Prominente Unterstützung fürs STADTRADELN!
Inge Niedek:
Diplom-Meteorologin und Moderatorin des ZDF Wetter

"Ich bin keine Rennfahrerin aber eine „stetige“ Radfahrerin, und das schon seit vielen Jahren. Als ich vor der Entscheidung stand: Auto oder Fahrrad, habe ich mich bewußt für das Fahrrad entschieden. Ich nutze das Fahrrad, um zur Arbeit zu fahren bei jedem Wetter, lediglich bei Gewitter sowie Eis und Schnee bleibt es zu Hause.
Für mich ist es schon lange zur Selbstverständlichkeit geworden, jeden Tag mit dem Fahrrad zu fahren. Sicherlich ist es nicht ganz so bequem wie mit dem Auto, aber es hat viele Vorteile. Man kommt an die frische Luft, d. h. ich kann das Wetter draußen spüren und ich betätige mich körperlich. Bei einem frühen Dienst bin ich dann schon richtig wach, wenn ich bei der Arbeit ankomme, bei einem späten Dienst kann ich auf der Heimfahrt schon mal entspannen an der frischen Luft.
Als Diplom-Meteorologin brauche ich diese Verbindung zum Wetter, um es wahrzunehmen und zu fühlen, wie es auf mich wirkt. Dieses „gefühlte“ Wetter nehmen Viele nicht mehr war, wenn sie nur im Auto sitzen.
Mir fällt immer mehr auf dabei, dass die Menschen so sehr auf ihr Auto fixiert sind, dass sie mit dem Wetter, dass in unseren Breiten nun mal so wechselhaft ist wie es ist, nur wenig anfangen können und oft unzufrieden sind damit. Wenn man die Natur nicht draußen erfährt, verliert man das Verständnis und die Wahrnehmung dafür. Die Klimaanlage im Auto suggeriert immer gleichbleibendes Klima, auf dem kurzen Weg vom Parkplatz ins Büro oder nach Hause nimmt man das Wetter oft nur als unangenehme Begleiterscheinung wahr.
Das Fahrrad verlangt von einem ständigen Nutzer mehr Flexibilität selbst in der Bekleidung. Es reicht nicht, in der Sommerbluse loszufahren am Morgen, denn man braucht eventuell für abends eine Jacke, einen Regenschutz oder auch ein paar feste Schuhe. Im Winter sind Mütze, Handschuhe und Schal unerlässlich. Im Laufe der Jahre ist man auf viele unterschiedliche Situationen vorbereitet und das Fahrradfahren wird zur angenehmen Normalität. Außerdem leistet man einen kleinen Beitrag zum Klimaschutz, denn mit dem Fahrrad setzt man keine klimaschädlichen Abgase frei, es macht keinen Lärm, und schließlich ist Fahrradfahren gesünder als Autofahren."
Christiana Figueres: Generalsekretärin des Sekretariats der
Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (UNFCCC)

Wie könnte das Sekretariat der Klimarahmenkonventionen der Vereinten Nationen kein begeisterter Unterstützer der Aktion STADTRADELN sein!? Für uns geht es immer darum einen Schritt weiterzugehen um den Ausstoß von Treibhausgasen zu verringern. Wörtlich genommen steht STADTRADELN genau dafür – immer einen Schritt oder besser Tritt mit dem Rad weiterzukommen (und vielleicht dabei das ein oder andere Pfund zu verlieren). Es ist eine fantastische Initiative auf unserem Weg und bietet uns regelmäßige Bewegung in unserer schönen Stadt Bonn, in der beinahe alles in Fahrrad-Reichweite ist. Angesichts der Verantwortung der Vereinten Nationen in Bonn sind wir stolz darauf, beim STADTRADELN teilnehmen zu dürfen. Frohes Radeln, liebe Bonner und STADTRADELN-TeilnehmerInnen!
Thorsten Schröder:
Moderator und Tagesschau-Sprecher der ARD

sowie leidenschaftlicher Radfahrer!
„Das Fahrrad ist mein liebstes Fortbewegungsmittel: Ich bin draußen an der frischen Luft, tue etwas für meine Fitness und ein bisschen für die Natur, und erlebe das Drumherum sehr intensiv und mit allen Sinnen. Das ist besonders schön, wenn ich mit dem Fahrrad auf Reisen bin. Seit mehr als 20 Jahren bin ich immer wieder auf zwei Reifen in aller Welt unterwegs. Außerdem bin ich begeisterter Rennradfahrer und habe schon an vielen Rennen teilgenommen. Aber natürlich fahre ich in Hamburg mit dem Rad auch zum Job, zum Einkaufen oder zum Sport - obwohl es nicht immer Spaß macht. Denn die Fahrradwege sind eher Mountainbike-Teststrecken; wenn es denn überhaupt Fahrradwege gibt. Gerade ist eine lange Straße, die auf meinem Arbeitsweg zum NDR liegt, frisch asphaltiert worden. Die neuen weißen Seitenstreifen markieren aber nicht wie ich geglaubt hatte die Fahr- radwege, sondern weitere Parkplätze. Das ist ein weiteres Indiz, dass vielerorts noch immer zu wenig dafür getan wird, das Radfahren nicht nur zu dulden, sondern mit einer guten Infrastruktur zu fördern. Es gibt so viele Menschen, die sehr gerne mit dem Rad unterwegs sind. Sie brauchen endlich mehr Platz! Es gibt noch sehr viel zu tun. Deshalb unterstütze ich die Kampagne STADTRADELN.“
