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STADTRADELN - Gemeinsam radeln
für Klimaschutz und Radverkehrsförderung

Wie der Klimaschutz kennt STADTRADELN keine Grenzen:
Jeder Radkilometer zählt!

RadlerInnen und KlimaschützerInnen aufgepasst:
Jetzt Teams gründen und in die Pedale treten!

Egal ob groß oder klein, jung oder alt:
STADTRADELN ist für alle!

Statements zum Stadtradeln aus den Gewinnerstädten

Statements der Oberbürgermeister und BürgermeisterInnen der Fahrradaktivsten Städte und Kommunalparlamente 2010 zur Aktion Stadtradeln und die Bedeutung der Radverkehrsförderung.  


Hep Monatzeder, 3. Bürgermeister der Landeshauptstadt München

Fahrradfahren ist Ausdruck eines modernen und Zukunftsfähigen, weil sanften und Ressourcen sparenden Lebensstils. 'Radeln' steht für pure Lebensfreude und ist ein zentraler Baustein für München als Metropole der Nachhaltigkeit; entsprechend ehrgeizig sind unsere Ziele: Wir wollen Fahrradfahren künftig noch stärker zu einem selbstverständlichen Teil der Identität und des positiven Lebensgefühls in München und zu einem zentralen Element einer neuen, nachhaltigen Mobilitätskultur machen - der Titel „Fahrrad aktivste Stadt“ ist uns dabei Ansporn und Belohnung zugleich. Die Mitmachaktion „Stadtradeln - Unsere Stadt fährt Rad!“ greift diesen „Grünen Geist der Zeit“ in vorbildhafter Weise auf und trägt ihn genau dorthin, wo über die lokale Radverkehrsförderung entschieden wird: In die Kommunalparlamente hinein - Fortsetzung erwünscht!


Matthias Klopfer, Oberbürgermeister der Stadt Schorndorf

Warum hat die Stadt Schorndorf an der Aktion Stadtradeln teilgenommen?

Weil wir eine Vorbildfunktion übernehmen und zeigen wollen, dass sich die meisten Wege in der Stadt auch mit dem Rad zurücklegen lassen. Wir möchten motivieren, das Fahrrad als gesunde und klimafreundliche Alternative zum Auto im Alltagsstadtverkehr zu nutzen. Außerdem ist es uns wichtig, das Erlebnis zu vermitteln, dass gemeinsames Radfahren Spaß macht.

Warum ist Förderung des Radverkehrs wichtig?

Weil eine verstärkte Radnutzung gleichbedeutend ist, mit weniger Lärm- und Abgasbelastung für die Bürgerinnen und Bürger. Dadurch erhöht sich die Lebensqualität in der Stadt und die Umwelt insgesamt wird geschont.


Tobias Heizmann, Bürgermeister der Gemeinde Schönaich (Württ.)

In Schönaich hat das Radeln schon seither einen sehr hohen Stellenwert - nicht nur wegen unserer sehr erfolgreichen Sportler des RSC und unseres profes-sionellen örtlichen Fachgeschäfts.

Durch die Aktion "Schönaich radelt" und unsere Teilnahme bei "Stadtradeln" wollten wir das Bewusstsein stärken, dass das Fahrrad auch als alltägliches Verkehrsmittel, besonders im innerörtlichen Verkehr, eine umweltfreund-
liche und gesundheitsfördernde Alternative zum Auto darstellt. Natürlich hat aber auch der sportliche Ehrgeiz vieler Schönaicher Teilnehmer zu unserem unerwartet tollen  Abschneiden bei "Stadtradeln" beigetragen.


Burkhard Jung, Oberbürgermeister der Stadt Leipzig

Mit der Teilnahme Leipzigs an der vom Klima-Bündnis e.V. ausgerufenen, bundesweiten Aktion „Stadtradeln“ erfüllen wir die Mitgliedschaft im Klima-Bündnis an einer weiteren Stelle mit Leben. Im Jahr 2009 beteiligte sich die Stadt Leipzig zum ersten Mal am Stadtradeln und setzte sich das Ziel, im Jahr 2010 einen der vorderen Plätze zu belegen. Dies glückte uns mit Unterstützung der Leipziger Bürger und Parlamentarier.

Leipzig engagiert sich auf vielen Gebieten des Klima-
schutzes und fördert insbesondere das Rad als inner-
städtisches Fortbewegungsmittel. Nicht nur die Klima-
schutzziele, sondern auch das stetig wachsende Rad-
verkehrsnetz, der Leipziger Bügel und die Leipziger Fahrradbox, Fahrradgaragen und überdachte Unterstellplätze an Knotenpunkten des ÖPNV in Verbindung mit dem städtischen Auwald und den Wegen entlang der Leipziger Flüsse überzeugen die Leipziger zum Radeln.


Alfred Haas, Bürgermeister der Stadt Much

Warum machte Much mit beim Stadtradeln?

Radfahren erspart der Umwelt Lärm, Schadstoffe und rund 140 g Kohlendioxid pro Kilometer, schont das Portemonnaie, hält fit und bringt uns - vor allem Innerorts - schneller ans Ziel. Ich selber trete seit einiger Zeit in die Pedale und fühle mich fitter denn je. Fahrradfahren ist ein toller, Gelenk schonender Sport an der frischen Luft, und bei uns in Much in wunderbarer Natur.

Stadtradeln ist eine Kampagne des europäischen Städtenetzwerks Klima-Bündnis, bei dem auch unsere Gemeinde Mitglied ist. Durch gemeinsames Fahrrad fahren und Veranstaltungen im Aktionszeitraum vom 30.08. bis zum 19.09. wollten wir möglichst viele Menschen die Lust am Radfahren entdecken lassen.

Ich selber habe mich nach besten Kräften an der Aktion beteiligen und möglichst oft den Dienstwagen gegen mein Fahrrad eingetauscht. Vor allem für diejenigen, die sonst nicht allzu oft das Fahrrad benutzen war diese Aktion die ideale Gelegenheit unsere schöne Gemeinde mal aus der Fahrradperspektive zu erleben und so vielleicht auch Anregungen für unsere Radverkehrsförderung zu geben.

Auch Elektro unterstützte Räder (Pedelecs und E-Bikes) waren bei dem Wettbewerb erlaubt, womit auch Untrainierte in unserer bergischen Heimat die Steigungen gut bewältigen konnten. Mittlerweile sind daher neben den "normalen" Radrouten auch einige Pedelec geeignete Fahrradrouten erarbeitet worden und erweitern das tolle touristische Angebot in unserer Gemeinde.


Markus Loth, 1. Bürgermeister der Stadt Weilheim i.OB

Unsere Teilnahme am Stadtradeln 2010 verdanken wir einer eher spontanen Idee von Isabel Fischer und Annette Schulze aus dem Agenda-Arbeitskreis „Mobilität und Verkehr“. Das von den Weilheimern erzielte enorme Ergebnis von 140.205 geradelten Kilometern hat selbst unsere kühnsten Erwartungen übertroffen.

Die Stadt Weilheim i.OB setzt sich seit Jahren für die Förderung des Radverkehrs, sowie des ÖPNV ein. Seit Einführung des Stadtbusses im Jahr 2005 konnte dieses Angebot stets weiterentwickelt werden. Nicht zuletzt die Ehrung unseres kommunalen Mobilitätsmanagements durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und
Reaktorsicherheit in diesem Jahr zeigt, dass wir hier auf dem
richtigen Weg sind.


Hans-Theo Mennicken, Bürgermeister der Stadt Rheinberg

Im Bereich Mobilität stellen sich zum einen zunehmend höhere Anforderungen.  Zum anderen ist gerade im Bereich „Alltagsmobilität“ durch Veränderung des Nutzer-
verhaltens jede/r – ob jung oder alt, arm oder reich – in der Lage, sich klimafreundlich zu verhalten.

In unserer ländlichen Region mit begrenztem ÖPNV-
Angebot sehe ich das Motivieren zum Alltagswege-Rad-
fahren als die wirkungsvollste Maßnahme.

Das Mitwirken der Stadt Rheinberg beim Stadtradeln 2010 hat zumindest für einige Wochen dazu beigetragen, das Radfahrfieber deutlich zu entfachen. In Rheinberg ist es gut gelungen, mit über 800 registrierten Radlern ca. 2,5 % der Gesamtbevölkerung zu aktivieren. Mit Stadt-
radeln konnte in den örtlichen Pressemedien und damit in der öffentlichen Wahr-
nehmung das sonst eher vernachlässigte Thema Radfahren fast täglich platziert werden.
 
Ich hoffe, dass die tolle Aktion Stadtradeln auch 2011 stattfinden wird.


Dieter Hofmann, Bürgermeister der Stadt Rutesheim

In der jüngsten Stadt im Ländle Baden-Württemberg hat die Förderung des Fahrradfahrens einen hohen Stellen-
wert. Das Fahrrad ist das umwelt- und klimafreund-
lichste Verkehrsmittel und deshalb wurde schon vor vielen Jahren eine Arbeitsgemeinschaft "Pro Rad Rutesheim" gegründet. Systematisch haben sich die ehrenamtlichen Mitstreiter, unterstützt vom Ersten Beigeordneten und Bauamt der Stadt, um alle kommunalen Aspekte des Radelns gekümmert. Jahr für Jahr wurden und werden noch Verbesserungen im Radwegenetz und in der Rad-
infrastruktur baulich umgesetzt und kritische Punkte mit dem Ziel größtmöglicher Verkehrssicherheit beseitigt. Auch ein jährliches vielfältiges gemeinsames Touren-
angebot für alle Bürgerinnen und Bürger wie das Werben für das Radeln bei allen Gelegenheiten gehören einfach dazu.

So war es für uns keine Frage, dass wir bei der Stadtradeln-Aktion 2010 gerne aktiv mitgemacht haben und über das erreichte Ergebnis freuen wir uns sehr. Dank gilt allen, die dazu beigetragen haben.


Anita Meinelt, Erste Bürgermeisterin der Stadt Moosburg

Die Stadt Moosburg begrüßt die Aktion „Stadtradeln“ außerordentlich, denn zum einen handelt es sich bei dem Fahrrad um ein sehr umweltfreundliches Fortbewegungs-
mittel und zum anderen kann man durch Bewegung an der frischen Luft noch viel für seine persönliche Gesund-
heit leisten und es ist letztendlich kostengünstig.

Ein weiterer Aspekt ist, dass man mit dem verstärkten Einsatz des Fahrrades die Innenstadt vom Pkw-Verkehr entlastet und somit zu einem angenehmeren Aufenthalts-
klima beiträgt.

Fahrradfahren bedeutet aktiven Klima- und Umweltschutz, Bereiche denen die Stadt Moosburg in vielfältiger Art und Weise einen hohen Stellenwert einräumt.
Die Aktion hat sicherlich mit dazu beigetragen, in der Öffentlichkeit das Bewusstsein für das Radfahren als adäquate Beförderungsmöglichkeit im täglichen Leben zu fördern. 


Reinhard Pissowotzki, Bürgermeister der Stadt Meldorf

Stadtradeln 2010
war wieder ein voller Erfolg. Es wurden viel mehr Bürger als im Vorjahr von der Idee mitgerissen. Nur das Wetter war bei uns leider nicht unbedingt fahrradtauglich, sodass unsere Vorjahreskilometer ganz knapp nicht erreicht wurden.

Es ist jedoch wichtiger mehr Menschen für die Idee zu begeistern und das scheint uns gelungen zu sein. Ich freue mich bereits auf das Stadtradeln 2011.

 


Hans Rampf, Oberbürgermeister der Stadt Landshut

Nachdem Landshut schon im vergangenen Jahr bei der Aktion Stadtradeln sehr gut abgeschnitten hat, freue ich mich, dass wir auch in diesem Jahr einen der ersten drei Plätze belegt haben. Klimaschutz ist ein weltweit relevantes Thema, dass uns die nächsten Jahre oder gar Jahrzehnte beschäftigen wird. Die Umsetzung der Ziele kann nur gelingen, wenn sich die Notwendigkeit des Klimaschutzes im Kopf jedes Einzelnen festsetzt und wenn sie sich auf kommunaler Ebene im Bereich der Stadtentwicklung und -förderung niederschlägt. Stadtradeln ist ein kleiner, publikumswirksamer Baustein, bei dem von den politisch Verantwortlichen gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern Klimaschutz in die Tat umgesetzt wird. Durch Aktionen wie diese, die neben der CO2-Reduzierung auch noch die Gesundheit fördern und Spaß machen, werden die Ziele auf die richtige Spur gebracht und haben die Chance, zu einer Massenbewegung - im wahrsten Sinne des Wortes - zu werden.