STADTRADELN-Star & STADTRADELN-Botschafter Blog


STADTRADELN-Botschafter

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Von einer speziellen radtoru in der Nacht...

Bild Geschrieben am 26.05.2018 von Prof. Dr. Udo Kragl
Team: Campus Südstadt
Kommune: Rostock

Es gibt Fahrradtouren und es gibt richtig lange Fahrradtouren oder eben Fahrradmarathons. Die Mecklenburger Seenrunde, die gestern und heute zum fünften Mal stattfand, gehört mit 300 km in diese Kategorie. Es wird bei einigen Stadtradeteams an diesem Wochenende einen Kilometerzuwachs von 300 km bzw. Mehrfachen davon geben. Wenn man sich auf dieses Abenteuer einlässt, wie ich es dieses Jahr erstmalig gemacht habe, dann sollten auf jeden Fall die Startzeiten am Freitagabend gewählt werden. Man fährt dann erst in die Nacht und dann in den Morgen. Es war zwar mit 8,5 ° stellenweise etwas frisch, aber die Ansichten der Natur entschädigen. Unbeschreiblich sind die Klänge, die sonst von Autos überdeckt werden, oder wie die Nachtigall eben nur in der Nacht zu hören sind. Und seine Sorgen kann man auch noch los werden. Natürlich bin ich mit der Bahn nach Neubrandenburg gefahren und war damit auf jeden Fall preiswert, wahrscheinlich schneller und auf jeden Fall ohne Parkplatzsorgen unterwegs.

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Ende Tag 1 0:43 Uhr

Bild Geschrieben am 26.05.2018 von Burkhard Friedrich
Team: Christina Jobmann Tanzschule
Kommune: Nordhorn

Was ein Tag - nach 4 Stunden schlafen erstmal blog schreiben und die nötige Büroarbeit erledigen... Um 9:30 Uhr gehts los Richtung Nordhorn für die Tanzlehrer Theorie. ab 11:30 Uhr packe ich das Lastenrad mit meiner Technik voll und um 12:15 Uhr rollt die Fuhre los richtung Emlichheim - Traumwetter und Rückenwind - Ankunft 13:18 Uhr am Schulzentrum. "Kommst Du jetzt echt mit dem Fahrrad aus Nordhorn" - fragt mich kopfschüttelnd einer meiner Schüler..klar - darüber freue ich mich! heute ist nur 1 Tanzkursus - ich muss ja zurück zu Eröffnungsradtour mit dem Bürgermeister. Pünktlich um 16:45 Uhr rolle ich wieder auf den Hof der Tanzschule. Anlage abladen und umziehen und direkt weiter zur Bürgermeister Radtour - ich treffe den roten Lindwurm am Europaplatz... gerade noch rechtzeitig. Jetzt gehts im wellness Tempo richtung Bahnhof Hestrup.Tolle Veranstaltung dort vor Ort und um 20.10 Uhr bin ich wieder in der Tanzschule - meine Paare tanzen... auch der Teil der Stadtradel Mitstreiter. Ab 20:30 Wettkampftraining Stepptanz - puh da merkt man dann doch die mittlerweile knapp 100km in den Beinen. Um 23.45 Uhr Rückfahrt nach Hause. - und dort: Ergebnisse gucken - Hammer! Meine Mannschaft hat ja richtig losgelegt - am Ende werden knapp 1000km am ersten Tag auf der Uhr stehen! Ich bin stolz über soviel Begeisterung... und das Team wächst weiter!

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"Radfahrer sind das Allerletzte!"

Geschrieben am 25.05.2018 von Kristina Jago
Team: Praxis für Osteopathie: Ben Griell
Kommune: Gießen

Freitag, 25.5.2018. 7:20 Uhr. Kurz hinter der Kreuzung Grünberger-Licher-Moltke-Straße. Ich bin im Schritttempo auf dem Rad- und Fußweg rechts der Grünberger Straße auf dem Weg in die Praxis. Plötzlich schießt von rechts ein Auto aus der Einfahrt. Ich hebe den Arm, ärgere mich. Der Autofahrer kommt abrupt zum Stehen. Links neben mir stehen die Autos, die dort (aus welchem Grund auch immer) rechtens parken. Quer vor mir steht der Mann mit seinem schwarzen Kombi und kurbelt die Scheibe herunter. "Was?!" fragt er. "Das war knapp!" sage ich verärgert. "Das hier ist ein Fußweg", entgegnet er vorwurfsvoll, schon auf Krawall gebürstet, obwohl ich ihm doch gar nichts getan habe. "Sie dürfen hier gar nicht fahren. Kinder, ja. Aber nicht Sie." Der Weg neben der Grünberger Straße soll ein reiner Fußweg sein?! Es gibt keinen Radweg. Und keine Schilder, die den Weg als Fußweg ausweisen. Das einzige, was auf diesem Fußweg sicher erlaubt ist, ist Parken. Für Autos.

Da stehe ich also um 7:20 Uhr auf dem Weg zur Arbeit und lasse mich von einem Autofahrer beschimpfen. Fahre ich auf der Straße, stört es die Autofahrer. Nehme ich den Fuß- und Radweg, ist es auch nicht gut. Da will mich gerade ein Autofahrer vom Rad- und Fußweg verjagen. Entschuldigung - meint er das ernst?! "Radfahrer sind das Allerletzte!" schleudert er mir entgegen. Leider habe ich kein Nummernschild. Sonst würde er mich jetzt anzeigen, sagt er - während er mit seinem schwarzen Kombi den kompletten Rad- und Fußweg blockiert. Ich bin sauer. Wirklich sauer.

Wie es dazu kam, dass ich auf dem Rad- und Fußweg, der angeblich nur ein Fußweg ist, obwohl es keinen Radweg gibt, unterwegs war:

Zu Beginn der drei Stadtradel-Wochen habe ich mir vorgenommen, den kürzesten Weg zur Arbeit zu fahren. Eine richtige Fahrradinfrastruktur ist in der Gießener Innenstadt nicht vorhanden, also halte ich mich an die schnellsten Wege für Autos. Das bedeutet: An der SWG vom Lahnradweg auf die Gabelsbergerstraße (kein Radweg), über die Westanlage (ohne Radweg) zum Elefantenklo (netterweise eine kleine Haltebucht für Radfahrer an der Ampel), Südanlage, rechts in den Berliner Platz, Linkskurve Ludwigsplatz auf die Grünberger Straße, auf die linke Spur (wenn mich die Autofahrer lassen), dann über die Licher-Grünberger-Molke-Straße-Kreuzung zur Praxis Grünberger Straße.

Das halte ich eine Woche lang durch. In dieser Woche übersehen mich am Elefantenklo zwei LKW-Fahrer, obwohl ich schon an der Ampel in der Fahrradhaltebucht stehe, bevor sie von hinten heranrauschen, werde einmal fast überfahren, als ich am Berliner Platz rechts abbiege und fast täglich auf der Kreuzung zur Grünberger Straße auf Höhe der Verkehrsinsel abgedrängt. Zudem ist der Bordstein zum Fuß- und Radweg auf Höhe der Praxis so hoch, dass es zu gefährlich wäre, dort bei von hinten nahendem Auto hochzufahren.

So kommt es, dass ich ab der zweiten Woche bis zum Neustädter Tor auf dem Lahnradweg bleibe und erst dort auf die Straße wechsle. Dort stehe ich an der Kreuzung Neustädter Tor tagtäglich zwischen rechtsabbiegenden und geradeausfahrenden Bussen (deren Fahrer meist sehr rücksichtsvoll fahren) und Autofahrern, die meinen, sie müssten mich auf Höhe der Verkehrsinsel stadteinwärts noch schnell überholen. Richtung Marktplatz halten mich Autofahrer auf, die am Straßenrand einen Parkplatz suchen oder ganz plötzlich feststellen, dass sie hier (überraschenderweise genau heute) keinen Parkplatz finden. Am Marktplatz quetsche ich mich mit anderen Fußgängern und entgegenkommenden Radfahrern zwischen den Bussen entlang - um kurz darauf an der roten Ampel vor der Post anzuhalten. Diese Ampel ist mein persönliches Gießener Infrastruktur-Paradoxon. In diesem Bereich sollten eigentlich kaum Autos unterwegs sein. Hier könnte es für Radfahrer und Fußgänger paradiesisch sein. Weil aber doch so viele Autos unterwegs sind, stellte man dort eine Ampel für Fußgänger hin, die ohne Autos absolut bequem und sicher die Straße überqueren könnten - an der jetzt ständig Radfahrer und Busse stehen. An den Seiten parken Autos; kommt ein Bus von vorne, passt man selbst als Radfahrer kaum noch dazwischen. In der Innenstadt. Zwischen zwei Fußgängerzonen.

Über die Kreuzung am Berliner Platz biege ich nach links ab, hinterm Kino nach rechts, um dann einbahnstraßengerecht links die Roonstraße zu nehmen. An deren Ende stehe ich wieder an der roten Ampel. Ein grüner Rechtsabbiegerpfeil wäre hier super, den gibt es aber nicht. Also stehe ich hinter den Autos. Rechts parkende Autos. Nach vorne durchfahren? Fehlanzeige. Die Ampel wird grün. Für uns - und für die entgegenkommenden Autos aus der Eichendorffstraße. Die Autos sind meist schneller als ich. Keine Chance, auf den Mittelstreifen zu fahren, der mich nach links in die Grünberger Straße abbiegen lässt. Schaffe ich es doch, stehe ich hinter mindestens acht bis zehn Autos (egal zu welcher Tageszeit) und warte zwei bis drei Ampelphasen in deren Abgasen. Ich finde, das muss ich mir wirklich nicht antun.

Also bin ich dazu übergegangen, am Ende der Roonstraße im Schritttempo auf den Gehweg zu wechseln. Hier ist es vermutlich sogar einer, denn es gibt einen Radweg auf der Straße. An der Grünberger-Licher-Moltke-Straße-Kreuzung nehme ich die Ampel auf die Grünberger Straße, danach die Ampel auf die rechte Seite der Grünberger Straße. Alles im Schritttempo und rücksichtsvoll, aber am Ende schneller als stehend auf der Autospur. Und vor allem sicherer.

So quetsche ich mich auch heute morgen auf dem Rad- und Fußweg der Grünberger Kreuzung zwischen (auf dem Gehweg) parkenden Autos und der Gartenmauer entlang - und lasse mich anpöbeln. Ob er nie selbst Rad fährt, frage ich ihn. Er sagt: "Doch, tue ich, aber ich halte mich an die Regeln." Aha. Aber "Radfahrer sind das Allerletzte." Macht Sinn. Pauschalisieren ist ohnehin immer gut.

Ich hatte mir vorgenommen, die gesamten drei Wochen das Positive am Radverkehr in Gießen zu sehen. An manchen Tagen habe ich das Gefühl, dass viele Autofahrer verständnis- und rücksichtsvoller werden, mir Vorfahrt gewähren, vorausschauend fahren - Radfahrerfreundlich. Aber die Begegnung heute morgen war die Krönung und ist leider bitterer Alltag für Alltagsradler.

Gießen ist eine Autostadt. Und der Weg zur "Fahrradstadt" ist noch verdammt weit - wenn man dort überhaupt hin möchte. Aus dem Kommunalparlament radeln derzeit 11 von 59 möglichen Mitgliedern mit. Ich denke, es gibt noch ziemlich viel zu tun.

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Treffen mit dem Stadtradeln-Botschafter

Bild Geschrieben am 25.05.2018 von Wolfgang Attermeyer
Team: Stadtverwaltung Rheine
Kommune: Rheine

Rainer Fumpfei heute zu Gast in Rheine! Herr Fumpfei fährt mit dem Fahrrad quer durch Deutschland und macht auf seiner Tour Werbung für das STADTRADELN 2018.

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Geht doch Petrus, ......... geht doch!

Bild Geschrieben am 25.05.2018 von STADTRADELN-Botschafter
Team: -
Kommune: STADTRADELN-Botschafter

In der Nacht und am frühen Morgen war wohl noch der Wetterpraktikant am Hebel.
Aber nach und nach klarte es auf und dann wurde es sogar sehr warm und sonnig.
(Entweder hat der Wetterpraktikant meinen Blog von gestern gelesen und mal das STADTRADELN-Handbuch gelesen oder Petrus hat sich aus der Krankheit wieder zurück gemeldet!)

Nach dem Frühstück fuhren Jörg und ich zu unserm einzigen Besuch heute nach Rheine.
Dies war dann auch mein zweiter Besuch in dieser Stadt.

Der Empfang war unglaublich herzlich.
Vor dem Rathaus hat man sich auch sehr über meinen Besuch gefreut.

Mit dabei waren:

Udo Bonk (stellvertretender Bürgermeister der Stadt Rheine)
Frank de Groot-Dirks (Leiter Büro Bürgermeister und Pressereferat)
Wolfgang Attermeyer (Stadtradelstar und Mitarbeiter der Stadtverwaltung)
Reiner Wellmann (Münsterländische Volkszeitung)

Mein Kumpel Engelbert Nagelschmidt ist momentan selber auf großer Radreise und konnte daher nicht an dem Treffen teilnehmen.

Zu meiner großen Freude hat man in Rheine auch ein paar Anregungen bei meinem letzten Besuch in die Tat umgesetzt. Zumindest wurden auf dem Bahntrassenradweg auf Stadtgebiet die von mir bemängelten Umlaufsperren durch Alternativen ersetzt. Wäre toll wenn die andern Kommunen an dem Fernradweg diesem Beispiel folgen und somit durchgängig auch für Lastenräder und Fahrrädern mit Kinderanhängern den Weg erleichten.

Im Anschluß fuhren wir dann den Dortmund-Ems-Kanal entlang weiter über Lengerich nach Lienen. Dort werden wir heute dann auf dem Campingplatz übernachten.

Heute hatten wir dann erstmals Kontakt mit den Höhenmetern des Teuteburger Waldes. Bei DEN Temperaturen war es dann doch recht mühseelig die Höhen zu erklimmen. Aber ein stetiger Gegenwind brachte etwas Erfrischung (grumpf)!

Um etwas Abwechslung zu dem bisherigen Haferflocken und Leitungswasser zu haben, werden wir dann heute ausnahmsweise mal Hirsebrei und Weidemilch zu uns nehmen.
Der tapfere Jörg hat sich auch mal eine kräftig-deftige Mahlzeit verdient!
Er hat wirklich Wacker durchgehalten! Guter Mann!

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... oder radelst du schon ...?

Geschrieben am 25.05.2018 von Christin Kamps
Team: Team Textilhaus Kamps
Kommune: Nordhorn

... danke euch für eure Anmeldungen und Unterstützung!
Für alle anderen ist es übrigens jederzeit möglich, einzusteigen!

Me, my radl and I

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Eindrucksvoller Start

Geschrieben am 25.05.2018 von Monika Bracht
Team: Offenes Team - Fulda
Kommune: Fulda

Eindrucksvoller Start mit einer geführten Tour zu den Bibern. Am Pfingstwochenende war eine Reise in den Schwarzwald geplant. Dieses Mal habe ich das Gepäck so reduziert, dass statt meinem Rolli ein Rucksack und eine Umhängetasche ausreichten und ich per Rad zum Bahnhof fahren konnte. In den letzen drei Arbeitstagen musste ich dem Regen ausweichen, was fast immer gelang. Einmal sogar zugunsten eines Unterstandes mit Eis essen bis der Regen vorbei war. Am Donnerstag nutze ich mein Rad als Lastenrad, da ich beruflich einen Infostand aufbauen musste. Für die Rückfahrt habe ich zwei Gepäckstücke einer anderen Organisation zum Transport mitgegeben.

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Die Umgebung erkundet

Bild Geschrieben am 25.05.2018 von Frank Ivemeyer
Team: HMT goes cycling
Kommune: Rostock

Von der Kölner Hochschule an den Rhein und in beiden Richtungen ein paar Kilometer - ohne konkretes Ziel - entdeckt habe ich die Riehler Aue, das Land mitten in der Stadt.

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Begegnung mit STADTRADELN-Botschafter

Bild Geschrieben am 25.05.2018 von Jörg Kappe
Team: Offenes Team - Coesfeld
Kommune: Coesfeld im Kreis Coesfeld

Gestern traf ich STADTRADELN-Botschafter Rainer Fumpfei in Gescher beim Besuch im Rathaus. (http://www.azonline.de/Gescher/3312898-Gescher-Zum-Broetchenholen-und-zur-Arbeit-auf-s-Rad) Dort wurde er vom Bürgermeister Geschers und den "Montagsfahrern" mit Kaffee begrüßt. In Gesprächen über das Radeln, das Klima und gesellschaftliche Entwicklungen konnten Meinungen ausgetauscht werden. Auf seiner Tour, die in der Schweiz begann, fährt er von Termin zu Termin. In seinem STADTRADELN-Blog könnt Ihr mehr von seinen Touren erfahren. Ich habe Rainer und seinen Begleiter Jörg, der seit Köln mitradelt, von Gescher bis Steinfurt begleitet. Dort erwartete ihn schon der nächste Termin...

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Ich bin gespannt auf den Start

Geschrieben am 25.05.2018 von Michael Weichert
Team: adfc Team
Kommune: Rotenburg (Wümme)

Mein lang gehegter Wunsch, Stadtradel-Star zu werden, beginnt am Sonntag. Ich bin beruflich jeden Tag mit dem Fahrrad unterwegs und erledige Kurierdienste.

Bei dem schönen Wetter macht das Radfahren ja richtig Spaß. Aber im Winter bei Glatteis ist das Radfahren schon schwierig.

Die nächsten drei Wochen werden nicht langweilig, weil ich jetzt in unserer Stadt bekannter bin.

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25.5.2018 Rückfahrt ab. 0:50 Uhr

Bild Geschrieben am 25.05.2018 von Burkhard Friedrich
Team: Christina Jobmann Tanzschule
Kommune: Nordhorn

Ich bin startklar! Wetter lecker warm 17Grad es nieselt ein bißchen. Am Püntendamm der Angler sagt er habe keinen Fisch gefangen - noch schnell ein Foto in der City aber vor dem Rathhaus ists zu dunkel.... also Altes Zollhaus! Nachts trifft man andere Leute - ich mag die Ruhe der Stadt - eben noch dem Techniker der Alten Weberei gewunken und durch den Nieselregen die 30minuten Richtung Heimat geradelt! Zuhause alles abladen - Fahrrad sichern - der Hund steht auch im dunkeln schwanzwedelnd am Tor!

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Start 25.5.18 00:05 Uhr

Bild Geschrieben am 25.05.2018 von Burkhard Friedrich
Team: Christina Jobmann Tanzschule
Kommune: Nordhorn

jetzt geht es los! wuuuhuuu! Nach dem Tanzen den Abend an der Bar gemütlich verbracht bis der erste Stadtradel Tag da ist - wir machen uns auf den Heimweg! Mit Heiner u Monika aus dem Team gemeinsam die ersten Kilometer fahren!

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Vorbereitung 23.5.18

Bild Geschrieben am 25.05.2018 von Burkhard Friedrich
Team: Christina Jobmann Tanzschule
Kommune: Nordhorn

heute das orange Bullitt bei Traix in MS abgeholt mit dem die Stadtradel Tour im Schwerpunkt geradelt werden wird. Damit alles reibungslos funktionieren wird müssen verschiedene Dinge doch gut durchdacht werden: Zurrösen am Bullitt anbringen zum sichern der Musikanlage und Gepäckteile. Regenschutz fürs Gepäck probieren - die angedachte Beplanung vom LKW Sattler wird nicht in der kurzen Zeit fertig. Beleuchtung einstellen für die Wege nachts muss das Vorderlicht leicht erhöht stehen - der Radweg an der Bentheimer Str. ist sonst im Gegenlicht nicht weit genug zu sehen. 2 Tage eher bereits rund 100km zum Unterricht Probe gefahren um Lenkeigenschaften und auch Geschwindigkeit auf den kommenden Touren besser einschätzen zu können. Dann kommt das Lied in mein Ohr für die nächsten 3 Wochen: Max Raabe Fahrrad fahr'n



- damit fährt es sich gleich doppelt beschwingt!

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24.05.2018 Starkregen - Tag 20

Geschrieben am 24.05.2018 von Hans-Jürgen Kopperger
Team: Enna
Kommune: Herzogenaurach

liebe Radel Freunde,
der vorletzte Tag verlief äußerst unterschiedlich:

  • am morgen auf der Fahrt in die Arbeit teilweise Starkregen - ich teste meine Regenjacke und komme zu einem sehr gut! Allerdings werden die Finger doch ein wenig klamm, es ist zwar nicht wirklich kalt, aber durch die Feuchtigkeit und den Fahrtwind kühlen die Finger aus. Die Beine hingegen sind ja ständig in Bewegung und trotz kurzer Hose ist das bei dem Wetter kein Problem. Angekommen auf der Arbeit renne ich triefend naß zuerst in die Umkleide...wer hätte das gedacht, die Finger spielen nicht mit und ich brauche 10 Minuten um mein Hemd anzuziehen! Sowas kenne ich sonst nur vom Winter und auch nur dann, wenn ich die falsche Wahl bei den Handschuhen getroffen habe - gut heute hatte ich keine an, aber es ist ja Frühsommer! Das taube Gefühl in den Fingerspitzen verhindert, dass ich die Knöpfe wie gewohnt zubringe. Es ist wirklich ein Geduldspiel. Da erkenne ich wie gut sonst alles funktioniert und wie sehr ich das jetzt wieder Wert schätze. Der menschliche Körper ist schon ein Wunderwerk - zumeist beachtet man das allerdings nicht...

  • am nachmittag lockert es dann schon wieder auf und die Fahrt am Abend nach Hause verläuft trocken. So wünscht man sich das!

  • Stimmung: ein Hauch von Melancholie aufgrund des baldigen Endes der viel zu kurzen Stadtradeln Saison.
    Wetter: nass und nässer - ca. 17 mm Niederschlag in ca. 2h, dann mild und trocken.
    Ausblick: morgen geht's auf zum grossen Finale, der Endspurt naht!

    so viel für heute,
    Euer Stadtradeln Star

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    An einem der letzten Tagen kurz davor in ein Auto zu steigen

    Bild Geschrieben am 24.05.2018 von Matthias Steinberger
    Team: Praxis für Osteopathie: Ben Griell
    Kommune: Gießen

    Ein weiterer Kurzurlaub steht bevor. Im Visier steht ein verlängertes Pfingstwochenende im schwäbischen Albstadt. Geplant sind Wanderungen auf den Traufgängen und allen voraus der Besuch eines Weltcup Mountainbike-Rennen’s am Pfingstsonntag. Der Ortsteil Tailfingen ist seit vielen Jahren der einzige deutsche Austragungsort der Weltserie. Bezahlbare Unterkünfte suchte ich im Januar vergebens. Deshalb fiel die Wahl auf einen Campingplatz (Sonnencamping) zwischen den Ortsteilen Ebingen und Lautlingen. Er bietet eine gute Ausgangslage für Wandertouren und verfügt über eine Bushaltestelle.

    19.05. – Anreise
    Ich verlasse Gießen um 7:28 Uhr mit Wanderrucksack und Tragetasche im Zug nach Frankfurt. Dort erfolgt der Umstieg in den ICE nach Stuttgart. Weiter in einem maßlos überfüllten Regionalexpress nach Albstadt-Ebingen. Um 12:30 Uhr verschaffe ich mir am Stadtplan eine Orientierung. Entscheide mich trotz der lästigen Tragetasche für den 5 km langen Fußmarsch zum Campingplatz. Erledige unterwegs alle Lebensmitteleinkäufe für die Pfingsttage. Voll bepackt betrete ich den auf Terrassen angelegten Campingplatz mit einsetzendem Regen und Gewitter. Es wuseln überall Mountainbiker umher. Der Platz scheint in festen Händen des Radsports zu sein. Ich registriere im Schnellscan Teamfahrzeuge und hochwertige Fahrräder. Es scheint so, als wären hier nicht nur Hobbysportler einquartiert. Mir wird die Zeltwiese auf oberster Etage zugewiesen. Zelt steht, Regen prasselt herab. In Tailfingen fahren parallel die U19 und U23 Herren in einer Schlammschlacht um den Sieg. Ich warte gespannt auf den morgigen Sonntag, für den ich das Tagesticket für insgesamt drei Rennen besitze.

    20.05. - Mit dem Auto zum Weltcup?
    Um 9:00 Uhr starten im 10 km entfernten Tailfingen die U23 Frauen. Es folgt um 11:00 Uhr die Frauen-Elite. 14:30 Uhr die Herren-Elite. Ich stehe bewusst früh auf (6 Uhr) um in Ruhe zu Frühstücken und mich an die Bushaltestelle zu begeben. Um 8:00 Uhr der Schockmoment: der erste Bus fährt an Sonn- und Feiertagen erst um 10:30 Uhr und wäre um 11:10 Uhr am Wettkampfgelände. Da habe ich wohl falsch in den Plan geschaut. Zudem lese ich auf der Tafel, dass der Bus 60 min vor Abfahrt telefonisch angefordert werden muss - auch das noch! Das Risiko am Ende auf einen Bus zu warten, der dann doch nicht kommt, ist mir zu groß. Der gesamte Campingplatz fährt nach und nach auf den Weltcup. Viele halten an und fragen, ob ich einsteigen möchte, doch ich muss Zähne knirschend alle Mitfahrangebote ablehnen. Für mich ein Moment zum Heulen! Habe ich bereits die Bilder vor Augen, wie die Elite des Sports gerade das Renngelände belebt. Ich muss da so schnell wie möglich hin!!!
    Ich erfahre von einem Bus, der um 10:00 Uhr mit nur 8 minütiger Fahrtzeit im 5 km entfernten Ebingen abfährt. Den muss ich um jeden Preis nehmen um wenigstens vor dem Start des zweiten Rennens auf dem Renngelände zu stehen. Im leichten Sprühregen wandere ich schnellen Schrittes nach Ebingen und bin viel zu früh am Busbahnhof. Alle Bäcker haben geschlossen. Ein Taxifahrer steht auf dem Parkplatz bereit. Auch er könnte mich schnell ans Ziel bringen, doch obwohl die Versuchung groß ist wird der Gedanke überworfen. Ich sitze 40 min auf einer überdachten Bank und warte auf den Bus, der mich dann endlich zum Weltcup bringt. Ich sehe die beiden Hauptrennen und erlebe unvergessliche Momente.
    Auf dem Rückweg widerfährt mich das gleiche Reise-Spektakel. Wobei ich versehentlich in den Shuttlebus einsteige und an das andere Ende von Albstadt gebracht werde. Von dort sind es sogar 8 km Fußmarsch bis zum Campingplatz. Grrr.
    Es war der bisher einzige Tag im Rahmen des Stadtradeln’s, an dem ich mich dafür verfluchte, freiwillig auf ein Auto zu verzichten. Es hätte vieles leichter und angenehmer gestaltet. Doch am Ende des Tages blicke ich trotzdem auf viele tolle Ereignisse zurück.

    21.-22.05 – Wandertage und Abreise
    Den Montag erlebe ich wandernd auf dem Traufgang „Felsenmeersteig“ in der Sonne. Den Dienstag beginne ich mit einer weiteren Wanderung auf dem Traufgang „Ochsenbergrunde“, nach der ich mein Zelt im Mittagsregen abbaue. Zur Abwechslung mit dem Bus zum Bahnhof Ebingen und im Bahnverkehr wieder zurück via Stuttgart nach Gießen.

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    Drei auf einen Streich

    Bild Geschrieben am 24.05.2018 von STADTRADELN-Botschafter
    Team: -
    Kommune: STADTRADELN-Botschafter

    In der Nacht hat es in Borken ganz gut geregnet.
    (Mal gut, wir hatten ein festes Obdach.)
    Der Morgen war wolkenverhangen (schon wieder) aber unerschrocken machten wir uns auf den Weg nach Gescher.
    Die Glockenstadt nimmt bereits zum zweiter Mal am Stadtradeln teil.
    Dort angekommen wurden Jörg und ich von Thomas Kerkhoff (Bürgermeister) und einerDelegation der Fahrradgruppe Montagsradler in Empfang genommen.

    Vorher trafen wir auf den Coesfelder STADTRADELN-Star Jörg Kappe.
    Er war eigens zu dem Besuch erschienen und hat uns auf seinem Fahrrad auch noch bis zu dem nächsten Besuch begleitet.
    Jörg und ich haben uns über Social Media kennengelernt und sind uns hier erstmalig persönlich begegnet.
    (STADTRADELN verbindet halt auch)

    Im Gescher Rathaus konnte ich dann beim Kaffee über meine Tour und Erfahrungen als STADTRADELN-Botschafter berichten. Auch hier habe ich ordentlich für das Fahrrad als alltagstaugliches und nachhaltiges Verkehrsmittel geworben.
    Dann wurden vor dem Rathaus noch Fotos für die Presse gemacht.

    Bedauerlicherweise haben wir und bei dem Besuch in Gescher ein wenig verquatscht.
    Das hat sich dann auf dem Weg zu dem zweiten Tagesbesuch in Steinfurt ordentlich gerächt.

    Petrus hat wohl einen gelben Schein eingereicht und sein Chef hat den Job sicherlich an den Praktikanten abgegeben.
    Unterweges gab es ein wenig Regen.
    Nun denn! Ein Lied.......... ach, ihr wisst schon.........!
    Was allerdings echt mürbe gemacht hat, war der stetige, teils recht kräftige Nordostwind. (Der Kenner sagt "Eine steife Briese von vorn".
    Das wirkte etwas kräftezehrend und wir kamen damit langsamer und später in Steinfurt an.
    Versuche die verlorene Zeit wieder herauszufahren sind kläglich gescheitert.

    Aber dennoch sind wir angekommen! (schnauf)

    Vereinbarter Treffpunkt war das Waldhotel Lauf.
    Dort wurden wir dann natürlich bereits erwartet.

    Empfangen wurden wir hier von:

    Renate Schulte (Umwelt- und Planungsamt Kreis Steinfurt, STADTRADELN-Koordinatorin kreisweit),
    Hans Schroeder (Technischer Beigeordneter, Kreisstadt Steinfurt),
    Ralph Schippers (STADTRADELN-Star und Reporter der Westfaelischen Nachrichten),
    Lorenz Blume (Klimaschutzmanager Kreisstadt Steinfurt).

    Wir sprachen über die Entwicklung des STADTRADELNs im Kreis Steinfurt und auch selbstverständlich über die STADTRADELN-Botschafter Touren.
    Auch die Presse hatte ein paar Fragen und Fotos wurden auch gemacht.

    Leider blieb nur wenig Zeit bis zu unserem nächsten Termin.

    Somit machten Jörg Schulze (Wechsel Tents) und ich auf den Weg ins nahe Wettringen.
    Die kurze Entfernung war uns sehr recht. (grins)

    Vor dem Rathaus wurden wir von dem hiesigen STADTRADELN-Koordinator Dietmar Roling empfangen und in das Rathaus begleitet.
    Dort trafen wir dann auch auf den Bürgermeister Berthold Bültgerds und den STADTRADELN-Star Hans Wellkamp.

    Im letzetn Jahr durfte ich schon einmal in Wettringen Station machen.
    Wir waren uns also nicht mehr fremd.
    Der Emfang war sehr herzlich und bei Kaffee und Kuchen haben wir uns dann über die Folgen des Klimawandels unterhalten.
    Mir war vor dem Besuch schon bekannt, dass das STADTRADELN in den Händen von Dietmar Roling bestens aufgehoben ist und der Bürgermeister Berthold Bültgerds (nach meinen Erfahrungen) um das Wohlergehen seiner Bürger mehr als nur stets bemüht ist.

    Nach dem Besuch in Wettringen fuhren Jörg und ich dann weiter zu unserem planmäßigen Etappenziel nach Neuenkirchen.

    Da der Wetterpraktikant heute unseren Vertrauensvorschuß komplett verspielt hat (Dieser Schuft), haben wir uns für die Nacht dann doch ehrer für ein Hotel entschieden.
    Merkwürdigerweise scheint es hier auch nur Haferflocken und Leitungswasser auf der Speisekarte zu geben.

    Viele Grüße aus dem Münsterland! (wink)

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    Vorbereitungen

    Bild Geschrieben am 24.05.2018 von Angus Rocha Vogel
    Team: Towers on the ride
    Kommune: Aachen

    Noch 11 Tage sind es bis zum Start des diesjährigen Stadtradelns ins Aachen. Um gut darauf vorbereitet zu sein, habe ich mir für dieses Jahr zwei Feinstaubmasken besorgt, um mal zu testen, in wie weit ich mir durch die erhöhte Atemfrequenz beim Radfahren nicht eher mehr schade als wenn ich zu Fuß gehen würde.
    Zur Auswahl stehen eine FFP2- und eine FFP3-Maske, die ich je eine Woche beim Radfahren tragen werde.
    Falls sich jemand dazu berufen fühlt, mir bei der Analyse im Anschluss zur Seite zu stehen, wäre ich sehr dankbar. Bislang ist erst einmal die Idee, die Masken vor und nach dem Stadtradeln zu wiegen, um eine grobe Abschätzung zu bekommen, wie viel Feinstaub (aber auch Pollen) innerhalb einer Woche anfällt. Natürlich muss das noch auf die Strecken normiert werden, damit man die beiden Masken auch vergleichen kann.
    Ich bin mal gespannt, was die Ergebnisse am Ende sagen.

    Solange fahre ich noch ohne Maske und freue mich schon auf das Stadtradeln :-)

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    Es ist immer Fahrradwetter…

    Bild Geschrieben am 24.05.2018 von Lore Koerber-Becker
    Team: rote Radlerinnen und Radler
    Kommune: Würzburg

    … ist das Credo meines Gatten. Beim Stadtradeln gilt das natürlich ganz besonders. Und doch wird es heute Zeit, mal über das Wetter zu reden.
    Denn – auch wenn immer Fahrradwetter ist – gibt es da doch qualitative Unterschiede: heißes Fahrradwetter, kaltes Fahrradwetter, eisiges Fahrradwetter, windiges Fahrradwetter, nasses Fahrradwetter und ideales Fahrradwetter fallen mir da so spontan ein.
    Bislang hatte ich ja weitgehend Glück mit dem Wetter und nennenswert nass wurde ich – vor heute – auch nicht. Aber beim Stadtradeln gibt es keine Ausreden – und wer will schon bei Regen im stickigem Bus sitzen?
    Bekanntlich gibt es kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung. Deswegen ging es heute – in Regenkleidung verpackt – natürlich mit dem Rad los. Nach der ersten Überwindung hat es dann richtig Spaß gemacht durch den Regen zu radeln. Ist man erstmal nass, ist es eh egal. Und heute hat sich dann schon bewiesen, dass wer billig kauft, zweimal kauft. Denn meine billige Regenkleidung hat nicht wirklich trocken gehalten. Für einen Fahrradurlaub taugt das so nicht. Ein Handtuch und Ersatzkleidung in der wasserdichten Fahrradtasche zahlt sich da aus. Im Büro kann dann alles trocknen, bis es wieder losgeht.
    Und so lange halte ich es mit Karl Valentin: Wenn es regnet freue ich mich. Denn wenn ich mich nicht freue, regnet es trotzdem!

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    Mit dem Rad zum Wettkampf Teil 1 bis 4

    Bild Geschrieben am 24.05.2018 von Kristina Jago
    Team: Praxis für Osteopathie: Ben Griell
    Kommune: Gießen

    Eines meiner Experimente in den drei Stadtradel-Wochen war es, mit dem Rad zum Laufwettkampf zu fahren – und danach trotzdem eine gute Leistung abzurufen. Wenn, dann richtig, dachte ich mir. Also habe ich am 13.5. in meiner Heimat am Altländer Blütenlauf in Hollern-Twielenfleth, am 16.5. am Firmenlauf in Gießen, am 19.5. am KAPS-Lauf in Oberbiel und am 21.5. am Pfingstlauf in Krofdorf-Gleiberg teilgenommen. Aber der Reihe nach.

    Teil 1: Altländer Blütenlauf, 10 km, Startzeit: 9:00, Anfahrt: 21,4 km

    Bei mir in der Heimat nehme ich zugegebenermaßen häufiger das Auto meiner Eltern. Die öffentlichen Verkehrsmittel fahren dort bei weitem nicht so häufig wie hier – und meine Freunde wohnen teilweise verstreut auf dem Land. An diesem Sonntag bleibt mir keine andere Wahl. 9:00 Uhr Start bedeutet 6:30 Uhr Frühstück. Rauf aufs Rad um 7:00 Uhr, da ich nicht sicher bin wie lange ich für die 21,4 km brauche, die Google Maps mir als Anfahrtsweg angezeigt hat. Meine Startnummer muss ich bis 8:30 Uhr abholen. Zu meinem Glück scheint die Sonne, aber es ist superkalt. Mit Arm- und Beinlingen über meiner kurzen Radhose und meinem Trikot schwinge ich mich aufs Rad. Ich habe – natürlich – Gegenwind. Nach 65 Minuten erreiche ich mein Ziel, die Sporthalle der Grundschule Hollern-Twielenfleth. Auch einige andere Teilnehmer sind mit dem Rad da – aber die Anzahl ist verschwindend gering – obwohl es richtig gute überdachte Fahrradständer gibt. Trotz gefühlt schwerer Beine läuft der Wettkampf wie gewohnt. Ich bin wacher als sonst, und irgendwie entspannter. Nach der Siegerehrung pedaliere ich gemütlich durch die Stadt Stade heim, beobachte Standup-Paddler auf der Schwinge – definitiv eine besonders schöne Variante des Heimwegs.

    Teil 2: Gießener Firmenlauf, 5,2 km, Startzeit: 19:00

    Zum Firmenlauf habe ich mich zusammen mit Matthias und Ben angemeldet. Ben wohnt in Wetzlar, nimmt mich normalerweise mit dem Auto mit zu Wettkämpfen. Am Abend vor dem Firmenlauf, der am Rathaus stattfinden wird, habe ich schon das Handy in der Hand, um ihm zu schreiben, ob er mich am Mittwoch nach dem Lauf mit heimnehmen kann – im selben Moment merke ich: Nein, kann er nicht. So fahre ich am Mittag mit dem Rad zur Arbeit. Schon am Marktplatz kommt mir die Autoschlange entgegen, die sich aufgrund der Einspurigkeit Richtung Berliner Platz gebildet hat. Ich dachte eigentlich, hier sei für Autos gesperrt. Und ich dachte, dass hier eigentlich genug Platz für Autos und Radfahrer sein sollte. Aber leider blockieren die Autos die komplette Straße zwischen Marktplatz und Berliner Platz. Alle Spuren. Ich weiche, ebenso wie alle anderen Radfahrer, auf den Fußweg aus. Im Schritttempo sind wir schneller als die Autos. Irgendwie macht mich das wütend. Die Straße ist für alle da – und doch haben es die Autofahrer wieder einmal geschafft, alle anderen zu verdrängen. Die Wut ist verflogen, als ich am Abend von der Praxis direkt zum Start spaziere. Hier läuft gefühlt ganz Gießen mit. Egal, ob Läufer oder nicht – gewonnen hat jeder, der beim Startschuss losläuft. Nach dem Zieleinlauf sitzen wir noch bei einer Apfelschorle und alkoholfreiem Bier zusammen, bevor Ben in sein Auto und Matthias und ich aufs Rad steigen. Auf dem Weg nach Hause kriege ich die totale Regenklatsche ab. Im ersten Moment denke ich, dass ein Platz im Auto an diesem Abend wirklich bequemer gewesen wäre – aber was solls: Duschen muss ich zu Hause sowieso. Und aus der Stadt bin ich mit dem Rad an diesem Abend schneller raus als jeder Autofahrer.

    Teil 3: KAPS-Lauf Oberbiel, 10 km, Startzeit: 10:00, Anfahrt: 14,2 km

    Der 10-km-Lauf in Oberbiel gehört zu meinen Lieblingsläufen. Hier treffen fröhlich-sportliche Menschen auf entspannte Natur und erstklassige Organisation durch das Team Naunheim. Wettertechnisch habe ich auch an diesem Samstag Glück, starte um 8:30 Uhr mit dem Rad Richtung Lahntalradweg. Hier bin ich an diesem Morgen völlig alleine unterwegs, beobachte am Campingplatz wie die Camper gemütlich aus ihren Zelten steigen, während einige bereits in der Sonne sitzen und Kaffee trinken: ein wunderbarer Moment von Freiheit und stillstehender Zeit. Beim KAPS angekommen, verbringe ich einige Zeit damit, einen geeigneten und sicheren Abstellplatz für mein Rad zu finden. Das ist fast immer das erste „Problem“, mit dem ich mich konfrontiert sehe, wenn ich irgendwo mit dem Fahrrad ankomme: Wo kann ich mein Fahrrad so abschließen, dass niemand meine Laufräder abmontieren oder das komplette Rad mitnehmen kann? Ich entscheide mich für die Rückseite des Gebäudes und ein ableitendes Rohr der Dachrinne, um mein Rad anzuketten. Schnell im Besitz meiner Startnummer, steige ich aus meiner Fahrradkleidung in die Laufsachen und stehe pünktlich am Start. Die ersten Kilometer bergauf laufen erstaunlich gut – vom Radfahren ist meine Muskulatur bereits warm. Am Ende laufe ich als erste Frau über 10 km über die Ziellinie, eine Minute schneller als im Vorjahr. Von einem Nachteil durch die Anreise mit dem Rad kann man also nicht sprechen.

    Teil 4: Pfingstlauf Krofdorf-Gleiberg, 10 km, Startzeit: 9:30 Uhr, Anfahrt: 13,4 km

    Am Montag-Morgen sind meine Beine schwer. Kurz überlege ich tatsächlich, im Bett liegen zu bleiben als der Wecker klingelt. Der Gedanke an den „Berg“ nach Rodheim-Bieber, den ich überqueren muss, um zum Start in Krofdorf zu kommen, erfüllt mich nicht gerade mit Vorfreude. Ich stehe trotzdem auf, schließlich bin ich dort wieder mit Ben verabredet (der mich theoretisch mit dem Auto hätte mitnehmen können). Mit 11,5 km/h schleiche ich die Steigung Richtung Rodheim hoch, überhole einen leicht übergewichtigen Mann mit Mountainbike, der kurze Zeit später wieder an mir vorbeisaust (ohne E). Ich versuche nicht, ihm zu folgen, meine Beine sind strikt dagegen. Bei kaum vorhandenem Verkehr strample ich zwischen Burg Gleiberg und Burg Vetzberg hindurch, genieße den Ausblick und die Sonnenstrahlen an diesem Morgen. Wie zuletzt bin ich pünktlich am Start – und suche wieder nach einer Abstellmöglichkeit für mein Fahrrad. Am Ende entscheide ich mich für einen Zaun, der den Parkplatz der Eduard-David-Sporthalle von der Straße trennt. Am Start habe ich Puddingbeine, sage zu Ben, dass ich langsam anlaufen und einfach ins Ziel kommen möchte. Ambitionen auf irgendwelche Platzierungen habe ich heute keine mehr. Es geht los. Ich hänge mich an Bens Fersen, versuche einfach nur an ihm dranzubleiben. Ben motiviert mich, wo er kann. Aber die Beine bleiben schwer. Die Strecke geht 5 km bergauf, nach einem Wendepunkt auf dem gleichen Weg wieder bergab. Ich quäle mich vorwärts, frage mich, warum ich nicht einfach mit dem Rad zum Dünsberg gefahren bin, um dort gemütlich zu frühstücken. Oder am besten: ohne Rad. Am Ende komme ich als dritte Frau im Ziel an, habe einen längeren Atem als die drei Frauen, die mir auf der Strecke von vorne entgegenkamen. Ohne Bens Motivation wäre das nicht möglich gewesen. Gemeinsamkeit macht stark - in jeder Sportart und auch im Radverkehr. Ich bin durch. Und dann fällt mir ein, dass ich noch mit dem Rad nach Hause muss. So pedaliere ich nach der Siegerehrung in Schrittgeschwindigkeit heim. Dort strahlt mich meine Mitbewohnerin zur Begrüßung an und fragt: „Runde Rennrad?“

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    Hab´mein Radl vollgeladen...

    Bild Geschrieben am 24.05.2018 von Prof. Dr. Udo Kragl
    Team: Campus Südstadt
    Kommune: Rostock

    Neben Aktentasche mussten heute für das jährliche Sommerfest im Institut noch 10 kg Kartoffelecken und ein größerer Topf mitgenommen werden. Kein Problem, der Gepäckträger ist bis 25 kg zugelassen, Hauptsache, alles ist gut befestigt.

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    Die zweite Woche schon vorüber!

    Bild Geschrieben am 24.05.2018 von Wolfgang Attermeyer
    Team: Stadtverwaltung Rheine
    Kommune: Rheine

    Viel geradelt über Pfingsten, tolles Wetter, was will man mehr! Hat Spaß gemacht!

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    23.05.2018 noch 3 Tage - Tag 19

    Geschrieben am 23.05.2018 von Hans-Jürgen Kopperger
    Team: Enna
    Kommune: Herzogenaurach

    n' Abend Stadtradel Star Fans,
    der Tag verlief ohne besondere Vorkommnisse...was ich aber heute gerne geben möchte ist ein generelle Tipp für alle Radler:
    immer vorrausschauend fahren und mit der Dummheit oder nennen wir es lieber der Unachtsamkeit der anderen Verkerhsteilnehmer rechnen! Wir Radler haben keine Knautschzone und was bringt es wenn man sich über andere aufregt oder diese gar wüst beschimpft? Nix, rein gar nix - wir haben keinen Krieg und das ist gut so! Manchmal passieren halt Unachtsamkeiten und wer möchte wird immer ein Haar in der Suppe finden. Das liegt nun mal am Henne Ei Prinzip. Die meisten machen das ja nicht mit Absicht. Also bleibt besonnen, gebt freundliche Hinweise - bei Wiederholungstäter kann man dann doch mal lautstark werden - aber ausser dass Ihr Euch aufregt bringt das alles nix!

    Geniesst lieber das Radeln und bleibt einander wohlgesonnen!

    eine gute Nacht,
    Euer Stadtradeln Star

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    Jetzt anmelden und mitradeln

    Geschrieben am 23.05.2018 von Birgit Reher
    Team: BUND Detmold
    Kommune: Detmold im Kreis Lippe

    Die Mobilität der Zukunft wird aus einem Mix aus vielen unterschiedlichen Fortbewegungsmöglichkeiten bestehen. Radfahren wird eine Möglichkeit sein, die dafür aber noch deutlich attraktiver werden muss. Das geht nur, wenn möglichst Viele die Radwege in Lippe testen und Punkte melden, die verbessert werden sollten. Deshalb jetzt anmelden, mitradeln und im RADar zurückmelden, wo es Stellen gibt, die verbessert werden sollten.
    Übrigens, in der nächsten Woche soll es gutes Wetter geben, ich hoffe das bleibt so und ich werde nicht zu nass.

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    Abschalten

    Bild Geschrieben am 23.05.2018 von Prof. Dr. Udo Kragl
    Team: Campus Südstadt
    Kommune: Rostock

    Wenn du niedergeschlagen bist, wenn dir die Tage immer dunkler vorkommen, wenn dir die Arbeit nur noch monoton erscheint, wenn es dir fast sinnlos erscheint, überhaupt noch zu hoffen, dann setz dich einfach aufs Fahrrad, um die Straße herunterzujagen, ohne Gedanken an irgendetwas außer deinen wilden Ritt.
    Arthur Conan Doyle, Scientific American Magazine, 18.1.1896

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    Kreis Wesel ganz groß!

    Bild Geschrieben am 23.05.2018 von STADTRADELN-Botschafter
    Team: -
    Kommune: STADTRADELN-Botschafter

    Der morgendliche Himmel war trübe und grau.
    Ich ahnte nix gutes!
    Pünklich zur Abfahrt wurden wir mit einsetzenden Nieselregen aus Neukirchen-Vluyn verabschiedet.

    Nun denn! (seufz)

    Ein weiteres Lied auf den Lippen - und los!
    (Ich habe vor der Tour extra mein Repertoire für Regentage erweitert)

    Aber der Regen hörte rasch auf und der Tag wurde dann zunehmend doch noch sonnig und warm.

    Jörgˋs und meine erste Station des Tagens war in Rheinberg.
    Dort hatte ich mich recht kurzfristig mit der Klimaschutzmanagerin Nicole Weber f. dos Santos verabredet. Da wir uns später bei meinem nächsten Besuch in Wesel wieder sehen würden, haben wir vor dem Historischen Rathaus nur ein Foto gemacht. Leider war hier kein weiterer Vertreter der Stadt dabei.

    Allerdings hat der politisch aktive Ernst Ingenwerth aus der Presse von dem Besuch des STADTRADELN-Botschafters gelesen und ihn konnte nix abhalten dem Besuch beizuwohnen. Außerdem hat uns Ernst dann noch bis zu unserer nächsten Station nach Wesel begleitet.
    (Danke Ernst, hat wirklich Spass mit Dir gemacht!)

    Nicole kannte ich schon von einem Besuch der Stadt vor ein paar Jahren.
    Damals war Rheinberg Vorreiter beim STADTRADELN im Landkreis Wesel.
    Heute beteiligen sich die meisten Städte und Gemeinden des Kreises sehr erfolgreich an der Kampagne. Bedauerlicherweise gehört die Stadt Wesel nicht zu den Teilnehmerkommunen. Allerdings können sich trotzdem alle Bürger in dem Landkreis kreisweit mitmachen.

    Der Besuch in Wesel fand dann vor und in dem Niederrheinmuseum Wesel statt. Hier gibt es passenderweise gerade eine Austellung zur 200 jährigen Geschichte des Fahrrades am Niederrhein.

    Eigens zu meinem Besuch sind erschienen:

    Dr. Ansgar Müller (Landrat Kreis Wesel),
    Dr. Veit Veltz (Hausherr des Niederrheinmuseums Wesel),
    Catrin Siebert (Leiterin der Fachstelle Demografie & Nachhaltigkeit, Kreis Wesel),
    Greta Lüdtke (Pressestelle Kreis Wesel),
    Stephan Baur (Klimaschutzmanager Stadt Neukirchen-Vluyn),
    René Böhm (Klimaschutzmanager Stadt Kamp-Lintfort),
    Nicole Weber f. dos Santos (Klimaschutzmanagerin Stadt Rheinberg),
    Mandy Panoscha (Klimaschutzmanagerin Stadt Hamminkeln),
    Katharina Bardenheuer (Klimaschutzmanagerin Gemeinde Hünxe),
    Christine Krüger (Stadtentwicklung, Umwelt- und Klimaschutz
    Stadt Voerde),
    Petra Hülsken (Fachstelle Demografie & Nachhaltigkeit, Kreis Wesel),
    Inga Scholl (Niederrheinmuseum Wesel)

    Auch waren hammermäßig viele Vertreterinnen und Vertreter der örtlichen Presse anwesend.

    Vor dem Niederrheinmuseum wurden dann eine Menge Fotos gemacht.
    Mein Patria-Reiserad nebst selbst gebauten Gepäckanhänger aber auch der Rest meiner Ausrüstung ist auf großes Interresse gestoßen.

    In dem Museum gab es dann eine Pressekonferenz zu meinem Besuch und zum Stadtradeln im Landkreis Wesel.
    Klar habe ich auch hier meine STADTRADELN-Botschafter-Botschaft verkündet!

    Im Anschluss führte uns Inga Scholl vom Niederrheinmuseum Wesel durch die Ausstellung "hin & weg - 200 Jahre Fahrradgeschichte am Niederrhein".

    Es war einfach toll!
    Die Ausstellung hat mich unglaublich begeistert.
    Leider blieb nur wenig Zeit um alles intensiver betrachten zu können.
    Daher gab es mit Rücksicht auf meinen Zeitplan nur einen Schnelldurchgang.

    Schade! Ich wäre wirklich gern etwas länger geblieben.

    Somit mussten Jörg Schulze und ich uns aber auf die Weiterfahrt begeben.
    Über Schermbeck und Raesfeld sind wir dann zu unserem Tagesetappenziel nach Borken geradelt.

    Aus Mangel an einer Campinggelegenheit werden wir die Nacht in einem Hotel verbringen.

    Nach einer leckeren Mahlzeit bestehend aus Haferflocken und Milch sitzen wir nun noch bei Leitungswasser im Leitungswassergarten und lassen gemütlich den Tag ausklingen.

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    Fahrrad gestohlen !

    Bild Geschrieben am 23.05.2018 von Christin Kamps
    Team: Team Textilhaus Kamps
    Kommune: Nordhorn

    … und pünktlich zum Stadtradeln habe ich endlich ein neues Radl …
    denn ohne Radl auch kein Stadtradeln !

    Immer noch unfassbar, dass mir unser so auffälliges "Betriebsrad" mit Logo und Aufschrift "Textilhaus Kamps seit 1928" direkt hinter dem Laden an der Vechte untertags gestohlen wurde. Bitte haltet doch weiterhin die Augen nach dem türkisen Fahrrad auf- ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass es wieder auftaucht.

    Nun geht es Freitag los und ich mache mich mit meinem neuen Rad vertraut. Danke an Nils Winkelmann für die Unterstützung !

    Wir sehen uns am Freitag um 17.00 am Rathaus.

    Me, my Radl and I

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    Der Countdown für die Aktion „STADTRADELN 2018“ läuft

    Geschrieben am 23.05.2018 von 3. Bürgermeister Wolfgang Metzner
    Team: Stadt Bamberg
    Kommune: Bamberg

    Der Countdown für die Aktion „STADTRADELN 2018“ läuft. Die Kampagne zur Förderung des Radverkehrs findet vom 4. bis 24. Juni 2018 sowohl in der Stadt als auch im Landkreis Bamberg statt. Das Ziel der vom Klimabündnis der Europäischen Städte initiierten Kampagne ist die Förderung des Radverkehrs. Möglichst viele Menschen sollen zum Umstieg auf das Fahrrad bewegt werden, was nicht zuletzt auch dem kommunalen Klimaschutz zu Gute kommt.

    Im letzten Jahr „erradelten“ die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in der Region über 228.000 Kilometer. In der Stadt Bamberg legten 760 Teilnehmer in 61 gemeldeten Teams über 145.000 Kilometer zurück, darunter fünf Schulen mit insgesamt 22 Schulklassen inklusive drei Lehrerteams. Im Landkreis schafften 401 Radlerinnen und Radler in 27 Teams 102.631 km. Auch heuer sollen vom 4. bis zum 24. Juni wieder möglichst viele Wege im Team mit dem Rad zurückgelegt werden. Dabei ist es egal, ob das Rad zur Arbeit oder in der Freizeit benutzt wird. Teilnahmeberechtigt sind Alle, die in Stadt und Landkreis Bamberg wohnen, arbeiten, einem Verein angehören oder eine (Hoch-)Schule besuchen.

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    Stadtradeln ist viel mehr als "nur" Radfahren

    Bild Geschrieben am 23.05.2018 von Kristina Jago
    Team: Praxis für Osteopathie: Ben Griell
    Kommune: Gießen

    Zu Beginn meiner drei Wochen als Stadtradler-Star hatte ich mir vorgenommen, möglichst viele Menschen mit Fahrrad oder anderem fahrbarem Untersatz ohne Motor anzusprechen. Wer sich bereits gefragt hat, wo die vielen verschiedenen Statements dieser Personen bleiben: Es kam alles ganz anders.

    Seit der Zeitungsartikel über das Stadtradeln nach der Pressekonferenz in der Gießener Allgemeinen und im Gießener Anzeiger erschienen ist, werde ich tagtäglich mehrfach auf der Straße und in unserer Praxis angesprochen – von völlig fremden Menschen in Turnschuhen, Anzughosen, auf Inline-Skates, mit Kinderwagen, von Patienten mit und ohne Rollator, per Mail, per Facebook-Nachricht. Das Fazit der Gespräche ist immer das gleiche: Die Autofahrer sind mit der Situation in Gießen unzufrieden, die Radfahrer fühlen sich nicht sicher und benachteiligt, die Fußgänger sind genervt von den Radfahrern, die auf die Fußwege ausweichen, die eigentlich manchmal auch Radwege sind, weil die Autos ihnen auf der Straße keinen Platz lassen oder an den Ampeln so lange Schlangen verursachen, dass es die Radfahrer nicht einsehen, zwei bis drei Ampelphasen deren Abgase einzuatmen. Kurzum: Es gibt viel zu tun. Aufgrund all dieser Gespräche habe ich allerdings darauf verzichtet, bewusst weitere Radfahrer anzusprechen.

    Kommunikation ist das Zauberwort: So kam ich über Facebook mit dem Stadtradler-Star Jörg Kappe ins Gespräch, der für die Stadt Coesfeld radelt und derzeit die Stadtradler-Star-Wertung mit fast 3.000 km anführt. Radfahrer mit Leib und Seele, könnte man sagen. Im Rahmen seines Stadtradler-Daseins lädt er am Wochenende dazu ein, ihn bei seinen Radtouren zu begleiten.
    Am Sonntag war ich bei der Inhaberin von Tellervision zum Kaffee trinken. Über Dutenhofen ging es auf dem Radweg parallel zum Lahnradweg neben den Bahnschienen (der mitten in der Kurve auf der Wetzlarer Straße endet/anfängt) nach Kleinlinden. Hier wäre es vielleicht sicherer, einfach auf der Hauptstraße weiterzufahren. Zum Glück herrscht hier Sonntags nicht das übliche Bahnübergangs-Auto-Chaos. Christiane Janetzky-Klein kümmert sich mit ihrem Tellervision-Team um die gesamte Ausstattung für Veranstaltungen verschiedenster Art wie Dekoration, Bierzeltgarnituren, Sektgläser, Besteck, Catering etc. und hatte mir bei der Auftaktveranstaltung zum Stadtradeln erzählt, dass sie innerhalb der drei Stadtradeln-Wochen so viele Aufträge wie möglich mit dem Fahrrad (inklusive Anhänger, aber ohne E) abwickeln wird. Als sie sagte, dass sie am darauffolgenden Tag 200 Sektgläser mit dem Fahrrad transportieren würde, wusste ich, dass ich mich danach unbedingt nochmal mit ihr unterhalten möchte. So saßen wir am Sonntag gemeinsam auf der Veranda ihres urigen Hostels „Shepert Inn“ in Kleinlinden, das sie nebenher auch noch führt, bei frisch gebackenen Waffeln – und aus einem geplanten kurzen Plausch wurden drei Stunden angeregte Unterhaltung über Stadtpolitik, Fahrradinfrastruktur und Reiseerlebnisse. Am eindrücklichsten ist mir der Satz in Erinnerung geblieben, den sie im Zusammenhang mit ihrem letzten Urlaub sagte: „Da habe ich gemerkt, dass ich eigentlich nichts von dem brauche, was ich habe.“ Vielleicht ist genau das die Frage, die sich jeder Autofahrer einmal stellen sollte, bevor er sich für kürzere ans Steuer setzt: Brauche ich das Auto für diese Tour?

    Christiane braucht es für manche Touren wirklich. Auch, wenn sie es tatsächlich schafft, mit ihrem Anhänger 200 Sektgläser scherbenfrei von A nach B zu transportieren – mit Bierzeltgarnituren funktioniert das nicht. In einigen Situationen stößt man als Radfahrer an seine Grenzen – doch selbst Matratzen lassen sich, quer über den Sattel und Lenker gelegt, schiebend, zu zweit transportieren. Aber das muss man wollen.

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    Cool, zur Halbzeit 300km...

    Bild Geschrieben am 23.05.2018 von Lore Koerber-Becker
    Team: rote Radlerinnen und Radler
    Kommune: Würzburg

    hab ich letzten Dienstag noch auf Facebook geschrieben. Bis Freitag wurden es dann sogar noch die 400. Trotzdem kommt ein Wochenfazit etwas später, denn wir waren spontan mal kurz weg (https://www.stadtradeln.de//index.php?&id=2520&sr_post_id=1610)...
    Unsere Motivation ist nach wie vor hoch. Der Jüngste ist zum Fussballtraining geradelt, der Älteste hat den Weg zum Cello-Unterricht wieder mit dem Rad zurückgelegt. Das hat ihn wohl so motiviert, am nächsten Tag unbedingt mit dem Rad zur Schule zu radeln. Team „Stiftung Wadentest“ freute das. Irritierte Nachfragen von Mitschülern wie „Du kommst doch von Rottenbauer, das ist ja voll weit“ quittierte er gelassen mit „Warum? Das sind doch nur 10 Km?“. Der Vater, der den großen Sohn begleitete konnte das breite Grinsen kaum unterdrücken.

    Auch die kurzen Strecken werden hier fleißig mit dem Rad zurückgelegt. Das Auto vermisst hier gerade niemand. Im Gegenteil, wir genießen den Freiraum den wir ohne es haben. Den Platz im Carport kann man z.B.zum Basketballspielen eh viel besser nutzen.
    Unser Denken und Handeln verändert sich aber auch ein wenig.
    Wir fangen an, dieses „ohne Auto“ weiter zu denken. Wir überlegen intensiv, ob und wie wir den Sommerurlaub ohne Auto nur mit Rad und Bahn bestreiten können und wollen. Und der Wunsch nach einem eigenen Lastenrad nimmt auch zu.

    Entsprechend fällt auch unser Fazit von Woche zwei aus:


    Motivation: ungebremst hoch
    Gefahrene KM in Woche 2: 214, fast ausschließlich Alltagsfahrten
    Das Auto vermisste Sekunden: 00
    Gespräche übers Radeln: unzählige
    befürchtete Folgekosten: hoch (Lastenrad, tourentaugliches Kinderrad, ...)
    Immer noch zu wenig Fotos - daher nur ein Foto vom Wegesrand...

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    Schon mal an ein E-Auto gedacht?

    Geschrieben am 23.05.2018 von Dr. Thomas Otterbein
    Team: BERMeG 100% Erneuerbar
    Kommune: Mörfelden-Walldorf im Kreis Groß-Gerau

    Die landläufige Meinung über E-Autos gibt die Spaltung der Nation über die eigene Automobilindustrie wieder. Neben ein paar Enthusiasten und Idealisten, die sich von Entbehrungen wie ausgeschalteter Heizung oder der permanenten Sorge „reicht die Reichweite?“ nur noch anspornen lassen, ist die verbreitete Meinung am Stammtisch: „Das ist die Zukunft, aber doch nicht jetzt“ oder in anderen Worten „Sollen erst mal die anderen, für mich ist das nichts …“.

    Wie ausgeprägt das für die heutige Automobilindustrie zerstörerische Potential der E-Autos wirklich ist und wie schnell jenes über selbige hereinbrechen könnte, weil Sie, liebe(r) Leser(in), es schlagartig gemerkt haben, und (wenn überhaupt) nur noch ein E-Auto kaufen, ist nur einer begrenzten Anzahl von Strategen bewusst, oder aber es wird bisher nicht öffentlich gesagt. Der Untergang von Nokias Handy-Sparte erfolgte in Jahr 4 nach dem ersten iphone, aber das wollte man auch erst anschließend wahrhaben.

    Aber Sie wohnen ja in Mörfelden-Walldorf oder sind Mörfelden-Walldorf in anderer Form verbunden, und Mörfelden-Walldorf als Stadt der Vielfalt ist nicht nur beim Stadtradeln vorn, sondern auch in der Frage der E-Autos. Neben dem Angebot des E-Carsharings, das durch andere an anderer Stelle schon vielfach beschrieben/beworben wird, gibt es in Mörfelden-Walldorf auch ein paar Leute, die sich mit dem E-Auto im Eigentum näher befasst haben. Und die Ihnen erzählen können, dass sich ein E-Auto gegenüber einem Verbrenner schon heute lohnen kann. Sie glauben es nicht?

    Am Donnerstag, 24.5., wird es, quasi zur Einleitung des Stadtradelns und CO2-Sparens, um 19:00 eine Informationsveranstaltung zu Elektroautos im Bürgerhaus Mörfelden geben. Neben den Erfahrungen eines alten Hasen und eines Neulings wird auch ein Kostenvergleich E-Auto<->Verbrenner durchgeführt.

    Sie glauben es immer noch nicht? Sie sollten hingehen und zuhören, denn es könnte Ihre private Budgetplanung entlasten …

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    Auf dem Velo

    Bild Geschrieben am 22.05.2018 von Frank Ivemeyer
    Team: HMT goes cycling
    Kommune: Rostock

    bist du ein Nomade. Da du dich frei bewegen kannst, hast du keine vier Wände nötig.
    stellt Hansjörg Schneider knapp und zutreffend fest.
    Heute bin ich auf diese Weise in der Mitte von Köln unterwegs. Morgen ziehe ich etwas weitere Kreise.

    Bild

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    22.05.2018 Endspurt - Tag 18

    Geschrieben am 22.05.2018 von Hans-Jürgen Kopperger
    Team: Enna
    Kommune: Herzogenaurach

    hallo Stadradeln Star Fans,

  • Sonderwertung Stadtradeln Stars: aufgemerkt, ich bin inzwichen auf Platz 2 der Liste der Stadtradel Stars deutschlandweit was die zurückgelegten km angeht. Der Spitzenreiter hat einen grossen Vorsprung, Chapeau, das schaff ich nicht mehr. Er hat allerdings andere Vorraussetzungen als ich und ist sogar per E-Bike unterwegs! Zumindest kann ich mich damit trösten auf Platz 1 der 100% human powered bi-turbo Stadtradeln Star Wertung deutschlandweit zu sein! Gönnen wir ihm also seinen Erfolg, er hat es sich ja schliesslich auch irgendwie erradelt.

  • Schwund im eigenen Team: auch dass noch, nicht nur dass ich von einem E-Biker in die Schranken gewiesen werde was die Sonderwertung angeht, nun verlassen mich auch langsam aber sicher meine eigenen Teammitglieder! Enna hat sich nach der Ausfahrt am Wochenende eine Pause verdient und wollte heute kein Fahrrad mehr sehen. Peter S. der II. hatte zwar ein Treffen zu einer Ausfahrt mit mir ausgemacht, da ich aber 6 Minuten zu spät zum Treffpunkt erschienen bin, ohne mich losgefahren! ich glaube er hat nur gekniffen! Ihr seht, so langsam aber sicher bleibt nur der harte Kern übrig: Hans und Jürgen und Kopperger!

  • Wetter: von allem was aber kein Regen
    Stimmung: gut, ich biege auf die Zielgerarde
    Erwartung: Platz 2 verteidigen!

    so viel für heute,
    Euer Stadtradeln Star

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