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STADTRADELN - Gemeinsam radeln
für Klimaschutz und Radverkehrsförderung

Wie der Klimaschutz kennt STADTRADELN keine Grenzen:
Jeder Radkilometer zählt!

RadlerInnen und KlimaschützerInnen aufgepasst:
Jetzt Teams gründen und in die Pedale treten!

Egal ob groß oder klein, jung oder alt:
STADTRADELN ist für alle!

Statements zum Stadtradeln aus den Gewinnerstädten

Statements der Oberbürgermeister und BürgermeisterInnen der Fahrradaktivsten Städte und Kommunalparlamente 2008 zur Aktion Stadtradeln und die Bedeutung der Radverkehrsförderung.

Boris Palmer, Oberbürgermeister von Tübingen

Nachdem wir im Frühsommer 2008 den Baustein zur ökologischen Mobilität unserer Klimaschutz-Kampagne 'Tübingen macht blau' gestartet hatten, erschien mir die Aktion Stadtradeln nicht nur wegen des überwiegend blauen Erscheinungsbildes genau richtig, um die Fahrradbegeisterung von Kommunalpolitikerinnen, Kommunalpolitikern, Bürgerinnen und Bürgern im Herbst zu heben und zu testen. Denn obwohl in Tübingen bereits ein Viertel aller Wege mit dem Rad zurückgelegt werden, ruht im Radverkehr noch ein großes, ungenutztes Potenzial für den Klimaschutz, die Luftreinhaltung, den Lärmschutz und die Fitness der Bevölkerung. Deshalb kann man nicht genug Werbung für das Fahrrad als alltagstaugliches und schnelles Verkehrsmittel machen.


Dr. Ulrich Maly, Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg

Die Idee des Stadtra(t)delns wurde in Nürnberg entwickelt und seit 2005 bereits dreimal sehr erfolgreich umgesetzt. Daher war es für unsere Stadträte ein Muss, auch 2008 beim vierten und diesmal sogar bundesweiten Wettbewerb mitzuradeln. Kerngedanke ist, dass die Stadträte als wichtige Entscheidungsträger persönlich erfahren, wie es um die Radwege bestellt ist und andererseits auch als Vorbilder für die Bürger dienen.

Mehr als die Hälfte aller Autofahrten innerhalb des Stadtgebietes sind kürzer als fünf Kilometer und können damit leicht und emissionsfrei mit dem Fahrrad bewältigt werden. Die Förderung des Radverkehrs führt auf lange Sicht zu einer erheblichen CO2-Reduktion und einer Einsparung von Schadstoffemissionen und leistet so einen Beitrag zur Verbesserung der Luftqualität. Auch die vielen Platzprobleme in der Stadt, die vom motorisierten Individualverkehr herrühren, werden durch einen höheren Fahrradanteil gemildert.


Uwe Kellner, Bürgermeister der Stadt Achim

Als Mitglied des Klima-Bündnisses war es für uns selbstverständlich am Stadtradeln teilzu-
nehmen.

Es ist wichtig, das Bewusstsein für den Klima-
wandel der Öffentlichkeit zu vermitteln, die bundesweite Kampagne hat dazu beigetra-
gen. Radfahren ist eine Möglichkeit dem Klima-
wandel zu begegnen und besonders in Achim bietet es sich auf Grund der Infrastruktur an, das Auto öfter stehen zu lassen und das Fahrrad zu nutzen. In der Stadtverwaltung sind neben dem PKW, z.B. auch Dienstfahrräder im Einsatz.  

Das Ziel des Wettbewerbes war es, viele Kilometer zugunsten des Klimaschutzes zu erradeln und bewusst wieder auf das Fahrrad aufmerksam zu machen.  Das haben wir in Achim geschafft. Darüber hinaus sind interessante Gespräche und Kontakte zwischen den Achimer Bürgerinnen und Bürgern und den Vertreterinnen und Vertreter der Politik entstanden.


Claus Kaminsky, Oberbürgermeister der Stadt Hanau

Die Stadt Hanau ist seit vielen Jahren Mitglied im Klima-Bündnis. Sie tritt aktiv für nachhaltige Mobilität und die Förderung des Umwelt-
verbundes als Bausteine einer verantwort-
lichen Klimapolitik ein. In diesem Zusammen-
hang ist die Förderung des Radverkehrs unverzichtbar.

Die Teilnahme an der Aktion „Stadtradeln“ wurde in der Stadtverordnetenver-
sammlung einstimmig beschlossen, um ein deutliches Zeichen zu setzen und um mehr Menschen zum Umstieg auf das Fahrrad zu ermuntern. Dass uns dies gelungen ist, zeigt unser Erfolg in der Kategorie Fahrradaktivste Stadt, in der wir mit den meisten Radkilometern pro TeilnehmerIn den 2. Platz belegen konnten – ein Ergebnis, das wir als Ansporn für die Zukunft nehmen.


Peter Gaffert, Oberbürgermeister der Stadt Wernigerode

Die Stadt Wernigerode ist seit 1995 Mitglied im Klima-Bündnis und beteiligt sich an den Aktionen dieses größten thematischen Städtenetzwerks Europas.

Die Aktion „Stadtradeln & Co – Wernigerode fährt Rad“ wurde über drei Wochen, vom 01.-21. September 2008 im Rahmen der „Europäischen Woche der Mobilität“ in Wernigerode durchgeführt. Wernigeröder Stadträte und Bürger haben gemeinsam viele Fahrradkilometer zurückgelegt.

Ob informative Auftaktveranstaltung oder gesellige Familienradtour, ob anspruchsvolle Fahrt zur ehemaligen innerdeutschen Grenze oder eindrucksvolle Fahrraddemo für eine Förderung des Radwegebaus zwischen Wernigerode und Benzingerode, immer waren interessierte und engagierte Bürgerinnen und Bürger mit dabei. Über die Auszeichnung als drittplatzierte Stadt in der Kategorie „Fahrradaktivste Stadt“ freuen wir uns sehr und möchten uns auch an der „Stadtradeln – Aktion“ 2009 beteiligen, denn Fahrradfahren ist gesund, umweltfreundlich und macht Spaß.  


Birgit Simon, Bürgermeisterin und Umweltdezernentin Stadt Offenbach, Schirmherrin

Das Fahrrad ist für viele Strecken im Nahbereich die intelligente Alternative: gesund, kostengünstig und umweltschonend. Deswegen gebührt ihm ein größerer Stellenwert als bisher – auf unseren Straßen und auch im Bewusstsein vieler Menschen. Die Aktion Stadtradeln leistet hierzu einen Beitrag, und deshalb war die Teilnahme für die Stadt Offenbach selbstverständlich. Und natürlich war es keine Frage, dass Magistrat und viele Stadtverordnete mit gutem Beispiel vorneweg radeln.


Thomas Thurmann, Oberbürgermeister der Stadt Neumarkt i.d.OPf.

Ich habe das Stadtradeln von Anfang an als gute Aktion angesehen und es sehr unterstützt, dass die Stadt Neumarkt daran teilnimmt. Denn ich sehe darin eine hilfreiche Möglichkeit, um auf einfache Weise das Bewusstsein dafür zu wecken, dass viele kurze Wege auch ohne Auto und dafür umweltgerechter mit dem Fahrrad zurückgelegt werden können. Dies ist für mich auch im Hinblick auf die Klimaproblematik von großer Bedeutung, denn nur wenn wir es schaffen, auf breiter Basis eine grundlegende Verhaltensänderungen herbeizuführen, können Klimaschutz und CO2-Reduzierung gelingen.