STADTRADELN-Star Blog: Hans-Jürgen Kopperger


die Gesamt-Streckenlänge übertrifft die Tour die France

Bild Geschrieben am 26.05.2019 von Hans-Jürgen Kopperger
Team: Cycling Team ENNA
Kommune: Herzogenaurach

Zu guter Letzt noch etwas für unsere Statistiker. 
Beim diesjährigen STADTRADELN hat unser Radelstar doch tatsächlich in den 3 Wochen die Streckenlänge der letztjährigen Tour de France übertroffen! 
Allerdings war er dabei wesentlich langsamer unterwegs als die Profis und das liegt sicherlich daran, dass er nicht nur Müsli und Joghurt isst und er leidet auch nicht an Asthma, welches bekanntlich mit Salbutamol behandelt wird. 
Aber einmal Spaß beiseite, wie in meinem Vorwort bereits angekündigt, hatte ich im Trainings-Lager meine Ernährung umgestellt und das zeigte auch seine Wirkung. Während der gesamten STADTRADELN Zeit konnte ich wesentlich besser meine Kraft und Energie aus meinem Körper schöpfen, auch die Regeneration und Erholungsphasen wurden deutlich verkürzt. Woran ich das feststellen konnte? Die Großglockner-Hochalpenstrasse bin ich gefühlt noch nie so problemlos hochgefahren und das nach der langen Anreise am Vortag direkt aus Herzogenaurach. 
Was gut für das STADTRADELN ist, ist natürlich auch gut für das alltägliche Leben und damit auch Ihr eine Starthilfe habt, kann ich Euch gerne einen Tipp ans Herz legen. Im Buch des renommierten Anti-Aging- und Präventionsmediziners Dr. med. Roger Eisen weiht er uns in die Geheimnisse eines glücklichen, langen Lebens ein und zeigt, dass Gesundheit eben kein Schicksal ist, sondern ein von uns leicht zu beeinflussbarer Prozess. Dr. Eisen lädt uns in diesem Buch dazu ein, Gesundheit zu leben und jung zu bleiben Tag für Tag. 

Mit diesen Worten schließe ich den STADTRADELN-Star Blog für dieses Jahr und wir sehen uns alle wieder zur PREISVERLEIHUNG
Donnerstag, 6. Juni 2019, 16.00 Uhr
vor dem Interimsrathaus, Wiesengrund 1

Euer STADTRADELN-Star

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Bike Project: der Rund um Service für den STADTRADELN-Star

Bild Geschrieben am 26.05.2019 von Hans-Jürgen Kopperger
Team: Cycling Team ENNA
Kommune: Herzogenaurach

hallo allerseits,
dieses Jahr gab es ja pünktlich zum STADTRADELN von unserem Hauptsponsor des Cycling Teams ENNA Kopperger auch eine Neuausstattung (Bikes & Klamotten).
Da ich ja schon des öfteren gefragt wurde, bei welchem Zweirad-Fachgeschäft ich das neue STADTRADELN-Star Fahrrad in Service gebe? Natürlich nur in die besten und geschicktesten Hände und wenn man dabei auch noch Leidenschaft auf Sachverstand trifft, dann gibt es für mich nur eine Adresse:
Bike Project Herzogenaurach
http://www.bikeprojekt.com

Bei Mark und Ben spürt Ihr schon beim Übertreten der Ladenschwelle die Begeisterung für das Zweirad und werdet mit einem freundlichen "Hallo" begrüßt. Euer Bike ist dort bestens aufgehoben und nebenbei gibt es die aktuellsten Tipps und eine fachkundige Beratung.

Ich würde nirgends anderswo mein Fahrrad in den Service bringen.

viele Grüße
Euer STADTRADELN-Star

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Transferfahrt Scheffau Herzogenaurach

Bild Geschrieben am 26.05.2019 von Hans-Jürgen Kopperger
Team: Cycling Team ENNA
Kommune: Herzogenaurach


  • Lesedauer: 2 Minuten
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  • 3D video story mit Relive - erlebe die Strecke virtuell
    https://www.relive.cc/view/g34942372393

    Goole Fotoalbum - Radtour nach Österreich
    https://photos.google.com/album/AF1QipN_rZ_QewhafSb5XkOcNsxkvwO-wDJqrqsFGO-Z

    Der STADTRADELN-Star hat am frühen morgen Scheffau am Wilden Kaiser verlassen und nimmt von seiner Lieblingspension "Weißbachhof" Abschied. Heute beginnt die letzte Etappe der STADTRADELN-Star Saison und sie bringt ihm bald eine böse Überraschung.
    Kurz nach Kiefersfelden ist Kaiser Wetter, der Himmel blau, die Wolken weiß, die Wiesen grün und es glitzert der Asphalt wie ein blaues, schier nie enden wollendes Band, welches die Wiesen in 2 Hälften teilt. Endlich genießt der STADTRADLEN-Star die letzten km und er tritt voller Elan in die Pedale. Doch ein Schreck, sein Fahrrad, welches ihm auch auf dieser Tour stehts treu seinen Dienst verrichtet hat, kann den Strapazen nicht mehr standhalten. Mit einem Lauten Peng reißt am Hinterrad eine Speiche und der STADTRADELN-Star kann nur von Glück sprechen, dass ihm das nicht gestern bei den Abfahrten von der Großglockner Hochalpenstraße oder dem Pass Thurn passiert ist.
    Ein schrecklicher Gedanke durchzuckt ihn wie ein greller Gewitterblitz an einem heißen Sommertag! Ist das nun das Ende? In der Nähe befindet sich der Bahnhof von Oberaufdorf und es ist schon nach 9:00 Uhr am morgen, also Bayern-Ticket Time? Aber die Defekt-Hexe hat Ihre Rechnung ohne dem unbekümmerten und standhaften STADTRADELN-Star gemacht und so eiert er auf einem wackeligen Hinterrad weiter. Er fährt mit Bedacht und Umsicht und findet in Rosenheim in Michael seinen barmherzigen Samariter. In einer Schrauberwerkstatt wie aus dem Bilderbuch findet man Ritzel, Speichen, Laufräder, Fahrräder, alle Ersatzteile, die er in den Jahren zu einem wahren Schatz gesammelt hat. Und auch hier hat der STADTRADELN-Star wieder Glück und Michael schraubt ihm seine beste Speiche als Ersatz ein und zentriert das Rad in wenigen Minuten.
    So kann nun doch eine glückliche Weiterreise angetreten werden und nach einem langen Tag erreicht der STADTRADLEN-Star sein Herzogenaurach mitten in der Nacht um 5 vor 12.

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    der Tag an dem der Großglockner bezwungen wurde

    Bild Geschrieben am 25.05.2019 von Hans-Jürgen Kopperger
    Team: Cycling Team ENNA
    Kommune: Herzogenaurach


  • Lesedauer: 5 Minuten
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  • 3D video story mit Relive - erlebe die Strecke virtuell
    https://www.relive.cc/view/g34889721461

    Goole Fotoalbum - Radtour nach Österreich
    https://photos.google.com/album/AF1QipN_rZ_QewhafSb5XkOcNsxkvwO-wDJqrqsFGO-Z

    Der schmutzige Schneematsch am Straßenrand ist ekelerregend. Weit über mir ragt, wie von einer Hand des Teufels geformt, der Gipfel des Großglockners aus der steilen Berglandschaft in die kalte und windige Luft, exakt 3.798 m hoch: Es ist der höchste Berg Österreichs und schon viele sind an ihm gescheitert. Kann man mit einem Fahrrad die Großglockner Hochalpenstraße bezwingen? Die Straße führt von Bruck aus bis auf 2.428 m am Fuscher Türl und von hier hat man einen grandiosen Blick auf über 33 3.000 er und eine fürchterliche Gletscherwelt, in der auch im Sommer der Schnee und das Eis nicht tauen.
    Aber es ist nicht der meterhohe Schnee, nein, was sich da vom Blau des Himmels aus den Schneemassen abhebt, sind die im Wind wehenden Fahnen. Der Gipfel des Großglockners ist zum Greifen nah und nie ist er mir von so einer trostlosen Unheimlichkeit erschienen, wie an diesem Donnerstag, dem 23. Mai 2019.
    Ein hässliches, Schnee und geröllübersätes Ungetüm, das sich da dem STADTRADELN-Star in den Weg stellt, als ob es gelte, hier und heute die Absurdität des STADTRADELNS auf der Landstraße mittels Zweirädern, die nur von Muskelkraft betrieben werden dürfen, zu beweisen.
    Der STADTRADLEN-Star hat am frühen Morgen Bad Feilnbach verlassen, das am Vortag im Regen fast untergegangen ist und wo man auch jetzt noch keine trockenen Straßen vorfindet. Aus den Regenrinnen tropfen immer noch Regentropfen in die Zisternen und die Gebirgsbäche haben sich in reisende Ungetüme verwandelt. Ist STADTRADELN wichtig? Es scheint so, denn die dichten Murmeltierspaliere, welche die Großglockner Hochalpenstraße am Fuscher Türl säumen, werden von der glühenden Sonne nicht weg geschmolzen. Sie reißen nicht ab und lassen die Frage aufkommen, wo die Grenze zwischen Begeisterung und dem morbiden Appetit der Masse nach dem Schauspiel der Strapaze liegt, das dem Passiven sein prickelndes Gefühl des Wohlbefindens vermittel. Ganze Batterien von Wein-, Bier- und Limonadenflaschen haben die Fans an den Rand der Straße geschafft, und die Supermärkte in den Dörfern sind ausgeplündert.
    Selbst den kranken Opa hat man im Rollstuhl neben die Almhütte gesetzt und ihm seinen Gamshut aufgesetzt. So wird ihn die sengende Sonne nicht stören.
    Stört sie den STADTRADELN-Star? Um seinen Wasserhaushalt irgendwie aufrecht zu halten, muß er permanent trinken. Trotzdem spürt er die klebrige Zunge und den salzigen Schweiß im Gesicht, die flimmernde Luft gaugelt ihm eine Fata Morgana von plätschernden Brunnen vor! Alles wirkt absurd und skurril und plötzlich freut er sich auf den frischen Fisch, saftige Steaks und riesige Berge von Gemüse, die ihm am kommenden Wochenende wieder vom Teamkoch Peter, der jetzt schon seine zauberhaften Menüs vorbereitet. Es sind ebenso vorzügliche wie handfeste Mahlzeiten, denn längst weiß er was er dem Gigant der Landstraße mit seinem gewaltigen Energieverschleiß schuldig ist.
    Der weiße Gipfel des Großglockners, den er schon seit Bruck wie eine böse albtraumartige Vision vor Augen hat, ist jetzt zum Greifen nah. Es ist das Einsteigen zur direkten Fahrt in die Hölle. Man merkt es nicht gleich. Kümmerliche Bäume verdecken in den ersten Serpentinen noch die Sicht, dann tritt aber die Hochgebirgswelt mit Ihrer ganzen grausamen Kahlheit aus der Kulisse heraus, als ob der Großglockner seinem Angreifer einen Keulenschlag versetzen wollte. Für den STADTRADELN-Star ist er nur einer von vielen, die er bereithält. Als er die letzten 5 km vor dem Ziel ist, scheint es so als ob er eine Treppe hinaufstapfen würde, auf der keine Stufen, sondern glühende Kohle überwunden werden muss. Nie hat der Großglockner, Ausgeburt einer widersinnigen Laune der Natur, seinen Namen Teufelsberg mehr verdient als an diesem Maitag, an dem die Sonne auch die anspruchslosen Disteln auf den Flanken verdorren lässt.
    Der STADTRADELN-Star hat, als er durch die haushohen Schneewände fährt, das scheußliche Gefühl, diese eiskalte Luft nicht mehr atmen zu können. Nur noch Kälte spürt er, aber die keuchenden Lungen verlangen Sauerstoff, wenn die plötzlich zentnerschwer gewordenen Pedale bewegt werden wollen.
    Sind Motoren anfälliger als der menschliche Organismus? Es scheint so, denn die Autos bleiben mit dampfenden Kühlern stehen und es gibt in dieser Mondlandschaft keinen ADAC, der sie wieder flottmachen könnte.
    Der Gedanke, dass er den Kampf einfach abbrechen könnte, durchzuckt ihn als er in die verzerrten Gesichter der Murmeltiere um sich herum blickt. Die meisten von ihnen haben den Winterschlaf abgebrochen und sind aufgestanden, der Hunger und Durst treibt sie aufs ihrem Bau und lässt sie leichtsinnig auf die Straße springen. Doch der STADTRADELN-Star erkennt die Gefahren auch im Hochgebirge und umkurft ein Murmeltier nach dem anderen. Später auf der Abfahrt will er sogar ein wild davon sprintendes Murmeltier gesehen haben! Alle radelnden Mitstreiter haben ihren Kampf gegen den Berg und die Naturgewalten bereits verloren und sind schon lange abgestiegen, am Anfang schoben sie noch unerbittlich ihr Fahrrad, aber mittlerweile liegen sie fast alle im Basislager und lechzen nach Wasser und schnappen immer noch nach Luft. Warum streikt der STADTRADELN-Star nicht, der in den kahlen Flanken des Großglockners etwas so nutzloses tut? Plötzlich hasse ich schon wieder das STADTRADELN. Und ich hasse die Organisation und ein klein wenig auch den ersten Bürgermeister und die Kulturreferentin von Herzogenaurach. Hätte ich nicht meine Autoschlüssel abgegeben, wäre ich jetzt einfach mit meinem Auto hier hochgefahren.
    Nach vielen Stunden der Quälerei erreiche ich mit den letzten Kräften den höchsten Punkt der diesjährigen STADTRADELN-Star Saison. Als ich mich umblicke, muss ich feststellen, dass ich mittlerweile ganz alleine bin. In dieser gottverlassenen und trostlosen Gegend sind keine menschlichen Wesen mehr zu erblicken. Nur Murmeltiere begrüßen mich mit einem lauten Piff und dann sind sie auch schon wieder verschwunden.

    Quelle: Hans-Jürgen, genannt Hans Blickensdörfer: "Das goldene Buch der Tour de France"

    https://www.grossglockner.at/gg/de/index

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    Transferfahrt Herzogernaurach Bad Feilnbach

    Bild Geschrieben am 25.05.2019 von Hans-Jürgen Kopperger
    Team: Cycling Team ENNA
    Kommune: Herzogenaurach


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  • 3D video story mit Relive - erlebe die Strecke virtuell
    https://www.relive.cc/view/g34835386752

    Goole Fotoalbum - Radtour nach Österreich
    https://photos.google.com/album/AF1QipN_rZ_QewhafSb5XkOcNsxkvwO-wDJqrqsFGO-Z


    Servus Ihr STADTRADELN-Stars,
    am Mittwoch habe ich eine Transferfahrt unternommen:
    Herzogenaurach war in den letzten 3 Wochen der Nabel des STADTRADELNS und ich machte mich zum Abschluss noch einmal auf, um die Städte miteinander zu verbinden. Nein diesmal nicht nach Prag, sonder in unsere wunderschöne Landeshauptstadt nach München. Die Transferfahrt von Herzogenaurach nach München gestaltete sich als voller Erfolg, denn am morgen hatte es pünktlich aufgehört zu regnen und ich konnte die Regenjacke erst mal in die Lenkertasche packen. Zudem hatte ich meist Rückenwind und ich wurde von der Defekt Hexe und Ihren gefürchteten Schüssen verschont.
    War die Landeshauptstadt mein Ziel? Mitnichten, ich wollte weiter, denn ich hatte mich noch einmal in die weite Welt aufgemacht habe und Größeres vor! Doch der Regen holte mich am Abend wieder ein und so suchte ich kurzentschlossen eine Unterkunft in Bad Feilnbach.
    Wie es dann weitergegangen ist, erfahrt Ihr im nächsten Beitrag,
    Euer STADTRADELN-Star

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    Frühjahrskonzert der Stadtjugendkapelle Herzogenaurach

    Bild Geschrieben am 20.05.2019 von Hans-Jürgen Kopperger
    Team: Cycling Team ENNA
    Kommune: Herzogenaurach

    Am 19.05.2019 hat mit großem Erfolg das Frühjahrskonzert der Stadtjugendkapelle Herzogenaurach stattgefunden.
    Mittlerweile ist das Konzert eine Institution und gehört wie das STADTRADELN zu Herzogenaurach.
    Mit dem diesjährigen Motto konnten die Zuhörer für einen Abend in die fantastische Welt des exotischen Morgenlands abtauchen und Eindrücke vom Schätzen des Orients, mutigen Abenteurern und orientalischer Tanzmusik erleben.

    Auf eine sehr kurzweilige und unterhaltsame musikalische Reise führten uns zwischen Morgen- und Abendland:

  • das Schülerorchester in Kooperation mit der Bläserklasse der Realschule am Europakanal
  • das Jugendorchester
  • die Bläserphilharmonie

  • Alle Orchester waren von ihren Musikalischen Leitern auf den Punkt vorbereitet und haben wie man so schön sagt richtig abgeliefert. Während des Konzerts hatte ich versucht mir immer wieder vorzustellen wie viele Proben in den letzten Wochen und Monaten stattgefunden haben, um diesen grandiosen Auftritt vorzubereiten. Der musikalische Leiter Norbert Engelmann hat in seinem Schlusswort genau diese Frage offen gelassen, denn auch er konnte sie nicht beantworten!

    Selbstverständlich war das Cycling Team ENNA Kopperger mit dem Tandem angereist, wurde unterwegs von den Musikern erkannt und angefeuert und konnte so noch ein wenig schneller in die Pedale zu treten: Das Ergebnis war ein Schnitt > 25 km/ für Hin- und Rückfahrt. Selbst der Schnellbus Erlangen Herzogenaurach wäre kaum früher am Ziel!

    Beim nächsten Auftritt der SJK sind wir vom Cycling Team ENNA Kopperger wieder dabei.

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    Regen und nochmals Regen

    Bild Geschrieben am 20.05.2019 von Hans-Jürgen Kopperger
    Team: Cycling Team ENNA
    Kommune: Herzogenaurach

    Aber das kann so einen STADTRADELN-Star wie mich ja eigentlich nicht erschüttern. Meine Regenkleidung hat sich auch in dieser Saison bewährt und bewahrt mich vor allem vor dem Auskühlen. Das nasse und feuchte Wetter hat so seine Tücken. Jeder der einmal länger als 2-3 Stunde im Regen gefahren ist, kennt klamme Finger und schlotternde Arme und Beine. Die richtige Funktionskleidung hilft hier das Schlimmste zu vermeiden. Die Feuchtigkeit wird abgeblockt und Schweiß und Staunässe vermieden und so kann unser STADTRAELN-Star auch bei diesem Wetter seine Runden drehen...und auf diese Art und Weise seinen Beitrag zum Klimaschutz leisten.

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    Lauf für Kaya!

    Bild Geschrieben am 19.05.2019 von Hans-Jürgen Kopperger
    Team: Cycling Team ENNA
    Kommune: Herzogenaurach

    Unter der Schirmherrschaft von Erstem Bürgermeister Dr. German Hacker fand am 17. Mai 2019 wieder der Lauf für Kaya! auf dem Sportgelände des Gymnasiums Herzogenaurach statt. Der Lauf für Kaya! ist ein Benefizlauf, bei dem jedes zweite Jahr zahlreiche Kindergartenkinder, Schüler und Lehrer, Bürger und Firmenmitarbeiter aus Herzogenaurach teilnehmen, um für Hilfsprojekte in unserer Partnerstadt Kaya Geld zu sammeln. Pro gelaufenem Kilometer landet eine vorher festgelegte Summe im Spendentopf.
    Auch unser jüngstes Teammitglied hat sich der Herausforderung gestellt und wurde von unserem Team Manager mit der professionellen Teamkleidung in einer Sonderedition ausgestattet. Unsere Enna hat mit großem Eifer und Freude am Lauf teilgenommen und am Ende standen 5 gelaufenen Runden!

    Das Cycling Team ENNA Kopperger ist sehr stolz auf Dich! Dir gehört die Zukunft!

    Im Jahr 2017 hat der Lauf mehr als 4000 Menschen bewegt und wurde damit zum größten Sportevent Herzogenaurachs. In den vergangenen Jahren konnten bereits über 225.000 EUR für den guten Zweck gesammelt werden.

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    Nürnberg Prag Nürnberg

    Bild Geschrieben am 18.05.2019 von Hans-Jürgen Kopperger
    Team: Cycling Team ENNA
    Kommune: Herzogenaurach


  • Lesedauer: 4 Minuten
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  • 3D video story mit Relive - erlebe die Strecke Herzogenaurach Prag virtuell
    https://www.relive.cc/view/g34305147522


    3D video story mit Relive - erlebe die Strecke Prag Herzogenaurach virtuell
    https://www.relive.cc/view/g34349384928

    Nürnberg Prag Nürnberg
    Die Planung der Etappe vom 11.05.2019 war morbid: 325 km von der steinernen Brücke in Herzogenaurach über die Karlsbrücke in Nürnberg bis zur Karlsbrücke in Prag. Und so hat der STADTRADELN-Star am frühen morgen Herzogenaurach verlassen, das einem Häusermeeres in mitten einer Seenlandschaft gleicht und dem die Nacht keine Regenpause mehr bringt. Aus allen Regenrinnen läuft das Wasser in die Kanäle der Stadt und an der nahen Aurach kommt es fast zu einem Hochwasser. Ein Häusermeer, in dem der Regenschirm zum wichtigsten Utensil geworden ist und in dem das Brot knapp wird, weil die Bäcker sich verweigern bei dem Dauerregen den Weg in Ihre Backstuben zu gehen. Jeder begreift sie. Wenn sie uns unser tägliches Brot nicht geben, dann geben sie es uns eben morgen, Trocken bleiben wäre wichtiger. Ist STADTRADELN wichtig? Das schmudellige Wetter auf unserer Fahrt ist ekelerregend. Auf der ganzen Strecke, vom Start bis zum Ziel peitscht uns, wie vom Hauch des Teufels gepustet, der Wind und Regen ins Gesicht. Es ist das Einsteigen zur direkten Fahrt in die Hölle. Regen, Gewitterstürme und Hagel sind unsere ständigen Begleiter und wir hätten uns keinen schlimmeren Tag für diese mörderhafte Tour aussuchen können. Die Gipfel der Berge rund um Waidhaus verschwinden im Dauergrau und aus den Wolken schüttet es in Kübeln, Sturzbäche bilden sich rechts uns links der Straße und wir haben nur noch einen Wunsch: unser Ziel die Karlsbrücke in Prag. Immer wieder murmele ich mir gebetsmühlenartig vor: Karlsbrücke. Was machen wir da eigentlich bloß und ist STADTRADELN wichtig? Der Gedanke, dass ich den Kampf einfach abbrechen könnte, durchzuckt mich, als ich in die verzerrten Gesichter der Mitstreiter um mich blicke. Alle stellen sich schon seit Stunden diesem Kampf, der mir mittlerweile wie ein morbider Appetit der Unmenschlichkeit vorkommt.
    Und ich muss an die Fischer von Skviřín denken, die an solchen Tagen nicht mit ihren Booten hinausfahren, weil Ihnen die Gesundheit wichtiger ist, als das Geld ist. Warum streikt der STADTRADELN-Star nicht, der auf der unerbittlichen Weite der Strecke etwas ungleich Nutzloseres tut als Fische fangen? Plötzlich hasse ich das STADTRADELN. Und ich hasse die Organisation und ein klein wenig auch den ersten Bürgermeister und die Kulturreferentin von Herzogenaurach. Hätte ich nicht meine Autoschlüssel abgegeben, wäre ich jetzt einfach mit meinem Auto hier entlang gefahren.
    Ein Unwetter mit Regen, Hagel, Gewitter und Sturm, das sich da dem STADTRADELN-Star in den Weg stellt, als ob es gelte, hier und heute die Absurdität des STADTRADELNS auf der Landstraße mittels Zweirädern, die nur von Muskelkraft betrieben werden dürfen, zu beweisen. Das Thermometer an meinem Garmin zeit 3° Grad. Die Fensterläden der Häuser sind geschlossen wie bei einem Einzug der feindlichen Truppen.
    Alles wirkt absurd und skuril und plötzlich freue ich mich auf den frischen Fisch, saftige Steaks und riesige Berge von Gemüse, die ich morgen abend wieder vom Teamkoch Peter, der jetzt schon seine zauberhaften Menüs vorbereitet. Es sind ebenso vorzügliche wie handfeste Mahlzeiten, denn längst weiß er was er dem Gigant der Landstraße mit seinem gewaltigen Energieverschleiß schuldig ist.
    Kurz vor dem Ziel in Prag: die Karlsbücke, die ich als böse albtraumartige Vision während des ganzen Tages immer vor Augen habe, ist jetzt zum Greifen nah. Sind Motoren anfälliger als der menschliche Organismus? Es scheint so, denn die Autos bleiben schon lange an den roten Ampeln stehen, nur unser Guide peitscht uns permanent immer wieder voran, an jedem noch so kleinen Stau saust er mal rechts und mal links vorbei und findet für uns einen Weg, es ist im egal ob die Ampeln, rot, grün, gelb oder lila sind. Er will nur noch eines: als erster auf der Karlsbrücke ein Pils trinken! Man merkt es nicht gleich. Doch ich habe, als ich aus den Schluchten der Häuser auf die Brücke heraustrete, das scheußliche Gefühl, diese regenverseuchte Luft nicht mehr atmen zu können. Nur noch Kälte und Nässe spüre ich, aber die keuchenden Lungen verlangen Sauerstoff, denn die plötzlich zentnerschwer gewordenen Pedale müssen noch ein letztes mal bewegt werden.
    Nach genau 12 Stunden ist es dann endlich soweit, wir haben unser Ziel erreicht.
    Am nächsten Tag starten wir um 6:00 - ohne Frühstück und fahren die gleiche Strecke zurück. Petrus hat sich längst wieder mit uns versöhnt, nach einem letzten nassen Start, kommt ab der Grenze in Waidhaus zum ersten mal seit 2 Tagen die Sonne zum Vorschein und zu guter Letzt auch Rückenwind. So erreichen wir nach nur 11 Stunden alle zusammen wieder die Karlsbrücke in Nürnberg...das nächste Ziel wartet auf uns: Linzer Torte in Linz oder ein Kölsch in Köln? Aber nicht für diese STADRADELN-Star Saison.
    Ein letzter Schlenker nach Herzogenaurach zur steinernen Brücke beendet meine Tour und als ich die Schwelle meiner Haustüre überquere, wartet eine Spülmaschine, die heute noch ausgeräumt werden möchte auf den STADTRADELN-Star. Doch die muss sich noch gedulden, zuerst wird das Fahrrad, mein treuer Freund und Begleiter wieder auf Hochglanz geputzt und das durchnässte und dreckverschmierte Trikot gewaschen. Nach einem ausgiebigen Festmahl meines Teamkochs Peter fallen mir noch beim Abendessen die Augen zu und als ich am nächsten Tag wieder aufwache, lacht die Sonne.
    Danke Jungs vom Team Schleudergang, jeder von Euch ist mein persönlicher Held!

    Euer STADTRADELN-Star

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    Fahrradprüfung

    Bild Geschrieben am 16.05.2019 von Hans-Jürgen Kopperger
    Team: Cycling Team ENNA
    Kommune: Herzogenaurach

    guten Abend allerseits,
    wie gut hat es denn eigentlich unser STADTRADELN-Star? Er braucht keine weitere Prüfung, um seine Zulassung als Radfahrer im Straßenverkehr zu bekommen, die hat er ja höchstpersönlich vom ersten Bürgermeister und der Umweltreferentin erhalten. Aber wie geht es unserem jüngsten Team-Mitglied? Sie ist ja seid Anfang der Woche wieder zum Cycling Team Enna Kopperger gestoßen und fährt auch wieder fleißig ihre km. Dabei legt sie zwar keine ganz großen Stecken zurück, ist aber inzwischen ein voll integrierter Verkehrsteilnehmer, der sich sehr sicher durch unsere Straßen bewegt. Doch halt, da war noch etwas: unmittelbar nächste Woche steht ja die Fahrradprüfung an! Da sie fleißig auf dem Verkehrsübungsplatz ihre Runden gedreht hat und dabei alle möglichen und unmöglichen Verkehrssituationen nachgestellt hat, ist sie nun für die Prüfung optimal vorbereitet.
    Aber man kann ja nie wissen und daher drücken wir ihr mal kräftig die Daumen!
    Alles wird gut, Enna Du packst das schon!

    soviel für heute,
    Euer STADTRADELN-Star

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    weniger ist mehr | small is beautiful

    Bild Geschrieben am 14.05.2019 von Hans-Jürgen Kopperger
    Team: Cycling Team ENNA
    Kommune: Herzogenaurach

    Lesedauer: 1 Minute
    Wahrheit: + + +
    Wunschdenken - - -
    english translation: yes



    Liebe STADTRADELN-Star Fans,

    aufgemerkt, es ist kein Ding der Unmöglichkeit auch mit dem Fahrrad seine Einkäufe zu erledigen. Wie Ihr auf dem Bild sehen könnt, kann man das natürlich auch ein wenig übertreiben und es gibt passendere Anhänger. ich für meinen Teil habe festgestellt, dass man irgendwie auch bewusster einkauft. Daher überlege ich mir vorher genauer wie und in welchen Mengen ich meine Vorräte aufstocke und nie lag das folgende Motto mir näher denn je: "weniger ist mehr":
    Das schicke Auto, die gut bestückte Bibliothek, ein voller Kleiderschrank. Statussymbole von gestern. Heute boomen (Lebens)Projekte wie CarSharing, Tauschbörsen und der Minimalismus als ein dem Materiellen absagenden STADTRADELN-Star. Der Kult um das 'Weniger ist mehr' schwappt langsam von den Vereinigten Staaten nach Europa über. Jetzt hoffe ich mal von diesem Trend nicht allzu sehr erfasst zu werden, denn man kann's auch immer übertreiben!

    In diesem Sinne wünsche ich Euch eine übersichtliche Auswahl beim nächsten Einkauf.
    Euer STADTRADELN-Star


    lllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllll
    lllllll for my English speaking fans lllllll
    lllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllll

    reading time: 1 minute
    truth: + + +
    daydreaming - - -


    my dear followers,
    It should be noted that it is not impossible to do your shopping by bike. Of course, as you can see in the picture, you can overdo it a bit. For my part, I have noticed that somehow you shop more consciously. Therefore, I think in advance what I really do need, to make a long story short: meanwhile, I believe in: "less is more":
    The chic car, the well-stocked library, a full wardrobe. Status symbols from yesterday. Today (life) projects such as CarSharing, file sharing, and minimalism are booming. The cult of 'less is more' is slowly spilling from the United States to Europe. Now I do hope not to get too caught up in this trend, because you can always overdo it!

    In this sense, I wish you the next minimalism shopping event.
    Sincerely yours,
    STADTRADELN-Star

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    die Aussichten für morgen sind ja regnerisch

    Bild Geschrieben am 10.05.2019 von Hans-Jürgen Kopperger
    Team: Cycling Team ENNA
    Kommune: Herzogenaurach

    hallo Allerseits,
    aber das Motto dieses Strassenkünstlers steht ja zum Glück dagegen....dann kann ja gar nix mehr passieren.

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    Schauer und Regen

    Bild Geschrieben am 09.05.2019 von Hans-Jürgen Kopperger
    Team: Cycling Team ENNA
    Kommune: Herzogenaurach


    Lesedauer: 1 Minute
    Wahrheit: + + +
    Wunschdenken - - -
    english translation: no


    guten Abend allerseits,

    das Wetter erfreuet die Wiesen und Felder,
    es grüßt uns mit Regen bei Tag und bei Nacht,
    der Bauer er springet vor Freude und singet,
    doch ihr Radler gebet mal lieber acht,
    fahrt vorsichtig und mit Bedacht!

    Diesen Rat gebe ich heute mal als Dreingabe. Passt also gut auf Euch auf und fahrt immer vorausschauend, das Wetter ist gar nicht mal so schlecht. so um die 10° und Regen ist mir allemal lieber als Schnee und Glatteis!

    In diesem Sinne allzeit gute Fahrt,
    Euer STADTRADELN-Star

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    mit dem Rad zur Arbeit | this is why i ride my bike

    Bild Geschrieben am 07.05.2019 von Hans-Jürgen Kopperger
    Team: Cycling Team ENNA
    Kommune: Herzogenaurach

    Lesedauer: 1 Minute
    Wahrheit: + + +
    Wunschdenken - - -
    english translation: no


    liebe STADTRADELN-Star Fans,

  • mein Arbeitsweg erfreut mich jeden Tag immer wieder aufs neue
  • zum Beispiel die Aussichtsplattform über die B4. Ein wunderschöner Überblick der aktuellen Verkehrssituation.

  • Das schöne bei uns ist doch, dass jeder selber entscheiden kann wie er seinen Arbeitsweg zurücklegt. Mir ist die Entscheidung ehrlich gesagt heute auch wieder ziemlich leicht gefallen.

    any questions?

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    Was gibt's beim STADTRADELN-Star zum Frühstück? | What does the STADTRADELN-Star eat for breakfest?

    Bild Geschrieben am 06.05.2019 von Hans-Jürgen Kopperger
    Team: Cycling Team ENNA
    Kommune: Herzogenaurach

    Lesedauer: 1 Minute
    Wahrheit: + + +
    Wunschdenken - - -
    english translation: yes


    hallo Allerseits,
    nun bin ich schon des öfteren gefragt worden, was denn so ein STADTRADELN-Star wie ich zum Frühstück isst und ob es mir genug Kraft und Energie gibt, um die strapaziösen Fahrt in den Tag richtig anzugehen. Eines vorab, die erste Ausfahrt am morgen beginnt zumeist auf nüchternen Magen und das sogenannte Nüchtern-Training wird ganz bewusst gesetzt, um den Tank leer zu fahren. Danach gibt es dann erst mal ein kräftiges Frühstück, bei dem ich gerne den ein oder anderen Müsli Berg vernichte. Doch Bilder sagen mehr als viele Worte, daher seht mal selbst, welche Zutaten ich dafür ausgewählt habe.


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    daydreaming - - -



    Hello everybody,

    I've been asked many times, what is a STADTRADELN-Star likes to eat breakfast to get enough strength and energy to start perfectly into a day. One thing in advance, usually I start my first ride on an empty stomach and the so-called sober training is deliberately set to empty the tank. Immediately afterward a power breakfast is following, in which I like to destroy one or the other muesli mountain. But pictures will give you a better impression then words, see for yourself which ingredients I have selected.

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    der Winterpokal geht in die Verlängerung | Winterpokal seems to remain

    Bild Geschrieben am 05.05.2019 von Hans-Jürgen Kopperger
    Team: Cycling Team ENNA
    Kommune: Herzogenaurach


    Lesedauer: 3 Minuten
    Wahrheit: + - -
    Wunschdenken - + +
    english translation: yes


    liebe STADTRADELN-Star Fans
    aufgemerkt es ist Anfang Mai und dennoch hatte ich heute den Eindruck, dass der Winterpokal in seine Verlängerung geht. Meine erste Etappe über 200 km dauerte doch länger als sage und schreibe 8 Stunden! Wem der Winterpokal nichts sagt, der kann unter der folgenden Adresse sich ein Bild davon machen:
    https://winterpokal.mtb-news.de
    Beim Winterpokal geht es einfach gesagt nur darum Sport zu treiben und sich fit zu halten und wenn man auch im Winter sein Radel fährt, dann wird man schnell feststellen, dass die gewohnte Strecke viel langsamer bewältigt wird, was dem natürlichen Umstand von Wind, Kälte und Schnee zu verdanken ist. Und ob auch der Winterpokal schon wieder Geschichte ist, scheint genau dieser Umstand auch irgendwie auf meine heutige Ausfahrt zuzutreffen und mag eine Erklärung für meinen miserablen Schnitt sein.
    Die Etappe startete schon im Morgengrauen und ich war diesmal nicht alleine. Madame Fullspeed hatte mich an einer Weg-Kreuzung aufgegabelt und ich hatte gleich Mühe ihr Hinterrad zu halten. Aber sie hat wohl nicht mit meiner taktischen Erfahrung gerechnet, die ich mir im Selbststudium der ein oder anderen Rennradliteratur von Hans-Jürgen, genannt Hans Blickensdörfer angelesen habe. Die Epischen Duelle von Raymond Poulidor und Jacques Anquetil haben es mir angetan und ich wusste daher nur allzu gut, dass nicht nur die Form und Verfassung alleine zählt, um sich gegen starke Mitfahrer zu behaupten. Nach meinem Hinweis ihr gegenüber, ob sie denn das Tempo die ganze Zeit halten könne, nahm sie gnädigerweise erst mal einen Gang raus und ich konnte in ihrem Windschatten ein wenig verschnaufen. Das nächste Hindernis hatte sich aber uns schon in den Weg gelegt. Just an der Stelle, an der die größten und mächtigsten Laubbäume ganz Mittelfrankens wachsen, hatten der Sturm und die Gewitterböen der ortsansässigen Schreinerei die Arbeit abgenommen: ein Ungetüm von einem Baum versperrte uns den Weg, aber wohl nur mir, denn ein kurzer Bunny Hop von Madame Fullspeed über das Prachtexemplar von einer Deutschen Eiche genügte und brachte mich wieder in deutlichem Rückstand. Ich bin ja nicht dieser tollen Technik mächtig, musste daher vorsichtig den ganzen Baum umfahren und dadurch war ich schon wieder im Hintertreffen. Beim ersten Stop bekam ich aber einen weiteren Mitstreiter, den allseits bekannten Orange-Turbo Man an meine Seite gestellt und da es nun 2 gegen 1 stand, konnten wir über unsere taktischen Spielchen Madame Fullspeed's Hinterrad doch noch halten und am Ende dann die Plätze 2 und 3 unter uns ausmachen.

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    reading time: 3 minutes
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    Dear STADRADELN-Star Fans
    It's early May and yet today I got the impression that the Winter Cup is going to be extended. My first stage over 200 km took more than 8 hours! Whom the winter trophy does not say anything, you can get an idea of ​​it at the following address:
    https://winterpokal.mtb-news.de
    It's simply about sports and keeping fit and healthy, and if you ride your bike in the winter, you'll soon recognize that you are much slower on your usual route, which is due to the natural conditions of wind, cold and snow owe. And although the Winter Cup is history again, this circumstance seems to somehow apply to my today's trip and may be an explanation for my miserable performance.
    The stage started at dawn and I was not alone this time. Madame Fullspeed had picked me up at a crossroads and I was struggling to keep her rear wheel. But she probably did not expect my tactical experience, which I have read in the self-study of one or the other bike literature by Hans-Jürgen, called Hans Blickensdörfer. The epic duels of Raymond Poulidor and Jacques Anquetil have always impressed myself and therefore I knew only too well that not only the form and constitution counts alone to hold against strong riders. After pointing out to her if she could keep up the pace all the time, she graciously took a gear down and I was able to catch her wheel again. But the next obstacle had already set in our way at night. Just at the place where the largest and most powerful deciduous trees of all Middle Franconia grow, the storm and the thunderstorm had taken the job for the local joinery: a monster from a tree blocked our way, but only for me, because a short bunny hop of Madame Fullspeed over the splendid specimen of a German oak, brought me again in considerable lag. I'm not able to do that powerful technique, so I had to drive carefully around the tree and thus I was already behind. But at the first stop I got another teammate, the well-known Orange-Turbo Man and since we were 2 against 1, we could still hold Madame Fullspeed's rear wheel with the help of our tactical games and then we finished on 2nd and 3rd place.

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    Startschuß des STADTRADELNS erfolgt | kick off for STADTRADELN successfully done

    Bild Geschrieben am 05.05.2019 von Hans-Jürgen Kopperger
    Team: Cycling Team ENNA
    Kommune: Herzogenaurach


    Lesedauer: 2 Minuten
    Wahrheit: + + +
    Wunschdenken - - -
    english translation: yes


    Liebe STADTRADELN-Star Fans,
    Meine Ungeduld vor der offiziellen Eröffnung hatte noch kein Ende gefunden, zu groß war meine Anspannung von Tag zu Tag gewachsen und so nahm ich schon am Samstag Vormittag die ersten km der STADTRADLEN Saison unter die Laufräder. Dabei musste ich aber sehr schnell feststellen, dass ich trotz allen Wetterberichten zum Trotze meine Kleidung nicht optimal gewählt hatte. Wer rechnet denn ernsthaft in unseren Breiten im Mai mit 3° C und Starkregen in dieser Zeit des Klimawandels und der gewohnten Frühjahrstrockenheit? Die Auswirkung meiner Kleidungs- und Handschuhwahl blieb nicht ohne Folgen. Nachdem ich durchgefrohren endlich meine Runde beendet hatte, wollte ich mich in aller Ruhe für die Eröffnung wieder frisch machen, aber mit klamen Fingern und nasser, am Körper geradezu klebender Funktionskleidung, war dies ein schweres Unterfangen. Nach gefühlten Minuten, ach was Stunden, war es dann aber soweit. ich war bereit für den nächsten Schritt:
    Am Marktplatz angekommen wurde die Saison feierlich von unserem 1. Bürgermeister Dr. German Hacker und der Kulturreferentin Frau Monika Preinl eröffnet.
    Trotz der für diese Jahreszeit unangemessener Kälte und Regen hatten sich anlässlich der Fahrradmesse in Herzogenaurach die Bevölkerung versammelt, um der offiziellen Eröffnung beizuwohnen. Dr. German Hacker moderierte mit seiner gewohnten souveränen Art und Weise die Eröffnung und anschließend wurden unter dem tosenden Applaus der begeisterten Herzogenauracher Bevölkerung die STADTRADELN-Stars auf deren 1. Etappe geschickt. Und um meine Form weiter aufzubauen, habe ich dann nochmals eine kleine Ausfahrt unternommen. Diesmal hatte ich aber mehr Glück mit Petrus und blieb von einer erneuten Dusche von oben verschont.


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    reading time: 2 minutes
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    My dear follower,
    My impatience before the official opening had not come to an end and my tension had grown too large from day to day and so I started on Saturday morning the first ride of the STADTRADLEN season. But I had to realize very quickly that despite all the weather reports, I had not optimally chosen my clothes. Who expects seriously in our latitudes in May only 3 ° C and heavy rain? Come on, what's about climate change and the usual drought in the spring? The impact of my clothing and glove choice has not been without consequences. After I had finally finished my round, I wanted to calmly make myself fresh for the opening, but with cold fingers and wet, on the body sticky functional clothing, this was a difficult task. After a few minutes, damn I believe after hours I was ready for the next step:
    Arriving at the marketplace, the season was opened by our 1st Mayor Dr. Ing. German Hacker and the cultural advisor Monika Preinl.
    Despite the cold and rain, which is inappropriate for this season, the people of Herzogenaurach attended the official opening. Dr. German Hacker moderated the opening in his usual sovereign manner and then, under the thunderous applause of the enthusiastic Herzogenaurach people, the STADTRADELN-Stars were sent on their 1st stage. And to further develop my form, I made another small trip. This time, however, I was more fortunate with Petrus and was spared by a shower from above.

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    Trainingslager und Inhalte | bootcamp: more insides

    Bild Geschrieben am 29.04.2019 von Hans-Jürgen Kopperger
    Team: Cycling Team ENNA
    Kommune: Herzogenaurach


    Lesedauer: 3 Minuten
    Wahrheit: + + -
    Wunschdenken - - +
    english translation: yes

    Trainingslager und Schwerpunkte


    Training und Fitness für eine unbeschwerte Gesundung
    Das letzte Jahr ist auch an unserem STADTRADELN-Star nicht ganz spurlos vorüber gegangen: Eine leichte Erkältung, aktuell immer noch eine verschobene Kniescheibe und die beständig neue Gefahr vor der alten Hexe, die ihm zu weilen schon 3 mal in diesem jungen Jahr vortrefflich genau in den Rücken geschossen hat! Ein Biest und Übeltäter ist sie, sie vermag vor Wut und Neid derart verbohrt zu sein, dass sie sich immer wieder unseren STADTRADELN-Star als Zielscheibe aussucht! Möge sie doch für die nächsten Wochen die Pfeile im Köcher und den Bogen zuhause lassen, zudem gibt es doch viel lohnenswertere Ziele und auch eine Hexe braucht mal Urlaub! Vielleicht findet sie ja auch Gefallen an einem neuen Projekt und bastelt sich und testet eine eigene Mondrakete? Wer noch zufällig eine Bauanleitung zuhause übrig hat und den Einkauf beim Hornbach nicht scheut, der kann sie gerne dabei tatkräftig unterstützen. So manch einer unter uns sucht ja noch einer sinnvollen Aufgabe.
    Ausgleich muskulärer Dysbalancen
    Gerade der STADTRADLEN-Star möchte davor gewappnet sein: Durch die viele Zeit, in der er in einer gekrümmten Position auf seinem Rennradel strampelt, um seine gewohnten Wege nicht mehr mit dem Auto zurückzulegen, macht ihn für ein muskuläres Ungleichgewicht sehr anfällig und genau das kennt er aus eigener Erfahrung der letzten Jahre nur allzu gut. Ein starker Rücken ildet im wahrsten Sinne des Wortes das Rückrat für eine erfolgreiche STADTRADELN-Star Saison. Unterstützung findet er dabei von einer Heerschar an Personal Trainern, ware Meister der Fitness und der Triggerei! Da die einzelnen Übungen immer wieder neu kombiniert werden, kommt dabei keine Langeweile auf und die Motivation bleibt erhalten. Der Mix aus Kraft-, Halte- und Motorik-Übungen beugt somit ideal den typischen Radrennfahrer Wehwechen vor: ISG-, ABS-, GPS- und LMAA-Gefühle werden so schon erfolgreich bekämpft, bevor sie entstehen!
    Physische und psychische Stärkung
    Mens sano in corpore sano: und das wussten schon nicht nur die alten Römer. Obgleich uns nicht überliefert ist, ob der Untergang des römischen Reiches vielleicht auch daran lag, dass das Rennrad zu dieser Zeit noch nicht erfunden war, so wussten sie schon lange, dass nur ein Athlet, dessen Körper und Geist in einem idealen Ausgleich steht, zu seiner Hochform findet. Neben der körperlichen Fitness bedarf es auch eines nahezu eisernen Willens sich nicht davon abhalten zu lassen einmal in diesen 21 Tagen ein Auto von Innen zu sehen oder gar damit zu fahren!
    STADTRADELN-Star Probelauf erfolgreich
    Während des 21-tägigen Trainingscamps konnte ich schon einmal einen Probelauf als STADTRADELN- Star erfolgreich durchführen und kann mit Stolz anmerken, dass ich dabei komplett auf mein Auto verzichtet zu haben. Ich werte das mal als gutes Omen und freue mich auf die kommende Herausforderung.


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    reading time: 3 minutes
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    Bootcamp and priorities


    Training and fitness for a carefree recovery
    The last year has left its mark on our STADTRADLEN-Star: A slight cold, currently still a displaced kneecap and the constant new danger from the old witch, who shot already 3 times in this young year, excellently in his back! She is a beast and evil-doer, she is so mad with rage and envy that she chooses our STADTRADLEN-Star as a target again and again! May she leave the arrows in the quiver and the bow for the next weeks at home, in addition, there are much more worthwhile goals and even a witch needs holidays! Maybe she also likes a new project and builds and tests her own moon rocket? If you happen to have a construction manual left at home and do not shy away from shopping at Hornbach, you are welcome to actively support her. So many of us are still looking for a meaningful task.
    Balancing muscular imbalances
    The STADTRADLEN star in particular wants to be prepared for this: Due to the many times he struggles in a curved position on his racing bike in order not to cover his usual paths with his car, he is very susceptible to a muscular imbalance and knows exactly that from his own experience of recent years very well. A strong back is in the truest sense of the word the backbone for a successful STADTRADELN-star season. He finds support from a host of personal trainers, masters of fitness and triggers! Since the individual exercises are combined, again and again, there is no boredom and the motivation is maintained. The mix of strength, holding and motor skills exercises thus ideally prevents the typical cyclist pains: ISG, ABS, GPS, and LMAA feelings are already successfully fought before they arise!
    Physical and mental strengthening
    Mens sano in corpore sano: and not only the ancient Romans knew that. Although we don't know whether the downfall of the Roman Empire was because the road bike was not invented, it was common sense, that only an athlete whose body and mind are in an ideal balance, will stay in a perfect top form. In addition to the physical fitness, it also requires an almost iron will not be deterred from seeing a car from inside or even driving a car during these 21 days!
    CITY TRIAL Star test run successfully completed
    During the 21-day training camp, I was able to successfully rehearse a test run as a STADTRADELN-Star and can proudly say that I completely forgot my car. I take that as a good omen and I am looking forward for the upcoming challenge.

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    Vorbereitung - Preparation

    Bild Geschrieben am 28.04.2019 von Hans-Jürgen Kopperger
    Team: Cycling Team ENNA
    Kommune: Herzogenaurach


    Lesedauer: 2 Minuten
    Wahrheit: + + -
    Wunschdenken - - +
    english translation: yes

    Vorbereitung
    Als Vorbereitung für die STADTRADELN-Star Saison habe ich mir diesmal etwas besonderes ausgedacht: ein 3 wöchiges Trainingslager mit einem Personal Trainer und Workouts, um durch verschiedene Bewegungsarten Kraft und Fitness aufzubauen, aber auch Zeit für Entspannung und Regeneration. Ehrlich gesagt nannte man diese Art des Bootcamps früher auch umgangssprachlich "Vater-Kind Kur", aber mich stört es nur minimal und ich komme hier maximal auf meine Kosten. Das Radfahren ist zwar schon ein wenig zu kurz geraten - aber ganz muss ich hier auch nicht verzichten und so kann ich die erste Tageseinheit morgens um 6:30 auf nüchternen Magen als aktive Regeneration/Rekom oder zum Aufbau der Grundlagen/GA1 gestalten. Die Enthaltsamkeit vor dem Frühstück hat durchweg etwas positives: die 21 Tage STADTRADLEN können ganz schön lang und anstrengend werden - da hilft weder die beste Hochform noch die beste Laune weiter, denn nur wer schon einmal im Kleinen die Anstrengungen und Enthaltsamkeit trainiert hat, wird im Großen das STADTRADELN durchstehen.
    Schon im alten Griechenland galt Sokrates als Primus bei der Askese. Man sagt, er habe gegenüber Tag und Nacht, Frost und Hitze, Berg und Tal, Hunger und Durst, Reifenschäden und Gabelbruch und allen Mühseligkeiten die größte Ausdauer von allen STADTRADELN-Stars der Antike besessen und die Selbstbeherrschung als Grundlage der Leidensfähigkeit betrachtet, mit der es auch dem aktuellen STADTRADELN-Star möglich sein wird, diese unglaublichen Strapazen als Gigant der Landstraße abzuspulen.

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    reading time: 2 minutes
    truth: + + -
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    Preparation

    For the current STADTRADELN-Star season I have chosen something special: I join a 3-week Bootcamp with a personal coach, massage and regeneration between all the though workouts. Nevertheless to mention the good tasting and nutritious food. Honestly spoken this kind of Bootcamp was formerly known as a "Mother-Child" treatment, which is mainly sponsored by my employer, but I don't care what the people say, I take this chance to get a healthier Siemens Healthineer! Although cycling is already very limited, my first daily workout starts on my bike in the morning at 6:30 without nutrition as active Regeneration / Rekom or to empower my basics / GA1. The abstinence before breakfast has always something positive: The 21 STADTRADELN-Star days can be quite long and exhausting - neither the best top form nor the best mood will help. Only if you have ever trained this kind of abstinence on a small scale, you will finish the hard STADTRADELDN time without getting damaged.
    Even in ancient Greece, Socrates was the primus of asceticism. It is said that he has possessed the greatest perseverance of all the STADTRADELN-stars of antiquity over day and night, frost and heat, mountain and valley, hunger and thirst, tire damage and fork break and this was his basis for the ability to suffer from all that incredible pain. In the same manner, our STADTRADELN-Star will survive these incredible strains as a giant of the highway.

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    aktuelle Informationen aus der Presse

    Bild Geschrieben am 27.04.2019 von Hans-Jürgen Kopperger
    Team: Cycling Team ENNA
    Kommune: Herzogenaurach


    Lesedauer: 2 Minuten
    Wahrheit: + + +
    Wunschdenken - - -
    english translation: no


    liebe STADTRADELN-Star Fans,
    die Tage vor dem Start der neuen Saison können nun schon bald an einer Hand abgezählt werden und die ersten aktuellen Berichte der lokalen Presse über die bevorstehende Saison findet Ihr auch schon online.

    Ich wünsche Euch viel Spaß beim Lesen,
    Euer STADTRADELN-Star

    https://www.infranken.de/regional/artikel_fuer_gemeinden/fleissiger-herzogenauracher-radler-wurde-fast-bundessieger;art154303,4190439
    https://theworldnews.net/de-news/lifestyle-ums-fahrrad-und-aufsitzen-zum-stadtradeln
    https://www.nordbayern.de/region/hoechstadt/lifestyle-ums-fahrrad-und-aufsitzen-zum-stadtradeln-1.8840166

    Hier ein Auszug

    Fleißiger Herzogenauracher Radler wurde fast Bundessieger
    2018 legte Hans-Jürgen Kopperger 3000 Kilometer zurück. Auch heuer nimmt er als STADTRADELN.-Star wieder teil. Foto: Bernhard Panzer (Archiv)

    Ab dem 4. Mai radelt ganz Herzogenaurach beim STADTRADELN. So wünscht es sich die Stadtverwaltung, die bereits zum siebten Mal an der Kampagne des Klima-Bündnis teilnimmt.

    Angespornt werden die Teilnehmer zum einen durch Preise, zum anderen aber vor allem durch das Bewusstsein, seinen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Und die Stadt kann auch stolz sein auf das, was die Radler in den 21 Tagen an Kilometern so abspulen. Besonders die Leitungen des "Stadtradelstars" von 2018, Hans-Jürgen Kopperger, haben beeindruckt, wie die städtische Umweltbeauftragte Monika Preinl gemeinsam mit Bürgermeister German Hacker schwärmt. Denn der Herzogenauracher radelte in den drei Wochen mehr als 3000 Kilometer, und das im Alltag. Er fuhr jeden Tag mit dem Rad zur Arbeit, begleitete seine Tochter in die Kita und legte in der Freizeit große Strecken zurück, berichtet Preinl. Einmal sei es ein Ausflug in die Alpen gewesen. Auch Bürgermeister Hacker war angetan: "Bis kurz vor Schluss stand Kopperger bundesweit an erster Stelle." Erst zuletzt sei er um wenige Kilometer abgefangen worden.

    Dokumentiert hat der Herzogenauracher Radler seine Strecken online und auf seiner Facebookseite. Das tut er auch heuer wieder, denn er ist erneut Stadtradelstar, wie Preinl erwähnte. Dieses Jahr gibt es zwei Stars: Auch Caroline Credé wird ihre Autoschlüssel symbolisch an den Bürgermeister überreichen.

    Kompletter Umstieg
    Sie werden demonstrativ in den 21 Tagen kein Auto von innen sehen (auch nicht als Beifahrer) und komplett auf das Fahrrad umsteigen. Im Blog werden sie regelmäßig als Alltagsradler berichten und versuchen, andere zur Reflexion des eigenen Mobilitätsverhalten anzuregen.

    Monika Preinl hat mit den beiden gesprochen. Für Hans-Jürgen Kopperger steht die eigene Gesundheit und der Klimaschutz im Vordergrund. Caroline Credé möchte ihren Mitmenschen zeigen, wie einfach es ist auf das Rad zu steigen und loszufahren, um entspannt am Arbeitsplatz anzukommen. Bis zum 3. Mai können sich weitere Interessierte als Stadtradelstar bei der Koordinationsstelle (monika.preinl at herzogenaurach.de) melden.

    Herzogenaurachs Bürgermeister German Hacker ist selbst begeisterter Radfahrer: "Ob auf dem Weg zur Arbeit oder zur Schule, zum Einkaufen oder in der Freizeit: Radfahren macht Spaß und bringt uns nicht nur schnell und günstig vorwärts, sondern trägt aktiv zum Klimaschutz bei. Deshalb nehme auch ich innerorts am liebsten das Fahrrad", stellt er fest. bp

    BildBild

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    noch ein Vorwort - Just Another Preview

    Bild Geschrieben am 15.04.2019 von Hans-Jürgen Kopperger
    Team: Cycling Team ENNA
    Kommune: Herzogenaurach


    Lesedauer: 3 Minuten
    Wahrheit: + + -
    Wunschdenken - - +
    english translation: yes


    Noch ein Vorwort
    Man kann natürlich sagen, das STADTRADELN sei nur ein wenig Radfahren. Aber das wäre ungefähr so, als ob man die Tour de France als irgendeine Radtour quer durch Frankreich auf der Suche nach dem wohlschmeckensten Wein oder dem leckersten Käse oder den Giro d'Italia als eine Gelati Ronda quer über den Stiefel bezeichnen würde.
    Das STADTRADELN ist mittlerweile eine Institution. Es gehört zu Herzogenaurach wie Adidas, Puma oder Schäffler und seine Abschaffung käme einem Bierverbot in Franken gleich.
    Am einfachsten wohl kommt man dem Geheimnis seiner Popularität durch eine Studie des Volkscharakters der Herzogenauracher auf die Spur. Hart arbeiten muss die Bevölkerung im Schweiße ihres Angesichts und doch kommen dabei meist nur Fußballschuhe oder Kugellager heraus. Daher möchte der Herzogenauracher seinen STADTRADELN-Star leiden sehen, den er bewundert, und unverzichtbarer Volksbrauch ist es geworden, eine in hohem Maße vorhandene Einbildungskraft zu stimulieren und damit an den Strapazen teilzuhaben, die der STADTRADELN-Star im härtesten Monat des Jahres auf sich nimmt.
    Herzogenaurach ist der Nabel für seinen STADTRADELN-Star, hier wohnt er und unternimmt seine täglichen Radtouren, die ihn nach Erlangen zu seiner Arbeitsstätte führen, bei der er seine Brötchen verdient. Diese Umwege nimmt er nur deshalb in Kauf, da der Radschnellweg von Erlangen nach Herzogenaurach noch nicht fertig gestellt worden ist und weil ihm das Straßenbauamt einen wilden Streich gespielt hat: die grüne Welle gibt es nur für die Autofahrer! Daher muss er sehr sorgfältig seine Route so auswählen, dass er dem großen Feind der Radfahrer - der roten Verkehrsampel - Fersengeld zahlen kann. Folglich kämpft er oft mit langen Umwegen, mit Irrungen und Wirrungen und erreicht dennoch sein Ziel der Tour. Von den vielen Umleitungen aufgrund diverser Baustellen, die meist im Frühjahr wie Pilze aus dem Boden schießen, möchten wir an dieser Stelle erst gar nicht reden.
    Beim STADTRADELN geht es in diesen 3 Wochen aber um sehr viel mehr, es bedeutet einen unbarmherzigen, knallharten Verzicht auf des deutschen liebstes Kind: der STADTRADELN-Star darf während der gesamten 21 STADTRADELN-Tage kein Auto von innen sehen, auch Mitfahrgelegenheiten sind ihm nicht erlaubt, nur ÖPNV/Zugfahrten sind gestattet. Nicht nur der geneigte Leser wird sich fragen, wie das zu bewerkstelligen sein wird, nein das ist auch der Anlaß für meinen STADTRADELN-Star Blog in dem ich Euch meine Erfahrungen und Erlebnisse näher bringen möchte. Doch es ist Vorsicht geboten, sollte es jemand außer mir versuchen auf das Auto für 3 ganze Wochen zu verzichten, so kann ich ihn gleich warnen. Dies ist nur mit unbändigem Willen, einer gehörigen Portion Mut und Selbstgeißelung zu überstehen. Wer in etwa denkt er tausche mal eben das Lenkrad mit einem Rennlenker, der wird durch die Lektüre meines Blogs sehr bald verstehen, dass er Wochen, ja wenn nicht sogar Monate oder Jahre der Vorbereitung benötigt, um sich für diese unglaublichen Torturen zu stählen und schlussendlich die Ziellinie zu überqueren!


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    reading time: 3 minutes
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    Just another kickoff
    In general, you may think: STADTRADELN is only about cycling. But if you would do so, you could also compare the Tour de France with just another cycling tour across France in search for most exclusive wine or the best-tasting cheese or the Giro d'Italia with just another Gelati Ronda right across Italy.
    Meanwhile, STADTRADELN is accepted as an institution. It belongs to Herzogenaurach just like Adidas, Puma or Schäffler and if you think about to cancel this, you would do the same as to ban the beer for Franconia.
    The easiest way to get to the secret of its popularity is to study the people of Herzogenaurach. Everyone is working so hard, but nevertheless, only soccer shoes or bearings are the outcome for sweat and pain. Therefore, the Herzogenauracher wants to see his STADTRADELN-star suffering, although he admires him and meanwhile the people want to be stimulated to its hero suffer and pain during the hardest month of the year.
    Herzogenaurach is the navel for his STADTRADELN star, where he lives and is doing his daily bike rides, which lead him to Erlangen to his workplace, where he earns his money.
    Because the Radschnellweg from Erlangen to Herzogenaurach is not yet completed and because the road construction office has done a wild trick (the "green wave" exists only for the motorists) the STADTRADLEN-star needs to do far detours on his daily trip to work. Therefore he has to choose his route very carefully so that he can pay heels money against the big enemy of all cyclists: the red traffic light. In consequence, the detours, the errors, and confusions, will not stop him from achieving his goal. I want not to mention all the road constructions, which shoots like mushrooms out of the ground, especially in May.
    STADTRADELN is much more about these 3 weeks, it means a merciless, hard-hitting renouncement of the German favorite's child: the STADTRADELN-star may not see a car from the inside during the entire 21 CITY STADTRADELN-days, also carsharing are not allowed, only public transport/train rides are allowed. Not only the suitable reader will wonder how this can be accomplished, no, that is also the reason for my STADTRADELN-Star Blog in which I would like to bring my suffering, pains, and experiences closer to you. But be careful, if someone except me tries to give up the car for 3 full weeks, I can warn him right away. This all is only possible with an unwavering will to survive a good deal of courage and self-flagellation. Who in the world thinks he needs only to swap the steering wheel with a racing handlebar, will fail soon and understand through the lecture of my blog that he needs weeks, if not months or years of preparation to steel himself for these incredible tortures and finally to cross over the finish line!

    Bildquelle www.google.de

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    Vorwort - Preview

    Bild Geschrieben am 15.04.2019 von Hans-Jürgen Kopperger
    Team: Cycling Team ENNA
    Kommune: Herzogenaurach


    Lesedauer: 2 Minuten
    Wahrheit: + + -
    Wunschdenken - - +
    english translation: yes


    Startschuss
    Um es mit den Worten unseres Ehren-Fussball-Bundestrainers Sepp Herberger zu sagen nach dem STADTRADELN 2018 ist vor dem STADTRADELN 2019 und so wünsche ich uns allen ein erfrolgreiches und unfallfreies STADTRADELN auch für dieses Jahr.

    Radeln für das Klimabündnis
    Wie auch im letzten Jahr, so habe ich mich auch für 2019 wieder von der Begeisterung des 1. Bürgermeister Dr. German Hackers und der Umweltreferentin Frau Preinl anstecken lassen und werde für Herzogenaurach bei der Aktion STADTRADELN als STADTRADELN-Star in die Pedale treten. Ich bin von der Initiative überzeugt, die sich in erster Linie für ein Umdenken stark machen möchte mehr für die eigene Gesundheit und für ein besseres Klima zu unternehmen. Das lässt sich schon mit ein wenig veränderter Lebenseinstellung erreichen. Da etwa ein Fünftel der klimaschädlichen Kohlendioxid-Emissionen in Deutschland im Verkehr entsteht, können wir alle dazu beitragen unser Klima zu verbessern.

    Ein Rückblick
    Früher war das Auto mein ständiger Begleiter und ja es hat mich auch überall hingefahren. Das war super bequem und alles ging ganz schnell, meist so schnell, dass ich immer rechtzeitig von einer roten Ampel zur nächsten gekommen bin. Im Sommer kein fantastisches Gefühl nach einem langen Arbeitstag so viel Zeit auf dem Nachhauseweg auf vier Rädern zu verbringen.

    Zeit für etwas Neues
    Was lag da also näher einmal probeweise auf das Rad umzusteigen? Und siehe da, es stellte ich heraus, dass die Fahrt nur unwesentlich länger dauerte und ich mich nebenbei fit halte.

    Der Umstieg
    Es wird sicher nicht einfach: Während der gesamten 21 STADTRADELN-Tage darf von mir kein Auto von innen gesehen werden, auch Mitfahrgelegenheiten sind nicht erlaubt, nur ÖPNV/Zugfahrten sind gestattet.

    Ausblick
    Ob- und wie es mir gelingt könnt Ihr ab dem 04. Mai in meinem STADTRADELN-Star Blog nachlesen. Hier werde ich von meiner Herausforderung in der gewohnten humorvollen Art und Weise berichten und falls mitunter die Wahrheit und das Wunschdenken miteinander verschwimmt...so würde ich meinen Blog als eine Art Imaginationsjournalismus bezeichnen. Der Spaß sollte ja bekanntlich nicht zu kurz kommen und so ein Radelstar wie ich ist ja auch nur ein Mensch.

    lllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllll
    lllllll for my English speaking fans lllllll
    lllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllll
    reading time: 2 minutes
    truth: + + -
    daydreaming - - +


    Kickoff
    As our former national football coach Sepp Herberger told us: after STADTRADELN 2018 follows the next STADTRADELN 2019 and that's why I wish you a successful and accident-free STADTRADELN also for this year

    A flashback
    In the past, the car was my constant companion and yes it droves me everywhere. That was super comfortable and everything went very fast, usually so fast that I always came in time from one red light to the next. In the summer, it's not a fantastic feeling to spend so much time on the way home on four wheels after a long day in the office.

    It's time for a change
    So what was closer to give this a try: do a switch from the car to the bike? Lo and behold, I found out that the ride took only slightly longer and I keep myself healthy.

    The change
    It won't be an easy story: during the entire 21 STADTRADELN- days I am not allowed to see the inside of a car, nor car sharing is allowed, only public transport/train rides are accepted.

    Outlook
    Whether and how I succeed, you can read in my STADTRADLEN-Star Blog starting from 4th.of May. I will talk about my challenge in the usual humorous way and if sometimes the truth and wishful thinking become blurred ... I would call my blog a kind of imagination journalism. As you know, the fun should not be neglected, although such a cyclist like me is only human.

    Bildquelle http://foto-durmann.de/

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    Resmümee einer viel zu kurzen Stadradeln Star Saison

    Geschrieben am 28.05.2018 von Hans-Jürgen Kopperger
    Team: Cycling Team ENNA
    Kommune: Herzogenaurach

    + Salz im Kaffee: nein den gab es auch heute morgen nicht, keine Tränen sind geflossen, die mir vor lauter Enttäuschung über das Stadtradeln Star Saison Aus über die Wangen gelaufen und in meinen Kaffee getropft wären. Auch gab es sonst keinen Anlass für Traurigkeit!

    + was mich antreibt: wie schon in meinem Prolog vor dem ersten Blog angekündigt, hatte ich mich vor 3 Wochen auf den Weg gemacht, um herauszufinden was mich denn antreibt und warum ich mich auf diese Herausforderung auf 21 Tage auf das Autofahren zu verzichten einlassen wollte. Ich gebe offen zu, die eine Antwort gibt es nicht, ich hatte es zwar irgendwie erhofft, aber es sind doch mehrere Erkenntnisse dabei herausgekommen, die sich für mich als wichtig herausgestellt haben:

  • zum einen ist mir meine derzeitigen Lebenssituation bewusst geworden: alle Familienangehörigen sind gesund und sogar meine Tochter hat mich tatkräftig beim Treten in die Pedale unterstützt! Auf der Arbeit läuft es auch rund, fast so gut wie ein Tretlager oder eine gut geschmierte Fahrradkette, die Kollegen lassen sich sogar von meiner Begeisterung anstecken und geben mir Tipps wie ich noch das ein oder andere verbessern kann!
  • zum anderen ist mir klar geworden wie wichtig es ist die Prioritäten im Leben richtig zu setzen: 1. Famile, 2. Arbeit. 3. Radfahren. Letzeres nur in der Stadtradeln Star Saison, danach kann es sich ab Platz 3 wieder verschieben, aber wichtig ist dabei vor allem der 1. Platz = Familie und der 2. Platz = Arbeit. Mir kommt dabei spontan ein Vergleich zu einer Aussage des Basketball Bayernauswahl Trainers, unter dessen Fittichen ich einst stand. Er hatte ähnliche Prios bei den Spielern ausgelobt: natürlich war ich damals noch Schüler und kein Stadradeln Star..aber Ihr könnt Euch sicherlich vorstellen was auf Platz 2 und 3 stand. Wer es ganz genau wissen möchte: der Trainer gab auch eine klare Aussage für Platz 4, aber diese verschweig ich hier. Die müsst Ihr schon selber bei mir persönlich erfragen!
  • als weiteren Punkt was mich antreibt habe ich herausgefunden, dass es einfach die Herausforderung ist wie lange man es auf dem Radel denn aushalten kann und besonders beim grande finale habe ich es gespürt: wenn man den richtigen Rhythmus findet, dann kann man es weit bringen und ich denke bei dieser Aussage auch an den Bekannten, der schon mit dem Mountainbike ganz Europa abgeradelt ist! Chapeau vor dieser Leistung!
  • zu guter letzt reizt mich natürlich auch die Freiheit - also mein freier Wille wo ich hinfahre, welches Fahrrad ich nehme und welchen Gang ich fahre! ich bin der Chef und keiner hat was zu melden - das braucht jeder mal im Leben und sind wir mal ehrlich wer hat sich da nicht gerade selber dabei ertappt?

  • + Zeit zum Nachdenken: auch davon hatte ich genug und es hilft mir einfach einmal die Dinge so wie sie sind zu erkennen und zu sortieren. Die Antworten auf Fragen und Probleme kommen ja meist spontan und nicht auf Knopfdruck. Mir ist schon so manch gute Idee auf dem Radel gekommen - vielleicht lag es aber auch nur an der frischen Luft um mich herum!

    + der Teamkoch wechselt Kochlöffel mit Fahrradlenker: wie Ihr auf einem der Bilder sehen könnt, hat unser Team Sterne Koch Peter sich bei unserem Team Partner bikeprojekt ein E-Bike gekauft und sich vom Radel Fieber förmlich anstecken lassen. Unsere Teammitglieder hoffen aber, dass er es nicht übertreibt und auch zukünftig noch Zeit finden wird seinem bisher größtem Hobby nachzugehen: nämlich dem Kochen! Werde blos kein alter Rumzich!

    + mein schönstes oder interessanteses Erlebnis: war sicherlich die tatkräftige Unterstützung meiner Tochter. Sie ist mein E-Bike Motor und hat mich auch ab und zu daran erinnert nicht so viel zu quatschen, sondern lieber zu treten!

    + Gewicht machen: es kam wie es kommen musste, die Stadtradel Star Saison hat auch an mir ihre Spuren hinterlassen und ich habe an Gewicht verloren. Lange habe ich gegen diesen Abwärtstrend angekämpft, aber das grande finale hat einfach sein übriges dazu getan. Jetzt ist erstmal Gewicht machen angesagt und ich war vorhin sogar höchtpersönlich in der Küche und habe den Kochlöffel geschwungen! Von einem Bekannten wurde ich gefragt ob ich einen Tipp für ihn hätte wie er einfach abnehmen könnte und ob Rennradfahren als Fettburner etwas für ihn wäre: ja, aber Achtung von 2x15 Minuten in der Woche wird wenig bemerkbar sein und zudem sollte man seine Ernährung umstellen, sonst nimmt man sogar noch weiter zu! Merke: erst ab über 45 Minuten Dauerbelastung kommt man in die Fettverbrennungszone - also lieber nicht täglich, sondern 2 - 3 mal die Woche mindestens 1-2 Stunden und nach 5 Monaten sollte man es dann deutliche Gewichtsabnahme bemerken. Zudem braucht Ihr keinen besonders hohen Puls dabei, 100-120 pro Minute sind ideal. Das kann also auch mit Nordic Walking funktionieren.

    + Radfahren in Herzogenaurach: Wir in Herzogenaurach habe eine sehr gute Infrastruktur und die Radwege sind in einem sehr guten Zustand. Da unser 1. Bürgermeister selber gerne Fahrrad fährt, haben wir damit auch Unterstützung von der Stadt und die merkt man auch. Das Radwegenetz wurde in den letzten Jahren kontinuierlich ausgebaut, rote Fahrbahnmarkierungen sichern unseren Weg und alle Bordsteinkanten sind abgeflacht. Radlerherz was willst Du mehr!

    + Freude auf die Siegerehrung: am 07.06. wid die Siegerehrung mit der Umweltreferentin, dem 1. Bürgermeister und allen Teilnehmern am Stadtradeln in Herzogenaurach stattfinden. ich habe mir den Termin schon rot im Kalender angestrichen und freue mich darauf!

    + nach dem Stadtradeln ist vor dem Stadtradeln: und so geht sie wieder los die nächste Saisonplanung startet demnächst und ich werde für unser Team die Sponsoren Suche vertiefen. Es gibt inzwischen zahlreiche Anfragen und ich verspreche hier jeder einzelnen nachzukommen.

    + das Fazit der Stadtradeln Star Saison: auf das Auto kann ich verzichten, auf das Fahrrad aber lieber nicht! Wann ich das nächste mal mit dem Auto fahre, weiß zwar noch nicht genau, ich muss es aber, denn wer rastet der rostet, das gilt sogar für das Auto!


    In diesem Sinne bedanke ich mich bei allen Fans und Stadtradeln Star Freunde für eine erfolgreiche und wunderschöne Saison 2018!

    Euer Stadtradeln Star,
    Hans-Jürgen

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    25.05.2018 la grande finale - Tag 21

    Geschrieben am 26.05.2018 von Hans-Jürgen Kopperger
    Team: Cycling Team ENNA
    Kommune: Herzogenaurach

    liebe Stadtradeln Fans,
    nun ist es aus und vorbei, die Stadradeln Saison 2018 ist seid gestern für mich beendet, die letzten 3 Wochen sind wie im Flug vergangen und das Auto habe ich nicht wirklich vermisst, auch nicht letzten Donnerstag morgen bei Starkregen auf der Fahrt in die Arbeit oder zum Einkaufen. Gut geplant lässt sich vieles ereichen und das wurde gestern für mich besonders deutlich.
    Der Tag begann mit einem grossen Ziel: Jörg Kappe, ein inzwischen mit mir über die sozialen Medien befreundeter Stadtradeln Star, hatte mächtig vorgelegt: seine Passion gehört eigentlich dem Laufen, aber vom Stadradeln Virus ist er auch infiziert worden und so hat er in seiner letzten Woche ein Ausrufezeichen gesetzt: 1.450 km - das war eine Steilvorlage und ich musste mich wirklich sehr anstrengen, um ihn noch einzuholen.
    Jörg, Du hast mir schlussendlich alles abverlangt! Wenn ich Dich mal treffe, werde ich Dir viel zu erzählen haben! Wir haben wirklich etwas gemeinsam: 3.000 km in den letzten 3 Wochen das ist in etwa vergleichbar mit einer Tour de France!
    Aber nun zurück zum Geschehen: ich hatte Glück, denn mein Chef gab mir spontan frei und meine Kollegen hielten mir auf der Arbeit den Rücken frei. Sie bringen Verständnis für mich auf und das danke ich ihnen hiermit an dieser Stelle ausdrücklich - ohne Euch hätte es nicht geklappt! In Konsequenz dessen nehme ich meinen ersten Tag in den letzten 3 Wochen frei und kann mich nun voll und ganz auf das Radeln konzentrieren!
    Aber nun schön der Reihe nach:

  • 05:00 Aufstehen und ausgiebig frühstücken. ich rechne nochmal genau durch wann ich starten muss, um heute auf die gewünschten km zu kommen.
  • 06:00 es geht los, die erste von 4 grossen Runden - Pause mache ich zuhause: somit ist alles durchoptimiert.
  • 12:00 Halbzeit und ich liege voll im Plan: genau die Hälfte der km! Unser Team Koch versorgt mich mit leckeren Brötchen. 2 davon nehme ich auf die Runden mit und ich muss Euch sagen, dass ich mich jetzt noch genau an den ersten Bissen erinnern kann - so gut hat es mir geschmeckt. Die waren sowas von lecker: Prima! Durch die Stärkung finde ich sofort zurück in meinen Rhythmus.
  • 14:00 erster Tiefpunkt, der Bioryhthmus geht nun in den Keller, ich stoppe kurz und der Körper kann wieder wie gewohnt arbeiten.
  • 18:00 jetzt sind genau 2/3 der Zeit und der Strecke rum und ich liege immer noch punktgenau im Plan und fahre in den folgenden Stunden einen kleinen Vorsprung auf die persönliche Marschtabelle heraus!
  • 21:30 60 km vor dem Ziel - ich rechne immer wieder durch und feue mich, dass es klappen kann.
  • 22:00 jetzt geht's langsam abwärts: ich werde langsamer und langsamer, die Hochrechnung ist noch immer im Limit, aber es wird knapp und ich kämpfe nun doch herum. Den ganzen Tag über war ich im Flow - im Super Rhythmus, es lief alles wie eine gut geschmierte Fahrradkette und ich hatte nur kurz einen Tiefpunkt: jetzt ist nochmal mentale Stärke gefordert - die Fussohlen scheinen inzwischen zu "brennen", aber das werde ich jetzt noch aushalten müssen. Mein Körper fühlt sich immer matter und ausgelaugter an, wo bleibt mein Rhythmus, wo meine Motivation noch weiter in die Pedale zu treten! Es ist doch so kurz vor dem Ziel! Die zunehmende Dunkelheit kann meine Stimmung natürlich auch nicht aufhellen - auf einmal kommt mein neuer Begleiter ins Spiel: der Mond scheint hell, Schatten lassen Bäume und Hügel erahnen und durch die schemenhafte Wahrnehmung der Umgebung bekomme ich wieder das Gefühl, dass es vorwärts geht. Das gibt nochmal den nötigen Schub nach vorne!
  • 23:48 ich bin fast am Ziel und habe jetzt Jörgs unglaubliche Gesamtleistung eingeholt - noch eine kurzes Auf und Ab durch Herzogenaurach und ich bin am Ziel: nach 426 km und 2.556 Höhenmetern, die Anzeige der verbrannten Kalorien an meinem Garmin konnte übrigens ab 9.999 nicht mehr dargestellt werden und so bleibt mir verborgen wieviele Kalorien ich verbrannt habe!
  • 01:00 Mir ist klar, dass so ein Tag eine gewisse Einzigartigheit hat, aber jetzt hab ich keine Muse darüber zu philosophieren. Ich fahre langsam meine Körper runter und kurz darauf schlafe ich schon...

  • Heute, am Tag danach, habe ich zum ersten mal in den letzten 3 Wochen keine Lust Rad zu fahren: nur zum Einkaufen, ich spare mir alle Umwege und wähle den direkten Weg zum Ziel! Sowas ist tatsächlich möglich. Am Abend stelle ich fest, dass ich den entspanntesten Tag in den letzten 3 Wochen hatte...ich habe sogar mal ein paar Minuten am Nachmittag bei bestem Wetter den TV eingschaltet: vorletzte Etappe des Giro d' Italia...ich denke mir, dass jetzt mal die anderen treten dürfen, geniesse einfach den Moment und mache mich ganz lang auf meiner Couch. Nach ein paar Minuten fallen mir die Augen zu und ich fange endlich an mich zu entspannen.

    Den Abschlussbericht des Stadtradelns und mein persönliches Resümee könnt Ihr morgen Abend lesen.

    Schönen Sonntag,
    Euer Stadtradeln Star.

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    24.05.2018 Starkregen - Tag 20

    Geschrieben am 24.05.2018 von Hans-Jürgen Kopperger
    Team: Cycling Team ENNA
    Kommune: Herzogenaurach

    liebe Radel Freunde,
    der vorletzte Tag verlief äußerst unterschiedlich:

  • am morgen auf der Fahrt in die Arbeit teilweise Starkregen - ich teste meine Regenjacke und komme zu einem sehr gut! Allerdings werden die Finger doch ein wenig klamm, es ist zwar nicht wirklich kalt, aber durch die Feuchtigkeit und den Fahrtwind kühlen die Finger aus. Die Beine hingegen sind ja ständig in Bewegung und trotz kurzer Hose ist das bei dem Wetter kein Problem. Angekommen auf der Arbeit renne ich triefend naß zuerst in die Umkleide...wer hätte das gedacht, die Finger spielen nicht mit und ich brauche 10 Minuten um mein Hemd anzuziehen! Sowas kenne ich sonst nur vom Winter und auch nur dann, wenn ich die falsche Wahl bei den Handschuhen getroffen habe - gut heute hatte ich keine an, aber es ist ja Frühsommer! Das taube Gefühl in den Fingerspitzen verhindert, dass ich die Knöpfe wie gewohnt zubringe. Es ist wirklich ein Geduldspiel. Da erkenne ich wie gut sonst alles funktioniert und wie sehr ich das jetzt wieder Wert schätze. Der menschliche Körper ist schon ein Wunderwerk - zumeist beachtet man das allerdings nicht...

  • am nachmittag lockert es dann schon wieder auf und die Fahrt am Abend nach Hause verläuft trocken. So wünscht man sich das!

  • Stimmung: ein Hauch von Melancholie aufgrund des baldigen Endes der viel zu kurzen Stadtradeln Saison.
    Wetter: nass und nässer - ca. 17 mm Niederschlag in ca. 2h, dann mild und trocken.
    Ausblick: morgen geht's auf zum grossen Finale, der Endspurt naht!

    so viel für heute,
    Euer Stadtradeln Star

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    23.05.2018 noch 3 Tage - Tag 19

    Geschrieben am 23.05.2018 von Hans-Jürgen Kopperger
    Team: Cycling Team ENNA
    Kommune: Herzogenaurach

    n' Abend Stadtradel Star Fans,
    der Tag verlief ohne besondere Vorkommnisse...was ich aber heute gerne geben möchte ist ein generelle Tipp für alle Radler:
    immer vorrausschauend fahren und mit der Dummheit oder nennen wir es lieber der Unachtsamkeit der anderen Verkerhsteilnehmer rechnen! Wir Radler haben keine Knautschzone und was bringt es wenn man sich über andere aufregt oder diese gar wüst beschimpft? Nix, rein gar nix - wir haben keinen Krieg und das ist gut so! Manchmal passieren halt Unachtsamkeiten und wer möchte wird immer ein Haar in der Suppe finden. Das liegt nun mal am Henne Ei Prinzip. Die meisten machen das ja nicht mit Absicht. Also bleibt besonnen, gebt freundliche Hinweise - bei Wiederholungstäter kann man dann doch mal lautstark werden - aber ausser dass Ihr Euch aufregt bringt das alles nix!

    Geniesst lieber das Radeln und bleibt einander wohlgesonnen!

    eine gute Nacht,
    Euer Stadtradeln Star

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    22.05.2018 Endspurt - Tag 18

    Geschrieben am 22.05.2018 von Hans-Jürgen Kopperger
    Team: Cycling Team ENNA
    Kommune: Herzogenaurach

    hallo Stadradeln Star Fans,

  • Sonderwertung Stadtradeln Stars: aufgemerkt, ich bin inzwichen auf Platz 2 der Liste der Stadtradel Stars deutschlandweit was die zurückgelegten km angeht. Der Spitzenreiter hat einen grossen Vorsprung, Chapeau, das schaff ich nicht mehr. Er hat allerdings andere Vorraussetzungen als ich und ist sogar per E-Bike unterwegs! Zumindest kann ich mich damit trösten auf Platz 1 der 100% human powered bi-turbo Stadtradeln Star Wertung deutschlandweit zu sein! Gönnen wir ihm also seinen Erfolg, er hat es sich ja schliesslich auch irgendwie erradelt.

  • Schwund im eigenen Team: auch dass noch, nicht nur dass ich von einem E-Biker in die Schranken gewiesen werde was die Sonderwertung angeht, nun verlassen mich auch langsam aber sicher meine eigenen Teammitglieder! Enna hat sich nach der Ausfahrt am Wochenende eine Pause verdient und wollte heute kein Fahrrad mehr sehen. Ihr seht, so langsam aber sicher bleibt nur der harte Kern übrig: Hans und Jürgen und Kopperger!

  • Wetter: von allem was aber kein Regen
    Stimmung: gut, ich biege auf die Zielgerarde
    Erwartung: Platz 2 verteidigen!

    so viel für heute,
    Euer Stadtradeln Star

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    21.05.2018 Wochenrück- und Ausblick - Tag 17

    Geschrieben am 21.05.2018 von Hans-Jürgen Kopperger
    Team: Cycling Team ENNA
    Kommune: Herzogenaurach

    Wochenrückblick auf die zweite Woche als Stadtradelstar
    die zweite Woche ist nun auch schon rum und es ist wieder einiges passiert:

  • Terminplan und Wetter: die Herausforderung war diesmal den Terminplan, eingezwängt durch meine Arbeits- und die Hortzeiten unseres jüngsten Teammitgliedes mit dem wechselhaften Wetter zu meistern. Da sich aber das Wetter als zumeist beständig erwiesen hat und ich nur selten nass geworden bin, verlief alles ohne Probleme und Zwischenfälle.

  • doppel Bi-Turbo = Quattro: Unsere jüngstes Teammitglied Enna war ja nach dem Wiedereinstieg beim Stadtradeln motivierter denn je und schiebt mich mit viel Freude und Eifer auf dem Tandem voran. Ich komme daher zur Erkenntnis, dass wir einen doppel Radel Wadel Bi-Turbo fahren oder nenen wir es besser: human quattro powered. Zudem habe wir heute beim Föhnen im Schwimmbad uns eines Quattro Föhns bedient. Wenn das nicht mal innovativ ist!

  • Vergleiche zu einem grossen Campionissimi: Mein Fahrstil gleicht dem Campionissimo Fausto Coppergero (genannt: "Coppi"), dem Italiener in meiner Familie: gleichmäßig und stetig ohne irgendeinen Gedanken an Attacken oder Tempowechsel zu verschwenden! Apropos Coppi, ich hatte als Basketballer zu meinen Würzburger und Rattelsdorfer Zeiten auch einen Spitznamen, der meine Verwandtschaft durchaus erkennen lässt: "Koppi". Schaut selbst auf einem der Bilder im Blog - ein handgestickter "Koppi" angefertigt von meinem Lieblings Fan!

  • endlich Platz 1: Nebenbei bemerkt haben wir Platz 1 in der Wertung der Stadtradler Herzogenaurachs erobert, die die meisten km pro Teilnehmer einfahren. Endlich also mal eine Stastik die für uns gemacht worden ist!

  • Fazit: Wind und Wetter besser als erwartet. Auf das Auto kann ich auch diese Woche verzichten, aber auf das Fahrrad natürlich nicht!

  • Wochenausblick auf die letzte Woche: leider vergeht die Zeit als Stadradeln Star viel zu schnell und ich muss mich damit abfinden, dass kommenden Freitag schon Schluss ist. Als besonderes Schmankerl bleibt noch die Sonderkategorie Stadtradeln Star mit den meisten km pro Teilnehmer deutschlandweit. Sollte das Wetter, die Gesundheit und die berufliche Situation mitspielen, so wäre mehr als Platz 3 drinn!

  • Also bleibt drann, "stay tuned".
    Euer Stadtradeln-Star

    Bildquellen: Privat und Google+

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    20.05.2018 Herausforderung Rad und ÖPNV - Tag 16

    Geschrieben am 20.05.2018 von Hans-Jürgen Kopperger
    Team: Cycling Team ENNA
    Kommune: Herzogenaurach

    hallo Stadtradeln Fans,

  • Start in den Tag: nach einem ausgiebigem Frühstück nehmen wir soviel Kalorien und Energie auf wie irgend möglich. Der Tag verspricht lange zu werden und unsere heutige Tour führt uns in das wunderschöne Mainfranken. Wir kombinieren unseren Radelausflug mit einer Zugfahrt.

  • ÖPNV: In den letzten Jahren habe ich schon öfters eine mehrtägige Radtour mit einer Zugfahrt für die Rückfahrt nach Hause abgeschloßen, um die zurückgelegte Strecke abzukürzen. Irgendwann einmal geht ja jede Reise zu Ende...und jedesmal traf ich zumeist auf freundliche und hilfsbereite Mitreisende...Als wir diesmal in den vollen Zug einsteigen, bekomme ich gerade noch am Einstieg einen Stehplatz, das ist kein Problem, denn ich kann mich ja während der Fahrt auf das Oberrohr meines Fahrradrahmens setzen und Enna findet noch einen freien Platz. Die Räder kann ich erst nach dem nächsten Bahnhof in den dafür vorgesehenen Bereich schieben. So war zumindest der Plan, aber kein Mitreisender denkt auch nur daran wenigstens ein paar Millimeter zu weichen, um mir ein Durchkommen zu ermöglichen. Alle schauen desinteressiert weg oder noch viel lieber in ihr Smartphone. Als sich dann auch noch der Service Mitarbeiter der Bahn mit seinem Kaffeewagen durchzwängt, kommt es mir vor als ob er mit den Fahrrädern "Domino" spielen möchte. Ihn kümmert es wenig, dass ich noch nicht an dem Platz für die Fahrräder angekommen bin und gerade auch nicht schnell genug reagieren kann um Platz zu schaffen. Da platzt mir der Kragen und ich schnaube einen Mitreisenden an, der lieber dem Treiben munter zu schaut, als mir zu helfen, um mein Tandem vor dem wütend schimpfenden Service Mitarbeiter in Sicherheit zu bringen...ich verschweige weitere Details und komme zu der Erkenntnis, dass es die Öffentlichen schwer haben werden weitere Autofahrer zum Umsteigen zu gewinnen. Das liegt aber nicht am guten Angebot, sondern schlicht und ergreifend am erschreckenden Desinteresse der Mitfahrern sich gegenseitig zu helfen oder wenigstens Platz zu machen. Vielleicht hätten sie es nicht einmal gemerkt, wenn der Verkäufer mit seinen Service Wagen über ihre im Weg baumelnden Füße gefahren wäre...denn wer kein Mitgefühl kennt, hat sicherlich auch keine Gefühle in den Zehen.

  • so ein guter Start: Dabei hatte die Fahrt so gut begonnen, wir hatten von Herzogenaurach aus Rückenwind und einen neuen Rekord für die Durchschnittsgeschwindigkeit aufgestellt: nahezu 30 km/h ist echt super - wir hatten den Schnitt am Anfang in Herzogenaurch sogar noch ein wenig vertrötelt! Auf dem Weg zum Bahnhof sind wir sehr gut gelaunt und quatschen sehr viel, doch irgendwann wird es meiner Tochter wohl zu bunt und sie erinnert mich daran was Stadtradeln Stars so tun sollten: "Papa, nicht plappern, treten!"

  • das passierte auf der Rückfahrt: Und nun zur Rückfahrt: Ihr werdet es nicht glauben, aber der Serice Mitarbeiter der Bahn scheint uns zu verfolgen. Er ist auf der Hinfahrt in Kitzingen aus- und auf der Rückfahrt dann wieder eingestiegen. Ich muss mich im Zug nun wirklich zurückhalten als er sich mit seiner ungestümen Art und Weise wieder an den Fahrrädern vorbeiquetscht...ich hab nix bei ihm gekauft und das obwohl ich zum einen Durst hatte und zum anderen würde ich generell so einen Serivce Mitarbeiter auch damit unterstützen: Diesen Fahrrad-Feind aber NICHT!

  • Der weitere Verlauf der Fahrt verlief dann ohne besondere Vorkommnisse und daher wünsche ich eine gute Nacht,
    Euer gebeutelter Stadtradeln Star

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    19.05.2018 nach der Arbeit sollst Du ruhn oder - Tag 15

    Geschrieben am 20.05.2018 von Hans-Jürgen Kopperger
    Team: Cycling Team ENNA
    Kommune: Herzogenaurach

    Schon wieder ist fast eine ganze Woche rum und wir haben ideales Wetter. Ein bisschen viel Wind, dafür aber trocken und sonnig. Nach einer harten und anstrengenden Arbeitswoche sollte man ruhen oder sich bewegen. Team Enna entscheidet sich für letzteres und geht wieder auf Tour.

  • mit Enna on Tour Team Enna startet gut gelaunt und alle sind mit dabei. Unser Jungspund ruht sich zwar wie auf dem Bild zu sehen, gerade noch etwas aus, schiebt mich dann aber während der Fahrt auf dem Tandem kräftig an. So muss sich wohl das Fahren auf einem E-bike anfühlen.
  • Fans Auf dem Radweg treffen wir unsere Fans, die uns gleich erkennen. Nach einem kurzen Plausch geht's auch schon weiter. Später treffen wir noch weitere Fans, die sich neuerdings zu Grüppchen sammeln. Alle sind froh gelaunt und erkennen uns schon von weitem. Sie winken und grüßen uns, leider müssen wir weiter und können nicht jedesmal stehen bleiben.
  • Neubau Eisenbahnbrücke in Emskirchen Imposant überspannt die neu gebaute Eisenbahnbrücke bei Emskirchen das Aurachtal und wir setzen unsere Tour fort in Richtung Markt Erlbach.
  • Massage für Kühe Auf dem Rückweg entdecken wir eine Massage für Kühe. Wer würde sich so etwas nicht auch für zuhause wünschen?
  • Wilhermsdorf putzt sich heraus Anscheinend hat es sich in Wilhermsdorf herumgesprochen, dass die Stadtradeln Stars aus Herzogenaurach auf Ihrer Tour durch das Aurach Land hier öfters durchfahren. Die Wilhermsdorfer haben ihr schmuckes Städtchen richtig schön herausgeputzt und mit Fähnchen die Strassen geschmückt. Wir freuen uns über so viel Engagement und Anerkennung für uns und würdigen das hier und jetzt mit einem Sonderlob für die Stadt im Aurach Land in der ziemlich genau ein Fähnchen für jedes von uns beim Stadtradeln eingespartes kg CO2 aufgehängt wird!
  • Bigfoot Ein neuer Trend bei Mountainbikes verspricht noch bessere Fahrt im Gelände. Ob allerdings diese breiten Reifen wie auf dem Bild auf dem Autodach dafür vorgesehen sind?
  • Auto Schrott Ach das gute alte Auto: Wenn jemand einmal Auto Schrott sucht, dann wird er an der Stelle fündig, an der ich das Bild aufgenommen habe.

  • Stimmung: die Müdigkeit wird durch viele km verdrängt
    Wetter: trocken und Sonnig mit viel Wind
    Fazit: every km counts

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    18.05.2018 wo der Stadtradeln Star zum Bike Service geht - Tag 14

    Geschrieben am 18.05.2018 von Hans-Jürgen Kopperger
    Team: Cycling Team ENNA
    Kommune: Herzogenaurach

    guten Abend allerseits,
    wie Ihr ja sicherlich letzten Samstag gelesen hat, hatte die Defekt Hexe zugeschlagen und die Lagerschalen am Rennrad waren hinüber. Mittlerweile gibt es ja zig verschiedene Tretlager Standards, fast so wie den Sand am Meer und es gibt noch mehr Spezial Werkzeug dafür. Wer wie unser Team Techniker über ein begrenztes Budget verfügt, braucht dann einen starken Partner. Team Enna hat hier auch Glück und durch die guten Kontakte der Teamleitung konnte kurzfristig das bikeprojekt Team in Herzogenaurach einspringen. Hier bekommt man nicht nur spitzen Service, Kompetenz, Termintreue und tolle Beratung. Nein hier spüre ich jedesmal, sobald ich über die Ladenschwelle gehe die Leidenschaft für Zweiräder. Der Chef des Hauses ist Mark und er macht seinen Job aus Berufung und von Herzen. Der Service und die Zufriedenstellung des Kunden stehen für ihn dabei an allererster Stelle! Für mich ist es jedes mal ein Gewinn bei ihm zu sein und mich mit ihm zu unterhalten und nebenbei bemerkt ist mein Rad bei ihm in den allerbesten Händen. Die fachmännische Reperatur war für Mark natürlich ein Kinderspiel und schon am nächsten Tag konnte ich das Rad abholen! Bei der abendlichen Testrunde mit meinem Teamkollegen Peter S. dem II. lief alles wieder rund! Spaß und Freude von der ersten Radumdrehung bis zur Letzen!

    Kontakt
    Markus Kern
    bikeprojekt Herzogenaurach
    Würzburger Strasse 7
    91074 Herzogenaurach
    Telefon: (09132) 4248
    E-Mail: info at bikeprojekt.com

    Stimmung: heiter bis fröhlich
    Wetter: ein Frühlingstag wie aus dem Bilderbuch!
    Fazit: wer so einen starken Partner wie das bikeprojekt hat, kommt weiter - viel weiter als fast alle anderen Stadtradeln Stars!

    ich wünsche Euch allseits gute Fahrt und wenn Ihr mal Stress mit dem Radel habt, dann wisst Ihr jetzt wo Ihr Abhilfe bekommt!
    Euer Stadtradeln Star

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    17.05.2018 der Stadtradeln Star Song - Tag 13

    Geschrieben am 16.05.2018 von Hans-Jürgen Kopperger
    Team: Cycling Team ENNA
    Kommune: Herzogenaurach

    My bi-turbo got a special power
    that I'm not afraid to use.

    So come on this is my adventure
    and this is my fantasy,
    it's all about riding on my bike,
    being wild and free.

    Cuz I'm no ordinary man.
    I'm the Stadtradeln Star in the town,
    behind or in front I've got the power
    if I just believe.

    Cuz I'm no ordinary man.
    I'm the Stadtradeln Star in the town,
    behind or in front and the world's my street.
    No ordinary man.

    We've got to stick together,
    cause the best things come in two,
    want it to last for ever,
    all the magic and fun for you and me.

    So come on this is my adventure,
    there's no telling were i'll ride,
    and all i want is just to ride my bike!

    Cuz I'm no ordinary man.
    I'm the Stadtradeln Star in the town,
    behind or in front and the world's my street.
    I've got the power if I just believe.

    Come along it just gets better,
    so much to do and just so little time,
    cause it all depends on whether,
    you want to live and learn of whats behind.

    Quelle: in Anlehnung an den Titel Song von h2o Meermaid - einfach Meerjungfrau!

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