (Verkehrsreferent Mainz), Matthias Gill (Ortsvorsteher Mainz-Ebersheim), Erik Frank (Vorsitzender ADFC Wiesbaden/Rheingau-Taunus), Rupert Röder (VCD Rheinhessen)
Fahrradbeauftragte Franziska Voigt (Mainz), die Radverkehrskoordinatorin Rosa Jahn (Wiesbaden), Wiesbadens Fahrradbotschafter Dirk Vielmeyer, die Rikscha-Flotte u.a. mit der Rikscha-Fee Daiana Neher, den VeloCARRIER Mainz, Polizeikollegen der Mainzer Polizei Fahrradstaffel und auch viele begeisterte RadlerInnen aus Mainz und Wiesbaden dabei.

Diese Veranstaltung wollten sich auch die Vertreter einiger lokalen und regionalen Printmedien aber auch zwei Radiosender nicht entgehen lassen. Ich hatte alle Hände voll zu tun um die Interviews zu geben.

Nach einer kurzen Begrüßung durch den Fahrradaktivisten und Empfangkoordinator Dirk Vielmeyer überquerten wir dann alle im Tross den Rhein über die Theodor-Heuss-Brücke bis an die Reduit in Mainz-Kastel. Vielen Dank an die Beamten der Mainzer Polizei Fahrradstaffel für die Absicherung und Begleitung der Fahrt.

Die beiden Oberbürgermeister benutzten dafür Fahrräder aus einem neuen regionalen Fahrradverleihsystem, welches aus öffentlichen Mitteln in der Stadt Mainz, im Landkreis Mainz-Bingen und bundeslandübergreifend in Wiesbaden etabliert werden soll. ( MVGmeinRad und meinRad Wiesbaden)

Lieber Sven und lieber Michael, bei meinem  nächsten Besuch in Mainz und Wiesbaden radeln wir gemeinsam ein wenig länger. Du Michael, konntest ja auch nicht genug bekommen! ;-)

Dieses Event wurde ausschließlich zu meinem Besuch als STADTRADELN-Botschafter in den Städten Mainz und Wiesbaden durchgeführt.
Meinen herzlichen Dank an den Ideengeber und Event-Koordinator Dirk.

Auch hier durfte ich dann meine Wünsche und meine Botschaft verkünden.

Im Anschluß des offiziellen Teils musste ich mich dann auch leider wieder von Bernd trennen und meine Fahrt entlang des Rheinradweges fortsetzen. Schließlich galt es heute auch noch der Stadt Ingelheim am Rhein einen offiziellen Besuch abzustatten.
Treffpunkt war wieder das geniale Fahrradparkhaus am Ingelheimer Bahnhof.
Dort warteten bereits Ulrich Reussner, Denise Töter-Gruber und Helmut Rottmann (alle Stadt Ingelheim) auf mich. Der örtliche ehrenamtliche Fahrradbeauftragte Erich Dahlheimer gesellte sich nach dem offiziellen Teil dazu.

Dies war ja auch bereits mein 4. Besuch in Ingelheim.
Ulrich Reussner zeigte und erläuterte mir ein paar Neuerungen die im Rahmen des städtischen Mobilitätskonzeptes spezifisch für den Radverkehr umgesetzt wurden.
In Ingelheim bin ich immer wieder über die Erfolge begeistert, wenn ein großartiges Konzept auch konsequent in die Tat umgesetzt wird.
"Nicht quatschen - machen"! .......... Ganz mein Geschmack!
Die Stadt wurde ja bereits mehrfach für seine Fahrradfreundlichkeit ausgezeichnet, ruht sich aber im Interesse seiner Bürger für ein lebens- und liebenswertes Wohlfühlklima nicht darauf aus.
Ich komme immer sehr gerne her um zu erfahren was sich hier wieder neu entwickelt hat.

Im Anschluß wurde ich noch zum Essen eingeladen und durfte dabei den Plänen für die Zukunft lauschen.

Die Nacht durfte ich wieder als Gast der Stadt Ingelheim im phantastischen Weingut & Gästehaus Strittner sein.

Hier weiß man wie man dem STADTRADELN-Botschafter eine große Freude machen und verwöhnen kann.
Ganz vielen lieben Dank dafür!

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Worms - Weilbach 4. Tag

Bild Geschrieben am 15.05.2018 von STADTRADELN-Botschafter
Team: -
Kommune: STADTRADELN-Botschafter

Die heutige Tagesetappe der STADTRADELN-Botschafter-Tour 2018 begann in Worms und führte mich über Oppenheim, Trebur, Rüsselsheim und Flörsheim bis nach Weilbach.

Bei der Abfahrt zeigte sich der Himmel etwas bewölkt. Im laufe des Tages aber setzte sich die Sonne immer mehr durch und es wurde ein idealer Tag zum Fahrradfahren. Erst am Abend zog es sich wieder zu und es fiel auch etwas Regen.

Wie verabredet, traf ich an der Rheinfähre Oppenheim auf meinen Freund Bernd Zürn, der mich den Rest des Tages begleitete und bei dem ich auch in Weilbach ein Obdach für die Nacht gefunden habe.

Heute gab es mit Rüsselsheim und Flörsheim zwei offizielle Besuche.
Beide Städte sind schon ganz alte Hasen beim STADTRADELN und für mich war es in diesem Jahr auch schon der jeweils 4. Besuch in den Städten.
In beiden Kommunen ist das STADTRADELN in guten Händen und alle sind mit Eifer dabei.

In Rüsselsheim wurde ich im Rathaus Innenhof von Oberbürgermeister Udo Bausch, Marianne Flörsheimer (ehrenamtliche Stadträtin und Dezernentin), Gerhard Bergemann (ehrenamtlicher Stadtrat), Brit Scherer (Radverkehrsbeauftragte der Stadt Rüsselsheim) und die beiden Stadtradelkoordinatorinnen Hilde Müller und Veronika Greiner sehr freundlich begrüßt. Liebe Hilde und liebe Veronika, Euch beiden ein ganz dickes und fettes Dankeschön für Euer investiertes Herzblut. Ihr macht das einfach großartig!

In Flörsheim am Main wurde ich dann auch wieder durch Sven Hess (Erster Stadtrat) und Christian Kunesch (STADTRADELN-Koordinator in Flörsheim) am Kunstforum Mainturm in Empfang genommen.

Bei beiden Besuchen sprachen wir darüber wie wichtig die Förderung des Radverkehrs für eine nachhaltige und moderne Mobilität ist.
Selbstredend durfte ich auch hier wieder über meine Tour berichten.

Natürlich war auch die lokale Presse bei beiden Besuchen dabei.

Zu meiner großen Freude durfte ich heute schon Einladungen für künftige STADTRADELN-Botschaftertouren annehmen.

Nach den Treffen fuhren Bernd und ich in dessen Gemächer, wo wir bereits von Bernds Ehegattin Uschi erwartet wurden.
Wie bereits in der Vergangenheit, wurde ich auch heute wieder fürstlich verwöhnt.
Ganz vielen lieben Dank an die Beiden.

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Tag 3 von Reilingen nach Worms

Bild Geschrieben am 14.05.2018 von STADTRADELN-Botschafter
Team: -
Kommune: STADTRADELN-Botschafter

Nach dem Frühstück und dem verstauen meiner Zeltausrüstung ging es über Felder und Wiesen inˋs unweit entfernte Leimen.
Auf dem Weg dorthin hab ich wirklich sehr sehr viele Störche zählen können.
In Leimen stand dann der nächste offizielle Besuch auf meiner Programmliste.
Und dieser wird mir auf Ewig in positiver Erinnerung bleiben.
Heute durfte ich wieder so unglaublich sympathische Menschen kennen lernen.
Allen voran wurde ich von Oberbürgermeister Hans. D. Reinwald in Empfang genommen. Ebenso sind Jens Volbehr vom Bauamt, Frau Greiner (Öffentlichkeitsarbeit) sowie Michael Sauerzapf ebenfalls Bauamt, Abteilungsleitung Hoch- und Tiefbau, Radbeauftragter und leidenschaftlicher Radfahrer (Zitat) zu dem Treffen erschinen. Die lokale Presse war auch vertreten.

Natürlich musste ich über meine Ausrüstung und meine diesjährige Tour ausgiebig berichten. Ich durfte aber auch ein wenig über meine zurückligenden Erfahrungen als STADTRADELN-Botschafter und Radreisender erzählen.
Zumindest konnte ich ein wenig Radreisefieber in dem OB wecken.
Die Lust darauf war ganz deutlich an seinen Augen ablesen.
Vielleicht mag er meiner Einladung mich im nächsten Jahr ein paar Tage zu begleiten ja wirklich nachkommen? Ich bin gespannt und würde mich echt freuen. Er wäre bestimmt ein ganz toller Radreisebegleiter!

Nach dem offiziellen Teil wurden Michael Sauerzapf und ich noch auf ein Käffchen in die Amtsstube von OB Reinwald eingeladen.
Hier durfte ich dann auch den Spiegelsaal im Rathaus bewundern.
Der STADTRADELN-Botschafter zu sein ist einfach toll!

Dann machte ich mich wieder auf die Reise.
Von Michael kam der Tipp anstatt meiner geplanten Route über die Leimbachroute zurück an den Rhein zu fahren.
Und dieser Tipp war Gold wert.
Was für eine wundervolle Strecke!!! Die Leimbachroute werde ich auf jeden Fall weiterempfehlen.

Am Rheinradweg angekommen hab ich wieder meine geplante Route aufgenommen.
Dabei ging es für mich über Brühl (Baden), Mannheim und Ludwigshafen bis zu meinem Etappenziel nach Worms.

Die Streckenabschnitte durch Mannheim und Ludwigshafen waren sehr von der Industrie aber auch vom PKW und LKW Verkehr geprägt.
Ehrlich gesagt war ich sehr froh als ich aus diesem Bereich wieder raus war.
Als Radreisender habe ich mich dort nicht besonders wohl gefühlt.

Zu allem Übel wurde heute telefonisch meine Zeltgelegenheit in Worms krankheitsbedingt abgesagt. Ein anderer Campingplatz war leider nicht in der Nähe.
Notgedrungen hab ich dann nach vielen vergeblichen Versuchen noch ein Zimmer in einem Hotel ergattern können.

Nun freu ich mich aber schön auf die morgige Tagesetappe mit Besuchen in Rüsselsheim und Flörsheim am Main.
Ganz besonders freue ich mich aber auch meinen Kumpel Bernd Zürn mal wieder zu sehen. Bei ihm und seiner Frau Uschi darf ich wieder in Weilbach die Nacht verbringen.

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1. Tag nach Tag 1

Bild Geschrieben am 13.05.2018 von STADTRADELN-Botschafter
Team: -
Kommune: STADTRADELN-Botschafter

Kurz nach Sonnenaufgang weckte mich ohrenbetäubender Biolärm aus den Bäumen.
An weiteren Schlaf war nun wirklich nicht mehr zu denken.
Somit habe ich mich nach dem Frühstück auf den Weg der heutigen Tagesetappe gemacht.

Heute ging die Tour weiter rheinabwärts von Karlsruhe über Germersheim und Speyer bis nach Reiningen.
Anfangs säumten oft große Industrieanlagen meinen Weg. Aber nach und nach wurde es immer grüner und ich hatte viel herrliche Auenlandschaft auf meiner Strecke zu bewundern.
Da ich heute keine offiziellen Termine hatte, konnte ich mir reichlich Zeit nehmen um die tollen Ausblicke zu genießen und um hin und wieder eine Kaffeepause einzulegen.

Das Wetter hat heute nicht so sehr mitgespielt.
In der Nacht ist ein weiteres Gewitter über Karlsruhe hinweggezogen.
Der Vormittag war grau und trüb und ab dem Mittag gab es immer wieder Regenschauern.
Was soll's?! Ein Lied auf den Lippen - und durch!

Ich freu mich schon auf den morgigen Besuch in Leimen.

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Phänomenaler Auftakt

Bild Geschrieben am 12.05.2018 von STADTRADELN-Botschafter
Team: -
Kommune: STADTRADELN-Botschafter

Juhuuuuuuuu..............

Heute begann der offizielle Start der STADTRADELN-Botschafter-Tour 2018.
Auftakt war mitten auf der Rheinbrücke zwischen Rheinfelden (Baden) und Rheinfelden (Schweiz). Treffpunkt war damit genau die Grenze zwischen der Schweiz und Deutschland. Aber eigentlich war hier von einer Grenze gar nix zu sehen.

Unter dem Motto „Gemeinsam im Wettbewerb“ treten beide Rheinfelden gegeneinander in die Pedale. Das Schweizerische Rheinfelden ist damit die erste Stadt aus der Schweiz, die an der Kampagne teilnimmt.
Für die beiden Rheinfelden wird es dann im Juni ernst. Vom 6. bis 26. Juni heißt es 21 Tage lang für den Klimaschutz, die Radverkehrsförderung, eine lebenswerte Kommune und (ganz klar) für die eigene Gesundheit in die Pedale zu treten.

Zum meinem Tourauftakt sind eigens der Oberbürgermeister Klaus Eberhardt (Rheinfelden Baden) und Stadtammann Franco Mazzi (Rheinfelden Schweiz) erschienen.
Neben der lokalen Presse waren auch ganz viele STADTRADLER und STADTRADLERINNEN aus beiden Städten bei dem Termin dabei.
Organisiert hatte das ganze die Klimaschutzmanagerin (Rheinfelden Baden) Erika Höcker. Ganz vielen lieben Dank für alles!

Nach einer kurzen Begrüßung machte sich eine große Gruppe auf, um mich auf den ersten Kilometern meiner diesjährigen Tour in Richtung Basel zu begleiten.
Wir hatten verabredet, dass ich dann ab etwa Grenzach das Tempo anziehen müsste um meine heutige Tagesetappe zeitlich auch zu schaffen.
Die heutige Etappe war die längste der gesamten diesjährigen Tour und betrug etwas über 240 Km und endete in Karlsruhe.

Der Oberbürgermeister Eberhardt führte den ganzen Tross an.
Er machte ordentlich Tempo und wir kamen deutlich vor meinem Zeitplan in Grenzach an.
Dort durfte ich mich dann von den meisten meiner Begleiter verabschieden. Da ich noch dem Zeitplan voraus war und es mich nach einem Käffchen gelüstete, wurde ich und mein unermüdlicher Begleiter Reinhard Börner von Klaus Eberhardt zum Kaffee in sein Haus nach Weil am Rhein eingeladen. Dabei fuhren wir eine wunderschöne Nebenstrecke, welche allerdings weit ausserhalb meiner geplanten Route verlief.
Der OB fuhr wieder voraus und war plötzlich verschwunden.
Da weder Reinhard noch ich wussten wo der Oberbürgermeister denn wohnt, begleitete mich Reinhard noch bis Weil am Rhein und dann trennten sich dort unsere Wege.

Reinhard Börner ist ein in der Region durchaus bekannter und erfolgreicher Triathlet in der Seniorenklasse.
Ich durfte während der gemeinsamen Fahrt einiges über ihn erfahren und er hat meinen größten Respekt.

Aufgrund der langen Tagesetappe habe ich zwischen Weil am Rhein und Karlsruhe nur Pause eingelegt, um einen kräftigen Schluck aus der Wasserflasche zu nehmen. Bei sehr sonnigem und warmen Wetter sind dabei so etwa 4 Liter durch meine Kehle gelaufen.

Als Route habe ich den Rheinradweg gewählt. Landschaftlich einfach wunderschön.

Übernachten darf ich heute beim Kanuclub Maxau in Karlsruhe.
Mein Timeing war heute einfach perfekt. Unmittelbar nach meiner Ankunft  gab es ein Gewitter und es regnete. Für die Nacht ist ein weiteres Gewitter angekündigt. Damit ich morgen mit einem trockenen Zelt weiterfahren darf, wurde ich eingeladen die Nacht im Clubheim zu verbringen.

Vielen Dank an den Kanuclub Maxau für die herzliche Gastfreundschaft.

Nach der Tagesetappe freue ich mich jetzt auf ein kühles Feierabendbierchen und einen entspannten Abend.

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