STADTRADLER-STAR Blog


Aachen
Amt Büchen
Bad Bentheim im Landkreis Grafschaft Bentheim
Bamberg
Bielefeld
Bingen am Rhein
Bocholt
Bochum in der Metropole Ruhr
Bruchsal
Castrop-Rauxel in der Metropole Ruhr
Deggendorf
Detmold
Dinslaken in der Metropole Ruhr
Dormagen
Duisburg in der Metropole Ruhr
Eichstätt
Emsdetten
Eppelborn
Erlangen
Essen in der Metropole Ruhr
Esslingen am Neckar
Frankfurt (Oder)
Freising im Landkreis Freising
Gießen
Grünwald im Landkreis München
Gütersloh
Hamminkeln im Kreis Wesel
Hemmingen in der Region Hannover
Hohenbrunn im Landkreis München
Ingolstadt
Kaiserslautern
Kassel
Kiel
Kirchheim unter Teck
Kleve
Kreis Groß-Gerau
Landkreis Göppingen
Landkreis Mainz-Bingen
Landkreis Nürnberger Land
Landshut
Lübeck
Mainz
Moers
Mölln
Mönchengladbach
Mörfelden-Walldorf
Mülheim an der Ruhr in der Metropole Ruhr
München
Neukirchen-Vluyn im Kreis Wesel
Nordhorn im Landkreis Grafschaft Bentheim
Nürnberg
Oberhausen in der Metropole Ruhr
Oberursel (Taunus)
Pullach im Landkreis München
Rhede
Ronnenberg in der Region Hannover
Rotenburg (Wümme)
Rottenburg am Neckar
Sarstedt
Schondorf am Ammersee im Landkreis Landsberg am Lech
Schwerin
Speyer
Spiesen-Elversberg
St. Ingbert im Saarpfalz-Kreis
Thaining im Landkreis Landsberg am Lech
Trittau im Kreis Stormarn
Uelzen
Unna
Wedel
Wetzlar
Weyhe
Wiesbaden
Winsen (Luhe)
Wolfenbüttel
Wunstorf in der Region Hannover
Würzburg


Résumé

Bild Geschrieben am 07.10.2016 von Matthias Wallner
Team: Stadtwerke Detmold
Kommune: Detmold

Die drei Wochen Enthaltsamkeit vom Auto waren für mich keine völlig neue Erfahrung da ich ja seit einigen Jahren des Öfteren mehrtägige bis zweiwöchige Fahrradurlaube mache. Im Berufsleben ist die Sache jedoch schon anders. Die Fahrzeiten, insbesondere während der Arbeitszeit zu diversen Baustellen bzw. Besprechungen, müssen einfach anders geplant werden und es gab auch Situationen wo ich aus Zeitmangel schon mal einen Kollegen bat für mich einzuspringen, insbesondere wenn man wie bei mir in der Energieversorgung mitunter schnell reagieren muss. Hingegen gab es für den Hin- und Rückweg zur Arbeitsstelle überhaupt kein Problem. Diese Fahrtzeiten würde konnte ich eher unter der Rubrik Genussradeln verbuchen. Für die Zukunft werde ich wohl demnächst immer wieder den ein oder anderen beruflichen Fahrradtag einlegen, sofern es von der kalendarischen Vorschau möglich zu sein scheint. Weil ich ja, auch nicht nur wegen meinem 18-Gang Getriebefahrrad mit Carbon-Zahnriemenantrieb, ein wenig technikverliebt bin habe ich mir gerade heute noch zum besseren Handling meines Rades besonders bei Transportfahrten aus England stammende Winglights bzw. Blinker zuschicken lassen. Diese sind bereits an den Lenkerenden montiert und Morgen geht es damit zum Einkaufen auf in den Stadtverkehr.

Teilen: Facebook | Twitter | Google+

Abschluss

Bild Geschrieben am 05.10.2016 von Hildegard Redmann
Team: TuS Gildehaus Rennradgruppe
Kommune: Bad Bentheim im Landkreis Grafschaft Bentheim

Die Aktionszeit der STADTRADELN-Kampagne war für mich eine schöne Zeit, die zudem erfolgreich endete. Die TuS Gildehaus Rennradgruppe ist das Team mit den meisten Radkilometern pro Teammitglied (558km) geworden und ich, als STADTRADLER-STAR, habe die Fahrradtasche vom Klima-Bündnis erhalten, da ich drei Wochen nicht ein einziges Mal mit dem Auto unterwegs war. Zudem durfte ich den Preis für die aktivste Radlerin der Kampagne in Bad Bentheim entgegennehmen, mit 1.289 Kilometern, habe ich meinen Vorjahreswert geknackt. Bei der Preisverleihung am 19.09.2016 habe ich außerdem den symbolischen Autoschlüssel wieder zurückbekommen, auch wenn das Auto für mich immer noch in der Garage stehen bleibt.
Auch Bad Bentheim hat dieses Jahr sehr gut abgeschnitten. Mit über 63.000 Kilometern und 401 Teilnehmern haben sich die Zahlen im Gegensatz zum Vorjahr mehr als verdoppelt.
Insgesamt waren die drei Wochen eine sehr schöne Zeit! Das Wetter war ebenfalls sehr schön, wodurch das Radfahren noch mehr Spaß gemacht hat.
Nächstes Jahr geht es wieder los. Bis dahin: Viel Spaß beim weiteren Radeln!
Viele Grüße, Hildegard Redmann

Teilen: Facebook | Twitter | Google+

"Seniorengeburtstag und Wochenmarkt"

Bild Geschrieben am 30.09.2016 von Kurt Best
Team: Fitness & Trend
Kommune: Neukirchen-Vluyn im Kreis Wesel

Am Mittwoch, dem 21.09.2016, besuchte ich als stellvertretender Bürgermeister morgens eine 80-jährige Seniorin in Vluyn. Den Geschenkkarton hatte ich, wie schon öfter, im Fahrradkorb verstaut. Mein Rad abgestellt, den Karton unter den Arm geklemmt und ab in die erste Etage zum Geburtstagskind.
Die Jubilarin hat sich über meinen Besuch, das Geschenk und die Unterhaltung mit abschließendem Geburtstagslied riesig gefreut.
Danach radelte ich zum Wochenmarktnach Neukirchen und kaufte frisches Obst und Gemüse ein. Dabei sprachen mich mehrere Marktbeschicker und -besucher auf die gelbe "Identifikationsblume" an der Lampe an. So habe ich dann ausführlich über die Aktion "Stadtradeln" berichtet und natürlich auch zum Mitradeln aufgerufen.

Teilen: Facebook | Twitter | Google+

Dankeschön!!!

Bild Geschrieben am 30.09.2016 von Kurt Best
Team: Fitness & Trend
Kommune: Neukirchen-Vluyn im Kreis Wesel

Am Ende des Wettbewerbs möchte ich allen Radlerinnen und Radlern danken, dass sie mit ihrem sportlichen Einsatz für Neukirchen-Vluyn einen beachtlichen Platz unter den fünf Teilnehmerkommunen "erstrampelt" haben.
Bestimmt hat es allen auch viel Spaß gemacht, jedenfalls hat Petrus sein Bestes dazu gegeben. Jeder hat etwas für seine Gesundheit getan, und für die Umwelt haben wir auch einen guten Beitrag geleistet.
Wir haben mit unserer Aktion auch die Aufmerksamkeit anderer Mitbürger erweckt. So können wir hoffen, dass viele unserem Beispiel folgen werden und auch öfter mal aufs Rad steigen. Ich jedenfalls werde in Zukunft meine Fahrten und Besorgungen öfter als bisher gewohnt mit dem Fahrrad unternehmen.
Nochmals allen herzlichen Dank und weiterhin immer unfallfreies Fahren.

Teilen: Facebook | Twitter | Google+

Abschlussfahrt nach Kempen

Bild Geschrieben am 30.09.2016 von Kurt Best
Team: Fitness & Trend
Kommune: Neukirchen-Vluyn im Kreis Wesel

Am letzten Tag des Wettbewerbszeitraums (29.09.2016) unternahm ich mit einigen Teilnehmern meines Teams "Fitness & Trend" eine Fahrradtour nach Kempen. Es war sonnig, doch auf der Hinfahrt hatten wir starken Gegenwind. Wir mussten also kräftig in die Pedalen treten. Da wir bisher aber schon gut trainiert hatten, fiel es uns nicht schwer die Strecke zu meistern. Natürlich legten wir unterwegs auch eine kurze Trinkpause ein (siehe Foto!).
In Kempen machten wir einen Rundgang durch die schöne Altstadt und gönnten uns im historischen Kaffee
"Peerbooms" ein leckeres Stück Kuchen mit Kaffee oder Kakao.
Zurück gings dann mit Rückenwind viel leichter und wesentlich schneller. Alle Teilnehmer meinten, dass dies ein würdiger und gelungener Abschluss der Aktion "Stadtradeln" gewesen sei.

Teilen: Facebook | Twitter | Google+

Tag +1 / The day after / kein Wetterbericht / Gesamtkilometer: 1.354

Bild Geschrieben am 30.09.2016 von Rolf Lindau
Team: Volksbank Rhein-Lippe eG
Kommune: Hamminkeln im Kreis Wesel

Geschafft! Das Stadtradeln ist Geschichte - für dieses Jahr. Ich fand, es war ein toller Wettbewerb und ich spreche allen Teilnehmer(inne)n meine Hochachtung aus. Über 120.000 Kilometer gefahren, und einige Meldezettel sind noch unterwegs. Wer hätte das (außer Herrn Ehl) gedacht? Großes Kompliment auch meinen Kolleg(inn)en der Volksbank. Bei den teilnehmerstärksten Teams auf Platz 17, bei den Rubriken fahrradaktiv und Teamziele aktuell auf dem 7./8. Platz, das lässt sich sehen.
Und hier noch etwas für die Freunde des gepflegten Statistik-Spiels, was meine vergangenen drei Wochen angeht:

  • 1354 Kilometer Gesamtfahrleistung, pro Tag durchschnittlich 64,5 km
  • 192 kg CO2-Ersparnis
  • Durchschnittsgeschwindigkeit rd. 24 km/h
  • 3385 Minuten auf dem Fahrrad = 56,4 Stunden = 2,35 Tage
  • dabei 847 Songs auf dem Audioplayer gehört
  • Gewichtsverlust rd. 5 kg (von 84 auf 79 kg, danke, liebes Stadtradeln!!!)
  • Kosten: 48,50 Euro neuer Schlauch und Mantel, 13 Euro neue Fahrradhandschuhe, 5 Euro Pannenspray, 15 Euro Nahrung und Genussmittel (Müsliriegel, Apfelschorle, Bütterkes, Schokokipferl, Trauben, Bananen, Äpfel)
  • FAZIT:
  • ++ für eine verständnisvolle Ehefrau, für die Idee des Stadtradelns an sich, für Wetter- und Termingott, + für meine Maschine, die mich nur ein mal im Stich ließ (aber auch meine Schuld...), für die größtenteils fahrradfreundliche Beschilderung im In- und Ausland, für die gute und ausführliche Bericherstattung in Presse und Rundfunk
  • Wir können alle stolz auf uns sein. Ich fühle mich, als hätte ich die Treppe zum Himmel bestiegen, um dort die nächsten Nächte durchzufeiern. Deshalb gibt es heute die letzten Stadtradel-Soundtrack-Songs Nr. 25: Led Zeppeling: Stairway to heaven und Nr. 26: Lionel Richie: All night long.
  • Es wäre schön, wenn das Stadtradeln in die zweite Runde ginge. Denn einen Tag nach dem Ende der Aktion habe ich gemerkt: ein Leben ohne Stadtradeln ist möglich, aber sinnlos :-)) Zum Ansporn für unsere Stadtoberen noch den Stadtradel-Soundtrack Song 27: Fleetwood Mac: Don't stop.
    Ich hoffe, ich habe Ihnen mit meinem Blog ein wenig Freude und Abwechslung bringen können. Mir hat es viel Spaß gemacht. Mal sehen , ob der Blog noch länger geöffnet ist, denn schließlich gibt es am 27.10. die Hamminkelner Abschlussveranstaltung und bestimmt auch etwas von dort zu berichten.
    Zum Abschluss (und ich hoffe, ich langweile damit nicht) noch ein persönlicher Plattentipp: wenn es mit der Motivation mal nicht zum Besten bestellt ist, empfehle ich das aktuelle Werk von Coldplay ,A head full of dreams'. Die flotteren Nummern haben einen schnellen Beat, der einen unweigerlich schneller in die Pedalen treten lässt. Die langsameren Stücke haben Hymnen-Charakter und sorgen für Gänsehaut - und erstaunte Gesichter bei Passanten, wenn man die Texte laut mitsingt, während man auf dem Rad sitzt und strampelt. Probieren Sie's aus - egal, ob mit ohne ohne Coldplay. Radfahren ist toll und sorgt für gute Laune.
    Ach, wäre doch schon 2017...ich kann es kaum erwarten. Mein Fahrradtrikot wird beflockt mit ,SR2' (Stadtradeln 2)...
    Herzlichst, Ihr Rolf Lindau. See you on bike...

    Teilen: Facebook | Twitter | Google+

    letzter und Tag 21 / Donnerstag, 29.09.16 / Temperatur 16 Grad, sonnig-wolkig / km-Stand: 1170

    Bild Geschrieben am 29.09.2016 von Rolf Lindau
    Team: Volksbank Rhein-Lippe eG
    Kommune: Hamminkeln im Kreis Wesel

    Jetzt ist es soweit: der letzte Stadtradeln-Tag ist angebrochen. THE FINAL COUNTDOWN ! Während bei der Tour de France die Königsetappe irgendwann mittig stattfindet, ist die meinige heute. Beim Blick auf die Stadtradel-Star-Tabelle sehe ich, dass da nach oben noch was geht. Ich bereite mich mental auf die Attacke auf die Top 10 Deutschlands vor. Das Wetter spielt wieder mal mit, Mensch ist willig und die Maschine sieht auch gut aus. Bitte drücken Sie mir die Daumen, dass alles glatt geht.
    Gegen Mittag starte ich meine Tour. Von Dingden aus geht es zuerst nach Bislich. Dort möchte ich die Fähre nach Xanten nehmen, um von dort den Niederrhein entlangzustrampeln. Aber Pustekuchen! Das Ding ist nicht da! 15 km vergebens, aber nicht umsonst gefahren. Alternativ nehme ich die Route auf dem Deich bis zur Weseler Rheinbrücke. Von dort fahre ich (rechtsrheinisch?linksrheinisch?) auf dem Deich, der mich von Büderich über Rheinberg nach Orsoy bringt. Und da merke ich, dass ich mir vielleicht doch den falschen Tag ausgesucht habe: der Gegenwind auf dem Deich ist enorm, aus ,Stadtradeln' wird kurzfristig ,Stadtrödeln'. Aber der Ausblick über den Rhein entschädigt Vieles. Ich erreiche Orsoy und nehme die Fähre nach Walsum. Von Walsum aus soll es Richtung Duisburg-Innenstadt gehen. Aber wenn der kleine Junge in die große Stadt kommt, erlebt er die ein oder andere Überraschung. Allein in Walsum stehe ich mehr mit meinem Fahrrad an Ampeln als dass ich fahre. Fast 20 Minuten verbringe ich wartend an Übergängen. Da wird mir langsam klar, dass ich mir etwas einfallen lassen muss, denn stehend komme ich nicht an mein Kilometer-Ziel. Kurz vor Marxloh drehe ich um und fahre zurück nach Walsum. So komme ich etwas früher auf den Weg zu meinem letzten Stadtradeln-Ziel, dem Diebesturm in Borken. Dort ist das Standesamt untergebracht, in dem meine Frau und ich uns vor fast einem Vierteljahrhundert das Ja-Wort gegeben haben. Die Fähre Walsum-Orsoy spare ich mir dieses Mal und fahre (rechtsrheinisch?linksrheinisch?) auf dem Deich über Voerde, Götterswickerhamm, Friedrichsfeld, Spellen nach Wesel. Von dort biege ich nach Brünen ab, um durch Wiesen, Felder und Auch einer Schnellstraße nach Raesfeld zu gelangen. Auf dem Weg dorthin überholt mich eine sich gemütlich unterhaltende Rennrad-Truppe mit etwa 35 Stundenkilometern (ich sehe den mitleidigen Blick in ihren Augen, als sie wie Pfeile an mir vorbei ziehen). An einem Wegesrand pflücke ich eine kleine Sonnenblume. Und dann beginnt die Windtortur Teil 2: ich ahne, dass ich die letzten 50 Kilometer meiner Reise zum Großteil im Gegenwind verbringen muss (und so ist es dann auch). Aber egal, ich fahre erst mal querfeldein nach Borken, wo ich am Diebesturm eine kleine Rast einlege und mit einem Foto entschwinde. Die letzte Etappe meines heutigen Ausflugs führt mich schließlich von Borken über Rhede, Vardingholt, Bocholt, Mussum, Biemenhorst nach Dingden, ebenfalls nicht auf direktem Weg, denn ich will ja immer noch Kilometer sammeln. Es ist schon länger dunkel, als ich wohlbehalten und erschöpft die Garagentür aufschließe und meiner Frau Beatrix das Foto nebst Sonnenblume überreiche. Eine lange Fahrt ist zu Ende gegangen. Der Tacho ist heute 184 Kilometer älter geworden. Und wie lautet der Stadtradeln-Soundtrack, Song 24? Nein, es ist nicht der ,feine Pflaumbaum' (siehe ganz oben), sondern als Ausdruck der Begeisterung über die Leistungsfähigkeit des Fleisch gewordenen Kraftwerks namens menschlicher Körper das Stück Big Generator von Yes. Wie gesagt, Tageskilometer:184.

    Teilen: Facebook | Twitter | Google+

    Tag 20 / Mittwoch, 28.09.16 / Temperatur: 13 Grad, bewölkt / km-Stand: 1085

    Geschrieben am 29.09.2016 von Rolf Lindau
    Team: Volksbank Rhein-Lippe eG
    Kommune: Hamminkeln im Kreis Wesel

    Hurra, hurra, Hamminkeln ist ,sechsy'stellig: die 100.000 km-Marke ist geknackt, eine tolle Leistung. Und noch liegen zwei Tage vor uns. Da geht noch was!!!
    Fur heute habe ich mir etwas besonderes ausgedacht: inspiriert durch den Verzehr eines Black ANGUS Burger in einer weltbekannten Hamminkelner Burgerschmiede wollte ich den echten Angus besuchen fahren und meinem Sohn Jörn ein WhatsApp-Foto von mir vor seinem Haus schicken. Kenner wissen: mit Angus kann nur der Gitarrist der Hardrocktruppe AC/DC, Angus Young, gemeint sein, der sein zu Hause im schönen Städtchen Aalten (NL) hat. Aber das wissen Sie ja sicher schon...
    An dem Wörtchen ,wollte' können Sie erkennen, dass irgendetwas nicht gepasst hat. Im Hinterkopf meldet sich mein Orientierungssinn und ruft: Ich war's nicht!! Und er hat recht. Aber kurz der Reihe nach. Meine Route zu Angus führte mich wieder mal über Loikum, Industriepark Bocholt und Spork. An der Eisenhütte erlebte ich eine schöne Überraschung: ein wunderbar angelegter Fußgänger-/Fahrradweg entlang der Bocholter Aa lädt zum Runterkommen ein. Hier folge ich den Hinweisschildern, die mir schon den Weg nach Aalten anzeigen. Die Wege winden sich in Richtung Niederlande. Immerhin erreiche ich mit Suderwick/Dinxperlo niederländischen Boden. Ich folge brav den kleinen roten Fahrrad-Hinweisschildern, und da passiert es. Eben noch zeigt mir ein Schild ,Aalten 11 km' an. Nach diesen elf Kilometern stehe ich mitten in der Prärie und stutze. Ein einsames Schild sagt mir nun, dass Aalten 6 km in der anderen Richtung liegt! Das ist zu viel für mich. Ich will ja schließlich heute noch zu Hause ankommen. Also kehre ich um und folge einem anderen Schild ,Bocholt 12 km'. Diesmal werde ich nicht enttäuscht und lande an einem weiteren Wegweiser: Bocholter Bahnhof 8 km oder 3 km. Ich entscheide mich für die 8 km, denn durch die unverhoffte Abkürzung habe ich Zeit gewonnen (Anmerkung: Ich hätte also meine Fahrt zu Angus tatsächlich durchziehen können!!!). Ich fahre durch Hemden, durchquere den Stadtwald und fahre über Bocholt Bahnhof und Biemenhorst nach Hause. Bin püünktlich zum Borussen-Spiel zu Hause (Nachtrag: schade, hat leider nicht geklappt; hätten wir doch den Elfer in der dritten Minute bekommen...hätte, hätte, Fahrradkette...) Und welchen Song gibt's heute? Nein, nein, das wäre zu einfach! Auf dem Nachhauseweg grüble ich intensiv und plötzlich habe ich eine Erscheinung: Ich passiere eine Straße namens ,Hölle'. Und so kommt, was kommen muss: der Stadtradeln-Soundtrack Song 23 ist AC/DC - Highway to hell. Tageskilometer: 85.

    Teilen: Facebook | Twitter | Google+

    Tag 19 / Dienstag, 27.09.16 / Temperatur: 10 Grad, sonnig, mit Nebel / km-Stand: 1004

    Geschrieben am 29.09.2016 von Rolf Lindau
    Team: Volksbank Rhein-Lippe eG
    Kommune: Hamminkeln im Kreis Wesel

    Heute morgen zeigt der Herbst, was seine schöne Seite zu leisten im Stande ist (oh, Deutsche Grammatik von Yoda gelernt du hast...). Die gelbe Sonne geht auf und versucht sich durch die Nebelschwaden zu kämpfen. Tautropfen benetzen die Felder und Wiesen. Auf dem Fahrrad bietet sich mir ein tolles Bild. Sehnsucht und Melancholie pur.
    Mittags mache ich einige Einkäufe und besuche eine Bankstelle, so dass ich mit einem Polster von 32 Kilometern in den Abend starte. Ich lasse mich einfach treiben, ohne Ziel, nur auf der Suche nach ordentlichen Radwegen. Mein Instinkt treibt mich über Loikum querfeldein zum Industriepark Bocholt, Hemden, Bocholt City und Biemenhorst in die Dingdener Heide. Dort genieße ich am Abend wieder das Spiel der Sonne, die dicke rote Striche an den Himmel zaubert. Nebel senkt sich auf die Felder, die von Traktoren mit hellen Lichtern berarbeitet werden. Mit dem Nebel schließt sich der Kreis. Klar, dass der Stadtradeln-Soundtrack, Song 22 etwas mit Nebel zu tun haben muss. Er passt zwar nicht zum Rest der Mucke, aber heute war ja auch ein herbstlichsehnsuchtsvollmelancholischer Tag: The Chieftains feat. Sinead O'Connor: The foggy dew. Tageskilometer: 81

    Teilen: Facebook | Twitter | Google+

    Wette verloren - Einlösen des Wetteinsatzes

    Bild Geschrieben am 28.09.2016 von Kurt Best
    Team: Fitness & Trend
    Kommune: Neukirchen-Vluyn im Kreis Wesel

    Da ich meine Radlerwette am Samstag, dem 17.September, verloren hatte, galt es heute, am 26.09.2016,
    mein Wettversprechen einzulösen. Um 16:00 Uhr fanden sich 17 Radler/Radlerrinnen vor dem Rathaus ein. Von dort aus fuhren wir dann eine von mir ausgewählte Strecke durch die Stadt. Da auch vier Kinder mitfuhren, hatte ich keine weite Tour ausgesucht und auch eine Stärkungs-/Erfrischungspause einkalkuliert.
    Im neu entstandenen Wohngebiet auf der Fläche des ehemaligen Bergwerks Niederberg machten wir an einem Spielplatz kurze Rast und ließen die Kinder die Spielgeräte testen.
    Unser nächstes Ziel war die neue Skateranlage, ebenfalls auf der Fläche "Niederberg". Dort stärkten wir uns an den belegten Brötchen und dem Apfelsaft, gespendet vom Bürgermeister Lenßen.
    Weiter gings dann in Richtung Vluyn, vorbei an der Firma TROX, der Springenvilla, hin zur Kulturhalle. Dort hatte ich für den Außenbereich Plätze reserviert, und jeder konnte sich etwas (Kaffee, Eis, Waffeln und Erfrischungsgetränk) bestellen. Die Rechnung wurde vom Verlierer der Wette beglichen.
    Nach einer interessanten und harmonischen Stadttour bei schönem Wetter habe ich das gerne getan.

    Teilen: Facebook | Twitter | Google+

    3 Wochen ohne Auto – ein persönliches Fazit

    Geschrieben am 27.09.2016 von Dirk Messer
    Team: ADFC Lautertal - Mittlere Fils / Offenes Team
    Kommune: Landkreis Göppingen

    Als langjähriger Alltagsradler dachte ich vor Beginn der Stadtradel-Aktion, dass der Test, drei Wochen ganz ohne Auto auszukommen keine neuen Erkenntnisse für mich bringen würde. Nach Abschluss der Aktion kann ich aber erstaunt feststellen: doch, auch für mich gab es neue Erfahrungen – und zwar durchweg positive!
    Klar war mir von Beginn an, dass der normale Alltag komplett ohne Auto gelebt, und vor allem gut gelebt werden kann – auch außerhalb der Metropolen im sogenannten eher ländlichen Raum.
    Neu war für mich aber die Erkenntnis, dass durch die klare Ansage: „ich darf drei Wochen kein Auto von innen sehen“ auch der „soziale Druck“ weggefallen ist. Dieser stellt sich bei mir oft dann ein, wenn im familiären oder beruflichen Umfeld eine Autofahrt ansteht und ich aber trotzdem parallel mit dem Rad oder den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren möchte. Es waren deshalb für mich drei sehr entspannte Wochen.
    Die Überraschung Nr. 2 bestand in der Erfahrung, wie motivierend das gemeinsame Sammeln von Fahrrad-km in einer Gruppe sein kann. Auch Strecken, die ich üblicherweise zu Fuß, mit Bus oder Bahn zurücklegen würde, habe ich auf zwei Rädern bewältigt. Man möchte ja schließlich auch einen positiven, über das übliche Maß hinausgehenden Beitrag zum Teamergebnis leisten.
    Beide Erfahrungen haben bei mir also eine sehr starke soziale Komponente. Es zeigt sich, wie wichtig die weichen oder immateriellen Faktoren bei der Radverkehrsförderung sind. Ich wünsche mir daher, dass Aktionen wie das „STADTRADELN“ oder „Mit dem Rad zur Arbeit“ auch in den nächsten Jahren ein fester Baustein in der Motivation der Menschen bleiben. Die daraus resultierende Begeisterung kann auch eingefleischte Autofahrer aufs Rad bringen und so Radlänge um Radlänge die Verkehrswende in Rollen bringen.

    Teilen: Facebook | Twitter | Google+

    CO2-Emissionen auf der Urlaubsreise

    Bild Geschrieben am 27.09.2016 von Matthias Wallner
    Team: Stadtwerke Detmold
    Kommune: Detmold

    CO2-Emissionen auf der Urlaubsreise

    Teilen: Facebook | Twitter | Google+