Presse
Auf den folgenden Seiten finden Sie:
Pressemitteilung und -einladung vom 2. Juni 2010:
Bundesweiter Startschuss zum Wettbewerb „Stadtradeln“ fällt in Kaiserslautern
Pressemitteilung vom 16. April 2010:
Mit Pedalkraft clever unterwegs - Klima-Bündnis Aktion Stadtradeln geht in die dritte Runde
Pressemitteilung vom 18. November 2009:
Klimaschutz mit Muskelkraft - KommunalpolitikerInnen und BürgerInnen reduzieren CO2-Emissionen
Statements zum Stadtradeln 2009 aus den Gewinnerstädten
Pressemitteilung vom 24. August 2009:
Halbzeit beim Stadtradeln - ParlamentarierInnen und BürgerInnen radeln fürs Klima um die Wette
Pressemitteilung vom 26. Juni 2009:
Auf die Plätze, fertig, CO2 sparen! - KommunalpolitikerInnen radeln für den Klimaschutz
Pressemitteilung vom 7. Mai 2009:
Zweite Runde des Städtewettbewerbs Stadtradeln eingeläutet- Foto der Abschluss- und Auftaktveranstaltung der Aktionen Stadtradeln 2008 & 2009
(961 KB). Bitte kontaktieren Sie uns, falls Sie eine höhere Auflösung benötigen.
Statements zum Stadtradeln 2008 aus den Gewinnerstädten
Pressemitteilung und Einladung vom 29. April 2009:
Abschluss- und Auftaktveranstaltung 2008 & 2009
Pressemittelung vom 26. März 2009:
Klima-Bündnis sucht fahrradaktivstes Kommunalparlament
Pressemitteilung vom 11. November 2008:
Kommunalpolitiker radelten für den Klimaschutz um den Globus
Pressemitteilung vom 1. Oktober 2008:
Stadtradeln - mit null Emissionen viermal um die Welt
Pressemitteilung vom 7. August 2008:
Startschuss zum Wettbewerb „Stadtradeln“ fällt in Offenbach- das Interview mit
Inge Niedek, Meteorologin und ZDF-Wettermoderatorin - das Interview mit
Dieter Walch, Meteorologen und Klima- und Wetterexperte - den Flyer
(254 KB)
das Konzept des Städtewettbewerbs
Stadtradeln-Logos
Kampagnen-Materialien
Medienspiegel.
Bei weiteren Fragen stehen
wir Ihnen gerne zur Verfügung.
Interview mit Inge Niedek
![]() Inge Niedek |
Klima-Bündnis: Frau Niedek, Stadtradeln ist eine vom Klima-Bündnis entwickelte Aktion zur Europäischen Mobilitätswoche. Wie Sie wissen, lautet das Schwerpunktthema für 2008 "Saubere Luft für Alle". Da lag es nahe, sich dem Null-Emissionsfahrzeug Fahrrad zu widmen. Auch weil 50% der mit dem Auto zurückgelegten Wege kürzer sind als 5 km. Warum ist es für Sie als Expertin wichtig, umweltfreundlich mobil zu sein - insbesondere in der Stadt?
I. Niedek: Die Städte sind ohnehin schon überfüllt, die Luftqualität schlechter als außerhalb, insofern finde ich das eine gute Lösung, umweltfreundlich mobil zu sein.
Klima-Bündnis: Fahren Sie gerne Fahrrad?
I. Niedek: Ich fahre sehr gerne Fahrrad und nutze es schon seit vielen Jahren, um zur Arbeit zu fahren. Außerdem gehe ich mit dem Fahrrad einkaufen und mache gerne Radtouren, sofern sie nicht an überfüllten Straßen entlangführen.
Klima-Bündnis: Welchen Fahrradtyp bevorzugen Sie: City, Trekking, Cruiser, Rennrad, Mountainbike oder Einrad?
I. Niedek: Ich benutze ein Trekking-Rad.
Klima-Bündnis: Fahrradfahren ist gut für die Umwelt. Hat es für Sie auch etwas mit "Wellness" zu tun?
I. Niedek: Natürlich hat es was mit Wellness zu tun. Wenn ich jeden Tag von der Wohnung "ins Auto falle", habe ich weder frische Luft, noch habe ich mich bewegt. Mit dem Fahrrad sieht das ganz anders aus: der Einstieg in den Tag fällt leichter, auch der Ausstieg, weil man auf der Fahrt nach Hause schon wieder entspannen kann.
Klima-Bündnis: Ein Knackpunkt im Klimaschutz ist, dass viele Menschen denken, da kann ich nichts machen. Wie sehen Sie die Möglichkeiten jedes Einzelnen, einen Beitrag zu leisten?
I. Niedek: Meiner Ansicht nach kann jeder einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Oft sind es für den Einzelnen nur kleine Verhaltensänderungen, die in der Summe aber viel bewirken. Am besten fange ich bei mir selbst an und überlege, wie ich mit Energie umgehe und wo ich sparen kann. Energie, die ich nicht verbrauche, kostet auch nichts.
Klima-Bündnis: Wann haben Sie bemerkt, dass der Klimawandel sich zum existentiellen Problem für viele Menschen entwickeln wird?
I. Niedek: Vor mehr als zehn Jahren habe ich bereits gemerkt, dass sich weltweit auch über Satellitenbeobachtung immer mehr Probleme und Naturkatastrophen zeigen.
Klima-Bündnis: Welche Konsequenzen haben Sie für sich daraus gezogen?
Ich versuche, mich mit diesem Thema auseinanderzusetzen, um einen möglichst globalen Überblick über unterschiedliche Aspekte zu bekommen. Außerdem bin ich bestrebt, mit Energie sorgfältiger umzugehen, sie nicht zu vergeuden. Ich bemühe mich insgesamt um ein nachhaltigeres Verhalten, was Vieles einschließt, angefangen von der Ernährung bis hin zur Fortbewegung.
Klima-Bündnis: Welcher Aspekt, welche Folgen verdienen Ihrer Meinung nach stärkere Beachtung?
I. Niedek: Der Aspekt, dass Strom nicht einfach aus der Steckdose kommt sowie eine bedachtsame Energienutzung, sollte größere Aufmerksamkeit erhalten. Wir müssen für die Zukunft unsere energetischen Grundlagen umstellen. Das erfordert erhebliches Umdenken, ist aber Voraussetzung für die Veränderung.
Klima-Bündnis: Herzlichen Dank für das Interview, Frau Niedek.
Interview mit Dieter Walch
![]() Dieter Walch |
Klima-Bündnis: Herr Walch, Ziel der Europäischen Mobilitätswoche ist die Förderung einer nachhaltigen Mobilität in den Städten. Warum ist es für Sie als Experte wichtig umweltfreundlich mobil zu sein - insbesondere in der Stadt?
D. Walch: Wir können die Ziele der Bundesregierung zur Emissionsminderung nur erreichen, wenn wir fossile Energie einsparen. Dazu zählt in den Städten ein möglichst emissionsfreies Transportsystem.
Klima-Bündnis: Fahrradfahren ist gut für die Umwelt, hat es für Sie auch etwas mit "Wellness" zu tun?
D. Walch: Sicher! Fahrradfahren und Sportarten wie Joggen und Schwimmen sind für die Gesundheit unserer Gesellschaft die besten Hilfsmittel.
Klima-Bündnis: Ein Knackpunkt im Klimaschutz ist, dass viele Menschen denken, da kann ich nichts machen. Wie sehen Sie die Möglichkeiten jedes Einzelnen einen Beitrag zu leisten?
D. Walch: Jeder Einzelne muss die fünf wichtigen Worte mit "E" beherzigen: Energie einsparen und Energie effizienter einsetzen. Wenn das alle tun, wird aus dem kleinen Beitrag des Einzelnen eine riesige Menge in unserem Land. Dazu müssen wir aber unsere Gewohnheiten ändern.
Klima-Bündnis: Wann haben Sie bemerkt, dass der Klimawandel sich zum existentiellen Problem für viele Menschen entwickeln wird?
D. Walch: Ich halte seit 1983 Vorträge über Klimawandel und seine Folgen. Schon damals war im Grunde bekannt, worüber heute diskutiert wird.
Klima-Bündnis: Welcher Aspekt, welche Folgen verdienen Ihrer Meinung nach stärkere Beachtung?
D. Walch: Wir werden nur dann zu internationalen Vereinbarungen kommen, wenn sich die westlichen Industrienationen von ihrer Energieverschwendung verabschieden. Eine Reduzierung des Energieverbrauchs kann ohne Minderung der Lebensqualität geschehen. Aber es setzt voraus, dass wir unsere Gewohnheiten ändern. Nur wenn wir das erreichen, wird die Staatengemeinschaft die globale Erwärmung auf einem noch vertretbaren Niveau stabilisieren können.
Klima-Bündnis: Herzlichen Dank für das Interview, Herr Walch.












