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STADTRADELN - Gemeinsam radeln
für Klimaschutz und Radverkehrsförderung

Vorbildliche KommunalpolitikerInnen
Sie machen den Menschen Lust am Radfahren und zeigen Gesicht für eine ernstgemeinte Radverkehrsförderung

Statements zum Stadtradeln aus den Gewinnerstädten

Statements der Oberbürgermeister und BürgermeisterInnen der Fahrradaktivsten Städte und Kommunalparlamente 2009 zur Aktion Stadtradeln und die Bedeutung der Radverkehrsförderung.


Hans-Theo Mennicken, Bürgermeister der Stadt Rheinberg

Alle Zielsetzungen und Abkommen auf Bundesebene nützen nichts, wenn nicht die Menschen vor Ort, also in den Kommunen, gewonnen werden, selbst aktiv zu werden und damit einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Genau für diesen Zweck ist die Kampagne Stadtradeln hervorragend geeignet, denn jeder, sogar die Kinder, können einen  persönlichen Beitrag zum Klimaschutz leisten.


Durch die Stadtradelkampagne ist es in Rheinberg hervor-
ragend gelungen, ein wahres Radelfieber auszulösen und das Thema Radfahren über mehrere Wochen ganz oben
auf die Tagesordnung zu bringen – auch in der Medien-
berichterstattung.


Dr. Ulrich Maly, Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg

Stadtradeln ist eine nach Nürnberger Vorbild entwickelte öffentlichkeitswirksame Aktion.


Nachdem Nürnberg im Jahr 2008 den ersten Platz in der Kategorie „Fahrradaktivste Stadt mit den meisten Rad-
kilometern pro Teilnehmer/in“ im 1. Städtewettbewerb des Klima-Bündnis erzielt hat, war es für unsere Stadt-
rätinnen und Stadträte eine Frage der Ehrgeizes, in diesem Jahr bereits wieder am Stadtradeln teilzunehmen. Ich freue mich sehr, dass wir den Titel aus dem Vorjahr auch 2009 verteidigen konnten. Oberstes Ziel dabei ist und bleibt aber natürlich der Klimaschutz und die Vor-
bildfunktion für Bürgerinnen und Bürger.

Nürnberg ist gerade intensiv dabei, den Radverkehr in der Stadt weiter voran-zubringen und ein Fahrradverleihsystem dauerhaft zu initiieren. Denn nach wie vor ist das Auto immer noch das beliebteste Transportmittel auf dem Weg zur Arbeit und das, obwohl mehr als die Hälfte aller Wege im Stadtgebiet wegen ihrer kurzen Distanz ideal für das Rad wären. Nur mit einer intensiven Förderung des Rad-
verkehrs können wir mehr Menschen zum Umsteigen aufs Rad bewegen und damit Schadstoffemissionen einsparen und zur Verbesserung der Luftqualität beitragen.


Hans Rampf, Oberbürgermeister der Stadt Landshut

Mit der Aktion Stadtradeln haben wir sicher wieder Menschen motivieren können, nicht nur in der Freizeit, sondern auch für ihre Alltagswege immer öfter das Fahrrad zu benutzen.

In einer Mittelstadt wie Landshut mit einem funktionalen und sicheren Radwegenetz gibt es nichts Besseres für eine schnelle individuelle Mobilität, die obendrein kostengünstig und gesundheitsfördernd ist – und das von Kind an bis ins hohe Alter.

 


Manfred Kösterke, Oberbürgermeister der Stadt Traunstein

Öfter mal vom Auto aufs Rad umzusteigen, hält nicht nur fit und gesund, sondern schont auch die Umwelt und vermeidet Staus auf den Straßen. Wir mussten in Traunstein aber gar keine große Überzeugungsarbeit leisten, damit sich die Bürger am Stadtradeln beteiligen.

Als Oberbürgermeister freue ich mich, dass die Teilnehmer so kräftig für den Klimaschutz in die Pedale getreten haben und ich würde mich freuen, wenn die Begeisterung für das Radfahren auch nach der Aktion weiter anhält. Wir sind jedenfalls stolz auf die Platzierung unserer Stadt! Doch der wirkliche Gewinner der Aktion - das ist der Klimaschutz!


Michael Kissel, Oberbürgermeister der Stadt Worms


"Worms ist eine fahrradfreundliche Stadt", so verlautet es nicht etwa aus dem Rathaus, sondern vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad Club (ADFC). In seiner Verbandszeitschrift lobt der ADFC die Wormser Anstrengungen in Sachen Radwegeausbau. Daher ist es nicht verwunderlich, dass die Stadt Worms 2009 bereits zum zweiten Mal die Aktion Stadtradeln durchgeführt hat und die Anzahl der teilnehmenden Parlamentarier in diesem Jahr glatt verdoppeln konnte.


Oberbürgermeister Michael Kissel freut sich über soviel Muskeleinsatz seiner Ratskollegen und nennt auch gleich gute Gründe zum Mitmachen: "Der kontinuierliche Ausbau der Wormser Radwege, sei es am Rhein oder entlang der Bachtäler, immer mehr entstehende Fahrradstreifen auf innerstädtischen Straßen, aber auch die mittlerweile vielen Fahrradabstellmöglichkeiten in der Stadt." Auch beim Erkunden der Stadt mit dem Oberbürgermeister für Neubürger wird ausschließlich in die Pedale getreten.

Einen ganz pragmatischen Nebeneffekt sieht Beigeordneter Hans-Joachim Kosubek, der selbst gerne den Drahtesel nutzt: "Die Ratsmitglieder erleben und erfahren damit die Wormser Radwege hautnah und können danach vielleicht sogar konkrete Verbesserungsvorschläge machen."

Oberbürgermeister Kissel sieht Worms in Sachen Radverkehr gut aufgestellt: "Der Fahrradbeauftragte der Stadt, Helmut Gerlach, sei ein engagierter und hochkarätiger Berater der Verwaltung, der schon zahlreiche konstruktive Verbesserungsvorschläge eingebracht habe." Auch in dem zur Zeit in Bearbeitung befindlichen Klimaschutzkonzept für die Stadt Worms spielt der Fahrradverkehr eine bedeutende Rolle, um das Ziel der CO2-Reduzierung auf breiter Basis zu meistern.

"Wenn die Aktion im kommenden Jahr wiederholt wird, ist Worms wieder dabei", so Kissel abschließend.


Dagmar Szabados, Oberbürgermeisterin der Stadt Halle


Die Stadt Halle an der Saale hat sich vom 5. bis zum 25. September an der diesjährigen bundesweiten Aktion Stadtradeln mit 494 Radlern und Radlerinnen in 24 Teams beteiligt. Angeführt von 21 halleschen Stadträten, der Oberbürgermeisterin und zwei Beigeordneten, legten sie zusammen gut 86.000 km mit dem Fahrrad zurück. Gegenüber der Fahrt mit dem Auto sparten sei dabei insgesamt mehr als 12 Tonnen CO2 ein.


„Anspruchsvoller Umweltschutz schützt die Gesundheit, erhöht die Lebensqualität und Klimaschutz macht gesunde Städte. Vor diesem Hintergrund ist mir die Förderung des Radverkehrs wichtig, weil dadurch vor allem unsere einzigartige Altstadt vom Autoverkehr entlastet wird und weil ich so am besten die Schönheiten unserer Saalestadt erkunden kann“, begründet die Oberbürgermeisterin ihre Entscheidung.


Claus Kaminsky, Oberbürgermeister der Stadt Hanau

Als Stadt, die sich an den Prinzipien der Nachhaltigkeit und der Zukunftsfähigkeit orientiert, sehen wir in der Förderung des Radverkehrs eine wichtige Aufgabe, der wir mit kontinuierlichen Verbesserungen der Infrastruktur in Hanau Rechnung tragen. Die Förderung des Rad-
verkehrs trägt zur Erhöhung der Lebensqualität in der Stadt bei, denn Lärm und Emissionen werden reduziert.


Die Aktion Stadtradeln zeigt vor diesem Hintergrund auf sympathische Weise, wie sich Menschen gern für ihre Stadt und den Klimaschutz engagieren. Gleichzeitig bietet sie eine gute Gelegenheit, die Vorzüge des Radverkehrs gerade im Ballungsraum darzustellen. Für die meisten
Strecken in der Stadt ist das Fahrradfahren viel effizienter
als andere Verkehrsmittel, weil es schneller, billiger und
platzsparender ist.


Norbert Leber, Bürgermeister der Stadt Griesheim

Mit Freude haben wir alle zu Kenntnis genommen, dass wir zu den drei best platzierten Städten in der Kategorie „Fahrradaktivstes Kommunalparlament“ gehören und dafür eine Auszeichnung erhalten. Griesheim ist schon lange eine radverkehrsfreundliche Stadt, die z. B. in das Wegweisungssystem der Region Starkenburg integriert ist, das entsprechend der Empfehlung des ADFC bzw. der FGSV-Arbeitsgruppe geeignete Radrouten ausweist. Darüber hinaus verfügt die Stadt Griesheim über Fahrradabstellanlagen nach ADFC Standard an wesentlichen ÖPNV-Haltepunkten und öffentlichen und privaten Einrichtungen. In Griesheim werden einer Umfrage der Betriebsberatung des Einzelhandels (BBE) zufolge mehr als 40 Prozent der innerstädtischen Einkäufe zu Fuß oder per Fahrrad erledigt.

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René Zok, Oberbürgermeister der Stadt Staßfurt

In enger Zusammenarbeit mit dem Verein zukunftsorientierte Energieregion für Staßfurt e.V. hat die Stadt Staßfurt zum ersten Mal an der Aktion Stadtradeln teilgenommen. 20 Jahre nach der politischen Wende wird es Zeit für eine ökologische Wende, vor allem im Ver-
kehrswesen. Gerade der Umstieg auf das Fahrrad als „Null-Emissions-Fahrzeug" kann wesentlich dazu beitra-
gen, unseren ökologischen Fußabdruck zu verringern.

Neben dem Ausbau einer fahrradgerechten Infrastruktur kommt es auch darauf an, die Menschen fürs Radfahren zu gewinnen, ihnen zu zeigen, dass Radfahren nicht nur umweltschonend und gesund ist, sondern, vor allem
in der Gruppe auch Spaß macht. Ich denke, das ist uns in
diesen drei Wochen gelungen.


Versprochen: 2010 ist Staßfurt wieder dabei!


Dr. Wolfgang Honsdorf, Bürgermeister der Stadt Bad Salzuflen

Die Stadt Bad Salzuflen sich hat an der Aktion Stadtradeln beteiligt, weil Rad fahren sowohl aktiver Klimaschutz ist als auch zur Luftreinhaltung beiträgt, was gerade in einer Kurstadt von Bedeutung ist. Mit der Nutzung des Fahrrads kann fast jeder leicht etwas für den Klima-schutz und gleichzeitig für sich selbst tun, denn die Bewegung hält fit und macht Spaß. Außerdem ist man innerhalb des Stadtgebiets häufig schneller unterwegs als mit dem Auto. Aufgrund dieser Vorteile halte ich die Förderung des Radverkehrs für wichtig.


Mit der Teilnahme am Stadtradeln konnten viele Bürgerinnen und Bürger in Bad Salzuflen zum Rad fahren motiviert und ihr geleisteter Beitrag zu einer klimafreundlichen Mobilität honoriert werden.